Warum Keimfrei?

Jo Leute,
es heißt ja überall, dass die Umgebung bei der Verarbeitung keimfrei sein soll. Jetzt hab ich zwar beim Maniküren die Unterlage und Scheren desinfiziert, jedoch vergessen, dies auch mit den Einmachgläsern zu tun und außerdem die Buds auch ein paar Mal mit bloßen Händen angefasst.

Und dann hab ich mich gefragt: Was passiert denn genau, wenn Keime an das Gras gelangen? Steigt dann die Schimmelgefahr? Wenn ja - wieso? Ich hab mir gedacht, dass doch wohl eh schon Keime auf den Pflanzen leben, auch wenn das sicher wieder andere sind, als so im Haus und am Körper rumschwirren. Was genau ist jetzt eigentlich das Problem dabei? Sollte ich mir Gedanken machen, wie ich mein Gras „wieder sauber“ kriege, falls das überhaupt möglich ist? Sollte ich auf das Fermentieren lieber verzichten?

Liebe Grüße

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Keime sind überall.
Es geistert eine Fermentierungsanleitung im Web,
die ein Vorgehen propagiert, bei dem die geforderte
Sterilität eher zu einem OP-Saal passt. Ich meine,
dass zweimaliges Lüften täglich (zumindest am An-
fang) ausreicht. Die Röschen dürfen allerdings nicht
mehr zu feucht sein, wenn sie in die Gläser kommen,
zu trocken aber auch nicht, weil es dann nichts wird
mit der Fermentation.

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Finde das auch Quatsch, ich sterilisiere nie irgendwas!! Benutze auch keine Handschuhe :wink:

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Ich hab’ noch nicht mal welche. :joy:

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Alsowie Lonnemoh schon sagte, Keime sind überall, und wenn die bedingungen gut sind, herrschen die Keime vor, die förderlich sind.

Auch für die „Fermentierung“ (ist es eigentlich das wirklich? noch so ne Sache von den 5mio., die ich immer schon nahclesen wollte :joy:). Darum schauen wir auf die Luftfeuchtigkeit beim curen und belüften die Gläser.

Sehr erleichternd beim „nicht zu nass, nicht zu trocken“ sind kleine hygrometer (klein genug, dass sie in die gläser passen :wink: ich hab sowas:

Und ich verwend auch die bovedapacks 62%, allerdings schon seit einigen grows dieselben haha
Aber, wie bereits andernorts angemerkt, ich bin auch eine schlampige Verarbeiterin :stuck_out_tongue_closed_eyes:
Was nichts daran ändert, dass die, die’s kennen, mein weed als das beste weit und breit bettiteln? :smiley:

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In meinen Gläsern ist’s wahrscheinlich zu trocken.
Ich werde auch mal ein Hygrometer einsetzen, aber
die RLF bei Bedarf steigern, auf welche Art auch
immer, werde ich nicht. :wink:

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Ja, ich denk mir auch, dass wenn diese packs inaktiv werden (sie werden dann so bröselig) ich nicht nachrüsten brauche.
Werde dann wohl weniger schlampen müssen beim trocknen :smiley:
Ich trockne zu schnell, und es ist zwar in Budmitte noch Feuchtigkeit, die dann in den Gläsern sich nach aussen verteilt, die bovedas helfen also ein bissi nach.
Müsste aber eigentlich nicht sein, da geb ich dir vollkommen recht!

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Nach zwei, drei Jahren sind sie wahrscheinlich auch
ohne passende RLF fermentiert. :joy:

Ich hab mir Handschuhe gekauft…aber nur damit ich eben etwas sauberer an meine Pflanzen komme. Da ich noch diverse Chillis, Carnivoren etc. im Hause hab, will ich da einfach „sauberer“ arbeiten. Zudem will ich mir später klebende Hände ersparen ^^

Achja und ich bin Raucher…Nikotin Spuren wirken net so gut auf die Pflanzen (toxisch), daher auch noch Handschuhe

@anon15010864

Gut.
Ich find’s trotzdem ein bisschen übertrieben. :wink:

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Kann ich verstehen. Du bist auch ein wenig abgebrühter als ich ^^. Ich denke in den kommenden Jahren werde ich auch entspannter

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Jo Handschuhe hab ich auch - ich hab sie dann als Wasserschutz verwendet, als ich am Finger n Sehnenriss hatte, damit die Schiene trocken bleibt beim duschen und so :joy:
Ist alles nicht schlimm und ma muss für sich selbst rausfinden, ob ma’s mag!

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Hi zusammen,

ich trage Handsschuhe beim maniküren, da ich sonst nach 5 Minuten das Gefühl habe wie Peter Parker Wände hoch klettern zu können. Alles was ich anpacke klebt ohne wie Sau und empfinde ich als sehr unangenehm.

Scheren desinfiziere/reinige ich eigentlich permanent, einerseits wegen dem Verkleben dieser, zum anderen weil mir die Gefahr zu groß ist, Schimmelsporen auf die gesamte Ernte zu verteilen. Zeitaufwand empfinde ich als minimal und is gut für mein Gewissen.

Bovedas nutz ich seit Jahren die gleichen und wenn sie hart werden ( waren bei mir schon durch Schlampigkeit hart wie Ziegelsteine ) lege ich sie für ca. 24 Stunden bzw. bis sie wieder geschmeidig sind in eine Schüssel mit destillierten Wasser. Klappt super!

Hygrometer hab ich nur 4 Stück /die gleichen wie unsere Queen ( bei bis zu 20 Gläser). Da ich eh in Etappen maniküre/trockne hat sich bei mir bewährt, 4 Gläser zu füllen, die RLF zu kontrollieren und ab konstanten 65% schmeiß ich dann ein Boveda Pack rein und dann wird nur noch gelüftet und die nächsten 4 Gläser sind dran. Läuft dann bei mir so durch bis alles in den Gläsern ist.

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Entscheidend ist doch, wovon man das Trim-Hasch am besten gewinnen kann. Man kann sich das von der Haut kratzen, oder von einem Gummihandschuh … was geht besser?

Ich steh nicht auf Einmalhandschuhe, habe aber ein paar extra sensitive (waschbare!) Gartenhandschuhe besorgt. Das werde ich probieren.

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Den Trim führe ich mit einer normalen Schere durch,
wobei ich immer wieder das Harz mit einem scharfen
Messer von den Scherenklingen schabe; so hält sich
die „Verharzung“ der Finger in Grenzen.

Handschuhe…
In den 60ern liefen die „Erntehelfer“ mit Lederschürzen
durch die Hanffelder und das Harz wurde dann von den
Schürzen geschabt.
Wenn also Handschuhe, dann solche aus Leder. :wink:

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…definitiv von der Haut! Persönlich schmeiß ich die Gummihandschuhe direkt in die Tonne, einerseits bin ich fies vor der Vorstellung so einen Kombimix Gummi/Harz rauchen zu sollen, andererseits hab ich genug um da nicht drauf angewiesen zu sein :wink:
Man wird auch schnell merken, dass es extrem mühselig ist, es von den Handschuhen zu lösen. Wer es trotzdem machen möchte, sollte die Gummihandschuhe kurzfristig in die Gefriertruhe legen, geht dann erheblich besser!

Kumpels die mal ne Tour durch Indien gemacht hatten, haben mir mal erzählt wie es die Hanfbauer dort machen…die pflücken frische Buds direkt von der Pflanze, rollen diese in der Händen bis sie schwarz vor Harz sind und tupfen dann so lange ab bis genug für ein Pfeifchen vorhanden ist. Keine schlechte Masche wie ich finde…

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Muß hier mal kurz nachhaken. Also die ideale Luftfeuchtigkeit beim
fermentieren liegt bei ca. 60 %?
Von den Boveda-Packs hab ich schon gehört, sind ja Zigarrenraucherzubehör.
62% kam mir allerdings recht hoch vor.

LG
Marillion

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60 % oder 62 % macht da keinen Unterschied, nur
unter 60 % sollte die RLF nicht liegen.

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OK.
Mein Problem ist, je mehr Info´s ich aus dem Netz sauge, desto unsicherer
werde ich.
Irierebel, 1000seeds, Royal Queen Seeds, Zamnesia etc., natürlich hier im Forum, die Tipps und Anleitungen unterscheiden sich z.T. stark, widersprechen sich sogar.

Wenn man dann nicht auf eigene Erfahrungen zurück greifen kann, wird das Ganze doch sehr kompliziert.

Und doch hab ich den Verdacht, dass alles wahrscheinlich ganz einfach ist, wenn
die Pflanzen merken, dass da ein Dilettant am Werke ist, nehmen die das Heft
sowieso in die Hand und ernten sich am Ende selber.
Wär nicht schlecht, oder?:laughing:

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omg lachattacke :joy::joy:

Es soll ja auch so antihaft-HAndschuhe geben?

Aber es scheint, mit dem Harz mach ichs unbewusst wie die Inder - es geht wirklich viel besser von den Händen ab - halt vorm Schnipseln anfangen gut waschen und geht scho.

Ach und das mit den Bovedas, das hab ich einfach hier vom JrGong übernommen, und ja, es sind die 62%er.

Übrigens gibt es doch einen Grund, möglichst rein zu ernten - aber das fängt schon beim growen an. Bei medizinischen grows wird oft die Zuluft schon gefiltert, damit ja keine Tierhaare oder Pollen auf den Buds endet und irgendwelchen Allergikern zu schaffen machen. :wink:

Greetsies! :blush:

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