🗻 bergrow's Herbstgrow: Haziges Baumarkt-Experiment im Schrank - ABGESCHLOSSEN

Yes, sollte passen. 2 Sanlights Q1Ws (je 50 Watt), waren bisher auf 20% gedimmt, heute auf 40% hochgegangen, und Abstand etwas vergrößert (von 30 auf 35 cm). DLI war bei knapp unter 20, jetzt bei ca. 25. Das sollte für das Alter der Pflanze passen.
Temperatur tagsüber zwischen 25 und 27 Grad, nachts runter auf etwa 22 Grad. RLF dauerhaft zwischen 60 und 70%, mit kürzeren Trockenperioden (wenige Stunden, vor allem nachts) bei ca. 50%.

Gut. Dann kommt jetzt die Antwort die immer geht:
„Dann ist es der Strain“ :crazy_face::rofl::rofl::rofl:

Was mich wundert: Es ist einseitig. Zumindest der neue Fleck. Nur auf einem Blatt, die „Gegenseite“ sieht gut aus…

So, und heute ists passiert: Sie ist in den großen Topf gewandert. Ich bin sehr gespannt wie die Erdmischung funktioniert. Die hat im Übrigen noch 50 g Dolomitkalk auf +/- 10 Liter Substrat gekriegt. Es fühlt sich richtig gut an. :smiling_face:

Hier sind die Fotos dazu:


:wave: :mount_fuji:

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Heute wars soweit. Nachdem sie die letzte Woche ordentlich Gas gegeben hat, hab ich sie heute getoppt. Ich fürchte allerdings, dass mein Topping eher ein FIMming war. :grimacing:

Hier ist das Ergebnis:



Hoffentlich geht das gut…

:eyes: :mount_fuji:

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Und schon komm ich mit dem nächsten Update um die Ecke. Heute hab ich sie zum ersten Mal seit dem Umtopfen richtig volle Kanne (Achtung, Wortwitz!) gegossen. Der Topf hat 6,5 Liter, also hat sie bisschen über 2 Liter gekriegt, wie immer RO-Wasser, mit BioBizz CalMag, EM und Aptus Enzym+. Seit 2 Tagen laufen beide Lampen auf auch 60%, deswegen gibt sie auch gerade richtig Gas.
Ich fürchte allerdings, sie hat ein wenig Nute Burn, aber damit muss ich leben, weniger geht nicht mehr. :smiley:
Hier die Fotos:

Die letzten beiden zeigen, wos gerade hakt, wobei der Schaden im letzten Foto schon ne Weile besteht, sich nicht weiter ausgebreitet hat, und wahrscheinlich einfach ne kurzfristige pH-Schwankung oder Ca-Mangel war, weil ich unvernünftigerweise mal ein paar 100 ml reines RO-Wasser reingekippt hab.

Kids, don’t do this at home.

:fire: :mount_fuji:

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Guten Tag in die Runde, ich hab ein paar neue Fotos für euch.




Heute habe ich die leicht gelben Spitzen an den neuen Trieben entdeckt. Was meint ihr, fehlt ihr was?

Zudem gabs heute auch wieder Wasser und wurde untenrum ganz vorsichtig entlaubt. Davon gibts bald Fotos.

:v: :mount_fuji:

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Finde ich gar nicht. Sieht doch super aus :+1:t3:

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Drei mal die gleiche Ansicht aus unterschiedlichen Entfernungen. Jetzt wird vielleicht etwas klarer, was ich im vorherigen Post gemeint habe. Die Symptome (verbrannte Blattränder und -spitzen, vor allem auf den großen Segeln, leichte Chlorose zwischen den Blattadern bei den neueren Blättern) sind mMn recht konsistent mit einem Phosphor- oder Kaliumüberschuss, vielleicht auch beides. Auf jden Fall sehr scharf, die Erde. Würde also nächstes Mal

  1. den Dünger erst beim Eintopfen untermischen, und
  2. die Düngermenge etwas reduzieren, oder die Sonnenerde weglassen. Beides zusammen scheint mir etwas zu „fett“.

Aber ich gehe mal davon aus, dass sie sich schon berappeln wird, hat ja jetzt noch eine lange Blütezeit vor sich.

:hibiscus: :mount_fuji:

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huebsch sieht die schon aus, wie eine porzelanblume. weckt alte erinnerungen…

warum schreibe ich soeinen bloedsinn. keine ahnung, ich bin 4 tage im rueckstand mit lesen habe aber schon die haelfte geschaft (noch 40 ungelesene threads). ich sehe licht am ende des tunnels. vielleicht liegts am berg in bergrows namen.
meine guete, ich sollte tagsueber nicht kiffen. sorry fuer die belaestigung. (;

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Ein neues Update mit meinen Maßnahmen:

  1. Aufschlag: Zu allererst habe ich die Pflanze gespritzt, also blattgedüngt, mit 2 ‰ BioBizz Alg-a-mic, gestern Abend sowie heute Morgen, heute allerdings zusätzlich noch mit sanfter TA CalMag und Bittersalz-Beigabe, um auf 45/15 zu kommen. Damit versuche ich, einen Calciummangel auszuschließen.
  2. Aufschlag: Heute Mittag habe ich noch eine sanfte, ausgewogene Nährlösung gegeben, mit 2,5 ‰ Bio Hesi Bloom, 1,5 ‰ BioBizz CalMag und 1 ‰ BioBizz Alg-a-mic. Zum einen wars wieder Zeit, zum anderen spült das natürlich bereits im Substrat verfügbare Nährstoffe etwas aus, und „ersetzt“ diese im richtigen Verhältnis.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auch einmal gemessen, was rein- und rausgeht.

Zunächst pH: Hier mache ich mir weiters keine Sorgen. Die Nährlösung hatte einen pH von 6,0, der Drain lag dann bei 7,0, also komplett neutral. Ich schließe daraus, dass der Dolomitkalk tut, was er soll, und den pH-Wert gut reguliert, und sich alles in der Bandbreite zwischen 6 und 7 abspielt.

Dann EC: Dein Eingangswert habe ich dummerweise nicht gemessen, könnte aber die selbe Nährlösung noch einmal herstellen und messen. Viel interessanter ist aber, was rausgekommen ist. Hier lag der Wert bei 2,9 mS, also doch sehr hoch. Nun weiß ich natürlich nicht, wie aussagekräftig so ein Wert bei organischem Anbau ist. Für mich aber eher ein Indiz für zu viel, als für zu wenig.

Und zu guter Letzt habe ich nun noch eine neue Befürchtung: Blattseptoria, auch bekannt als Blattfleckenkrankheit, ein Pilz. Es fällt mir schwer, die Flecken einzuordnen.

Hier die Bilder:






Und nun bin ich natürlich auch gespannt auf eure Meinungen.

:mount_fuji:

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Und bevor ich es vergesse: Seit Samstag, also seit 3 Tagen, läuft das Licht auf 12/12, es geht also in die Blüte.

2 Fragen:

-Warum gehst du in Blüte, wenn du das Gefühl hast die Pflanze ist nicht gesund?
-Du hast das Gefühl die Erde ist ordentlich Fett, kippst aber dann noch Dünger drauf?

Schwierig mMn…

Findest du das nicht etwas hoch?

Denke ich nicht, entweder fehlt Magnesium oder dir blockt der pH was weg, aber mit deiner selbstgemachten Erde brauchste doch nicht zusätzlich Dünger reinkippen oder? Ich kenne den Manna Dünger nicht, Pulver, Granulat?

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Granulat, über 3 Monate, 5+1,5+4(+1) Und ja, eigentlich sollte der reichen, ich denke eher, dass es zu viel ist.

Also ich hab folgende Thesen:

  1. Nährstoffe irgendwie im Ungleichgewicht, also irgendwas zu viel. Vom Schadbild her Kalium oder Phosphor (oben wirds gelb, unten zeigen sich Symptome wie bei nem Magnesiummangel, verbrannte Blattspitzen bei den großen Blättern).
    Die Idee: Leichte, ausgeglichene Nährlösung, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Weiß nicht, ob sinnvoll.
  2. Generell zu viel, blockt Nährstoffe weg (Chlorose zwischen den Blattadern wäre Zink-, Rostflecken Magnesium-Mangel usw.)
    Die Idee: Mit Blattdüngung mit Ca und Mg, zusammen mit Alg-a-mic gegen diese akute Blockade vorgehen. Erscheint mir logisch, weiß aber nicht, obs was bringt.
  3. Meine letzte These wäre noch, dass ich nicht genug Calcium und Magnesium gebe. Bisher habe ich 2 ‰ BioBizz CalMag gegeben (ok, heute 1,5 weil sanfte Dosis). Das sollten nach meiner Rechnung 70/24 Ca/Mg sein. Ich überlege, damit beim nächsten Gießen auf 3 ml/l hochzugehen, und bis dahin noch über Blattdüngung etwas zuzuführen.

Vor allem die Flecken kommen deutlicher zum Vorschein, und ein Blatt weiter unten zeigte eher einen Stickstoffmangel:


(Bild von gestern früh)


(Bild von gerade eben)

Grundsätzlich bin ich schon bei dir, aber ein pH von 7 ist zwar etwas drüber, aber sollte noch nicht zu hoch sein, oder?
Auf der anderen Seite zeigen sich die Symptome auch erst, seit dem Umtopfen, und das war auch der Zeitpunkt, zu dem sie Dolomitkalk ins Substrat gekriegt hat (5 g/l). Könnte es damit zusammenhängen? Und wenn ja, wie? Der Kalk sollt doch genau das Gegenteil bewirken, pH-Wert-Stabilisierung, damit der nicht in die eine oder andere Richtung abhaut. Aber eben irgendwie auch verdächtig, dass es vorher wunderbar läuft, und die Probleme damit angefangen haben.

Ich bin wirklich bisschen am rätseln…

Ist eigentlich voll Calcium und Magnesium. Ich hab das nie genutzt, deshalb kenne ich da die Dosierung nicht. Aber falls dir das entgangen sein sollte, wegen deiner CalMag Blattdüngung. So viel wie du da rein haust, müsste das doch eher ein Überschuss, als ein Mangel sein oder?

Ist auch mein erstes Mal, aber ich habe auch gelesen, dass sich der Kalk nur sehr langsam auflöst, was ihn wohl ideal für die pH-Wertstabilisierung macht, aber nicht unbedingt zu nem guten Calcium- und Magnesiumlieferanten. Aber who knows, ich lese viel Unterschiedliches, und teilweise Widersprüchliches.
Mein Dolomit hat 55% CaCO3 zu 35% MgCO3, da scheints verschiedene Zusammensetzungen zu geben. Ca zu Mg ergibt das nicht ganz 2 zu 1.

Ich hab das gerade mal auf Papier gerechnet:

1g enthält 55% CaCO3 = 550mg

550mg x 0,4 Umrechnungsfaktor = 220mg Ca


1g enthält 35% MgCO3 = 350mg

350mg x 0,288 Umrechnungsfaktor = 100,08mg Mg

Jetzt müsste man irgendwie einberechnen, wie der Dolomitkalk in Erde freigesetzt wird, wie du schon erwähnt hast. Da bin ich leider überfragt.

Darum gehts eigentlich mir auch gar nicht. Ich hatte gehofft, dass du die Geschichte mit der Blattdüngung, um einen Mangel auszugleichen, einfach nochmal überdenkst und mit deinen Daten abgleichst. Ich stelle mir immer folgende Fragen, wenn ich unsicher bin, aber handeln muss:

Passt das alles zu einem Mangel und kann ein Mangel auch durch Überschuss ausgelöst werden?

Wäre in diesem Fall ein nachträgliches Düngen und ein damit noch verstärkter Überschuss noch reparabel oder könnte man auch erstmal weniger versuchen?

Was würde den schlimmeren Schaden auslösen im Falle einer Fehleinschätzung?

Wie groß muss mein nächster Schritt sein, um einen Eindruck zu erhalten, aber nichts kaputt zu machen bzw. wie groß ist der Spielraum noch?

Ich drück dir jedenfalls die Daumen :ca_hempy:

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Bin ich zu 100% bei dir! Sind auch genau die Gedanken, die ich mir mache.

Gerade ist mein Gedankengang folgender:

Grundthese: Überschuss im Substrat

  • Dafür sprechen:
    1. Zunächst gelbe, dann Verbrannte Blattspitzen, an neuerem Wuchs Chlorose zwischen den Blattadern.
    2. Outflow EC-Wert bei 2,9 mS. (Fraglich, wie aussagekräftig)
  • Dagegen sprechen:
    1. Düngergabe nach Herstellerangabe
    2. Probleme erst seit dem Umtopfen / seit Gabe Dolomitkalk (sonst Substrat unverändert)
      Gerade eine jüngere Pflanze müsste doch empfindlicher auf zu scharfe Erde reagieren.

Wenn ich also die Grundthese annehme, und weiß, dass es einen Antagonismus bei der Aufnahme kationischer Nährstoffe an der Wurzel gibt, wäre die daraus folgende These ein Lockout, also ein durch Überschuss induzierter Mangel, eines kationischen Nährstoffs. Nachdem sich der Mangel oben an den neuen Trieben zeigt, spräche das für immobile Nährstoffe, also Calcium und eine Reihe an Mikronährstoffen, bspw. Zink.
Um das auszugleichen, würde ich über Blattdüngung Calcium und Zink zuführen. Das würde zwar den Überschuss nicht beheben, aber den akuten Mangel an den neuen Trieben.

In kurz die Argumentationskette:

Überschuss / Ungleichgewicht im Susbtrat
→ Antagonismus an der Wurzel
→ Mangel anderer (immobiler) Nährstoffe
→ Zuführung dieser über Blattdüngung

Was wäre jetzt mögliche Gegenthesen?

  1. pH-Wert-Fluktuation
    Schwer zu bestätigen, da ich den pH-Wert im Substrat nicht messen kann, kanns aber versuchen. (1 Esslöffel Substrat in 25 ml RO-Wasser auflösen.)
  2. Tatsächlicher Mangel
    Möglich, die verbrannten Blattspitzen sprächen aber nicht dafür, genauso wenig wie das bisher gegebene Nährstoffangebot. Und man könnte diesen auch mit Blattdüngung beheben.

Man sieht, ich bin nachwievor einigermaßen ratlos.

:thinking: :mount_fuji:

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Ok, du machst dir auf jeden Fall die richtigen Gedanken. Das bekommst du hin, da bin ich mir sicher.
Ich würde die Schuld dem Kalk zusprechen, aber da ich mir nicht sicher bin ist das nichts, worauf du dich stützen kannst :sweat_smile:

Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg, ich bleib dran und schau mit, ob mir was einfällt. :+1:

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