WHITE SHARK ULTRA Stecklinge

Da ich mein Thema zur Mutterpflanze nicht soweit auslegen möchte und um es übersichtlicher zu halten, wird nun hier alles über meine Stecklinge von meiner WSU


zu finden sein.

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Werde das ganze Verfolgen :slight_smile:

Grüße

STECKLINGS-GEWINNUNG

Wer meinen Bericht und meinen Einstieg mit der unbekannten verfolgt hatte, wird meine folgende Vorgehensweise schon kennen.

Aber für alle Neuzugänge noch mal zum kurzen Einstieg.
Da gehe ich wie folgt vor.

Den Steckling entnehme ich der Pflanze, wenn er mindestens 10cm an Größe hat, mit einem horizontalen Schnitt.
Dieser Schnitt findet ca. 1cm oberhalb der letzten Internodie/Blattachsel statt, die ich bei der Mutterpflanze stehen lassen möchte.

Dieser wird dann, mit angepassten PH Wert- so um die 6, in H2o gestellt. Der Steckling sollte nicht zu lange trocken stehen. Da er sonst Luft zieht und eingeht.

Dann werden die Blätter gestutzt.
Das heißt, dass jeder Finger jeden Blattes 2/3 seiner Blattmasse weichen muss.
Das ist wichtig, da der Steckling sonst zuviel Wasser verliert, bis er sich durch Neuverwurzelung wieder versorgen kann.

Zu guter Letzt muss das Ende des Stecklings noch abgeschabt werden. Aber es kann auch vorsichtig die oberste Schicht abgezogen werden. Da sonnte mann aber Obacht geben, da man schnell die Schicht bis hoch zur Internodie zieht.
Das anzuschabenne Ende sollte nur soweit bearbeitet werden, das es für das Eintopfen reicht.
Diesen Bereich kann man dann mit Wurzelstimulatoren veredeln, um eine bessere Wurzelbildung zu erzielen.
Dort könnt ihr auf Präparate zurückgreifen die ihr erwerben könnt, ohne jetzt speziell für was Werbung zu machen.
Ich nehme z.B. Honig. Ein guten kräftigen von Akazien, der flüssig ist und trage diesen dann hauchdünn auf.

Dann muss der finale Schnitt erfolgen.
Dieser wird im Winkel von 45° getätigt.

Bei den bisher ausgeübten Tätigkeiten ist auf eine saubere/sterile Vorgehensweise zu achten.

Zum schneiden ist gutes scharfes Werkzeug zu bevorzugen, wie Rasierklingel und Ernte/Trimm-schere.
Und für die Handhabung sind Gummihandschuhe in Erwägung zu ziehen.

Der nun fertig präparierte Steckling kann nun in sämtlichen Aufzucht Möglichkeiten angezogen werden, (wie in Steinwolle, Erde, Hydro etc.)
Bei den klimatischen Bedingungen ist auf eine Luftfeuchte von 80% zu achten, für eine leichte Luftumwelzung ist zu sorgen. Das Licht sollte auf 18/6 beibehalten werden.
Vorteilhaft bei kleinen Steckis in Steinwollwürfel sind die gewöhnlichen Minitreibhäusern.
Die kann man einfach mit in den Veggiraum stellen.
Dann mit Wasser aufgießen und für Entdunztung über die Schuböffnung sorgen.

Ich hoffe es hilft den Einen oder Anderen weiter im Einstieg der Gewinnung von Stecklingen und wünsche natürlich ein guten grünen Daumen.:+1:t2:

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STECKLINGE

geschnitten wurden sie am 20. August 2017

Die vier habe ich heute erstmal umgetopft, was schon längst hätte passieren müssen. Aber da mir das sonst alles über den Kopf wächst, hätte ich sie bewußt so lange in kleinen Topf gehalten, weil die Mutti ja noch ne Weile am blühen ist. Schon erstaunlich wie man dadurch den Wuchs beeinflussen kann.

Desweiteren sind sie heute zurecht geformt worden. Sie waren zwar schon leicht antrainiert, aber nun am neuen Behältniss angepasst.

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Da bin ich gespannt, wie sie sich weiter entwickeln. Da
ich mit Runterbinden keine Erfahrung habe, interessiert
mich, wie lange es dauert, bis sich Blätter und Spitzen
neu ausgerichtet haben.

Nichtmal 2-3 Stunden :slight_smile:

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VEG.Tag 75

Die vier haben das Umtopfen gut überstanden und müssen gut zweimal die Woche nachtrainiert werden.

@Sir_Smokealot In welchen Zustand hast du die Pflanzen nach unten gebunden? Als sie relativ trocken waren, weil sie eine weile kein Wasser mehr hatten? Oder wie genau hast das angestellt ? Interessiere mich dafür :slight_smile:

Ich mach es unabhängig vom vorliegenden Wasserhaushalt und fahre eigentlich ganz gut damit.

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Du hast doch schon die steckies direkt in Erde gesteckt, oder? Hab ich auch vor ca 3 Wochen schon, wie sehe ich ob die gewurzelt haben ? :thinking:

Na ich hatte es erst mit Steinwolle probiert und wollte den gleichen Erfolg mit der Erde haben. Also ich kann jetzt nicht sagen, was besser ist. Hatte mit beiden Varianten gute Ergebnisse erzielt.

Mir ist bei beiden Varianten aufgefallen, das sie erst eigentlich nach 2 Wochen angefangen haben zu wurzeln und auch schpn techt mitgenommen aussahen, sprich ihr sattes blattgrün nicht mehr zeigten und Mangelerscheinungen zeigten.
In der darauf folgenden Woche war ein Zuwachs zu bemerken und das der Auswuchs wieder vital aussah. In dem Falle sind sie angewachsen gewesen und haben dann nur noch selten Spirenzchen gemacht.

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Aha, dann werde ich Mal abwarten, ob’s wächst :wink:thx

Naja, wenn die Pflanze noch nicht vertrocknet ist,
wird sie Wurzeln ausgetrieben haben, denn drei
Wochen kann sie nicht über den Stengel Wasser
ziehen.

Die sind noch schön grün :joy::joy:

Aber sie kann doch Feuchtigkeit ziehen über ihre Blattmasse, oder habe ich da nen Denkfilter?

Schon klar, das sie hauptsächlich vom Stamm her zieht, aber wozu dann ne Luftfeuchte von angestrebten 80% anfahren, wenn man dadurch nur die Schimmelgefahr herraufsetzt!?

@Sir_Smokealot
Ich habe 'ne zeitlang Stecklinge gemacht - habe sie in
ein Wasserglas gestellt und erst in Erde gesetzt, nach-
dem Wurzeln zu sehen waren. Die Töpfe kamen dann
in ein Minigewächshaus, das täglich mehrmals gelüftet
wurde. Nach drei oder vier Tagen habe ich dann den
Deckel abgenommen - wenn sie nach einer Zeit von
einer halben Stunde oder Stunde die Blätter hängen
ließen, kam der Deckel wieder drauf. Erst wenn die
Blätter stehen blieben, war die Wurzelmasse ausrei-
chend, um den Wasserhaushalt zu gewährleisten.
Mit dieser Methode kannst Du ziemlich gut einschätzen,
wie weit die Wurzeln sind.

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Ich hatte sie bisher immer in kleine selbstgeschnittenen Steinwollwürfel für zwei Wochen gelassen, ab da zeigten sich allmählich die Wurzeln. Das lief im Minigewächshaus ab.
Nach dem Eintopfen kamen sie direkt in die Hütte und da ist selten einer ausgestiegen.

Wenn ich sie direkt in Erde gesteckt habe und Treibhausklima geschaffen hatte, hat sich dann ab der zweiten Woche sichtlich Wachstum gezeigt.
Sie waren dann eine Woche schon weiter.
Ab da an standen auch sie nicht mehr unter dieser hohen Luftfeuchte.

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Es sind noch mal drei Wochen vergangen und ich habe heute die Blühte eingeleitet.
Zu sehen sind die drei Stecklinge in 10l Waschschüsseln.

Der Steckling Num.4 ist umgezogen in den Veggiraum und wird weiter als Mutterpflanze dienen.

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Hi,
sehen schnicke aus :+1: Ich mag das glänzen der Blätter…ein Zeichen das es ihnen gut geht

Danke dir.

Sie gefallen mir zur Zeit auch sehr gut.
Ich bin froh die Spinnmilben los zu sein, seitdem entwickeln sie sich auch merklich besser.