Es kommt gar nicht auf die Lumen an ?


#1

Also ganz am Anfang dachte ich ja es kommt auf die Hitze an, weil es ja heißt, dass das Sonnenlicht imitiert wird. Nachdem ich Erfahrung hatte, wusste ich und dachte bis vor kurzem, dass es auf die Lumen ankommt und die Hitze egal ist. Daher funktionieren auch LED so gut und die geben ja kaum Hitze ab. So, nun war ich kürzlich bei einem Großhändler für Weed Zubehör und hab mit ihm ausm Nähkästchen geplaudert und er meinte es kommt in 1. Linie nur auf den Pa Wert an. Hab davon nie was gehört und das hat natürlich gleich mein ganzes Denken auf den Kopf bestellt :–D Naja in Bezug bei den Lampen jetzt.

Also sollte man auf nen möglichst Pa Wert achten, statt auf Lumen ja ? Und gibt es da Richtwerte bei wie viel Watt es nen Mindestwert gibt oder so ?


#2

Also von Pa habe ich auch noch nichts gehört, soll aber nichts heißen (eine schnelle Suche ergab nur irgendetwas über Prostataspezifisches Antigen xD )
Das Ding ist, Lumen ist eine Einheit die für das Menschliche Auge gedacht ist, d.h. sie beschreibt nur das Lichtwas für das Auge sichtbar ist. Das gilt aber nicht umbedingt für Pflanzen. Ähnlich verhält es sich mit Kelvin. Soweit ich weiß stützt man sich am besten direkt auf die Wellenlänge (nm).
Bitte korriegiert mich wenn ich Falsch liege.

Schrat


#3

Ich denke das was du meinst ist der PAR Wert bzw. PAR-Watt.
Dieser drückt aus, wieviel von der Power der Lampe wirklich von der Pflanze genutzt werden kann.
"Licht lässt sich anhand verschiedener Wellenlängen (gemessen in
nanometer=nm) in Bereiche zwischen ultraviolett und infrarot eingrenzen,
die maßgeblich für den Wachstum der Cannabis-Pflanzen
verantwortlich sind. Das für Pflanzen verwertbare Licht hat eine
Wellenlänge zwischen 400 und 700nm. Licht in diesem Bereich bezeichnet
man auch als photosynthetisch wirksame Bestrahlung (engl. PAR =
Photosynthetically Active Radiation).

Photobiologen haben die Einheit PAR-Watt entwickelt und eingeführt, um
die Lichenergie bestimmen zu können, die eine Pflanze wirklich für ihre
Vegetation braucht. Dank der PAR-Watt Einheit ist es möglich eine
objektive Messung der durch die Pflanze tatsächlich absorbierten
Lichtenergie zu bestimmen.

Ein gutes Beispiel aus der Praxis sollen das Verständnis für die
Tatsächlich aufgenommene Energie durch Licht einer Pflanze
verdeutlichen:

400 Watt Glühbirne = 24 PAR-Watt (24 Watt, die für die Pflanze nutzbar sind)
400 Watt Halogen-Metalldampflampe = 160 PAR-Watt
400 Watt Natriumdampflampe = 130 PAR-Watt

Auch wenn die Lumenzahl einer Natriumdampflampe höher ist, besitzt die Halogen-Metalldampflampe eine 20% bessere Lichtausbeute."

"Ein kapitaler Grundfehler bei der Beleuchtung ist die Annahme, es könne
jedes Leuchtmittel zum Heranziehen der Pflanzen benutzt werden.

Auch wenn für die Berechnung und allgemeine Angabe der
Beleuchtungsstärke die Wattzahl angegeben wird, sind für die “richtige”
Beleuchtung andere Faktoren verantwortlich. Neben einer Farbtemperatur
von 6500 Kelvin für die Wachstumsphase und 3500 Kelvin während der
Blühphase ist die Lumen Zahl entscheident. Hier gilt: Für die
Wachstumsperiode 20.000 Lumen, während der Blühperiode ab 50.000 Lumen
je m² Anbaufläche."

Ich denke es reicht nicht auf einen Wert zu achten - sondern man muss sich alles zusammen anschauen!

Quelle:
http://www.opencannabis.net/growguide-licht.html
Aber keine Ahnung wie aktuell oder nicht der Artikel ist…