★ Was tun bei einer Hausdurchsuchung - Tipps vom Anwalt ★


#1

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und die Bullen an eure Tür kloppen, ist es oft schon zu spät. Das betrifft nicht nur Weed, sondern auch andere Sachen, denn die Feinde in grün werden alles auf den Kopf stellen und notfalls zerstören, um dran zu kommen. Es ist daher besser es denen gleich zu übergeben, denn sonst finden die womöglich noch andere Sachen, die sie nix angehen.

Wie ihr euch verhalten sollt und was ihr dürft und nicht dürft, erfährt ihr in diesem Video vom bekannten Berliner Rechtsanwalt Udo Vetter. Ladet es euch runter und schaut es per USB auf dem TV oder hört es unterwegs als Audio Datei an am besten.

https://www.youtube.com/results?search_query=hausdurchsuchung


#2

Hehe ich kenne einige Vorträge von dem :smile:

Wenn die mal bei mir vor der Tür stehen freu ich mich schon auf die Diskussion mit den unwissenden in grün dass die Anordnung zur Durchsuchung nicht rechtskräftig ist weil die Unterschrift vom Richter fehlt :wink:

An der Stelle ein kleiner Tipp von mir:
Solltet Ihr irgendeine Art von Waffen im Haus haben (Ich habe z.b. eine Schreckschusswaffe für Sylvester) - bewahrt diese umbedingt in anderen Zimmern auf als eure Mädels.
Wenn die eure Pflanzen finden seid Ihr wegen denen dran - wenn in der Nähe Waffen gefunden werden wird es als Bandenkriminalität angesehen und die Mindeststrafe steigt ordentlich.
Auf jeden Fall sind da üblere Sachen zu befürchten, und mit blauem Auge davonkommen ist dann netmehr so einfach.


#3

Generell gilt…alles was als Waffe gesehen werden könnte, aus dem Haus verbannen.
Schreckschusspistole, Schlagring, Baseballschläger, Pfefferspray, größere Klappmesser, …


#4

Ach naja, das ist eigentlich egal. Solange die Waffe nicht verboten ist, passt es schon. Axt Stiel, Axt, Machete, Elektroimpulsgerät, Jagdmesser, Schreckschuss sogar auch bzw. Gas Knarren oder CO2 und ähnliches wo es ausreicht es lediglich zu besitzen oder ab 18 zu kaufen. Wichtig sei zu erwähnen, dass die Bullen nur zu bestimmten Zeiten die Bude durchsuchen dürfen und auch nur die Räume, die auf den Durchsuchungsbefehl stehen. Gut, man weiß natürlich nicht wann oder ob sie kommen, aber wenn man den Verdacht hat oder nen Tipp oder so, kann man schon mal vorsorgen und alles in den Keller bringen oder noch besser zu Freunden, Verwandten, Nachbarn etc.


#5

Soul Goodman in deutsch :smiley:


#6

Mal ehrlich: Der Satz passt schon ist im Zusammenhang mit Growing eine gefährliche Kombination!

Gerade solche Kleinigkeiten sind rechtliche Zonen, wo mies gelaunte/frustrierte Staatsanwälte sich austoben und alles so auslegen können wie sie wollen.

Da wird in der Anklageschrift aus einem 2-Pflanzen Eigenbedarf-Grower ein gewaltbereiter Dealer, der auch noch in gewaltbereite Bandenkriminalität verwickelt ist - wegen eines Taschenmessers in der Schublade neben der Growbox.


#7

Naja ganz so einfach ist es dann doch net das die einem sowas anhängen können.
Ein Taschenmesser zählt auch in der Hinsicht nicht als Waffe.

Hier mal die Definition dazu:

F: Welche Messer darf man besitzen?

A: Hierbei gilt: Alle Messer sind erlaubt, es sei denn, sie wurden
ausdrücklich verboten. Es gibt keine Einschränkungen für Messer, die
nicht dem Waffengesetz unterliegen. Jagdmesser, Sportmesser, Taschen-
wie Klappmesser sind Werkzeuge und können vielseitig benutzt werden. Der
Kauf, Verkauf und Besitz, sowie das bei sich führen solcher Messer ist
von Seiten des Gesetzes legal.

Messer, bei denen es sich nach dem Gesetz um Waffen handelt, sind extra ausgewiesen.

F: Welche Messer werden als Waffen eingestuft?

A: Das Gesetz definiert Messer als Waffen, die ihrem Wesen nach
dazu bestimmt sind die Fähigkeit eines Menschen eines Angriffs oder der
Abwehr herabzusetzen oder gar zu beseitigen. Vor allem werden Messer zu
Waffen gezählt, wenn es sich um Hieb- und Stoßwaffen handelt. Hier
definiert das Gesetz wie folgt: Hieb und Stoßwaffen sind " Gegenstände,
die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung
der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf Verletzungen
beizubringen".

F: Demnach müsste es von der Verwendungsweise der Messer abhängen, ob sie zu den Waffen gezählt werden?

A: Jedes Messer kann entfremdend genutzt werden. Das Gesetz kann
keine Küchenmesser als Waffen auffassen, da sie nicht zu dem Zweck
produziert wurden um anderen Schaden zuzufügen. Wofür ein Messer zu
verwenden ist, geht aus den Beschreibungen oder aber der Erfahrung
hervor.

Selbst wenn Messer als Waffen gelten, bedeutet das noch lange
nicht, dass sie verboten sind. An Personen ab 18 Jahren können auch
klassische Hieb- und Stoßwaffen, wie Säbel, Dolche und Degen verkauft
werden. Bei diesen Waffen gelten besondere Bestimmungen zu der
Aufbewahrungspflicht und das Verbot sie auf bestimmten Veranstaltungen
zu führen. Handelt es sich bei dem Messer um Klingen, die an beiden
Seiten scharf geschliffen sind, werden sie zu den Waffen gezählt. Bei
Messern, die vom Gesetz als Waffen eingestuft wurden gilt das
Mindestalter der Volljährigkeit.

Messer, die überwiegen als verbotene Waffen tituliert werden sind
jene, die den Zweck haben gegen Menschen eingesetzt zu werden. Mit
scharfen Schneiden oder Klingenspitzen können sie verwendet werden um
die Angriffs- und Abwehrfähigkeit von Menschen herabzusetzen oder zu
beseitigen. Diese werden von dem Gesetz gesondert angeführt.

F: Was sind Beispiele für verbotene Messer?

A: Springmesser. Hierbei handelt es sich um Messer, deren Klingen durch Aktivierung ausgefahren und festgestellt werden können.

Faltmesser ( auch bekannt als
Butterflymesser oder
Balisong-Messer). Messer mit zweigeteilten, schwenkbaren Griff

Faustmesser. Messer, welches in der geballten Faust geführt wird, die Klinge steht quer zu dem Griff.

Besondere Vorsicht gilt bei Messern, deren Eigenschaften nicht sofort
ersichtlich sind. Zu den verbotenen Waffen zählen demnach auch Messer,
die der Form nach einem anderen Gegenstand gleichen oder welche
vortäuschen.

A: Erläuterungen zu den Kriterien werden sind im Waffengesetz vermerkt. Danach sind Springmesser erlaubt, wenn

  • die Klinge nicht nach vorne herausschnellt, sondern seitlich aus dem Griff springt.
  • die Klinge nicht länger ist als 8,5 Zentimeter ist.
  • die Klinge in der Mitte eine Breite aufweist, die mindestens 20 Prozent der Klingenlänge entspricht.
  • die Klinge einen durchgehenden Rücken hat.

Sind alle diese Eigenschaften erfüllt, so ist das Messer nicht als
Waffe zu beurteilen. Sollte nur eines der Eigenschaften nicht erfüllt
sein, ist das bereits illegal.

F: Gibt es Anforderungen an die Klingenlänge?
A: Hierbei ist zu beachten, dass es nur bei Springmessern Einschränkungen gibt.

Für alle anderen Messer (auch solche die als Waffen eingestuft
wurden, da sie zum Beispiel auf beiden Klingenseiten scharf geschliffen
ist) gibt es keine Begrenzung.

Die Einstufung eines Messers als Waffe ist ebenfalls unabhängig von der Klingenlänge.

Gerüchten ist kein Glauben zu schenken, die besagen, dass Messer
ab einer Klingenlänge von 25 Zentimetern oder Taschenmesser ab zehn
Zentimetern zu den Waffen gezählt werden.


#8

Wie gesagt - zur Sicherheit trotzdem lieber alles was als Waffe zählen könnte in einen anderen Raum, am besten in eine abschliessbare Schublade packen - dann ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

So halte ich es auch, habe meine Schreckschusswaffe das ganze Jahr über in der Abstellkammer eingeschlossen (außer an Sylvester :slight_smile: ), so kann mir keiner was.


#9

Ney ney alles Wurst Leute. Wirklich jetzt ^^ Kuckt ma, die meisten Leute gehen NUR nach der Logik, wenn es um Gesetze und Rechte und Pflichten geht. Das ist im Alltag vielleicht praktisch irgendwo, aber im Gesetz hat das NICHTS verloren. DAS ist der überhaupt der Grund warum soviele sich verraten oder kooperieren, weil die sich denken: Ja OK die Bullen sind ja nicht blöd die wissen doch dass ich es war oder dieses und jenes. Ja, natürlich wissen die das. Sind doch keine Roboter oder Maschinen, die nur das tun, was man ihnen rein programmiert. Aber das alles spielt keine Rolle, denn es zählt NUR das Gesetz. Habt ihr etwa immer noch nicht das Video angeschaut bzw. angehört ? Leute, sofort nachholen ^^

Wie der Anwalt schon sagte - der erste und einzige der überhaupt mitreden kann von wegen da kann man gutes Wort einlegen oder es wirkt sich strafmindernd oder mildernd aus ist euer Anwalt ! NICHT die Cops ! Die haben GAR NIX zu melden, egal wer von denen, weder BKA, noch ZKA, noch die Bundespolizei, noch die Streifencops. Das sind nur die Helfershelfer des Innenministeriums, denn von jedem Bullen Chef ist der Vorgesetzte ein Politiker, also der Boss der Bosse sozusagen. Die Cops haben der Politik zu gehorchen, dem Innenministerium halt. Sind also nur die Vollstrecker. Und wenn ein Cop sowas raushaut wie: Ja blubber bla weniger Strafe bei Kooperation - das ist Amtsanmaßung ! Er darf sowas gar nicht raushauen !

Die Cops reden euch wie gesagt gerne was ein und versprechen oder lügen euch an oder bedrohen etc. aber das ist alles Pustekuchen, sind zahnlose Papiertiger. Die Cops werden alle 2 Jahre automatisch befördert, müssen aber halt Zahlen vorlegen. Und wenn gegen die ne Anzeige läuft z.B. oder die keine oder wenig Zahlen (geklärte Fälle etwa oder Festnahmen usw.) vorbringen, ja dann ist es halt doof mit der Beförderung, deswegen versuchen die auch alles mögliche, auch wenn es illegal ist. Es gibt im Grunde nur 2 Parteien wenn gegen euch ermittelt wird. 1. euer Anwalt, 2. der Staatsanwalt, der gegen euch die Beschuldigungen anbringt. Der Richter hört sich nur beide Seiten an und entscheidet aufgrunddessen, die Cops sind da von vornhinein raus.

Es ist also egal was die erzählen oder sich wünschen oder hoffen oder denken, die wissen oft gar nichts von der Rechtslage oder wollen es gar nicht. Kennen nur ihre Rechte und eure Pflichten, ähnlich wie bei den Verkäufern, aber eben nicht umgekehrt. Habt also keine Bange. Diese Geschichte mit den Wummen ist egal und wird euch nicht negativ angelastet.

Insider Hinweis:
Bei Ermittlungen, also wie hoch die Strafe sein wird geht es in ERSTER Linie NUR um den THC Gehalt. Nicht um die Menge, nicht um den Ausmaß, nicht um andere Sachen. Erstmal NUR wie hoch ist das THC. Bekannter wurde mal mit ganzer Plantage erwischt im Garten, mit Stecklingen und Muttis und bekam trotzdem frei oder nur ne geringe Geldstrafe. Und er dachte bestimmt 5 oder 10 Jahre und alles. Aber hat auf mich gehört und bis zuletzt die Klappe gehalten und erst mit Anwalt sich beraten. Und der meinte auch dasselbe wie ich - dass die halt nix inner Hand haben und nur mit viel Dreck um sich werfen in der Hoffnung, dass da irgendwas kleben bleibt. Hört daher nicht auf Bullen, wenn es um Gesetze geht, die haben kein Plan. Interessieren sich lieber für Donuts :sunglasses:


#10

Gebe ich dir fast Recht.
Das die Bullen soweit nichts zu sagen haben stimmt. Es kommt aber auch immer darauf an wie viel Ahnung so ein Bulle dann wirklich hat. Denn es ist so, ob Ihr es mir glaubt oder net, dass in Deutschland jeder Polizist für alles was er macht Privat haftbar gemacht werden kann. Denn das was wirklich gilt ist das Handelsrecht.
Aber das nun genauer zu erläutern ist zu viel und wird auch einige abschrecken - und sprengt hier den Ramen.
Wer sich aber dafür Interessiert wie es wirklich aussieht kann mir gerne eine PN schicken…


#11

Jo danke für die Mail. Hättest ruhig mit dem Rest teilen können :stuck_out_tongue: Damit es nicht soviel Text ist, benutz einen der beiden Dienste hier:
www.justpaste.it oder www.txs.io

Es ist aber leider nur in der Theorie machbar, nicht in der Praxis. Cops kriegen eh nur ne Strafe, also keine Beförderung, Geldstrafe oder Kündigung oder Versetzung, wenn sie ne Strafe von 12 Monaten und mehr bekommen. Deshalb kriegen die auch entweder immer darunter ne Strafe vom Richter oder gar keine. Und wenn du gegen die ne Anzeige machst, kriegst du so gut wie immer ne Gegenanzeige wegen Landfriedenbruchs oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

So zurück zum Thema aber. Ich empfehle euch die Seite der Roten Hilfe mal anzuschauen. Das ist ein Verein, der mit Spenden Anwälte bezahlt, um Leuten Rechtsbeistand zu leisten. Die haben auch Verhaltenstipps mit Cops & Co. auf ihrer Seite, daher unbedingt durchlesen. Hier habe ich zuerst von erfahren
http://blog.fefe.de/?ts=b3d1fbe6

Hier paar empfehlenswerte Links von deren Seite
http://www.rote-hilfe.de/rechtshilfe-und-unterstuetzung/aussageverweigerung

http://www.rote-hilfe.de/rechtshilfe-und-unterstuetzung/rechtshilfetipps


#12

Also möge es nie Passieren…….
aber wenn die bei mir stehen würden ……ichh würd Eskalieren…….
oder soo Ähnlich :imp:


#13

Wie sieht es eigentlich mit Luftdruckgewehren aus? Habe eine, die nach Gestz ab 18 Jahren legal und ohne Waffenschein gehalten werden darf. Diese hängt in meiner Wohnstube an der Wand.
Ein anderer Raum und ist nicht geladen.
Zählt das unter diesem “Bandengesetzt”?


#14

Ist immer ne Auslegungssache, wenn die dich wirklich dran bekommen wollen wegen sowas, kann man das natürlich wunderbar verwenden dir irgendwas anzuhängen…


#15

Auch wenn man bisher noch nie davon gehört hat, das jemand einen wegen Weed mit nem Luftdruckgewehr bedroht hat :joy:


#16

Würde ich oder Freunden/Verwandten (Ü18 mit Schein natürlich) geben.
Oder zumindest jegliche Munition und CO2 Kartusche außerhalb deiner Bude lagern.


#17

Das heißt, ein Luftgewehr ohne Muniton in der Wohnung ist nicht weiter problematisch?


#18

Also …m.M. sollten überhaupt und gar keine Waffen in den Haushalten zu finden sein. Null.

Wer das sportlich oder beruflich macht hat das registriert oder sonst wie …alles andere kann sozusagen nach hinten losgehen. Werft einen Blick über den großen Teich …abartig was die Amis und die Waffenlobby da “kultiviert’” haben.

In der Hinsicht ist meine Einstellung als alter Kriegsdienstverweigerer wenig flexibel. :stuck_out_tongue: