Ich kann mir schon vorstellen das, ich nen es mal in die Decke integrierte Lampen, funktionieren. Allerdings gibt mir eine Glasscheibe sehr viel Variabilität. Ich kann Abstände und Winkel der Lampen verändern und kann Lampen einfach tauschen. Hinzu kommt dass sich die unterschiedlichen Höhen laut Sanlight Berechnung recht smart in der Schräge realisieren lassen und so kaum Gesamthöhe kosten.
Folgende Werte sollten ca. hinkommen
Low-Iron Glas (4 mm) Typische Transmission
Wellenlänge, Bereich, Transmission
400 nm, Violett, ~90–91 %
450 nm, Blau, ~91–92 %
500 nm, Cyan, ~92–93 %
550 nm, Grün, ~92–93 %
600 nm, Orange, ~92–93 %
660 nm, Deep Red , ~91–92 %
700 nm, Red Edge, ~90–91 %
730 nm, Far Red, ~88–90 %
Die Glasscheibe sollte also die Lichtverteilung kaum beeinflussen und mich etwas Effizienz kosten dafür habe ich auch eine deutlich bessere thermische Trennung, was ja eigentlich das Ziel der Sache ist. Den die Optik der Lampe wird sich ja auch stärker erwärmen.
Beste Grüße
Verstehe das mit der Flexibilität würde aber Folgendes mit bedenken:
- Was die Transmissionswerte betrifft vermute ich, dass die bei 0° also senkrecht gelten. Die LM301B EVO LEDs haben, wie fast alle anderen auch in dieser Bauweise, 120° Öffnungswinkel und daher kommt nur ein Teil der Energie (ich rate 75%) im Bereich 0° → 30° in dem die Rechnung aufgeht.
- Wartung: Feiner Staub legt sich auf die Scheibe und reduziert die Durchlässigkeit und erzeugt Streuwinkel die stärker reflektiert werden als der primäre Einfallswinkel
1 „Gefällt mir“
Danke für den Hinweis. Ich diskutiere die Verluste durch das Glas mit ChatGPT da mir hier das Handwerkszeug für fehlt, die 11° Ausrichtung war berücksichtigt jedoch nicht die eigentliche Lichtverteilung.
Ich habe also die Plots der Abstrahlcharakteristik von EVO und Q4 eingefügt und winkelabhängige Transmissionswerte verwendet.
In einer wissenschaftlichen Arbeit sind genaue Transmissionswerte unter einem Winkel für Optiwhite Glas ermittelt worden (Seite 6).
Die neue Schätzung ist jetzt 89,5% (Q4) bzw 88% (EVO) Gesamttransmission.
Mit AR beschichtetem Glas ließe sich das noch deutlich verbessern auf geschätzte 97 bzw 96%.
Ich hab bei dieser Thematik wirklich lange hin und her überlegt und bin mir immer noch nicht 100% sicher, auch kann ich die Abschätzungen nicht selbst prüfen, durch die verlinkte Arbeit nehme ich aber an die Realität ist schon in dem Bereich.
Beste Grüße
Das nächste Problem ist, wie gesagt feiner Staub - auch der, den man nicht sieht - und das ist glaube ich ein echtes Problem: Denn selbst wenn die Rechnung stimmt so müsste das Glas wie eine optische Komponente geschützt werden, damit die Eigenschaften, die der Rechnung zugrunde liegen, auch über die Zeit stabil bleiben. Bei Glas und speziell bei beschichtetem Glas würde das eine Trockenreining ausschließen.
Da Du aus dem LED Bereich Wärme durch Umluft entfernst wird unweigerlich Staub eindringen, der mit Vorliebe der Schwerkraft folgt und zum Teil ungünstig statisch geladen ist und dann prima haftet.
Auch das ist sicher korrekt, die Frage ist wie viel es ausmacht. Ich würde auch definitiv auf der Ansaugseite für die Kühlluft der Lampe einen Filter installieren um den meisten Staub abzufangen und der Lampenraum selber ist ja geschlossen. Ab und zu mal über das Glas wischen ist ja auch kein Drama.
Bei so einem Cool Tube für NDLs wie oben verlinkt hat man eigentlich ganz genau die gleichen Problemstellungen. Die Nutzer mit Erfahrungen ob sich dies merklich auswirkt sind allerdings immer seltener.