Mach Cannabis wieder großartig!

Werte Freunde des Krauts, es ist Zeit etwas an die Community weiterzugeben. Ich freue mich falls ich das ein oder andere Feedback bekomme, auch wenns nur ein „Habs durchgezogen“ ist, tolles Wortspiel… Jedenfalls geht es darum unsere Beziehung zu Cannabis zu „intensivieren“

"Kurz" zu mir und warum ich dieses Thema so wichtig finde: ich habe, wenn ich mit anderen vergleiche, recht spät mit Cannabis begonnen. Das Erste Mal war eine richtig schlechte Erfahrung darauf gehe ich aber nicht näher ein, jedenfalls hatte ich dann so nach ~25 Jahren regelmäßig einen J zwischen den Lippen. Anfangs jedes 2te Wochenende, dann vielleicht mal an Feiertagen und eventuell auch einen Abend vorher… Dann kam der Lockdown und (Marry Jane sei Dank!) der Mighty 6 Wochen vorher. Ziemlich schnell war ich dann auch schon im täglichen Konsum. Ich habe mit 25 noch das Mindset „jedes Wochenende ist schon viel“ gehabt. Mir ist klar dass ich noch sehr mild unterwegs bin aber ich bin auch sehr selbstkritisch und das ist auch nicht sehr leicht :slight_smile: anyway!

Irgendwann „musste“ ich dann auch ab und an pausieren und speziell als ich bei einem nennen wir es mal spirituellen Retreat teilnahm, pausierte ich fast ein Monat. Das High danach war ohne untertreiben wie „das erste Mal“. Jetzt kommen wir zum Hauptthema:

Toleranzpausen:
Heavy Usern würde ich empfehlen alle 2-3 Wochen mal 48h komplett auf Cannabis zu verzichten. Ich persönlich habe oft mal 2 Wochen pausiert in den letzten 2 Jahren (bin ~30). Ob man jeden 2ten Tag pausiert oder jede Woche einmal muss jeder für sich entscheiden, wichtig ist
warum tut man sich das an?
Ich gehe hier nicht ins wissenschaftliche Detail da es genug Artikel aus einer niederländischen Seite gibt sonst sucht man im Internet einfach nach „Tolerance Break“, „T-Break“ englisch weil mehr Infos oder eben „Toleranzpausen Cannabis“ hoffe da findet man anständige Infos auf Deutsch. Man sollte zumindest wissen das wir Rezeptoren für diese wundervolle Pflanze haben beziehungsweise ein Endocannabinoidsystem.

Ziel dieser Sensitivierung ist es

  • eine gesunde Beziehung zu der Medizin(!) aufzubauen. Stichwort positive Effekte
  • Die Anzahl der Rezeptoren zu erhöhen
  • Die Toleranz zu senken > spart Kosten/Arbeit/Zeit
  • Reduzierung der negativen Nebeneffekte (Paranoia, Angst, Müdigkeit etc)

Ich weiß dass es nicht für Alle ist, aber wenn ich eine Handvoll Leute positiv beeinflussen kann die Samstag Abend wie ich hier ihre Zeit teils verbringen macht mich das mega froh :grin: für alle Vaper habe ich sogar ein Protokoll (wsl auch für Raucher machbar) mit mehr Infos und Anleitung eines Dr. wie man das sehr gut angeht, finde ich nur gerade nicht aber kann ich auftreiben. Zum Schluss: Danke :green_heart: an jeden der sich die Zeit nimmt und hier Infos, Fotos & gute Stimmung verbreitet. Spread the Love … and share your weed

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Meinst du Dr. Sulak/ https://healer.com/

Das hier?

Cannabis Sensitization
6 Day Protocol — Inhalation

https://documentcloud.adobe.com/link/track?uri=urn:aaid:scds:US:e4a0d781-1c21-498a-bada-58ffd39a11eb

:slightly_smiling_face::v:t3:

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Kann schonmal schwerfallen, wenn im hauseigenem „Coffeeshop“ gerade vier Strains üppig „4free“ zu haben sind :sunglasses:

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Gute Thema ich finds gut

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@Monkey hab eben mein altes Handy durchsucht um es zu teilen :grin:, ja genau das! Kanntest du es vorher schon? Falls ja, schon probiert?

@Ruhr-Pot Ich habe früher immer pausiert als ich „leer“ war, ja kein Weed checken! :rofl: aber jetzt als Grower macht es die Sache nicht einfacher. Aber es zahlt sich aus! Außerdem come on 48h muss drin sein bin derzeit bei 1 Woche+ während mein erster Ertrag vor sich hincurt :exploding_head:

@anon61280268 Name ist Programm :joy:

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Was heißt hier „wieder“?! Wann war Cannabis NICHT großartig?!

Natürlich verstehe ich was Du im Artikel meinst. Das ist nur meine Rekation auf den Titel :slight_smile:

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In vielen Punkten Deines Textes habe ich mich selbst erkannt: Habe sehr spät mit Kiffen angefangen (und dann auch aus medizinischen Gründen – das Partymachen liegt mir gar nicht).

Bei mir funktionieren diese T-Breaks ganz spontan, sozusagen. Ich konsumiere (Hash-Kekse) am Wochendende (Freitag, Samstag und Sonntag) und nur Abends. Am nächsten Tag fahre ich kein Auto (bekifft zu fahren halte ich für verantwortungslos).

Manchmal kommt es aber so, dass ich an den Wochendenden fahren muss. In solchen Fällen fällt der Konsum natürlich aus. Fahre ich in den Urlaub, bedeutet das mindestens zwei Wochen Pause.

Danach haut das Zeug wieder richtig ein.

Was das Lockdown betrifft, da habe ich Glück gehabt. Zu einem täglichen Konsum ist es nicht gekommen, denn ich arbeitete von zu Hause aus und täglich standen mehrer Videokonferenzen an (und niemand hätte mir geglaubt, dass meine Augen nur wegen der merkwürdigen Lichtverhältnisse rot aussehen). Nebenbei hatte ich auch die Gelegenheit, regelmäßig zu trainieren (ich habe eine Wettkampflizenz und damit war das Training für mich weiterhin möglich, obwohl ich noch nie einen Wettkampf bestritten habe und habe es auch nicht vor).

In Maßen ist alles besser, selbst Cannabis. Ich kenne einige Dauerkiffer (Kettenkiffer?). Man kann ihnen das auch ansehen und es ist kein schöner Anblick.

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Ich wollte schreiben „Make Cannabis great again“ aber ist ja ein deutschsprachiges Forum und ich hatte gehofft man versteht die Ableitung :slight_smile:

Na dann haben wir tatsächlich einige Parallelen bin nämlich auch „in der Sportszene“ aber aus identitätsgründen gehe ich nicht näher drauf ein. Hatte auch nach paar Tagen im Lochdown meine Termine auf Online gestellt aber der Muffin hat danach immer schon gewartet :rofl:. Hast du erst Abends konsumiert? Dauert ja meistens etwas bis es kickt. Ich habe solche Fälle auch, die kiffen jeden Tag und richten auch ihr Leben quasi danach aus. Kenne zwar einige Fälle wo Leute trotzdem funktionieren und sich weiterentwickeln aber leider die Minderheit. Die Frage ist halt immer ob du die Pflanze benutzt, oder sie dich. Wenn man keine 2 Tage ohne aushält finde ich, ist es ein typisches Suchtverhalten und diese Leute haben dann auch eine abnormale Toleranz und kaum einen Unterschied zwischen Normal & High.

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Abends zu konsumieren heißt bei mir, dass ich um 17:00 einen halben Keks und zwei Kapseln (mit je 5 gram Grünzeug, das aus dem Herstellen von Canabutter übrig geblieben ist) einwerfe.

Das sind Erfahrungswerte und ich muss das nach jedem Ernte durch Probieren nachjustieren (und da gab es schon manche Unfälle, sprich ich habe schon um halb acht Abends tief und fest geschlafen und am nächsten Tag hatte ich dauernd Hunger und Durst).

Ich spüre schon nach einer halben Stunde etwas, aber so richtig high bin ich ungefähr zwischen 19:00 und 20:30. Dann schaue ich ein bisschen Fern (man glaubt es gar nicht, wie witzig zum Beispiel die Sendung mit der Maus, Tagesschau, Tatort oder Geschichtsdokus sein können). Danach schlafe ich tief und fest, bis höchstens sieben Uhr morgens am nächsten Morgen. Das Aufstehen bereitet mir keine Schwierigkeiten (nicht einmal nach den Unfällen während der Justierung der Dosis nach neuen Ernten).

Zwei Tage kann ich locker duchhalten, warhscheinlich auch wesentlich länger (zwei Wochen waren auch kein Problem). Vom Dauerhigh kann bei mir also keine Rede sein.

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Lese gerade deinen Report, werde vl einige Fragen haben wie zB was meinst du mit „Grünzeug“ die Fächerblätter? Mit oder ohne Trichome drauf? Ich will in Zukunft mal Mikrodosieren und die Blätter schmeiße ich beim defolieren einfach in meinem Shake (ohne THC) aber Kapseln habe ich auch schon in Planung, vorallem wenn ich schwer entlauben ist es sicher top paar Kapseln zu machen.

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Bei der Ernte, ernte ich alles: Blätter und Blüten. Dann kommt alles in den Backofen zum Decarboxylieren (schreibt man das so?). Danach ist alles knochentrocken und wird mit der Hand (in Gummihandschuhe natürlich, sonst riechen meine Händer noch zwei Tage lang, wie ein Raggea-Konzert) zerbröselt. Das kommt alles in einer Mischung aus Wasser und Butter und wird 8 Stunden lang auf kleiner Flamme gekocht.

Nach 8 Stunden wird gesiebt. Die Flüssigkeit bleibt bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank (die Butter verhärtet sich und kommt auf die Oberfläche).

Da meine Technik nicht so gut ist, bleibt einiges an Butter (und somit ein guter Teil der Magie) im Grünzeug hängen. Nach einem Experiment mit brutalem Ausgang habe ich die fettige Krautreste in Kapseln gefüllt.

Vielleicht kann man das Grünzeug beim Sieben so bearbeiten, dass es keine Butter mehr da hängen bleibt (oder vielleicht ist das THC immer noch in den Tichomen und ich musste es länger kochen), aber ich weiß es nicht wie.

Allerdings geht so nichts verloren und in den Müll landen nur Teile, die nicht ohne Weiteres erkennbar sind.

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Denke das schreibt man so ja :slight_smile:

8h sind schon sehr lange aber bei der Menge würde ich nicht unter 3h kochen nur zur Sicherheit. Wobei du dir das decarboxylieren vielleicht(!) sogar dann sparen kannst aber sicher ist sicher. Ein Passiertuch könnte dir helfen um alles „rauszuquetschen“ wobei ich Blättern die keine sichtbaren Trichos haben garnicht reintun würde.

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Also mein Cannabis ist schon die ganze Zeit grossartig. :ca_giggle_joint:

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@Lobolope Dann kannst du dich fragen ob du die Aufnahme besser machen kannst? zB Rezeptoren erhöhen!

Fällt mir auch schwer den Schnaps stehen zu lassen, wenn er da ist.

Ich hoffe doch (für dich), dass das ironisch gemeint ist.
Seit dem ich „Weed-Selbstversorger“ bin, ist mein Alk-Konsum dramatisch in den Keller gegangen.

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Wieso trinkst du nur im Keller? Alkohol is doch gesellschaftlich anerkannt?

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ba-dumm tssss :relieved:
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