Vorweg möchte ich allen Menschen, die Beschwerden haben und sich für eine Therapie mit medizinischem Cannabis interessieren, sich an geschultes und ausgebildetes ( Ärztliches )- Personal zu wenden um fundierte Information einzuholen.
Bei folgenden gesicherten Indikationen kann medizinisches Cannabis Linderung verschaffen und sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken:
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Chronische Schmerzen – insbesondere neuropathische Schmerzen
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Multiple Sklerose (MS) – zur Spastik- und Schmerzreduktion
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Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV)
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Appetitlosigkeit und Kachexie – z. B. bei HIV/AIDS oder Krebs
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Epilepsie – insbesondere das Dravet- und Lennox-Gastaut-Syndrom (bei Kindern)
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Spastik bei Rückenmarksverletzungen
Weniger bis gar nicht gesicherte Indikationen bei denen medizinisches Cannabis angewendet werden kann, können u.a. sein:
Tourette-Syndrom
Angststörungen und PTSD
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Fibromyalgie
Schlafstörungen
Depressionen
Migräne
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Generell kann man sagen, dass bei allen Indikationen bei denen Schmerzen ( chronisch, neuropathisch, inflammatorisch ) und Entzündungen zu den Symptomen gehören Phytocannabinoide gut wirken können. Auch Symptome wie Appetitlosigkeit und Kachexie können durch Phytocannabinoide behandelt werden.
Darüber hinaus gibt es noch einige gesicherte neurologische Indikationen bei den medizinisches Cannabis zum Einsatz kommt.
Wirkmechanismen:
Bei Schmerzen lindern Cannabinoide, durch Hemmung von Schmerzsignalen, Entzündungshemmung und Beeinflussung der Schmerzverarbeitung im Gehirn, die Schmerzzustände. Besonders THC hilft bei neuropathischen und chronischen Schmerzen, während CBD entzündungshemmend wirkt.
Bei Entzündungen hemmen Cannabinoide die Produktion von Zytokinen und andere Entzündungsenzyme und lindern so das inflammatorische Ereignis.
Bei Appetitlosigkeit und Kachexie können Cannabinoide die Ghrelin Produktion anregen und das Ghrelin interagiert zusätzlich mit dem Endocannabinoidsystem. Durch diese Mechanismen wird der Appetit und das Hungergefühl angeregt.
Bei neurologischen Erkrankungen wirken Cannabinoide wirken, indem sie Nervenzellen schützen, Entzündungen hemmen, überaktive Signale regulieren und Schmerzen reduzieren. Besonders MS, Epilepsie und Spastiken sind gut untersuchte Indikationen bei denen medizinisches Cannabis zum Einsatz kommt.
Wichtig bei der Behandlung sind unter anderem folgende Punkte:
( Cannabinoidprofil/ idealerweise Terpenprofil, besonders Terpene in Verbindung mit Cannabinoiden können durch ihre spezifische Wirkung gezielt auf die jeweilige Indikationen verschrieben werden. Hier ist der Entourage- Effekt von besonderer Bedeutung )
( Blüte/ Tropfen/ Extrakt, Tinktur/ Spray )
( Phytoinhalation/ Extraktinhalation/ sublingual/ Peroral/ topisch/ rektal ) Rauchen muss unter allen Umständen vermieden werden bei der Therapie mit medizinischem Cannabis. Rauchen verursacht diverse Erkrankungen die sich chronifizieren können und/ oder zum Tode führen. Auch das backen oder zubereiten von Getränken sollte vermieden werden, da die Gefahr einer Überdosierung sehr hoch ist.
( unter Berücksichtigung von Nebenerkrankungen, Kreuzwirkung, Wechselwirkung, Stoffwechsellage, Alter ).
( regelmäßige Einnahme, Bedarfsmedikation, abendliche/ nächtliche Einnahmen, führen von Auto/ Maschinen )
All diese Informationen können bei seriösen und kündigen Ärzten, geschulten Patientenberater und
zertifizierte Berater für Medikamente auf Cannabisbasis eingeholt werden.
Für allgemeine, unverbindliche und kostenlose Informationen und Kontakte kann man z.B. die Nummer des ACM Patiententelefon wählen.
Ob man sich ein Selbstzahler- Rezept via Telemedizin verschreiben lässt bleibt jedem selbst überlassen. Die seriösere Variante meines Erachtens geht über eine fundierte Beratung und die Behandlung beim Arzt direkt.
Ich wünsche jedem USER hier am Board beste Gesundheit und mögen wir des Teufels Salat nur aus Gründen der Freude und Entspannung zu uns führen.
Happy growing


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