Cultimate vs. Oxypot vs. Spider Farmer DWC

Hi Leute. Ich wollte mir ein kleines Upgrade ins Zelt stellen um zusammen mit Söder unseren legalen Stand zu feiern.
Zwei, maximal drei Töpfe sollen es werden. Es ist ein 80er Zelt und dementsprechend passt kaum mehr rein ohne dass mich das Handling nervt.

Ich schwanke zwischen den drei genannten Systemen und finde erstaunlich wenig Erfahrungsberichte darüber. Diese suche ich hier.

Meine bisherigen Gedanken zu den Systemen:

Cultimate (T.A.):
Ein simples und effektives Tropfsystem welches vermutlich gut zu beherrschen ist. Gerade für Hydroponic Anfänger. Das Wasser wird über eine Luftpumpe transportiert und so auch gleichzeitig mit Sauerstoff angereichert. Insgesamt haben die Töpfe einen sehr stabilen Eindruck. Der Nachteil ist, dass die Tonkugeln effektiven Wurzelraum nehmen.

Oxypot: wirkt ziemlich hochwertig. Klassisches DWC System. Man bekommt alle Teile auch einzeln.

Spider Farmer DWC: sieht wie ein Preis-Leistungs-Gewinner aus. Ein Bubbleponic System (Top Feed DWC) Welches, sofern man das per YouTube Video beurteilen kann, auch eine ordentliche Qualität mit sich bringt. Hier stört mich am meisten das ist quasi keine Ersatzteile gibt. Insbesondere die Netztöpfe nicht. Und diese sind ja ein wenig anders als die anderen Netztöpfe.

Meine Frage an euch: kennt ihr eines dieser Systeme und habt idealerweise damit schon gearbeitet? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen damit? Auf welches System wird ihr setzen?

Die Aquafarm (Cultimate) ist tpp, allerdings würde ich bicht unbedingt sagen leichter als DWC. Eher im Gegenteil, damit Dripper Hydros ihre Stärke zeigen können, gilt es den passenden Intervall zu treffen und das abtrocknen der Wurzeln für o2 aufnahme zu nutzen. Im Grunde sind Dripper wie Aeroponic. Bei echtem Aero hängen die wirzeln in der Luft, werden besprüht und trocknen ab. Beim Dripper bewässerst du und dann trocknen die Wurzeln im Ton und ziehen o2. Bei beidem muss man den Wechsel im Griff haben für beste Ergebnisse. Einfach 24/7 den Tropfring laufen lassen geht auch, bringt aber nix sondern bremst nur aus.

DWC sind für Beginner top, jeder der Zahlen ablesen kann und Grundkurs Mathe hatte, sollte das schaffen. Finds leichter als Erde mit dem zickigen Gießen zB
Ich würde aber nie im Leben ein fertiges DWC kaufen. Mit ein paar Euro und 15 Minuten Zeit lann jeder ein besseres, weil für sich passendes, DWC bauen. Handwerkstalent braucht es nicht. Löcher bohren sollte man ja schaffen. Und du hast dazu noch bessere Pumpen usw Bei den fertigen wird da richtig gespart und meist laute, wenig effiziente und stromfressende Art verbaut. Und die sind total unpraktisch vom handling meist.

Wenn es unbedingt fertig sein soll , dann machst du mit dem Oxypot nicht falsch, da stimmt die Pumpe auch halbwegs. Ich würde aber mal nach dem Oxypot XL schauen, da hast du did option 1 oder 2 pflanzen je nach Laune zu growen. Und der kleine oxypot.hat verdammt wenig nährlösung drin. Ich meine das waren nur ca 14l, angegeben sind 20l, aber du musst ja platz unter dem netztopf lassen bis zum wasser. Und dann ist das eichtig wenig. In der Blüte brauchen die so viel NL, dass ich mut dem Nachfüllen kaum nachkam. Ausserdem gilt, je.mehr.NL desto stabiler und weniger Stress. Der Oxypot xl ist in etwa wie ein Eurobox DWC was man selber baut.


Das gat dann immerhin 70l und je nach deckel hast du 1 oder 2 slots .

Gibt es meist recht gut bei ebay, kostet zwischen 80 und 100 euro und lohnt sich wcht mehr als der single. Ich hab damit auch gute Grows gemacht, aber eben viel mehr Aufwand.und Stress.

Oder du nimmst eine Box und machst es für 60euro selber.

Sieht dann so aus in etwa, hab mal ein beispielbild aus.dem Netz eben genommen, da ist alles erdenkliche an Kombi möglich, wie jiele pflanzen auch immer.

Hoffe das hilft etwas

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Hi Rezzo. Super. Vielen Dank dir!!!

Inzwischen hat sich einiges getan. Ich habe mir zwei Aquafarmen besorgt. Diese sauber modifiziert und mit der doppelten Anzahl an Löchern versehen (7mm statt 6mm). Und zeitgleich war ich nicht so recht angetan da ich mir vorstellen kann dass die 15 Liter doch schnell erschöpft sind. Daher stehen die aktuell ungenutzt bei Kleinanzeigen :rofl::rofl:.
Ich habe mir ein 70 Liter Eurobox DWC gebaut und bin irgendwie am überlegen was ich nun mache.
Der Oxypot ist auf jeden Fall hinfällig. Allerdings gefällt mir die Vorstellung des Tropfers einfach schon richtig gut. Bin am überlegen ob ich da selber was baue. Basis zwei Euroboxen. Also ähnlich wie Aquafarm nur mit mehr Volumen. Allerdings wachsen da ja die Wurzeln auch irgendwie in die NL und am Ende ist es ein Hybrid DWC / Dripper.
Leider bin ich auf 80x80 beschränkt sonst würde ich mir einen Tisch bauen. Rexroth Profile. Tank unten. Wanne oben. Töpfw usw. Aber hierfür reicht mir die Höhe nicht. Daher jetzt erster Versuch mit DWC und dann mal schauen was die Zeit bringt.

Hi,

Ich habe vor, mir ein eigenes dwc System zu bauen und wollte mich mal erkundigen, ob es Sinn macht „transparente\milchige“ 30L eimer dafür zu nutzen? Pumpe und sprudelsteine kosten ja absolut nicht viel. Das einzige Problem sehe ich darin, das wurzelwachstum und den Wasserstand zu kontrollieren ohne die Ladys ständig angrabbeln zu müssen.

Übersehe ich hier etwas, ist die Sorge komplett unberechtigt, gibt es Tipps und Erfahrungen, die ihr mit mir teilen könnt?

Ich bin für jede Kritik und Erfahrung dankbar.

Nein macht keinen Sinn. Nimm schwarze Lichtundurchlässige Eimer

Du könntest eine zweite Öffnung in den Eimerdeckel machen

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Ich habe nun auch erfahren, dass aufgrund von algenbildung, auf keinen Fall Licht an Wurzelwerk und Wasserbehälter kommen sollte. Zudem werde ich wohl schwarze Schläuche nehmen, da diese weniger dazu neigen, Algen oder andere Verunreinigungen zu bilden.

Nun würde ich gerne noch wissen, was genau ihr mit dem Wasser macht, wenn es mal getauscht werden muss.

Ich würde mein Wasser gerne mit einer Camping Pumpe abpumpen und dann mittels einer uv Wasserpumpe für Aquarien von Verunreinigungen zu befreien um es erneut nutzen zu können oder es zumindest umweltfreundlicher entsorgen zu können.

Macht das Sinn?

Zudem stellt sich die Frage, ob man einen grow mit 4 Pflanzen in einem 80x80x180 Zelt, mit einer Wasserlandung von rund 360 L durchbringen kann.

Nehme ich lieber 4 bottiche für 4 Pflanzen?
Würde lieber nur einen großen nehmen und 4 Bohrungen machen damit sie alle aus einer Quelle ziehen, um mir nerviges mehrfach oh/ec anpassen und somit Geld zu sparen.

Wie wechselt ihr das Wasser während eines laufenden Grows?

Fragen Über Fragen :joy:

Moin

Als Schlauch würde ich das nehmen

Abpumpen spwwit es geht und wegschütten ins Klo oder giese damit meine 2 anderen Blumen im Haus.

Nein , nicht wieder verwenden.

Für Hydro finde ich 4 Damen auf 80x80 klein, habe extra auf 120x120 erweitert.
Mit dem Growrilla system.

Da würde ich so was nehmen Hydroponics System RDWC 3 POTS - Growrilla Hydroponics

Oder so was

Ja abpumpen und neue NL machen und 70 bis 80L erneuern.
was sonst?
Man kann ab und an nachschütten aber nach Zeit X weist du doch nicht welche Nährstoffe die Damen gegessen haben.
Daher alles neu

Stay High :victory_hand:
Bill

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Hi Leute.
Also ich habe mich am Ende für DIY entschieden. Gründe:

Fläche = 80x80.
Macht hier ein rezirkulierendes System Sinn??? Nein! Überlegen wir uns kurz, warum solch ein System überhaupt genutzt wird? Meine Logik:, weil man so eine beliebig große Mengen an Pflanzen mit einem unerheblich großen Volumenzuwachs an NL und Dünger bepflanzt bekommt. Für jede weitere Pflanze erweitert sich das System um vielleicht 15 l NL. Möchte man selbiges über einen einzelnen Tank umsetzen, ist klar, dass dies ungleich mehr NL kostet. Beispiel: in eine 40 × 60 × 40 Euro Box bekomme ich zwei Pflanzen sehr gut unter. In einer 60 × 80 × 40 Euro Box bekomme ich vier Pflanzen sehr gut unter. Die erste Lösung benötigt circa 80 L NL die zweite circa 180 L. Sprich ca. 50L Zuwachs pro Pflanze. Wenn man das extrapoliert wird das sehr schnell sehr unwirtschaftlich. Aber ich behaupte, dass es bei zwei Pflanzen schlicht überhaupt gar keinen Sinn und keinen nennenswerten Unterschied macht. Bereits bei vier Pflanzen kann man darüber diskutieren da hier circa 180 L NL 60 L gegenüberstehen. Aber selbst hier muss man Aufwand, Komplexität des Systems und die entsprechende Fehleranfälligkeit entgegensetzen. Simplicity rules. Zumal mehr Volumen immer auch gleichbedeutend ist mit höherer Stabilität und einer gleichmäßigeren Versorgung mit Nährstoffen (langsamere Anreicherung einzelner Nährstoffe).

Somit fiel aus die Entscheidung auf eine 40x60er Euro Box mit Platz für zwei Pflanzen. Mehr macht in einem 80er Zelt kaum Sinn da ich schon mit Erde extrem Probleme mit vier Pflanzen hatte.
Vielleicht hilft der Gedanke bei der Entscheidung.

cultimate L DWC Umbau

( noch nicht ganz fertig )

aufgrund Dünger hat das erste mal original nicht geklappt, da dachte ich mir DWC ist einfacher, aber naja man braucht schon gute Steine, gute Pumpe; geht dann noch mal ins Geld

und auch ein bisschen Wissen. Kugeln kamen für mich nicht in Frage, und um den Topf wieder original hernehmen zu können durften die Löcher im Übertopf auch nicht groß werden. Und eine nicht um das Wurzelwerk eingepackte Pflanze in tonkugeln hat man noch mal ein bisschen penibler zu behandeln. Gemeint untenrum, als natürlich auch oben. Ständig Steinwolle nass spritzen ist es auch nicht. Plan ist in dem 3 cm Topf dick eingepackt mit Schaumstoff das der Stamm so mit zunehmender Dicke sich selbst darin stabilisiert bzw. stabil genug wird bei wirklich hohem Gewicht.

Einmal eine richtigen Pflanze auf Tropfsystem gesehen ist das ideal, reicht zur Selbstversorgung, und die anfänglichen 8 Liter sind jetzt drei Wochen stabil in jeglicher Richtung. Auch reicht in Richtung 20 Liter alles zur Selbstversorgung glaube ich zumindest noch.

jedenfalls das Hobby anfangen mit 80 Liter Tank - puuhh, das sind schon Mengen