NGOs sind nur gut, wenn man Staatsgeld bekommt und davon privat profitieren kann. - Dr. Beaumont Livingston
Ich hatte mir auch mal Gedanken zu der Gründung eines entsprechenden Clubs gemacht, inzwischen aber komplett verworfen. Sowas ist richtig Stress, erfordert einen hohen Verwaltungsaufwand und hinterlässt zu viele personalisierte Spuren offline und online.
Trotzdem finde ich den Business Case eines solchen Clubs ganz interessant.
500 Mitglieder a 50 Gramm pro Monat
= 25 Kilogramm maximaler Monatsbedarf
= 300 Kilogramm maximaler Jahresbedarf
Das wären die entsprechenden Targets.
Das botanische Grossprojekt dürfte ja in erster Linie clubbeitragsfinanziert sein und es stellt sich die Frage nach der monatlichen Beitragshöhe.
Die 50 Gramm Bezugsgrass hätten ja einen „Wert“ zwischen 5 und 10 Euro pro Gramm, d.h. 250, bzw. 500 Euro.
Auf Basis dieser „Wertzahlen“ läge das operative Budget eines Clubs bei 500 Mitgliedern zwischen 125.000 und 250.000 Euro.
Das scheint mir nicht realistisch zu sein.
100 Euro Monatsbeitrag = 50.000 Euro Budget
50 Euro Monatsbeitrag = 25.000 Euro Budget
25 Euro Monatsbeitrag = 12.500 Euro Budget
Wie viele Pflanzen braucht man für 25 Kilogramm pro Monat ?
Schätze zwischen 500 und 1000. Die hätten bei 30 x 30 cm Topf einen Platzbedarf zwischen 45 und 90m². Und das nur Topf an Topf ohne Servicegang.
Licht wären zwischen 1500 und 2000 Watt pro m², also 67.500 bis 180.000 Watt. Da rennt der Stromzähler aber.
Anschaffungskosten Licht 500 Euro pro m² = 22.500 bis 45.000 Euro.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger machen grosse Cannabis Clubs Sinn. Was noch gar keine Berücksichtigung gefunden hat ist die ganze Arbeit die so eine Plantage macht.
Aber, wie würdet ihr an so ein Projekt rangehen ?