so lange es legal ist will ich mein Glück versuchen. Habe hier und in anderen Foren alles mögliche gelesen zu Dachbodengrow, Keller und Temperaturproblemen. Am liebsten würde ich den ersten Grow jetzt im Winter starten.
Aktuell besitze ich folgendes Equipment:
Mars Hydro Komplett Set 80x80x160, FC 1500 EVO und Spiderfarmer SF 1000 (auch LM301H EVO)
Verschiedene Samen von Linda Seeds für Einsteiger und kühle Umgebung geeignet
ThermPro BT
Im Dachboden wird von mir ein ca. 1 Meter tiefer Bereich mit OSB Platten abgegrenzt, in den das Zelt passt.
Temperatur auf Dachboden aktuell 9 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit.
Maßnahmen:
Bereich im Dachboden wird mit Mineralwolle und Dampfsperre versehen. Der Fußboden ist bereits isoliert (aber halt auch kalt).
Zelt auf Styrodurplatte gestellt.
Heizmatte ins Zelt: 90Watt, 75x75 mit Fliesen darauf.
Ich habe ein 120x120 Zelt und habe einfach einen kleinen 1000Watt Heizlüfter von Silvercrest reingestellt. Mit einem digitalen Temperaturregler. Den auf 22-23 grad gestellt und es reicht vollkommen aus. Luftfeuchtigkeit ist bei mir immer zwischen 40-50%. Ich habe kein Schimmel und die Pflanzen fühlen sich wohl
wenn er nur eine Heizstufe hat, wird er die vollen 1000 W/h ziehen. Da er ein Temperaturfühler hat wird er dementsprechend, wie die Außentemperaturen sind länger oder kürzer laufen ! Das Thema Isolierung ist natürlich auch so ein Thema was man in Betracht ziehen sollte.
Vielleicht habe ich den Aufbau nicht richtig verstanden, aber wenn man kalte Frischluft in nicht unerheblichen Mengen durch das Zelt pumpt, hilft die beste Isolierung nichts.
Nimm mal die Luftmenge pro Stunde und rechne mal wieviel Energie zum Aufheizen benötigt wird. Das ist dann schon mal der Energiebedarf in der Nacht pro Stunde. Am Tag kannst du die Leistung der Lampe abziehen.
Diesen Heizmatten und Infrarotheizungen würde ich persönlich nicht trauen. Irgendwie hätte ich Angst dass mir die Bude abfackelt. Ich würde versuchen die Zuluft in einem feuersicheren Abschnitt zu wärmen. Die Luftfeuchtigkeit wird vermutlich kein Problem sein, den Entfeuchter kannst du somit wahrscheinlich einsparen. Du wirst aber sowieso mit Kondenswasser an den Zeltwänden rechnen müssen.
Nachtrag: Hab es nachgesehen, 90% bei 9Grad sind circa 40% bei 22Grad.
Ne der läuft nicht dauerhaft vielleicht so alles 5-10 min kommt auf die Außentemperatur drauf an. Und dann für läuft er für 1-2 minuten. Und ich nutze es jetzt zurzeit bei den kalten Tagen. Sonst habe ich kein Problem im Zelt.
Wenn es wirklich auf dem Dachboden sein muss, würde ich die Arbeit eher in einen Wärmetauscher stecken, anstatt einen isolierten Raum zu zimmern. Dazu müsste sich der WT aus einem alten Kondenstrockner eignen. Oder halt ein geschlossenes System wie der Fridgegrow oder meinen Eigenbau.
Dachbodenplantage hatte ich auch schon einmal anfang der 90er, Dachklappe auf und hoch ins Paradies, bis im Spätsommer ein Kälteeinbruch kam und alles war im Ars…
Einzig eine Styrodurbox mit Tür und Lüftung, wobei eventuell ja sogar warmluft aus dem Haus zugeführt …
Natürlich kannst du auch dein Zelt in 1m Glaswolle einpacken, nur das juckt und obs im weed landet, bestimmt