Toleranz? Die suchte ich vergeblich

Hallo ihr grünen Ritter und holden Damen,

Ich habe diese Woche jetzt schon die zweite hitzige Diskussion über unser Lieblingskraut gehabt.
In beiden Fällen habe ich mir ein Wortgefecht mit Menschen gegeben, die absolut null Toleranz gegenüber Cannabis haben. Auch bei vergleichen mit Alkohol oder dem medizinischen aspekt des cannabis, stieß ich nur auf ablehnung.

Habt ihr sowas auch schonmal durchlebt? Und wie geht ihr mit solchen intoleranten Menschen um? Lasst ihr euch überhaupt auf Diskussionen ein, oder schweigt ihr dann lieber und denkt euch euren Teil? :sweat_smile:

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servus,
diese menschen haben eine ablehnung
-weil es illegal ist
-weil sie keine eigenen erfahrungen damit haben
-weil ihnen von den medien gesagt wird, dass es DIE einstiegsdroge ist

ich versuche erst gar nicht die von was anderem zu überzeugen, weil es bringt nichts

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Genau so kam es mir vor. Nichts was ich argumentiert hab, hat die leute erreicht.
War nen doofes Gefühl :frowning:

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das ist halt so, derer meinung ist so fest gefahren…
die kannst halt nicht zu ihrem „glück“ zwingen :joy:

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Der Prophet gilt nichts im eigenen Land …dies Verhalten von Menschen ist nichts neues.

Was helfen könnte, sind dann Infos von Dritten (neutralen) …ich habe die teils interessierten Verwandschaft mit ausgewählte informativen YouTube Links / Internet-Infos versorgt.
Wenn einer aber gar nicht will …dann kann man nur die Zeit für sich arbeiten lassen :wink:

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Ich habe auch nicht viele Kiffer in meinem Umkreis, mir ist es aber egal, ich diskutiere darüber auch nicht. Viele mögen das Kraut auch nicht weil Sie damit schon negative Erfahrungen gemacht haben.

Ich trinke ehrlich gesagt auch lieber wie Rauchen, mir machts nur Spaß die Pflanzen in meinem Aneboda hoch zu ziehen :wink:

Das ist aber auch generell ein Problem mit der Toleranz, jetzt nicht nur von Camnabis, sondern allgemein.
Ich denk wenn die menschen alle nen bißchen toleranter wären und in ihrer Meinung nicht so festgefahren, könnte die welt ein Stückchen besser werden.

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Kenn das auch… problem ist das viele nicht wissen das cannabis nicht gleich cannabis ist😁
Sie wissen hald nicht das es extrem viele cannabissorten gibt und jede seine vor und nachteile hat. Ob down, high, stoned, pushend, etz… die glauben das alle kiffer stoned auf dem sofa gammeln🤦🏼‍♂️

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Das menschliche Gehirn mag es effizient zu arbeiten. Also vereinfacht es und stereotypisiert.
Ein negativer Beigeschmack sind Vorurteile, die irgendwann fest verankert sind.

Sogar wenn man es selber entscheidet (unabhängig von Dritten) und man möchte seine Weltsicht ändern, ist es EXTREM schwer um die alten Gedanken und Verhaltensweisen zu überschreiben.

Bei Diskussionen/Debatten von polarisierenden Themen ist das Ergebnis oft:
Beide Parteien verhärten sich ihren Standpunkten noch mehr als vorher.

Deswegen am besten: Diskussionen sein lassen oder abbrechen mit dem Satz: „Wir sind uns einig, dass wir uns uneinig sind“ :slight_smile:

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Ja so ist das mit dem Kampf der Stigmen. Viele Leute haben sich eingach ihre Meinung in den Schoß legen lassen, ohne um in Eigeninitiative sich ein Bild von zu machen. Da berufen sich sich dann auf diverse Vorurteile, ohne Eigenerfahrung und Recherche eingebracht zu haben.

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Nicht unwahr, aber auch eben nur pauschal zutreffend …oder eben auch nicht. Das ist das Problem mit der „Verallgemeinerung“, sie ist eigentlich eine Theorie.
Man sollte aber berücksichtigen, alles ist einzigartig und nie wirklich das selbe, zwar vergleichbar …aber Konstanten wie Zeit, Personen …Umstände und was sonst noch eine Rolle spielen könnte, eben einzigartig.
Daher …finde ich, sollte man sehr behutsam mit pauschalen Aussagen (o. Handlungen) sein.

[quote=„jrgong, post:9, topic:1485“]
…ist es EXTREM schwer um die alten Gedanken und Verhaltensweisen zu überschreiben.
[/quote] … aber nicht unmöglich …warum sich nicht darin üben?![quote=„jrgong, post:9, topic:1485“]
ist das Ergebnis oft:Beide Parteien verhärten sich ihren Standpunkten noch mehr als vorher. [/quote] …oft, aber nicht immer …das alleine sollte noch kein Grund sein um einer „Auseinandersetzung“ aus dem Weg zu gehen. Und …manchmal ist es auch ein langsamer Prozess bis sich was an den Gedanken und Verhaltensweisen ändern. Bei andern …wie bei einem selbst.
Vorurteile und Schublandendenken haben wir alle …mehr oder weniger …wichtig finde ich …das man aber auch flexibel und kritisch damit umgeht und sich bewusst macht: Alles hat mindestens 2 Seiten :grin:

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Weil 99% der Leute faul sind. Fängt in der Erziehung an. Setzt sich im Erwachsenen-Leben fort und wird weiter bestätigt (Werbung, Soziales Leben, etc). Wir sind süchtig nach Komfort, das ist die wahre Droge der westlichen Zivilisation. Der technologische Fortschritt im täglichen Leben verankert die Sucht noch weiter

Soll kein Bashing gegen Technologie werden. DIe positiven Aspekte überwiegen die negativen exponentiell - Siehe AI in Krebsforschung, Elektrische/Selbstfahrende Autos, etc.

Der Umgang mit den negativen Aspekten wird nicht genug beleuchtet.[quote=„Teatime, post:11, topic:1485“]
Vorurteile und Schublandendenken haben wir alle …mehr oder weniger …wichtig finde ich …das man aber auch flexibel und kritisch damit umgeht und sich bewusst macht: Alles hat mindestens 2 Seiten
[/quote]

Genau! Stimme dir zu. Man muss diese unterbewussten Verhaltensweisen ins Bewusste reinholen und auch mal reflektieren: „Warum vertrete ich eigentlich diesen Standpunkt?“

Machen die wenigsten :slight_smile:

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Ja es ist ein harter Kampf.

Wenn ich zurück überlege, wo meine Eltern mich beim ki__en erwischt haben, war die Hölle los.
Die waren der Meinung, das ich mir das Hasch durch die Nase zieh und unweigerlich am Herointod erliegen werde. Schon ne krasse Nummer, wo man erstmal überlegt, wo zum Teufel soll man da ansetzen.
Aber nach zwannzig Jahren haben sie gemerkt, das ich nen Abschluss habe, damit meine Familie ernähren kann. Mitlerweile haben sie meinen Versuch des Eigenanbaus toleriert und kommen mich dennoch besuchen.:yum:
Mein Alter meinte nur letztens zu mir. Es wäre nur toll, wenn keine schwarzen Helikopter auftauchen würden und ich im Kopf behalten muss, das es immernoch ne illegale Sache ist, und meine Kinder Schwierigkeiten dadurch bekommen könnten.

Also es ist möglich. Es wird nur eine gewisse Zeit und Nerven in Anspruch nehmen.:wink:

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Ich bin so froh das man hier unter gleichgesinnten ist und man auchmal über solchethemen reden kann. :heart:

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Also bei uns ist es so dass mein Mann und ich rauchen. Mein Dad raucht schon immer und meine Mom wollte ich von den chemischen Medis loshaben (mit einem sehr guten Teilerfolg)
Jeder in meinem Umfeld weiß dass ich rauche und das nicht wenig. Manch einer hat mich noch nie normal gesehen. Also Familiäre Probleme gibt es nicht. Omi wird neugieriger macht sich Sorgen :slight_smile: Bei dem Rest der Menschheit bin ich aber echt vorsichtig. Wie schon beschrieben wurde wird es durch Medien und Unwissen zu Teufelskraut gemacht. Diskutieren ist da meist sinnlos. Passiert aber auch immer öfter dass Leute die damit noch nie was zu tun hatten nun Fragen kommen. Gerade seit es medizinisch im Gespräch ist. Wie oft sitze ich zwischen kranken Schmerzleidenden Menschen höre zu und hau dann nur raus CBD-Öl das reicht meist schon. Ich hoffe die Menschheit wird diesbezüglich toleranter :pray:

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Ich sehe jedentag irgendwelche Alkoholiker die in der Bahn rumschreien oder bei uns auf dem Kiez sich so dermaßen aggressiv verhalten. Ich trinke keinen Alkohol aber rauch gerne einen aber leider gehört Alkohol in unserer Gesellschaft dazu und so eine nützliche Pflanze wird verboten.

Das ist einfach Paradox und ich verstehe die Welt nicht mehr. Würde man Alkohol verbieten und Cannabis wäre erlaubt, bin ich davon überzeugt dass wir besser miteinander klar kommen würden und die Welt wäre ein besserer Ort…naja, ich geh jetzt ein rauchen.

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Mag sein …aber es gibt ja nicht nur schwarz und weiss …
Gegen einen guten Tropfen Rotwein oder ein würziges Bierchen spricht ja nichts, das kann eine heitere interessante Philosophenrunde das I-Tüpfelchen geben …oder so.
Und umgekehrt mag es auch Smoker geben die mit Rauch im Kopf nur noch mehr verblöden.

Es kommt auf das Mass an …und auf das Gefäß in das es reinkommt. Und auf den Moment^^

Das es aber mehr abschreckende Beispiele für schädlichen Alkoholkonsum gibt als für Cannabiszeugs, da bin ich bei dir. :grin:

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da musste ich gut lachen ^^