Eine (vielleicht) interessante Zwischenmeldung für Euch
Gestern, am Tag 65 im Leben der Dame (was BT 29 entspricht), habe ich die Dame gegossen, denn sie hat sehr viel an Gewicht verloren.
Nachdem sie versorgt wurde, habe ich mit einer desinfizierten Schere die Zweige und Blätter abgeschnitten, die keine nennenswerte Menge an Licht abbekommen haben. Es gab einige Zweige mit ganz kleinen und sehr unreif aussehenden Buds.
Ich wollte das abgeschnittene Zeug nicht in den Müll werfen (aus mehreren Gründen), also habe ich mir überlegt, was ich damit machen sollte. Tee daraus zu machen lag auf der Hand.
Natürlich wollte ich so einen Tee nicht am Vormittag trinken. Vielleicht konnte das eine gewisse Wirkung haben und ich muss ja auch arbeiten.
Um das Ganze interessanter zu machen, habe ich den Verschnitt in den Backofen gelegt und für drei Stunden bei 100 Grad decarboxyliert. Nichts wurde verbrannt und das Zeug war nach drei Stunden knochentrocken.
Um 17 Uhr habe ich aus der Hälfte des Grünzeugs mit heißem Wasser übergossen und eine halbe Stunde lang stehen gelassen. Danach habe ich den Tee getrunken und das durchweichte Grünzeug aufgegessen.
Um 18:30 zeigte sich eine sehr schwache Wirkung. Ich habe das zur Kenntnis genommen. Schließlich war das nur unreifes Verschnitt, das kein Licht bekam.
Um 19:30 war ich schon so was von dermaßen high, dass ich kaum einen klaren Gedanken fassen konnte. Alltägliches, wie zum Beispiel auf dem Klo zu gehen, erlebte ich als irgendeine Abenteuerreise voller neuer Entdeckungen.
Alles, was im Fernseher lief, war unheimlich witzig und ich habe ein halbes Laib Brot nebenbei gefuttert. Das musste aufhören, so bin ich nach einer Stunde ins Bett gegangen. Da habe ich versucht, ein bisschen zu lesen, aber das ging nur extrem schwer und ich musste mich immer wieder anstrengen, was ich da genau lese und was in den vorherigen Absätzen denn passiert ist.
Dann bin ich eingeschlafen und war um sechs in der Früh schon ziemlich wach und immer noch ziemlich high. Jetzt ist es bald elf Uhr und ich spüre die Wirkung immer noch.
Und das alles nur aus Zweigen, Blättern und kleine, unreife Buds. Eigentlich habe ich diesen Trip nicht geplant, erst recht nicht in solchen Ausmaßen.
So stellt sich natürlich die Frage des Erntezeitpunkts ganz neu.
Ich denke, die Dame wird am Freitag, der 22. Januar abgeerntet und die Ernte wird ganz klassisch verarbeitet, und zwar nicht nur die Buds, sondern auch die Blätter.
Zuerst kommt alles für drei Stunden in den Backofen bei 100 Grad. Davon erhoffe ich mir, dass nach drei Stunden alles trocken ist und ich das Trockengewicht veröffentlichen kann (ich meine natürlich nur das Trockengewicht der Buds). Danach kommt das alles in eine Mischung aus Butter und Wasser und wird acht Stunden lang gekocht, um Cannabutter herzustellen.
Aus der Cannabutter mache ich ganz klassische belgische Butterkekse. Aus meinem Rezept kann ich etwa 100 Kekse backen. Selbst wenn ich die Potenz der großen Buds sehr pessimistisch einschätze, werden diese Kekse extrem potent sein und ich werde mit denen wahrscheinlich für etwa ein Jahr versorgt.
Was die Trichome betrifft: Es gibt einige, die schon brauner werden, aber grundsätzlich ist alles milchig und es gibt noch einige, die Transparent sind. Eigentlich würde die Dame damit als unreif gelten und trotzdem konnte sie ihre Potenz schon beweisen.
Hat jemand von Euch schon mal so etwas erlebt, oder liegt es daran, dass ich THC nicht vertragen kann? Konnte es sein, dass die Dame wirklich im Alter von 65 Tagen schon fertig wäre?