Die (hoffentlich) Damen entwickeln sich gut, fast zu gut. Also ab in die Blüte mit ihnen. Heute habe ich auf 12/12 umgestellt. Dünger haben sie noch keinen bekommen, aber ich denke im Laufe der nächsten Woche fange ich mit etwas Blütedünger und ein wenig CalMag an.
Meine Ängste vor Tripsen oder sonstigem Ungeziefer haben sich scheinbar nicht bewahrheitet, die Gelbtafeln sind blank und optisch ist auf der Erde / Blättern nichts zu sehen.
Ab morgen beginnt für mich BT 01, aber ihr zählt bestimmt auch wieder anders
Mach ich auch so. Vielleicht können wir in paar Wochen trotzdem versuchen zu rätseln, ab welchen Tag wir die „biologische Blüte“ für eingetroffen erklärern, so wie es die Outdoor-Grower machen.
Schönes Bericht! Die Bilder sehen echt schön aus. Neueres Samsung Handy?
Ja, im Prinzip will ich eigentlich keine neue Ernte. Ich bin froh, wenn ich die Grasmenge bei mir zuhause unter 50g halten kann. Bei diesem Grow geht es mir nur darum zu überprüfen ob die produzierten Samen:
Spannendes ist nichts passiert. Die (hoffentlich) Damen gehen in den Stretch und bilden viele Seitenarme aus. Ich werde sie wohl demnächst kräftig stutzen müssen, da der Schrank überbelegt ist. Ich denke ich werde nur die 6 Main-Buds zulassen.
Ich denke ich werde noch die paar Tage abwarten, bis die Blüten kommen und dann radikal alle Seitentriebe entfernen und nur die Main-Buds zulassen. Das wird sich zwar als erheblicher Stress für die Damen erweisen, aber andererseits wird das ein guter Test für die Zwitterveranlagung.
Um 6 Pflanzen im Schrank weiterblühen zu lassen, speziell in den kleinen Töpfen, musste ich leider zu radikalen Maßnahmen greifen. Ich habe alle Seitentriebe herausgenommen und damit rund 60% der Pflanzenmasse entfernt. Lollipoppen kann man das nicht mehr nennen, sondern eher „Palmenschnitt“
Ich bin gespannt, wie die Damen diesen Extremstress wegstecken und natürlich auch ob sie anfällig für das Zwittern sind.
Also rein optisch zu 100%. Alle Pflanzen sind gleich groß, haben die gleiche Blattform, wie die Mütter und wachsen gleich Buschig. Ich habe sie mit meinen alten Bildern verglichen und kann keinen Unterschied feststellen.
Die Damen haben sich scheinbar gut vom Schock der Beschneidung erholt. Nach einem Tag Wuchspause, saufen und wachsen sie wieder drauf los, als wäre nichts gewesen.
Schaut man näher hin sieht man schön, wie viele Trichome nach und nach gebildet werden. Und es sind noch 5 Wochen bis zur Ernte. Aber Vorfreude ist die schönste Freude.
Die Damen stretchen immer noch und die Blüte schreitet voran. Aber vor allem werden gerade Trichome ohne Ende produziert. Die Sugarleaves bereiten Vorfreude
So leid es mit tut, trotz Mini-Töpfen sind sie zu groß geworden. Obwohl sie sich alle gut entwickelt haben, keinerlei Anzeichen von Zwittern zeigten und wünderschöne Blüten entwickelt haben, wurde es zu eng. Also 3 auf den Kompost und drei dürfen bleiben. Das Futter hier (alle 3Tage) bekommt ihnen gut.
Dazu kommen noch 5ml Calmag und erstaunlicherweise wachsen und blühen sie, wie Bolle. Ich hatte eigentlich gehofft, dass sie etwas kleiner bleiben, aber naja, es gibt schlimmeres.
Nachdem auch die Kompostierten und die drei die bleiben durften gleich groß, gleich Blattform und gleiche Blütenformation haben, kann ich das Thema „Phänotypen“ auch abhaken.
Die Checkliste sieht jetzt so aus…
keimfähig
keine Mutationen vorweisen
schnell und stabil wachsen / wurzeln
allesamt weiblich
nicht zwittern
gleichmäßige Phänos hervorbringen
gutes Gras abliefern
Das Thema Zwittern wird täglich kontrolliert, aber bisher wurde kein Sack noch die dazugehörige Banane gefunden. (jedenfalls nicht an den Pflanzen)
Oh mann, jetzt wird es zäh. Der letzte Monat der Blüte ist angebrochen. So wirklich viel passiert in dieser Phase nicht. Gut, die Blüten werden größer und dicker, die Trichome verdichten sich und der Geruch nimmt zu.
Aber rein optisch ist der Unterschied von Tag zu Tag eher marginal. Spannend wird es eigentlich erst wieder, wenn die Trichome sich anfangen zu verfärben.
Aber dennoch werde ich alle paar Tage ein Update geben, was meine Zuckerschnitten so treiben.
Mhmm…ich überlege gerade, ob ich zurückrudern muss und zwar zum Thema „Phänotypen“.
Eine der drei Gebliebenen riecht einfach signifikant anders als ihre Kolleginnen. Im Äußeren unterscheidet sie sich nur marginal. Sie hat etwas dickere Blätter und leicht dunkleres Grün wächst aber gleich hoch und bildet gleiche Blüten aus… aber der Duft!
Während die beiden anderen den eher diesel-artigen Geruch haben, verzückt die Dame mit einem unwiderstehlichen Duft von Zitrusfrüchten und Orangenschale
Diese Farbe und Blattform hatte ich schon bei der Auswahl der Mütter aber hatte sie aber an einen Freund für seinen Garten abgeben, ist also nicht in die Samenproduktion eingegangen. Kurz vor der Ernte sah sie so aus:
Die Mainbuds haben mittlerweile die Dimensionen eines Maiskolbens erreicht. Gut nachdem ich ja alle Seitentriebe entfernt hatte, bleibt den Pflanzen ja gar nichts anderes übrig, als ihre gesamte Energie in den Mainbud zu stecken.
So langsam wird es mir unheimlich. Jede Pflanze hat einen 25-30cm großen Blütenstand mit einer Dicke von 8-10cm. Grob geschätzt ohne Blätter jeweils rund 200g Nassgewicht. Und dass trotz 3l Töpfen… ich denke ich fütter sie zu gut. Ich muss mir jetzt echt Gedanken machen wie ich die legal ernte