Nachdem ich hier einiges gelesen habe und auch die wissenschaftliche Aufarbeitung gelesen habe, möchte ich einmal zusammenfassen wie ich es jetzt verstanden habe und hoffe das durch den Thread viele Folgefragen in anderen Threads hinfällig werden.
Als ich jung war hab ich es auch mal mit Essbaren versucht, uns war damals bekann das THC sich nur an Fette und Ethanol binden. Wir haben es damals mit Hasch genommen, für die Mengenangaben bei Gras, haben wir damals geglaubt muss eine „Oma ganz schön lange stricken“. Das Ganze haben wir also in Öl gelöst und in den Tee gegeben, in der Hoffnung uns nicht den Mund zu verbrennen. Gewirkt hat es !
Als ich das erste Mal von decarboxylieren im Ofen las, dachte ich noch das ist nur zum Restfeuchtigkeit entfernen, so wie wir damals die ersten Testblüten getrocknet haben um die Ernte zu testen. Nur jetzt weiss ich, wir haben damals decarboxyliert, aber auch die Wirkung zerstört, denn wir hatten garantiert immer mehr als 130°C im Ofen.
Was ist also Decarboxylieren?
Eigentlich nur das zu Platzen bringen, der Harzkapseln (Trichome) auf dem Gras, so das sich das Haschisch auf der Pflanze bildet. Denselbven Effekt hat man auch, wenn man die Harzkristalle presst. Im Grinder findet man ja auch genug davon und der Ausputz ist ja immer am leckersten.
Warum also Decarboxylieren ?
Es kommt darauf an, wie man es am Ende verarbeiten möchte. Decarboxyliertes Gras kann ich so essen (schmeckt nur garantiert sehr pfalnzlich) und es würde wirken. Ich kann es also in Milch oder Tee zu mir nehmen, ohne das ich Öl oder Ethanol zum Binden benötige. Ich muss aber den ganze Pflanzensud mit trinken, denn nur im Wasser oder Milch löst es sich trotzdem nicht.
Wenn ich aber zum Beispiel Butter herstelle kann ich mir den Schritt des decarboxylieren sparen, denn wenn ich das Gras in der Butter erhitzen kommt es ja auch zum Platzen der Kapseln und damit die Bindung des THC an das Öl, nur das auch hier die Temperatur von 130°C nicht überstiegen werden sollte.





