12/12 From Seed to Weed

12/12 From Seed to Weed

Es gibt manche Grower die „12/12 from seed to weed“ fahren. Vor allem bei Sativas.

Als überzeugter Liebhaber dieser CannabisSorte wollte ich, seitdem ich vom „Athmosphere“ aus Amsterdam, dem Pionier im 12/12 GrowBereich, gehört habe, diese höchst unorthodoxe und umstrittene Methode irgendwann mal ausprobieren.

Ich werde bestimmt meinen nächsten Grow dieser „Power Plant“ SativaPflanze unten halt widmen: Sie scheint mir eben dafür gemacht zu sein und mit einem möglichen Ertrag von 1 Gram per Watt recht interessant dazu :wink:

Pros:
Es ist die schnellste Art und Weise, von der Aussaat bis zur Ernte zu fahren.
Je schneller Pflanzen sich entwickeln, desto gesünder sind sie, desto mehr Ertrag werden sie ergeben.
Weniger Risiko, weil weniger Zeit benötigt wird.
Pflanzen aus Samen wachsen zu lassen, hat einen gleichmäßigeren Grow zur Folge. Je mehr Zeit es gibt für Phänotypen zu wachsen, desto größer werden
die Unterschiede.
Der GrowBox kann mit mehr Buds und weniger WüchsBlättern gefüllt werden. Das bedeutet das Licht kann tiefer hinunter drängen mit besseren Buds von oben bis unten als Folge.
Man kann in nur einer einzelnen GrowBox alles tun.

Cons:
Es gibt keine Zeit, Fehler zu machen, gerade weil es keine WüchsZeit gibt in der die Pflanze sich erholen kann.
Man braucht Samen, die schnell keimen können (innerhalb von 48 Stunden), weil alle Pflanzen etwa zur gleichen Zeit zu wachsen anfangen sollen.
Man muß es halt verhindern, daß die jungen Samenpflanzen mal aufschiessen. Man sollte eher auf die horizontale Entwicklung konzentrieren.
Wenn man die Anzahl der Pflanzen beschränken will, muß man sowohl das Wissen als auch die Erfahrung haben die Pflanzenentwicklung zu maximieren.

Na ja, lange Rede kürzer Sinn. Liebe Mitgrower, was haltet Ihr von dieser GrowTechnik ?

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Über einen Growreport mit dieser Methode würde ich mir sehr freuen!
Ich würde sagen, mach dir doch ein eigenes Bild von der Methode und teile deine Erfahrungen mit uns :wink: :smile:

Ich schätze aber, dass die Pflanzen weniger Ertrag abliefern werden, da die Blütephase ja nicht gleich länger wird, nur weil die Pflanzen eine kurze Wachsstumsphase hatten (sprich: Pflanzen bleiben kleiner und könnten dadurch auch weniger Ertrag abliefern).

Zeit sparst du damit 100%!
Halte uns doch auf dem Laufendem :sunny:

Gruß Artruschnia

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Aber … wird nicht der Ertrag geringer sein, wenn Sie nicht eine Prozedur mit mindestens 18 Stunden Licht in den ersten 3-4 Wochen des vegetativen Stadium verwenden?
Nein. Die „Ausbeute“ wird mit dem 12/12 Modus nicht weniger alswie mit dem 18/6 Verfahren. Allerdings gibt es einige Vorgehensweisen, die man einhalten muß.
Erstens, dieser Modus wird nicht sehr erfolgreich mit 100% Indica-Sorten funktionieren. Sie werden nur maximal 25g pro Pflanze erhalten. Verwenden Sie lieber Sativa dominante Hybriden … zB. Power Plant hier von Dutch Passion:
http://www.dutch-passion.com/en/news-and-development/power-plant-grow-review-grown-from-seed-to-harvest-under-twelve-twelve-light/
Zweitens, benutzen Sie eher große Behälter (> 10 liter). Auf diese Weise haben die Wurzeln genügend Platz, um sich in der relativ kurzen Zeit richtig entwickeln zu können.
Drittens, lassen Sie die Samen direkt in der Erde keimen.
Viertens, stellen Sie eine ausreichende Umlüftung sicher, sodass die PflanzenStämme sich stark und kräftig entwickeln dürfen und sie dadurch gut wachsen können.
Letztens, geben Sie den Pflanzen genug Platz sich zu entwickeln. Je weniger Konkurrenz sie haben desto größer werden sie wachsen und desto größer wird der Ertrag pro Pflanze sein.
Auf jeden Fall versichern Sie, daß die Pflanzen genug Licht kriegen!
Merci vielmals und sei gegrüßt.
PS:
Falls man die 12/12 Methode für fast unglaublich hält, denn guck mal bitte hier hin:
https://www.youtube.com/results?search_query=12%2F12+from+seed+grow

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Hi Ullasmann,

12/12 kenne ich hauptsächlich als Methode, hochwachsende Sativas in beengten Räumen zu growen. Dadurch, dass sie gleich zu Beginn schon „Herbstlicht“ bekommen, gehen sie gleich in die Stretchphase und in Blüte. Dass da noch all diese anderen Faktoren sind, die Du aufgelistet hast, war mir garnicht bewusst (verkompliziert?) :joy:

NorthernLights5 x Haze sind zB so ne Sorte, die sehr gut so wachsen, da sie in der Stretchphase noch bis zu 1m zulegen (und das kann ich bestätigen :wink: ). Bisher hab ich andere Sachen mit meinen gemacht, aber hey, vielleicht probier ich diese Growart auch mal aus!
Allerdings nicht sehr bald, ich hab sooo ne lange Liste an Strains, die ich probieren will, daher ist jetzt dann mal was anderes dran :grin:

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Hallo Calliandra,
gut von dir zu hören.
Ja, zu viel zu tun und nie genug Zeit um alles zu schaffen.
Dieses Dilemma kenne ich nur zu arg :grin:
Ich werde es immerhin, hoffentlich bald ausprobieren.
Mit freundlichen Gruß
Ullasmann.

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[Erfahre, wie du Cannabissamen mit einem 12/12-Lichtzyklus anbaust - RQS Blog]

Was haltet ihr von dieser Methode, hat schon jemand
Erfahrung damit?

Wenn Qualität und Ertrag in Ordnung sind, könnte man
5-6 Grows im Jahr machen.

Klingt für mich fast noch interessanter als die
„Gas Lantern Routine“.

LG
Marillion

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https://www.dutch-passion.com/en/news-and-development/power-plant-grow-review-grown-from-seed-to-harvest-under-twelve-twelve-light/

Mich würde interessieren wie sich bei dieser Methode toppen auswirken würde…

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Das klingt sehr interessant. Habe nicht viel Höhe in der Box und wollte im Herbst Sativas ausprobieren. Eine glich wollte ich mit einem Netz bzw. runterbinden experimentieren. Aber das 12/12 Muster ist vielleicht die bessere Alternative. Vor allem steht da bei Dutch-passion ja, dass es Sativas mögen.

Naja, Pro´s und „con`s“ kann man ja in dem von mir
zugefügten Link nachlesen (und das sogar ohne
Übersetzung).
Etwas überrascht bin ich von der Aussage, dass
gerade Sativa-Strains für diese Methode besonders
geeignet sind.
Hä??
Soviel ich weiß, blühen Sativas länger als Indicas
und wachsen höher.
Gerade das spricht doch gegen Sativas für diese
Methode.
Muss allerdings gestehen, das ich Deinen Link
noch nicht gelesen habe, für englische Texte
brauche ich naturgemäß etwas länger.
Vielleicht finde ich später dort die Antworten
auf meine Fragen.:face_with_raised_eyebrow:

Sativas kommen ursprünglich aus der Äquatorialen Gegend, da hat’s auch im Sommer meist nicht viel mehr als 12 Stunden Licht.

Nachtrag:

https://sensiseeds.com/de/blog/aequatoriale-cannabissorten/

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OK, das klingt logisch, da kann ich was mit
anfangen.

Danke.

Ich finde diese Seite sehr gut und hier wird davon abgeraten.

„The problem is that seedlings can’t start flowering until they’re 3-4 weeks old no matter what light schedule you give them, so there’s no point in starting right at 12/12 when they’re under 3 weeks old. When you give the plant 3-4 weeks of 18/6, THEN switch to 12/12, you will get far better results because the plant will get more light in those crucial first few weeks and end up much bigger by the time it’s ready to make the switch.“

3-4 Wochen 18/6 und dann 12/12, das ist ja der
Standardgrow, den ich bisher auch praktiziert habe.

Natürlich wird der Ertrag auf diese Art etwas größer
sein als bei „12/12 from seed to weed“

Bei Royalqueenseeds behaupten sie aber das
der komplette Grow nur 7-9 Wochen dauert.
Was natürlich zu beweisen wäre.
Denn in Deinem Link wird ja behauptet, das die
Growdauer sich bei beiden Methoden kaum
unterscheidet.
Wenn dem so ist, wäre 12/12 von Anfang an
ja Blödsinn.

Man muss es halt mal probieren.
Es gibt noch einige andere Vorteile:
Die Plants bleiben kleiner und sind besser zu
händeln.
Das Licht erreicht bei kleineren Pflanzen so
gut wie alle Bereiche.
Man verbraucht weniger Ressourcen (Dünger, Erde, Wasser, Strom)!
Dein ganzes Equipment wird weniger beansprucht.
Und man kann übers Jahr gesehen mehr Grows machen.
Deshalb kann die Ernte quantitativ ruhig geringer
ausfallen als bei der herkömmlichen Methode.
Lediglich bei der Qualität möcht ich keine Abstriche machen.

Ein Nachteil fällt mir spontan auch ein:
Die Vorblüte fällt wohl aus, was zu zwittern und merkwürdigem
Budwachstum führen kann.

Vorausgesetzt, die behauptete Growdauer von roundabout
2 Monaten stimmt, ist 12/12 von Anfang an einen
Versuch wert, wie ich finde.

LG
Marillion

ich glaub sowas muss man am besten selber ausprobieren.

Wenn jmd. sagt damit hatte er x Menge weniger Ernte, weiß man nie ob die anderen Faktoren genau gleich waren wie ein grow mit Standard Lichtzeiten.

Ich sag mal so wenn man weniger Ertrag hat aber der grow ist am Ende 2-3 Wochen früher fertig, lohnt sich das schon wenn nicht die Ernte am Ende sehr viel weniger ist…

Mein aktuelles Modul 5 ist als Steckling 2 Wochen ca in die Blüte gegangen so bald sie angewurzelt hatte und sie da sie ist sehr groß geworden und bin sehr überrascht. NL #5 haze


Wenn mann meinst verfolgt hatte.

Vielleicht macht es einen Unterschied, weil es ein Steckling ist. Das heißt die Mutterpflanze ist ja eh älter als die drei Wochen. Da bräuchte man glaub wirklich einen Biologen, der tief in die Genetik einsteigen kann.

Ich habe aktuell einen 12/12 Grow laufen.
Ist eine Green Crack von Humboldt seeds, welche ich aufgrund versch. Umstände bei Blüteumstellung noch gekeimt habe. Lebt im 6l Topf.
Stand nicht 100% ideal weil die BlueDream sich so ausgebreitet hat, aber jetzt steht sie alleine unter der 300W Lampe (Pro Emit 3500k).
Am 11.08.19 hat die Pflanze den Kopf rausgestreckt und ist ca. seit dem 04.09.19 in der Blüte. Zu dem Zeitpunkt war die Pflanze 37cm groß.
Nach 68 Tagen Lebenszeit ist die Pflanze 81cm groß und die Blüten schwillen gut an. Bin mal gespannt wann die Erntereif ist und wieviel dabei rumkommt.
Ich muss die Pflanze noch vernünftig abstützen und dann knipse ich evtl noch ein Bild.

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