Zuschlagstoffe und anderes


#1

Hallo Loits,

hier eine interessante Seite für diejenigen, die als
Growmedium Erde verwenden und sich ihr Medium
vielleicht lieber selbst zusammenstellen möchten:

http://www.duenger-und-erde.de/zuschlagstoffe/


#2

Sehr schöne Seite, eine Menge Info! Ich selbst habe gute Erfahrungen mit einem Mix aus 1 Teil Vermiculit und 4-5 Teile Perlit. Damit kann man eine Art manuelles Hydro machen (Hempy Buckets, Töpfe mit einem Reservoir am Boden), aber mit der Einfachheit von Growen in Erde. Und es hat nicht die Nachteile von Erde, wie potentieller Schädlingsbefall usw. Sehr gut für Indoor grows, Zeug wächst WIE VERRÜCKT auch in kleinen Töpfen da die Pflanzen die Nährstoffedirekt aus dem Reservoir nehmen (Für aussen aber nicht geeignet da der Mix sehr leicht ist). Mix kann auch wiederverwendet werden, bleibt alles sehr sauber.

Hier meine alten Hempies, da sieht man auch das Substrat sehr schön


#3

@flexy123
Vermiculite bieten einige Vorteile.
Ich selbst verwende einen Mix aus etwa 2 Teilen
Kokos, einem Teil Perlite, einem Teil Vermiculite,
2 Teilen Grünschnittkompost, 3 Teilen Rinderdung-
humus und diversem Beiwerk (Urgesteinsmehl,
Zeolith, Lehm, Bentonit, Hornspänen und Horn-
und Knochenmehl).
Der Mix ist aber nur für den Außenanbau, weil nur
dort das Bodenleben halbwegs intakt bleibt.


#4

@flexy123
Hi flexy123
Noch 'ne Frage zu Deinem Bild:
Was sind das für Töpfe?


#5

Die weissen sind ganz normale quadratische “Standardcannabistöpfe”, die schwarzen sind so komische Hybride, namens “Air Max Pot”, quasi wie diese weitaus teurerer Air-Töpfe, mit Schlitzen an den Seiten. Das Prinzip hier ist dass die Schlitze/Luft die Wurzeln “air prunen”, heisst es verhindert dass die Wurzeln im Topf “rundlaufen”. Soll halt Vorteile haben. (Ich glaube aber diese komischen Töpfe gibt es eventuell nur hier in Spanien, nicht sicher aber).
Ich verwende die schwarzen Töpfe eigentlich nicht, die weissen, stinknormalen gefallen mir am besten, die werden nicht heiss wenn ich Pflanzen im Sommer auf’s Dach stelle.

Die Untersetzer fürs Reservour sind stinknormale Untersetzer die ich im Billigladen gefunden habe. Zu beachten wäre hier dass das Reservoir für Hempy Buckets eigentlich zu gross ist. Das Problem: Da Hempy Buckets ja ein passives Hydro sind heisst dass das Nährflüssigkeit izu lange stehen könnte, was man vermeiden sollte. Das Reservoir sollte also kleiner sein. (Die klassischen Hempy Buckets sind normale Töpfe aber OHNE Öffnungen unten, wo ein Überlaufloch ca. 5cm von unten an der Seite ist. Das Reservoir ist also normalerweise innerhalb des Topfs). In meinem Fall aber können die (externen) Reservoirs verkleinert werden, man kann nämlich Steine reinlegen.


#6

Ja ich hab hier noch einen gigantischen Sack Kokos, habe ich aber noch nie benutzt.
Als simple “Regel” sage ich immer Vermiculite zur Wasserspeicherung, und Perlit zum Auflockern/Drainage. Also je mehr Vermiculit, desto länger hält sich Feuchtigkeit. Und dann eben die anderen Vorteile wie auf der Seite gelistet, Mineralien usw… Hätte wohl zu meinen derzeitigen Grow (nur zwei Pflanzen derzeit) Vermiculit zugeben sollen, der Kram trocknet so schnell aus in der Sonne, ich giesse jeden Tag. Naja, etwas zu spät dafür.

Oh ja, und da ist dieser Chilly Hobbygrower auf Gomera (?) glaube ich, der verwendet dieses Vulkangestein dass es glaube ich aber nur auf dieser Insel gibt. Das wäre evtl. eine interessante Alternative zu Perlit.


#7

@flexy123
Danke für die Antwort.
Meine Frage galt den Töpfen mit den Seitenschlit-
zen; habe schon vermutet, dass dadurch so eine
Art Airpot-Effekt herbeigeführt werden soll.
Mein Medium ist für den Einsatz organischer Dün-
ger (Horn und Knochen müssen ja abgebaut wer-
den). Kokos ist da nur ein Füllstoff; würde dazu
lieber auf Rindenhumus zurückgreifen, aber Rin-
denhumus, der jahrelang fermentiert wurde (bei
Rinden läuft ein Fermentationsprozess ab, keine
Rotte), ist kaum zu bekommen.