SCROG mit mehr Pflanzen?

Hallo Zusammen,

Ich verfolge jetzt seit einigen Wochen dieses Forum und konnte schon viele nützliche Informationen für mich nutzen. Besonders lehrreich finde ich die ausführlichen Growberichte hier im Forum - Tolle Sache !

Nun möchte ich auch selbst etwas gärtnern.

Meinem Setup :

Homebox Q120 (1,20x1,20x2,00)
2 x Sanlight Q5W Gen2.1 (dimmbar)
Pro Klima PK 125-TC (400m3/h)

Ich möchte Wappa von Paradise seeds anbauen und würde dabei gerne die Gesamte Fläche meiner Box bestmöglich nutzen. Ich habe mich mit verschiedene Methoden des Cannabisanbaues beschäftigt und die „Sea of Green“ Methode gefällt mir am besten. Da ich aber momentan noch keinen Platz für ein „Muttizelt“ und die Stecklingsanzucht habe und bei dieser Methode nicht mit Sämlingen growen möchte, habe ich mich erstmal gegen diese entschieden.

Meine zweite Wahl fällt auf die „Screen of Green“ Methode. Da ich aber maximal 4-5 Wochen Wachstumsphase einplanen möchte frage ich mich, ob diese Methode etwas für mich ist.

Kann man die „SCROG“ Methode mit mehr Pflanzen als gewöhnlich durchführen - z.B mit 10 Planzen in möglichst großen Töpfen auf 1,44 m2 , um Vegi Zeit zu sparen ? Macht das Netzt dann überhaupt noch Sinn oder sollte ich es dann gleich weg lassen und „natürlich“ arbeiten ?

Ich würde dir raten beim ersten grow einfach nur wachsen zu lassen…is für n Anfang genug „Abenteuer“ :wink:

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Grüß dich,
Ich bin auch Anfänger (2. Grow) und habe direkt auch SCROG angewendet.
Grundsätzlich ist das gar nicht schwierig/ gefährlich, wie mein Vorredner aber sagt lohnt es sich beim 1. mal drauf zu verzichten. Es kann genug anders schief gehen.

Aber, ein SCROG ist nur für WENIGER Pflanzen auf einem raum gedacht. In der Theorie kannst du mit einem scrog und toppen ein Zelt mit einer plant ausfüllen :smiley:
Ich hab mit 2 gescroggten Pflanzen ein 60x60 Zelt voll. Der Ertrag sollte ähnlich/höher sein, als 3 Pflanzen ohne Behandlung auf selber Fläche.

Und, eine Vegi Dauer von 6 Wochen wird mindestens benötigt werden, Meine Meinung. Es geht ja auch dann darum, den SCROG vernünftig auszunutzen.

Die SOG Methode sollte aber auch ohne Steckis, aber mit vielen Samen möglich sein? Kenne mich da nicht aus.

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:+1:t2:…was is das mit 20 Zeichen…

Komme selbst was SOG & ScrOG anbelangt, aus dem Tal der Ahnungslosen, meine aber verstanden zu haben, dass Steckis daher bevorzugt werden, da sie einen identischen Höhenwuchs haben.
Mit Seeds haste ja mal gerne nen langen Pheno dabei, der unterm Netz dann suboptimal ist.

Wohl gemerkt, alles gefährliches Halbwissen meinerseits! :sunglasses:

Guten Morgen Zusammen und danke erstmal für die schnelle Hilfe :+1:t2:

Nach dem was ich über die SOG Methode gelesen habe wird hier ohne Netz gearbeitet und deshalb vorausgesetzt, das mit gleich hoch wachsenden Pflanzen gearbeitet wird - weshalb ausschließlich Klone dazu geeignet sind.

Mit Netzt also bei der scrOG Methode können mehrere Phenotypen genutzt werden, da hier das Netzt für die optimale Bildung eines dichten Pflanzendachs genutzt wird.

Also Kann man sagen, dass man durch viele Pflanzen die vegizeit bei der scrOG Methode nicht wesentlich verkürzt, da man um den scrOG voll auszunutzen eh warten muss, bis Seitentriebe an das Netz gewachsen sind ?

Unabhängig davon werde ich dem Rat folgen und erstmal „natürlich“ starten. Ich dachte an 12 Pflanzen in möglichst großen Töpfen - würdet ihr mir etwas anderes empfehlen ?

Größer wie 11 Liter ist bei den meisten strains indoor nicht nötig, wenn de dann mal das toppen usw anfängst und dadurch deine veggie Zeit verlängerst machen größere Töpfe wieder Sinn, viel Erfolg!

Das ist das was ich meine. Du kannst eine Plant für 6 Monate in der Vegi halten, die ist dann nur unfassbar groß. Dazu noch SROG und dein Zelt ist mit einer Pflanze voll. Das ist ja der Sinn dahinter auch.
Ich sagte ja auch, mit dem SCROG wirst du zu 100% mindestens 6 Wochen Vegi brauchen, wenn es vernünftig sein soll.

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Kann man machen, aber das hat ein paar praktische Haken. Wenn du zum Beispiel die hinteren Pflanzen gießen willst, kommst du dann noch ordentlich dran? Genau so beim Laub einsammeln?

Unter dem Netz ist ein einzelner großer Topf einfach einfacher handlebar.

Wenn das Operative kein Problem ist, dann kann das Netz durchaus ein Vorteil sein. :slight_smile:

Ich würde mir mal gar nicht so viele Gedanken darüber machen wie das ganze heißen soll, sondern das Ziel betrachten. Und da lese ich folgendes heraus. In kurzer Zeit das (große) Zelt voll ausfüllen.

Da du Anfänger bist und gerade deshalb wird etwas oder etwas mehr schief gehen. Dementsprechend halte ich eine Veggiezeit von 4-5 Wochen für unrealistisch/ problematisch. Und 10 Pflanzen auch.

Aber um auf das Ziel zu kommen. Um dein Zelt in 4-5 Wochen zu füllen würde ich 16 Pflanzen nehmen und toppen. Platzmäßig ist das dann wie vier Pflanzen im 60x60. Nur vier Mal. Viel Spaß.

Sinnvoller, aber auch noch lange nicht anfängerfreundlich, wären 9 Pflanzen und eine längere Veggie.

Es spielt am Ende auch keine Rolle ob du ein Netz nimmst oder Hanfseilchen oder Bambusstäbe oder Draht um die Pflanze in die gewünschte Position wachsen zu lassen.

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Danke für die Infos und Tipps und ja, genau darum geht es mir :+1:t2:

Dann werde ich wohl für meinen ersten Grow 16 Pflanzen in sagen wir „11 Liter-Töpfen ?“ probieren. Diese toppen und dann mit einem Netzt oder anderen nützlichen Hilfsmitteln probieren beim Wuchs ein wenig zu helfen.

Die zweite Variante mit 9 Pflanzen und längerer Vegi behalte ich aber auch im Hinterkopf.

Vielen Dank !

Laub, überschüssige Biomasse etc. hatte ich organisatorisch gesehen tatsächlich nicht auf dem Schirm und das würde sich bei der Anzahl der Pflanzen wohl nur schwer händeln.

Da werde ich mir noch was einfallen lassen müssen. Sehr hilfreich aber zu wissen, dass ein Netz trotzdem nützlich sein kann.

Guck mal, du bist noch voll am Anfang deiner Gärtnerleidenschaft. Und 16 Pflanzen sind echt ne Menge. Das bedeutet, dass da eine Menge Zeit reingesteckt werden muss. Und wenn das Netz voll ist wachsen die immer noch weiter. Da sind Chaos und Frust vorprogrammiert.

Nimm 9 und du wirst genug Probleme haben und dich freuen, dass nicht noch 7 weitere auf dich warten. Dann machen auch die 11 Liter Pötte Sinn. Denn man kann das Wachstum auch/ gerade durch den Topf steuern, aber das geht besser wenn man etwas weiter ist. Und nimm bitte keine Airpots. Das dürfte aber bei 9-16 Pflanzen auch ziemlich teuer werden.

Haste schon über Erde und Dünger nachgedacht? Und die Wasserwerte mal überprüft?

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Dann habe ich dich falsch verstanden - Ich dachte du meinst, mehr Pflanzen (16) und kürzere Vegi wäre für den Anfang geeigneter als eine lange Vegitationsphase mit weniger (9) Pflanzen.

Dann werde ich deinem Rat folgen und erstmal mit neun Pflanzen arbeiten. Wiviele Wochen sollte ich so c.a wachsen lassen ?

Bei Töpfen dachte ich an „einfache eckige“ aus Kunststoff, um in Zukunft die Möglichkeit zu haben, eng aneinander zu stellen. Warum rätst du mir von den Airpots ab ?

Der PH-Wert meines Gießwassers liegt bei 7,9 - diesen will ich probieren mit Hilfe von destilliertem Wasser etwas runter zu bekommen . Die Wasserhärte liegt bei 1,3 mmol/l.

Reicht es beim Düngen etwas zurückhaltender zu sein und sich langsam ran zu tasten oder ist ein Ec-Messgerät ein muss ?

Pflanzen möchte ich in Lightmix von Biobizz.

Über Anzuchterde und allgemein das Thema Sämlinge habe ich mich noch nicht richtig informiert. Ich frage mich unter anderem ob ich eine Sanlight Q5w auf 20% runter gedimmt nutzen sollte, um die kleinen zu belichten.

Bei Dünger habe ich an das startetest von Hesi gedacht.

1x Hesi Wurzel Complex Wurzelstimulator, 500ml 1x Hesi Power Zyme Enzympräparat, 500ml 1x Hesi TNT Complex Wachstumsdünger, 500ml 1x Hesi Blüh Complex Blütedünger, 1 Liter 1x Hesi Phosphos Plus Blütedüngerzusatz, 1 Liter 1x Hesi Super-Vit Vitalstoffkonzentrat, 10ml

Geeigneter um das Zelt schnell voll zu bekommen - ja. Anfängerfreundlich - nein

Der erste Durchgang ist meist der wo man viel lernt, deshalb sind weniger Pflanzen oft mehr. Und erst wenn du eine gewisse Sicherheit hast wirst du ein volles 1,44qm Zelt richtig beackern können.

Die Airpots sind schwierig in der Handhabung wenn es ums Gießen geht, die siffen gern mal und machen eine Sauerei auf dem Boden. Wenn man dann noch 27 davon hat dauert das wässern wahrscheinlich 2 Stunden pro Durchgang. Und wenn es nicht anständig gemacht hat gibt es trockene Stellen in der Erde, welche Probleme an den Pflanzen verursachen.
Die sind super, würde ich aber bei mehreren Pflanzen im Zelt in Verbindung mit einem ScroG aber selber nicht benutzen, ich vertraue da auf die guten Gronest Stofftöpfe.

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Ec Messgerät brauchst du erstmal nicht, den Rest kannste so machen. Destilliertes Wasser würde ich nicht unbedingt nehmen, wie sind denn die anderen Werte von deinem Wasser?
PH, ec, Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium?

Ich bin durch Videoblogs auch schon mal auf Stofftöpfe aufmerksam geworden - scheinen einige Vorteile gegenüber den „normalen“ Plastiktöpfen zu haben, gerade eine bessere Durchlüftung der Wurzeln kann grade bei vielen Töpfen auf wenig Raum später zum Vorteil sein denke ich ?

Wie ich es verstanden habe kann auch beim Gießen weniger schief gehen, da das Wasser vom Untersetzer durch den Stoff wieder zurück in die Erde gezogen werden kann?

Vielleicht sollte ich mir besser solche besorgen.

Toll was man hier alles an hilfreichen Tipps ernten kann - danke :+1:t2:

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Was die Wasserwerte angeht bin ich überfragt - ich kenne nur Natrium, Blei, Flourid, Nitrat, die Härte und den PH Wert. Warum ist von destilliertem Wasser abzuraten ?

Empfiehlst du statt dessen mit Hilfe von Dünger den PH - Wert zu senken ?

Natrium 38 mg/l

Blei < 1µg/l

Nitrat 9,4 mg/l

Fluorid 0,11mg/l

Härte 1,29 mmol/l

pH-Wert
7,89

Destilliertes Wasser ist komplett frei von Nährstoffen. Da fehlen dann auch viele Spurenelemente welche im Leitungswasser vorhanden sind. Viele Dünger scheinen wohl auf Leitungswasser ausgelegt zu sein und dosieren dementsprechend wenig bis keine Spurenelemente mit rein. Ist ähnlich wie mit Osmosewasser, da kommt es ohne Zusatz von Magnesium und Calcium schnell mal zu einem Mangel.

@anon7755161 Die Belüftung ist zumindest besser als bei Plastik da auch die Seitenwände atmungsaktiv sind und die Wurzeln bei Kontakt mit den Seiten aufhören zu wachsen und sich dann lieber verzweigten.
Ich gieße maximal 2 Liter pro 11 L Topf, der Drain der unten kommt ist nach 10 min aufgesaugt. Und Trocken spots scheint es auch keine zu geben trotz der geringen Wassermenge. Hab das gestern nach der Ernte mal getestet, 2L in den Topf, nach 60 min die Wurzel mit Erde entfernt, war wunderbar gleichmäßig feucht.

Nur irgendwann sehen die Pötte halt etwas abgewrackt aus, funktionieren aber immer noch prima. Die neuere Generation scheint nun stabiler zu sein und hat ein neues Innengewebe.

Wie die Wurzeln am Ende aussehen kannst hier schauen, letzter grow