Abhängigkeit und Toleranzentwicklung


#1

Sehr gut :+1:
Weil abhängig bin ich im Prinzip auch. Nur bei mir scheitert es an den Möglichkeiten (nicht immer was da), was voll doof ist, aber auch wieder gut. Letzlich habe ich auch jahrelang ohne gelebt, aber wehe ich hab was. Dann kann ich es nicht dosieren.
Abhängig so wie von Nikotin, bestimmten Medis die ich nehme usw.
JrGong spricht bei einem unfreundlichen Ton im Forum davon, das jemand auf Turkey sei, Egon und Andere raten bei schlechten Stimmungen Einen zu rauchen usw.
Aber kaum einer würde zugeben, das er abhängig ist, weil Cannabis macht ja nicht süchtig. Deswegen Chapeau @Mr.Honey710 ! :tophat:
Hatte schon länger im Kopf, daraus mal einen Thread zu machen. Hab mir aber vorgestellt, das das aus dem obigen Grund ein Hauen und Stechen wird.

Dieser Beitrag fällt in die Kategorie Negative Nachrichten rund um Cannabis :stuck_out_tongue:


Über die Kategorie Konsum
Negative und Positive Nachrichten rund um Cannabis
#2

Das mit dem Maß halten kenn ich allerdings auch, wie wohl so viele. Mit Abhängig meinte ich allerdings keine Sucht die durch Mißbrauch (ich mag das Wort nicht) oder eher übermäßigen Gebrauch herrührt. Sondern medizinisch, oder noch besser holistisch auf die Lebensqualität bezogen.

Ohne Cannabis funktioniere ich nicht und könnte mir die Kugel geben. Ist einfach so, das hab ich mir nicht ausgesucht und da gibt’s auch keine anderen erwägenswerten Optionen.

Das Maßhalten wurd bei mir übrigens durchs vaporizieren besser. Zum Teil… Weil der Geschmack verleitet letztendlich doch wieder :sweat_smile:
Aber davor bin ich schon vom Mischkonsum Tabak-Cannabis weg und das hat auch schon was bewirkt.

Und was das Thema Sucht angeht. Natürlich macht Cannabis psychisch süchtig, liegt in der Natur der Sache und unseres Belohnungszentrums. Man kann nach allem süchtig werden was Spaß macht.
Und so schleicht sich auch bei rein medizinischem Gebrauch im Laufe der Zeit eine psychische Sucht ein. Weil man seinen Konsum irgendwann ritualisiert und auch ganz unbewusst für Bewältigungsmechanismen nutzt.


#3

Nein, das meinte ich auch nicht. Sondern im Wortsinne, ein angenehmer Zustand “hängt von etwas ab” und ich erreiche diesesn angenehmen Zustand nicht durch etwas anderes. Ob Mißbrauch oder Gebrauch muß, glaube ich, jeder für sich selbst entscheiden.

Ich weiß gar nicht, ob man psychische und physische Abhängikeit so scharf trennen kann. Natürlich sind die Entzugssymptome bei Drogen wie Heroin oder Kokain überhaupt nicht vergleichbar.

Die Professorin die in der MHH eine Studie mit Sativex zur Behandlung vom Tourette Syndrom durchführt, wurde im Interview gefragt, ob die Nebenwirkungen, also im grunde das High, nicht negativ zu bewerten seien. Sie antwortete, das sich der Körper an diese Wirkung gewöhnt und dann kaum noch relevant sei. Also die Toleranzbildung.
Dadurch neigt man aber dazu die Dosis immer mehr zu steigern, während das Wohlgefühl gleichzeitig abnimmt. Nichts geht über einen Joint/einen Vaporizer… nach einer Zeit der Abstinenz.
Ich vergleiche das gern mit Nikotin. Es gibt Menschen, die kommen mit 10 Zigaretten in der Woche hin und andere brauchen jeden Tag zwei Schachteln. In meiner Theorie, genetische Suchtstruktur oder nicht, Belohnungssystem mit solchen Stoffen triggerbar oder nicht.
Was man glaube ich in dem Zusammenhang auch trennen muß, sind medizinische Gebrauch und der Konsum zu Genußzwecken.


#4

Da die Psyche auch stark die Physis beeinflusst, m.M.n. wohl eher nicht.

Die umgehe ich durch verschiedene Strains. In der Regel sind’s 4 :sweat_smile:.
Zwei “Sativa” und zwei “Indica” mit meist recht unterschiedlichem Aroma. Damit kann man ganz gut arbeiten, da sich die Toleranz im groben auf den individuellen Chemotyp einer Sorte einstellt. Hab jetzt leider keinen Link zur Hand, hab’s aber kürzlich nochmal zu meiner eigenen Erfahrung, bestätigend lesen können.

Aber eine echte Abstinenz wäre echt mal schön :sweat_smile:

Das funktioniert m.M.n. nur theoretisch, in der Praxis verschwimmen die Grenzen sehr oft.


#5

Das ist sehr interessant!

Das stimmt!


#6

Bis du dein Setup/Routine/Ernte ordentlich im Griff hast, für dich eher nur von akademischen Nutzen… von deinem möglichen Hermi-Harem red ich mal gar nicht :rofl:

Sry, den konnt ich mir nicht verkneifen. Total übermüdet und gut drauf :v::laughing:

Vllt sollte das hier echt mal von nem Mod ausgelagert werden.


#7

Was mir vorhin beim schreiben entfallen war…

Dafür müsste man auch erstmal klären ob Konsum der zur spirituellen/seelischen/emotionalen Gesundheit/Hygiene/Wohlbefinden beiträgt nun unter Genuß oder medizinischer Anwendung fällt. Der Feierabend Joint nach nem harten Tag trägt zur seelischen Gesundheit bei, wird aber als Genuß/Freizeitkonsum angesehen. Unter obigen Gesichtspunkt könnt man jeglichen Konsum als medizinisch ansehen.


#8

Sehr schöne Diskussion…
Wenn bei mir der Medizinschrank wieder gefüllt ist, lese ich die nochmal stoned durch :hugs:

Ich denke mit der Sucht-Bewertung von Nikotin liegt die Schulmedizin ziemlich daneben…
Es heisst, Nikotin macht so abhängig wie Heroin…
Das unterschreibe ich so nicht…
Ein Zigarette macht vielleicht so süchtig, und das weil es so gewollt ist…
Nikotin ist vom Suchtpotenzial vergleichbar mit Coffein…
Ich konsumiere täglich Nikotin und Coffein, aber keine Ziggis…
DampfGerät am Morgen vergessen, kein Problem, ist zwar blöd aber ich brauch die nicht (mehr)…
Kleingeld für’n Kaffeautomat vergessen?
Riesenproblem…

Ach so… Grund meiner Abstinenz: TabakRückfall nach dem Genuss einiger Joints :sweat_smile:


#9

Macht Sinn. Den Kick den viele beim Umstieg vom rauchen aufs vaporizieren vermissen rührt ja auch von Sauerstoffmangel und Vergiftungserscheinungen durch Kohlenmonoxid her. Ob man nun Cannabis, Tabak oder beides zusammen verbrennt ist ja in dem Kontext egal.


#10

Ja, passt besser in die Kategorie Konsum. Man kommt halt leicht von Würzelchen auf Blütchen, oder wie das heißt.

Nachdem @Olsenbande77 (im Chat) Samen in seinem DP Orange Hill Special gemeldet hat, widerspreche ich da nicht mehr, sondern mache mir Gedanken.

Die Theorie habe ich auch oft widergegeben.
Oben war aber Tabak und Zigaretten gemeint. Mit E-Zigaretten habe ich keine Erfahrung. Was Du schreibst, @ChopChop, mag aber ein Grund sein, warum viele E-Zigaretten Raucher wieder zur Zigarette zurückkehren.


#11

Ohne meiner Cannabis “Sucht” hätte ich mir schon längst die Kugel gegeben ich finde nix schlimmes daran, ich glaube auch das viele “Hobby” Kiffer Cannabis medizinisch nutzen ohne es zu wissen…
Mir ist seit meiner adhs Diagnose die ich erst im Alter von 37Jahren erhalten habe einiges klar geworden


#12

Ich bin auch Ü40 und habe in meiner Feierzeit einiges konsumiert,nach einem Knie-Totalschaden,der zum glück gut gefixed wurde,habe ich aufgehört zu trinken,Kippen weggelassen,jedoch mit dem Cannabis möchte ich nicht aufhören.Jetzt mit dem eigenen Gras schon gar nicht.Bei mir hat das Cannabis wohl mehrere Zwecke,die Entspannung nach nem harten Tag,viel Schmerzlinderung und, so ehrlich sollte man sein,auch Genuss.


#13

Die Problematik mit dem Maß halten kenn ich zu gut Hab 15g in 8 Tagen gekillt. Das ist sogar für meine Verhältnisse heftig. Ich sehe das große Problem bei mir darin, daß, wenn Ich mal high bin, nicht mehr runter kommen will. Ja nüchtern kann die Welt ganz schön “meh” sein.
Aber ich arbeite konstant an mir um das zu verbessern.

Was die psychische Abhängigkeit angeht, ja so bin ich abhängig von Cannabis und Nikotin. Als Raucher und Kiffer, nur das beste für die Lungen (BTW. Jemand ne Empfehlung zwecks vape?).
Ich muss aber sagen, das ich unterschiedlich süchtig bin. Bei Cannabis stört es mich nur die ersten 3-4 Tage das ich nicht mehr high bin und der fressflash ausfällt.
Bei Nikotin… Naja, sagen wir es so. Wäre morden bei nem Entzug legal, dann bräuchte ich nen großen Keller xD


#14

Ich versuche mit einem gramm pro Tag klar zu kommen, aber eher weil ich es mir nicht leisten kann die ernte wird hier in drei Monaten Abhilfe schaffen, bis dahin ersatzweise lyrika…
Ich hab ne sehr schwere Form meine Ärztin weiß das ich mich selbst mediziniere und meinte dann na ja evtl brauchen sie ja bald keine Cannabis mehr wenn ich mich an die Medikamente gewöhnt habe :joy::lemon::joy::joy:
Das Ritalin hab ich abgesetzt weil es mich zu mehr trinken verleitet hat und mich auch wieder an h hat denken lassen worauf ich es abgesetzt habe nachdem ich mir vor lauter Gier die teile durch die Nase gezogen habe.
Ich muss dazu sagen das ich knapp 20 Jahre auf h war und seit paar Jahren völlig clean bis auf Cannabis das mich dabei maßgeblich unterstützte.
Die Krankenkasse hat meine “beiden” Cannabis Anträge mit der Begründung abgelehnt das ich ja früher abhängig gewesen war.


#15

Als vapo Empfehlung kann ich dir den arizer extrem q empfehlen wenn du Qualität für einen angemessen guten Preis suchst


#16

Ich bin 37, hab meine Diagnose erst 2018 erhalten