Outdoor-Lounge ☀ zum Fachsimpeln und Plaudern (Teil 1)

Machst du wieder einen Grow Report? Freu mich auf jeden Fall, wenn ich wieder was von dir lesen kann, war sehr interessant und lesenswert letztes Jahr :star_struck:
Ich würde dieses Jahr ja auch gerne mit ein paar Automatik nach draußen.

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Danke schön :blush:
Und ja, ich wollte eigentlich wieder einen machen, das hat viel Spaß gemacht.
Im Hochbeet ist das Gemüse letztes Jahr wie wild gewachsen, daher kommen die Autos dieses Jahr da rein, statt in Töpfe :thinking:

Kein passender Garten parat? Oder Nachbarschwierigkeiten :joy:

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Hi ho :v:
(Hab mal meinen Planungs-Fred hierhin verschoben, das gehört ins Sammelthema :slight_smile: )


Ich fahr ja noch n paar Wochen auf Kur demnächst, weiß aber noch nicht wann es losgeht. War jetzt ein paarmal am Spot und hab mir Gedanken gemacht.

Das Zelt wird wohl diese Saison noch stehen bleiben.

Die alten Pflanzenstängel sind grün markiert.

Der Plan ist jetzt erstmal: die selben Growspots wiederverwenden, die Erde reaktivieren. No Till.

Ich überlege, die 3 vorderen Spots mit so ner kleinen Ziegelmauer zu umgeben (der Mauer-Spot wird aufgelöst, zu schattig) und die Erde aus den großen Töpfen & Pflanzsäcken (ca. 200 l insgesamt) auf die Beete zu packen.

Ich geh mal davon aus, dass ich Anfang Mai startbereit bin. Aber davor bin ich ja 4-6 Wochen nicht da. Entscheidend ist für mich:
Was kann ich jetzt schon tun, also in den nächsten 1-2 Wochen?!

Ich würde die großen Wurzelballen rausnehmen, die Wurzeln drinlassen & den Boden nochmal lockern. Dann ne Lage der alten Erde (mit weiteren Wurzeln) plus Komposterde oben drauf.

Kann ich da jetzt schon anfangen, und die mit Fishmix & Melasse angießen? Macht das Sinn?

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…wenn du mit Kompost arbeiten möchtest, würde ich ihn so früh als möglich einarbeiten. Ich füge den Kompost im Garten immer im Spätherbst zu, damit er sich bis ins Frühjahr etablieren kann.

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Ich habe meine Beete(als ich noch welche hatte :sweat_smile:) immer mit diesem Bodenaktivator im Frühjahr aufbereitet und das hat immer gut funktioniert und alles (Tomaten, Gurken, Karotten etc.) sind gewachsen, so ich mir das vorgestellt habe. Auch Blumenwiesen hab ich damit gedüngt und die Bienen hat die Blütenbracht erfreut.
Ist kein Muss, aber für mich persönlich hat das immer gut funktioniert.

Moin

Ich glaube ich würde auch jetzt schon angfangen, sowas wie Oscorna Bodenaktivator einzuarbeiten. Drauf streuen und bisschen umarbeiten/pflügen. Hast zwar gesagt du möchtest ein no-till machen (nicht-pflügen ;)), aber ich würde an deiner Stelle erstmal in den nächsten 1-2 Jahren dafür sorgen, dass der Boden so angesetzt ist, dass die Pflanzen für die nächsten Jahre alles erdenkliche drinnen haben.
Bin kein Ourdoor Experte, aber hier meine gedankliche Liste:

  • Heiß gebrannte Pflanzenkohle, ungesättigt → 200g pro qm2
  • Dolomitgesteinsmehl (gerne Biolit ultrafein) plus Bentonitgesteinsmehl (sauer plus basisch) → je 300g pro qm2
  • Wurmhumus → 5-10 Liter pro qm2
  • Oscorna Bodenaktivator → Großzügige Dosierung nach Verpackung
  • Tyroler Glückspilze → so viel wie du dir leisten möchtest^^

Das in die ersten 30-40cm einarbeiten, paar Wochen warten, Pflanzen einsetzen → ab dann no-till bis in 3-5 jahren neu eingearbeitet wird =)

kein Düngen notwendig, hauste dir ein+zwei Blumatsysteme hin, dann musst du nur warten und hanftee trinken^^
Am Ende des Jahres gibst du deinen ganzen Grünverschnitt drauf und lässt das bis zur nächsten Saison verkompostieren. So lädst du das System wieder mit Stickstoff auf.

Aber auch auf einen no till biobizz Grow freue ich mich :ca_giggle_joint:

LG und viel Spaß beim neuen Durchgang, wird wie jedes Jahr bestimmt mein Forumshighlight!
Luke

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Man könnte ja auch Mist von jemandes Misthaufen nehmen, der schon ein paar Monate alt ist. Nicht zu viel natürlich, aber in der Zeit bis Mai wird im Kontakt mit dem Bodenleben und den Regenwürmern ja schon einiges umgesetzt und entschärft. Nur in den obersten 10, 15 cm des gelockerten Bodens einharken.
Oder halt Bodenaktivator kaufen. Aber: langweilig!

Ansonsten würde ich Fishmix erst verwenden, wenn die einigermaßen eingewurzelt sind. Falls Du was übrig hast. Kaufen würde ich das für outdoor aber nicht! Im Wachstum besser mit Brennesseljauche arbeiten.

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High!
Bist Du sicher, dass Du Deinem Boden auf die Sprünge helfen musst?
Du hast letzte Saison sooo viel gerödelt - Beinwell, Brennesseljauche, ich weiss nicht, was alles.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, was da noch fehlen soll.
Mal abgesehen davon, dass Du dann ja sowieso mit der gelben Kanne durch die Reihen läufst.

Aber: wer mehr erntet, hat mehr Recht…

Gutes Gelingen!!

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:grinning: Danke euch für eure Gedanken :hugs: Wie immer hab ich die wahl, es „ordentlich“ zu machen, also es planvoll auf mehrere Jahre anzulegen – oder einfach die Erde bisschen aufpimpen & weitergrowen. Und wie immer tendiere ich eher zur zweiten Lösung. Die aufbereitete Erde kann ich ja jederzeit in ein solideres System überführen.

Das muss ich aber nicht jetzt entscheiden. Da die nähere Zukunft unklar ist, und zur Zeit außerdem No-Budget gilt, werde ich erstmal die einfachsten Lösungen bevorzugen.

Das ist super, da kann ich also jederzeit mit anfangen :farmer: :+1:

Kostet nicht die welt, kann nicht schaden - ist ne Option. aber …

^^

Pferde- und evtl. Ziegenmist kann ich kriegen, gut abgehangen; das wäre dann eher meine Wahl.

Die erste Brennesseljauche kann ich halt erst im Mai ansetzen. Ich dachte, Fishmix wäre auch zum andüngen/aktivieren im frühen Frühjahr geeignet. Hab noch ne halbe Flasche über. Was würde man denn sonst für N nehmen, wenn die Brennesseln noch nicht reif sind?

DAS ist die Frage, die ich mir auch immer stelle. Ich denke, die Growspots sollte man schon zwischendurch wieder anreichern. Aber muss ich Würmer & MO etc. wirklich zukaufen? Die Erde ist an sich schon schön fett hier. Das ist doch schon living soil, oder zumindest ne gute Basis :thinking:

Mögliche nächste Schritte (vor meiner Abwesenheit im März/April)

  • Erde am Spot auflockern (ca. 10 cm tief)

Aufschütten:

  • Gebrauchte Grow-Erde
  • Komposterde
  • Pferdemist

evtl. angießen mit

  • Fishmix
  • Melasse

und das dann erstmal bis April/Mai liegen lassen. Sollte man Erde/Mist vorher vermischen, oder eher schichtweise auftragen?

Meint ihr, ich sollte das Beet abdecken bzw vor Regen schützen (sprich, Dach wieder draufmachen)? Die Böden sind zur Zeit extrem nass, und die Bauern können deswegen nicht düngen.

Allerdings liegt der Spot zum Glück auf einer kleinen Anhöhe, so dass ich hier kaum Staunässe hab.

Sehr gut, danke dass ihr mir helft, meine Gedanken zu ordnen :hugs:

Das wird wohl eher schwierig werden. Du wirst wohl auf kurz oder lang nicht drum herum kommen den Boden jedes Jahr im Frühjahr anzureichern da dieser ja gut ausgelutscht wird. Zumindest sind das die Erfahrungen die ich durch meine Familie (die teilweise als Gärtner im Berufsleben tätig waren und auch jährlich ihre eigenen Felder bestellt haben oder eben auch im eigenen Garten am Haus).
Einmal was rein mischen und über mehrere Jahre nix tun müssen wird nicht funktionieren (Hoffentlich hab ich es nicht falsch verstanden :see_no_evil:)

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Das ist auf jeden Fall Teil des Plans. Ich mach ja gern bisschen was im Garten, das muss kein Selbstläufer werden – werde auch weiterhin selbst die Gießkanne schwingen :farmer: :yellow_heart: :sweat_drops: :seedling:

‚Auf mehrere Jahre‘ heißt halt, einen Spot festzulegen, den man dann gezielt optimiert. Aber eigentlich ist der Schritt schon getan: das markierte Beet ist schon der beste Platz, was Sonnenscheindauer und Bodenqualität angeht.


weiter hinten: schattiger (aber auch noch ok).
weiter vorn: sehr lehmiger Boden, aber sonnig – platz für LST ;))

Auch ein neues Gewächshaus würde an dieser Stelle stehen. Also ist der Spot schonmal langfristig planbar.

Ich sollte doch mal einen Garten-Grundkurs machen, VHS oder so … :thinking:

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Wenn Du jetzt Kompost und sogar alten Mist einarbeitest, haben die Pflanzen eigentlich für Wochen und Monate genug Futter. Bis dahin ist die Jauche längst fertig.
Ich mache mir für die Jungpflanzen nach dem Umpflanzen vor allem Gedanken über K, damit sie gegen kleinere Schädlinge besser gewappnet sind. Wenn man sehr bio drauf ist, nimmt man da z.B. Holzasche. Aber nicht übertreiben.

Wenn Du jedes Jahr an der gleichen Stelle Cannabis anbaust, fehlen dem Boden schließlich Nährstoffe und Spurenelemente, das ist ja klar. Ich finde Pflanzenjauche oder z.B. verdünnten Mistaufguss ein probates Mittel, um den Pflanzen Schwung zu geben, während sie dort eingewurzelt sind. Aber nach der Ernte könntest Du auch über Flächenkompostierung nachdenken… Erde lockern, zwei, drei Säcke Laub darüber verteilen, Mist, zerkleinerte Gartenabfälle oder sogar Schnibbelabfälle aus der Küche, Rasenschnitt, nochmal Jauche machen und drübergießen… Das ist eine Regenwurmzuchtstation. Bevor es wieder warm und trocken wird, und die Pflanzen eingepflanzt werden, arbeitest Du alles oberflächlich in die Erde ein. Sonst vertrocknet Dir Dein neues Bodenleben und den Stickstoff verweht der Wind. Und später vielleicht mulchen, um den Oberboden zu schützen und damit auch von Regenwürmern belebt zu halten. Deren Kot enthält schließlich die Nahrung für die Pflanzen.

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Ich werde nur die direkten Pflanzspots nochmal anreichern (Urgesteinsmehl schütte ich quasi überall rein :joy:), und ich grabe den Boden auch nicht komplett um, sondern hebe ihn nur an (Grabegabel). Der Kompost wird zur Zeit nur umgelegt, der soll ins Hochbeet.

Normalerweise nicht. Wenn es einigermaßen gesunder Boden ist, dann sollten Würmer und Co. vorhanden sein. Ich lasse meine Pflanzen immer ein Stück wandern, um nicht direkt an der gleichen Stelle zu ziehen und pflanze an den alten Platz Niedrigzehrer (Salat oä) oder Gründüngung, dann ist im nächsten Jahr alles wieder fein :blush: Ich nutze den Garten jetzt seit ca 10 Jahren so, ohne Probleme von Monokultur.

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Würde sie in Töpfen auf den Südbalkon stellen aber meln Mann ist dagegen, weil er ein Kontrollfreak ist :face_with_hand_over_mouth:
Und wird draussen denn jetzt auch legal? Ich hab das nicht so im Detail verfolgt :grimacing:

Wie alles ist es ein Chaos…Ehrlich? Keine Ahnung was am Ende jetzt diesbezüglich drin steht…
Aber ich nehme für mich als Landei in Anspruch, meinen Eigenbedarf im eigenen Garten decken zu wollen :blush: :joy:
Warscheinlich läuft es darauf hinaus, daß es ok ist, solange es nicht zu einem direkten Zugriff von aussen kommen kann, und/oder keine Eltern in der Nachbarschaft sich angepieselt fühlen. Bei uns müßte man ein Schloß aufbrechen,ums ganze Haus rum, und am 70kg Hund vorbei, das muß als Sicherung jawohl reichen! Ich schließe ja auch nicht jedes Bier weg, das nach der Party noch rumsteht… :ca_rasta_joint:

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Ich würde ja gerne auch in dem Garten von meiner Freundin 3 Pflanzen ( Autos ) pflanzen, aber meine Freundin hat mit Cannabis nichts am hut aber akzeptiert das was ich mache, was sehr schön ist so eine Frau an seiner Seite zu haben die auch tollerant ist.
Jedenfalls würde sie abdrehen wenn ich sie ab April fragen würde ob ich bei ihr in ihrem Garten 1 oder 2 Pflanzen anbauen dürfte. Daher baue ich bei mir in meiner Wohnung an und sie bekommt größtenteils nicht davon mit.

Vielleicht kann ich sie in 2 bis 3 Jahren darauf ansprechen, wenn die stigmaisierung abgeklungen ist und das jeder normale Mensch kiffende dann respesktiert und tolleriert.

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Vielleicht erstmal eine im Topf? Sieht doch auch schick aus :ca_giggle_joint:

:sunglasses: meine Holde sagt mittlerweile, „du musst morgen in die Küche. Ich habe keine Schokolade mehr.“ :sunglasses:

:grin:
Vatti

Ja, genau so (natürlich im entsprechenden Jargon) steht es im Entwurf. Von outdoor oder LED oder Metalldampf oder Energiespar oder Treibhaus ist konkret nirgends die Rede.
Ist ja auch besser so; die Bürokratie sollte ja reduziert werden. Drei Pflanzen, keiner kommt dran, keiner wird gestört und die Jugend nicht verführt, fertig.

Dass nach dem Trocknen nur 50- 60 Gramm nachweisbar sein sollen, ist halt eine Ungereimtheit, die wir selber irgendwie passend machen müssen. Man kann eine photoperiodisch blühende Planze ja auch etappenweise ernten; die sonnenverwöhnten Blüten zuerst. Bis alles getrocknet ist, ist die erste Teilernte vielleicht schon nicht mehr vollzählig! Da etabliert sich vielleicht so eine Erntefestkultur wie bei der Weinlese.

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Moinsen :wave:

Heute den ganzen Vormittag im Garten Sträucher gestutzt (bin ja erst 2. Woche Vegi - da is nix zu schnippeln).

Überall drückt schon neues Leben :seedling:

:heart_eyes:
Vatti

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