Hilfe erbeten: Und noch ein AnfĂ€nger bei dem die Pflanzen Probleme haben 🙈

Das ost tatsĂ€chlich auch ein Aufbau der noch aussteht. Ich habe mir ein 300 W Heizregister geordert und wollte mal testen ob das nicht der bessere Weg ist. Ich habe ausgerechnet dass man ca. 100 Watt benötigt um einen Luftstrom von 50m^3/h um 5°C zu erwĂ€rmen. Theoretischer Wert ohne BerĂŒcksichtigung des Wirkungsgrades. Aber selbst wenn dieser nur bei 30% liegt komme ich noch hin. Laut Diagramm ist er deutlich höher.

Das Schöne ist dass das Register direkt die Zuluft in einem 125er Rohr erwĂ€rmt. Leistungssteuerung soll ĂŒber Phasenanschnitt erfolgen. Das ist alles in allem der Plan und wird es erlauben dass das Temperaturdelta einstellbar ist. Eine Temperaturerhöhung von 5K ausgehend von 20°C / 70% RH resultiert in ca. 50% RH grob ĂŒber den Daumen.
Dies ist tatsÀchlich meine zweite Alternative in Vorbereitung um das Klima zu stabilisieren. Die bessere Variante macht dann das Rennen.

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Danke @MrFox fĂŒr die ausfĂŒhrliche Antwort.

  1. ich kann deine Erde leider nicht fĂŒhlen, deshalb nimms mir bitte nicht ĂŒbel wenn ich jetzt mal ganz banale Punkte Abfrage. :face_with_peeking_eye:

Die Erde im Topf hast du nicht angepresst?

  1. Die DrĂ€nageschicht hab ich immer gerne gemacht, ein bisschen BlĂ€hton am Topfboden und dann mit Erde aufgeschĂŒttet, das verhindert einfach, dass sich am Topfboden Wasser staut, speziell wenn man noch so Untersetzer unter den Töpfen hat.
    Auf die DrĂ€nagefĂ€higkeit des eigentlichen Mediums hat das natĂŒrlich keinen Einfluss.

  2. Ja Grundlegend hast du da Recht.

Ein Auszug:

Optimale Transpiration: Hohe VPD-Werte weisen auf eine geringe Luftfeuchtigkeit hin, wodurch die Pflanzen schneller transpirieren, um sich abzukĂŒhlen. Als Reaktion darauf öffnen sich die Spaltöffnungen (kleine Öffnungen auf den BlĂ€ttern) der Pflanze, wodurch die Wasseraufnahme aus den Wurzeln steigt. Bei niedrigem VPD, was auf höhere Luftfeuchtigkeitswerte hinweist, bleiben die Spaltöffnungen geschlossen, um den Wasserverlust zu begrenzen, wodurch die Transpiration verlangsamt wird. Ein optimales VPD gewĂ€hrleistet daher eine ausgeglichene Transpirationsrate, die fĂŒr die NĂ€hrstoffaufnahme notwendig ist.

NĂ€hrstoffaufnahme und Photosynthetische AktivitĂ€t: Transpiration steht in direktem Zusammenhang mit der NĂ€hrstoffaufnahmekapazitĂ€t der Pflanze. Wenn Wasser ĂŒber die Spaltöffnungen die Pflanze verlĂ€sst, entsteht eine Saugkraft, die nĂ€hrstoffreiches Wasser von den Wurzeln zu den BlĂ€ttern zieht. Diese Bewegung treibt die Photosynthese an, den Prozess, der Lichtenergie in chemische Energie fĂŒr das Wachstum umwandelt. Jedes Ungleichgewicht im VPD stört diese Prozesskette, was das Wachstum hemmen und in schweren FĂ€llen zu Pflanzenstress oder Krankheiten fĂŒhren kann.

Mit der Tabelle tu ich mir leichter: VPD Tabelle Purolyt (Mal Googeln, darf leider noch keine links posten)
Das Problem sehe ich im Zusammenspiel von zu nasser Erde und den klimatischen Bedingungen.

  1. Auch hier wieder das Zusammenspiel von zu viel Wasser bei zu geringer Transpiration.
  • WurzelschĂ€den: Kann möglich sein aber dann wĂŒrden deine Pflanzen ziemlich schnell absterben
  • Schock durch kaltes Wasser kannst du ausschließen. Es sei denn, aus deiner Leitung kommt Wasser mit einer Temperatur von 10° oder weniger. Bei mir kommt auf kalt gestellt ca 18°C aus der Leitung.
    Erde puffert das ganz gut.

pH - Wert ist mit 6,5 ok 6,0 ist optimaler aber alles im grĂŒnen Bereich.
Auch in den Bio DĂŒngern ist Stickstoff und Phosphat und Kalium.
N2 bleibt N2 egal ob man das jetzt mit nem Biosiegel versieht oder nicht. Chemisch ist das ein und das selbe.
Hier kannst du dir mal die Nitrifikationskette anschauen.
Weshalb der EC Wert dann irrelevant sein soll kann ich nicht nachvollziehen.
Deine LĂŒftungsparameter sind auch im Optimum.

Liebe GrĂŒĂŸe

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Ich konnte gestern nicht mehr antworten da ich derzeit noch auf 3 Antworten beschrÀnkt bin.
Mir kommt 50€/Monat viel vor. Wenn ich das zurĂŒck rechne dann bedeutet das bei einem angenommenen Preis fĂŒr die kWh von 0,3€ dass du etwa 300W durchschnittlich benötigst. Das ist schon ordentlich. Wie groß ist denn den Anbauvolumen / Zelt / Raum? Welchen LĂŒfter hast du drin hĂ€ngen?

Guten Morgen ich habe auf die Anbau Dauer 300 Euro Mehrkosten Strom dadurch ich aber solar auf dem Dach habe sollte es aber passen

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Meine GrowflÀche ist 80x80x180. Die Box steht im Keller auf Styropor Platten. Keller ist ca. 3x2m!
Abluft ist dauerhaft an 280
! Der Heizer steht auf ein Karton auf die 11L Pötte gerichtet. Ist max 4-5min in Betrieb. War auch nur grob geschĂ€tzt mit den 50€! Ich mĂŒsste mir mal genau ausrechnen wie oft der angeht und so weiter, gerade nur zu faul dafĂŒr und viel um die Ohren.

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Ich empfehle dir eine heiz Folie hab ich bei mir im Zelt energiesparend und schaltet selbst stÀndig zu und ab kostet 60 Euro kann ich nur empfehlen

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Hallo @green_buddy,

ich schaue heute Abend mal wie schwer die Töpfe sind, vermute aber stark, dass sie noch bis morgen Wasser haben. WĂŒrdest Du trotzdem schon gießen / dĂŒngen oder bis morgen warten?

Noch ein Frage: Soll ich nur Bloom dĂŒngen? Da bekomme ich ja knapp der Dosis gemĂ€ĂŸ Schema rein, bis ich einen EC-Wert von 1,6 erreicht habe. Alternativ kann ich auch Bloom und CalMag je zur HĂ€lfte ins Wasser geben? Ich habe sehr wenig Calcium und Magnesium im Leitungswasser, deshalb die Frage.

VG & einen guten Wochenstart :blush:

Wie viel Grad bringt mir die Matte? Hast mal ein Link fĂŒr mich da, dass ich mir das heute Abend mal anschauen kann.

Schicke ich dir gleich

Infrarotheizung fĂŒr deine Growbox kaufen (dirks-growshop.de)
die habe ich

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kannst du bis stufenlos regeln

Du hast das gleiche Zelt wie ich.
Also denke ich dass du mit 50m^3/h auskommen könntest.
Die 280 sind vermutlich die LĂŒfterdimension in m^3/h. Ich nehme an, dass dies der maximale Volumenstrom des LĂŒfters im Freilauf ist. Du hast allerdings jede Menge StrömungswiderstĂ€nde in der Leitung alleine schon durch Kohlefilter, Verrohrung usw. Der tatsĂ€chliche Volumenstrom wird am besten gemessen. Und dann kann man zielgerichtet dimensionieren.
Du könntest den LĂŒfter ggf. runter regeln. In Summe vielleicht tatsĂ€chlich eine betrĂ€chtliche Menge Energie sparen denn Abluft = AbwĂ€rme.

Schau mal die Kurven der Heizregister an. Mit 300W bei 100m^3/h kommst du schon auf ein dT von ca. 8K.

NatĂŒrlich bisher theoretisch da Versuch aussteht. Aber ich werde zeitnah berichten. Der theoretische Vorteil ist:

  • Nahezu Konstante Temperatur im Zelt ohne nennenswerte Hysterese
  • Temperaturabfall Nachts nur durch Delta der Beleuchtung (also 1-3°C bei LED)
  • Keine Regelung erforderlich da eine Steuerung bei konstantem Luftvolumenstrom ausreichen sollte (Regelung natĂŒrlich dennoch möglich auf Wunsch)
  • Kosten ca. 100€ und im monatlichen Verbrauch < 25€ wenn die Kurve stimmt und von einigermaßen realen Bedingungen ausgeht.

Offene Punkte:

  • Zeigt sich erster Ergebnis wie erwartet?
  • Reicht das Konzept in der RealitĂ€t auch aus um in der BlĂŒtephase die relative Feuchtigkeit auf 40% zu drĂŒcken? (Worst Case Scenario)

Die erste Antwort kann ich zeitnah liefern. Die zweite leider erst in ein paar Monaten.

Das ist mir gerade zu viel Wissen! :joy: ist sowieso mein erster und letzter Grow im Keller Ende des Jahres steht dann Umzug an. Wenn Zelt zu ist hab ich ein schönen Unterdruck,also ich könnte auch Stufe 1 nehmen. Will diesen Grow jetzt so wie er ist nur noch zu Ende bringen! Aber sehr hilfreiche Infos hier​:+1:

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  1. BlĂŒtewoche :zany_face:
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Ich muss leider im Keller bleiben :joy::joy::joy:. Aber nebst allerlei theoretischen AnsÀtzen sehen deine Pflanzen richtig gut aus. Insbesondere im Vergleich zu meinen. :grin:

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Moin @andreas12
Könntest du vielleicht mal ein Foto von dem Bloom DĂŒnger Etikett machen.
Da mĂŒsste eigentlich draufstehen wie viel von welchen NĂ€hrstoffen drin sind, auf der Seite von Plagron hab ich nichts gefunden.

Ich wĂŒrde eher dazu tendieren zu warten um die Pflanzen nicht zu ĂŒberwĂ€ssern.

@MrFox
ich habe noch einen Nachtrag zu der organischen DĂŒngergeschichte.
Laut Canna sind in den Vega und Flora DĂŒngern Stickstoff, Kalium und Phosphor vorhanden. (Produktseite)

In den Zuchtinformationen steht allerdings gegensÀtzlich, das keine anorganischen Verbindungen vorliegen.

Ein Foto vom Etikett wÀre auch hier mal interessant.

Wenn es wirklich so sein sollte, das keinerlei N2 Verbindungen vorliegen wird die ganze Geschichte wesentlich komplexer.

Als Nitrifikation bezeichnet man die bakterielle Oxidation von Ammoniak (NH3) bzw. Ammonium-Ionen (NH4+) zu Nitrat (NO3−). Sie besteht aus zwei gekoppelten Teilprozessen: ZunĂ€chst wird Ammoniak zu Nitrit oxidiert, das im zweiten Teilprozess zu Nitrat oxidiert wird. Beide Teilprozesse liefern ausreichend Energie, die von den beteiligten Organismen fĂŒr Wachstum und andere LebensvorgĂ€nge genutzt wird.

Im Stickstoffkreislauf von Ökosystemen spielt die Nitrifikation eine große Rolle, da sie das durch Destruenten aus abgestorbener Biomasse freigesetzte Ammoniak wieder in Nitrat ĂŒberfĂŒhrt.

So entsteht fĂŒr Pflanzen stickstoffhaltiger MineralnĂ€hrstoff.

Sergei Winogradsky kam als Erster zu der Erkenntnis, dass die Nitrifikation ein konzertierter Prozess ist, an dem unterschiedliche Bakteriengruppen teilnehmen. Er beschrieb in seinen (aus heutiger Sicht) klassischen Publikationen zur Nitrifikation nicht nur die Teilprozesse, auch nahezu alle bis heute bekannten Gattungen wurden erstmals beschrieben. Dabei unterteilte Winogradsky die beteiligten Bakterien, die Nitrifizierer, in zwei Gruppen:

das PrĂ€fix Nitroso- verwendete er als gemeinsam verbindendes Element in der Gattungsbezeichnung fĂŒr die am ersten Teilprozess beteiligten Organismen; die Gattungen des zweiten Teilprozesses erhielten das PrĂ€fix Nitro- im Gattungsnamen.

Im Jahre 2015 wurde bei der Gattung Nitrospira auch die komplette Oxidation von Ammoniak zu Nitrat durch ein einzelnes Bakterium entdeckt. Diese Bakterien katalysieren beide Nitrifikationsschritte und werden daher als complete ammonia oxidizers oder Comammox-Bakterien bezeichnet.

Aber wie du siehst verarbeitet Mutter Natur organische Verbindungen in mineralische Verbindungen, welche dann akumuliert werden können.

Man kann die Nitrifikationskette prĂŒfen. In der Meerwasseraquaristik ist das auch ein riesen Thema, da gibt es Nitrat und Nitrittests, die sind sehr genau und kosten nicht viel.

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Hi @green_buddy ,

Foto vom Etikett geht gerade nicht, bin im Office. Hab aber die Zusammensetzung auf der HP von Plagron gefunden, ist ein bisserl versteckt.

Der Terra Bloom hat folgende Werte: NPK-DĂŒnger (2-2-4)

Mein Leitungswasser hat nur 27,8 mg/l Calcium und 6,7 mg/l Magnesium. Laut Fumus Recher soll ich in der frĂŒhen BlĂŒtephase 1.44 ml Plagron CalMag je Liter hinzugeben.

Ich denke, ohne, dass ich Ahnung habe, dass es Sinn macht erstmal CalMag hinzuzugeben und dann Terra Bloom bis zu einem EC-Wert von 1.6.

Was meinst Du denn?

Nochmal ganz lieben Dank fĂŒr die 1:1 Betreuung hier :bouquet:.

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PS: Hab gerade beim einem Shop gelesen, dass Terra Bloom auch Magnesium enthÀlt, schaue heute Abend bzw. Nachmittag dann aufs Etikett und poste hier ein Bild / die Werte. :wave:

Wer suchet der findet xD

Zusammensetzung Plagron Terra Bloom:

Wasser, Kaliumnitrat, Kaliumhydrogenphosphat, Ammoniumnitrat und PhosphorsÀure.
NPK-DĂŒnger (2-2-4). 2,1% Gesamtstickstoff (N) , von denen 1,6% Nitratstickstoff (NO 3 ) und 0,5% Ammoniumstickstoff (NH 4 ), 1,6% wasserlösliches Phosphorpentoxid (P 2 O 5 ), 3,9% in wasserlösliches Kaliumoxid (K 2 O).

Hier steht jetzt aber nichts von Magnesium :sweat_smile:

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