Toleranzpause/ Entzug?

Hast du mit Tabak geraucht und lässt du Tabak jetzt auch weg?

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Informiere dich doch erst mal bevor du so etwas schreibst. Natürlich kann es bei langfristigem Cannabisabusus zu psychischen „Entzugs“-Symptomen kommen. Z.B.:

  • Unruhe und Nervosität
  • Schlafprobleme
  • Verminderter Appetit
  • Gesteigerte Aggressivität
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Muskelzittern, Schwitzen, erhöhte Temperatur, Schüttelfrost
  • Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen

Quelle z.B.: Die Barmer Krankenkasse

Das ist schon länger bekannt. Es trifft wohl nicht alle und auch nicht alle gleich stark. Das hängt wohl auch an der Person und an der schwere des vorhergegangenen Konsums aber das Phänomen existiert und das kann man nicht leugnen.OP hat es halt besonders stark getroffen. Mich damals nicht ganz so stark.

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Lass gut sein :love_you_gesture:

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Jo Toleranzbildung ist unspaßig wenn man Selbstmedikation betreibt. Bei Psychopharmaka macht man deshalb keinen harten cut, sondern schleicht das ganze aus. Das macht in deinem Fall Sinn würde ich sagen. Kann auch sein dass du tatsächlich krank geworden bist.
Grundsätzlich ist es wichtig, sein Produkt zu kennen damit man zuverlässig damit „arbeiten“ kann. Schonmal über selbst hergestellten Extrakt nachgedacht?

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Ja da haste Recht. Ausschleichen wäre definitiv besser gewesen.
Das mit der Extrakt Herstellung sieht mir aber echt kompliziert aus. Bin eigentlich noch neu dabei. Habe meinen ersten Grow erst vor kurzem beendet. Zwei Pflanzen insg. 95 Gramm getrocknet. Das ist glaube ich nicht sonderlich viel, wenn ich daraus ein Extrakt oder Haschisch selbst herstellen würde oder? Werde mich da mal reinlesen.

Es gibt schon das Phänomen, dass Entzugserscheinungen in ebenden Phänomenen bestehen, die das Mittel eigentlich unterdrückt, bspw. Schmerzen bei Opiatentzug oder Schlaflosigkeit bei Schlafmittelentzug. Der Körper gewöhnt sich ja dran, das nicht mehr selbst regulieren zu müssen.

Wenn man oben die Liste der Entzugserscheinungen liest, ist das ja in den meisten Punkten eigentlich genau das Gegenteil dessen, was Cannabis bei den meisten bewirkt.

Ich glaube auch gar nicht, dass das alles chemische Fehlregulationen sind. Auch auf psychischer und Verhaltensebene verlernt man ja, produktiv mit Emotionen und Problemen umzugehen, wenn man jahrelang seinen Ärger, seine Frustrationen, seine Ängste, seine Langeweile oder seine Einschlafprobleme „wegkifft“. Da ist die Substanz, die zur Unterdrückung genutzt wird, mehr oder weniger egal.

Auch deshalb sind komplett nüchtern erlebte Zeiten wichtig, denk ich. Gerade die schweren.

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Nee, rauche nie mit Tabak.

Die Herstellung an sich ist einfach. Blüten decarboxylieren (Backofen), zerkleinern, Glas damit füllen, mit Ethanol auffüllen (Weingeist o.ä., nichts vergälltes), schütteln, abgießen, Ethanol verdampfen lassen, Rückstand mit etwas Ethanol lösen, fertig. Die Menge THC bleibt ziemlich gleich in Relation zu den Blüten, das Zeug ist sehr gut löslich.

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Ja, regelmässige Pausen halte ich auch für wichtig. Früher habe ich auch täglich konsumiert, bis ich den Job nicht mehr so wirklich auf die Reihe bekommen habe und morgen nur schwer ausm Bett kam.

Inzwisschen konsumiere ich nur noch 1 mal die Woche. Es gab aber auch Zeiten, da ist es etwas mehr, aktuell aber auch eher weniger - hab jetzt fast 2 Wochen nicht mehr konsumiert.

Die Frage ist halt auch immer, wer hier die Kontrolle hat? Das Weed oder ich?

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Klingt wie der Entzug von synthetischen Cannabinoide

Da mir dieser Tipp auch schon sehr oft gegeben wurde, an der Stelle mal ein Hinweis, dass Melatonin nicht so unbedenklich ist, wie oft getan wird.

Wenn ich bereits solche Symptome hätte wie der Threadersteller, würde ich jedenfalls darum einen großen Bogen machen.

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Hey zusammen, wollte mich auch noch mal kurz melden. Bin umsonst abgedreht. Habe die Grippe. :melting_face: :face_with_peeking_eye:
Habe das Hasch jetzt trotzdem mal testen lassen, weil mich die Qualität doch interessiert. Bin gespannt auf das Ergebnis.

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Was ist denn daran Problematisch?

Gute Besserung :slight_smile:

Morgan Freeman Applause GIF by The Academy Awards
Glückwünsche zur ersten Ernte. Ich hatte aus meiner auch vor Hasch zu machen, aber ich warte lieber bis ich wirklich genügend habe, genieß deine Ernte lieber so, erstmal :slight_smile:
Aber bei Extrakt Fragen kann @stew vll helfen, wie ergiebig das Ganze wäre.

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Weed kann sowohl beim/nach dem Konsum als auch beim Entzug Beschwerden verursachen, mitunter sogar heftige.
Wenn du das nicht so erlebt hast, entsteht daraus nicht automatisch eine Allgemeingültigkeit.
Zwei Freunde von mir vertragen das Zeug z B schlichtweg nicht. Sie mögen den Geruch+den Geschmack, kein Problem. Aber die klappen ab, wenn sie es konsumieren, der Kreislauf macht nicht mehr mit und/oder es wird ihnen schlecht, unabhängig davon, ob geraucht oder gevapet, Weed oder Haschisch. Kommt vor.

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Z.B. steigen die kardiovaskulären Risiken:

Background

We examined the association between cannabis use and cardiovascular outcomes among the general population, among never‐tobacco smokers, and among younger individuals.

Methods and Results

This is a population‐based, cross‐sectional study of 2016 to 2020 data from the Behavioral Risk Factor Surveillance Survey from 27 American states and 2 territories. We assessed the association of cannabis use (number of days of cannabis use in the past 30 days) with self‐reported cardiovascular outcomes (coronary heart disease, myocardial infarction, stroke, and a composite measure of all 3) in multivariable regression models, adjusting for tobacco use and other characteristics in adults 18 to 74 years old. We repeated this analysis among nontobacco smokers, and among men <55 years old and women <65 years old who are at risk of premature cardiovascular disease. Among the 434 104 respondents, the prevalence of daily and nondaily cannabis use was 4% and 7.1%, respectively. The adjusted odds ratio (aOR) for the association of daily cannabis use and coronary heart disease, myocardial infarction, stroke, and the composite outcome (coronary heart disease, myocardial infarction, and stroke) was 1.16 (95% CI, 0.98–1.38), 1.25 (95% CI, 1.07–1.46), 1.42 (95% CI, 1.20–1.68), and 1.28 (95% CI, 1.13–1.44), respectively, with proportionally lower log odds for days of use between 0 and 30 days per month. Among never‐tobacco smokers, daily cannabis use was also associated with myocardial infarction (aOR, 1.49 [95% CI, 1.03–2.15]), stroke (aOR, 2.16 [95% CI, 1.43–3.25]), and the composite of coronary heart disease, myocardial infarction, and stroke (aOR, 1.77 [95% CI, 1.31–2.40]). Relationships between cannabis use and cardiovascular outcomes were similar for men <55 years old and women <65 years old.

Conclusions

Cannabis use is associated with adverse cardiovascular outcomes, with heavier use (more days per month) associated with higher odds of adverse outcomes.

Quelle: Association of Cannabis Use With Cardiovascular Outcomes Among US Adults | Journal of the American Heart Association

Muss halt jeder selbst wissen aber ich denke auch, wenn du den Drang hast dich jeden Tag abzuschießen, dann sollte man zumindest mal nachdenken, warum man das tut und ob man nicht in eine psychische Abhängigkeit geraten ist. Das sehen wir ja auch an OP. Der hat jetzt recht starke psychosomatische Beschwerden, einfach nur, weil er dem Drang dem Körper Weed zuzuführen nicht nachkommt.

Aber wie gesagt. Das muss jeder selber wissen wie auch jeder selber wissen muss ob er täglich am Feierabend Alkohol trinkt. Für medizinische Konsumenten gilt das natürlich so nicht. Die müssen ja. Ob sie wollen oder nicht,

Ist einfach nur meine Meinung, die man nicht teilen muss.

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Habe oben noch mal kommentiert… es lag nicht am Hasch… Habe die Grippe. Abgesehen davon nehme ich es täglich aus gesundheitlichen Gründen, die ich hier nicht weiter veröffentlichen möchte. :slightly_smiling_face:

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Komm gut wieder auf die Füße :sunflower:

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