Haschisch/Marihuana in den letzten 30 Jahren

Kommt auf das Verdampfermodell an. Du brauchst auf jeden Fall einen der das explizit unterstützt, wenn es z.B. Kapseln oder Becher dafür gibt die als für Extrakte beworben werden. Dann geht das wunderbar.

Geschmacklich hast du definitiv einen Unterschied zum Rauchen, der Geschmack ist purer, eben ohne die Raucharomen. Kommt dann auf deinen persönlichen Geschmack und die Sorte an. Ich hab schon Gras verdampft das in der Form nicht gut geschmeckt hat, rauchen konnte man’s eher da der Rauchgeschmack das übertönt hat. Anderes Gras und Hasch dagegen hat mit dem Vape himmlisch geschmeckt.

Ich werde auf jeden Fall mit dem ganzen Verschnitt aus meinen Grows versuchen Bubble Hash herzustellen. Die Siebbeutel bekommt man billig bei Ali, Crushed Ice in größeren Mengen an der nächsten Tanke und Eimer hat eh jeder daheim. Das mit der einfacheren Lagerbarkeit reizt mich auch.

Ich frage mich eher, ob ich mit dem Zeug dann noch die Wirkung bekomme die ich haben will, es heißt ja dass Hasch ein anderes High bewirkt als Blüten.

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Ich bin Anfang der 80er zum erstenmal mit Hasch in Kontakt gekommen.
Am meisten war Maroc und Türke.
Der Türke hat immer furchtbar gekrazt.

Fein fand ich, wenn mal Roter (Libanese) im Umlauf war. der hat mir von der Wirkung am weitaus besten gefallen, nicht daß er besonders stark war, sondern das Wikungsbild, das Feeling, war aber auch nicht ganz reizfrei. Ich fand der hat auch irgendwie Geil gemacht :stuck_out_tongue_winking_eye:
Wenn er echt war, war auf den Platten das libanesiche Siegel gepresst, vom Ministerium.

Dann war ich Mitte der 90er mal in Amsterdam und hatte mir im Coffeshop Gras einverleibt. Man das hat gesessen!!! Platt!!
Weiß aber nichtmehr was für eine Sorte, glaube ich hab mir damals was karibisches ausgesucht.

Anfang der 2000er hab ich mal afrikanisches Gras bekommen, das muß wohl irgend so eine Art „Gold“ gewesen sein, weil das war rotbraun, mit jeder menge Samen drin.
Man hatte mir gesagt das wäre kein kommerziell angebautes, sondern wildes Buschgras. Das war aber eher sanft und absolut gut verträglich, war halt auch kein Sinsemilla.
Davon habe ich heute noch einige Seeds, habe aber keine mehr zum Keimen gebracht.

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Wir haben das „Bobel“ genannt… :sweat_smile:
Und Plattenweise im Bong konsumiert…

Kommt mir sehr bekannt vor… aber wahrscheinlich weil die Sorten damals schon sehr bekannt waren!

Guten Morgen zusammen, dann will ich mal meine Erfahrung teilen:

Ich habe damals mit 13 Jahren (anfang 2000er) angefangen zu Kiffen und bis zu meinem 17. Lebensjahr so gut wie täglich gekifft. Danach kam eine längere 15 jährige Pause. War es gut damals 4 Jahre täglich zu rauchen ? Rückblickend betrachtet: NEIN !
Ich habe seitdem Schwierigkeiten mir Dinge zu behalten. Ich habe die 9.Klasse wiederholen müssen, da ich nur gekifft habe anstatt mich zusammen zu reißen und ein bisschen was für die Schule zu lernen. Ich hatte einfach viel zu früh angefangen und die falschen Prioritäten gesetzt.

An unserer Schule war es damals einfacher an Hasch dranzukommen, als an Hausaufgaben. Es gab damals 2 Qualitätsstufen. Den „Standart“ den ich damals für 2 Euro das G bekommen habe und „Spesen“ für 4 Euro das G … Spesen kam immer aus dem Marokanischen Bereich, konnte die Flamme halten ( was unser qualitätstest war :sweat_smile:) und war eher ölig, schwer und drückte dich in die couch. Das Standard war wirklich unterirdische qualität gewesen, aber tatsächlich auch das was es an jeder Straßenecke zu finden war.
WEED gab es tatsächlich nur deutsche Hecke, welches man vereinzelt von Growmies in den Umlauf gebracht worden ist, wenn man dann mal Connctions hatte. Das weed war meist mit Samen versetzt. Alles in allem war es schwierig zu besorgen, die Qualität unterirdisch und trotzdem war man froh, wenn man dann mal ein Gramm abgreifen konnte. Wenn man tolles weed rauchen wollte, sind wir nach Holland gefahren. Dort gabs tolles Skunk, white widow, northern light, K2, AK-47 …etc ihr kennt die ganzen Kult-Strains.

Schwarzer Afghane, roter Libanese, grüner Türke … diese Auswahl hatten wir nicht. Es galt damals schon, als so gut wie ausgestorben.
Leider ist es mir nicht gelungen, bis heute nicht, diese Haschsorten mal zu Probieren.
Es war tatsächlich der Mythos dieser Haschsorten, der mich heute zum Growen verleiten lässt.
Ich wollte damals schon viel mehr über die Pflanze wissen. Ich wollte wissen, wo sie angebaut wird, woe Haschisch hergestellt wird, wo der Unterschied zwischen sativa und indica ist … usw.
Die gabze Pflanze faszinierte mich einfach.
Selbst in den 15 Jahren Abstinenz habe ich nie das Interesse verloren.

Heute, im Alter von 36 jahren bin ich froh, dass es E-N-D-L-I-C-H legal ist sein eigenes Weed anzubauen… ob das Gesetz nun gut durchdacht ist, sei mal dahingestellt, aber es ist seit Jahren der erste Schritt in die richtige Richtung.

Als ich vor ca. 3-4 Jahren wieder angefangen habe zu konsumieren, war ich echt überrascht was sich alles so getan hat. Leider vorallem in dem Bereich der Streckmittel.
Als dann auch noch die Doku von „Banks“ auf Youtube veröffentlicht wurde, war mir klar, dass ich mit dem hiesigen Schwarzmarkt nix zu tun haben wollte. …

Ich schweife stark vom Thema ab :joy: egal … alles in allem bin ich froh, dass es nun legal ist. Trotzdem ist es schade, dass ich die oldscool Haschsorten nie probieren durfte/konnte.

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Ich habe so Mitte der 90er angefangen zu kiffen und zu dieser Zeit gab es meist nur Hash. Am Anfang „Europlatte“ was echt grausam war später hatte ich dann das Glück Top Qualität kaufen zu können und es auch meist ca. 5 verschiedene Sorten zur Auswahl gab (Ketama, Manali, Malana…). Ab und an gab es auch mal Gras z.B. Pressgras aus Thailand. Ich würde den Grund für die eher geringe Verfügbarkeit von Weed genau wie @DoctorGreenthumb in der problematischen Logistik sehen. Irgendwann nach 2000 gab es dann immer mehr und auch besseres Gras bis dann irgendwelche Idioten auf die Idee gekommen sind Gras zu strecken, ab da war ich dann raus.
Dank der Entkriminalisierung nähere ich mich gerade wieder an.

Grüße aus Südafrika von der Suche nach Durban Poison für den nächsten Grow.

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Definiere Lametta :popcorn: ich will Lametta!

Ich hatte Mal Hasch, das war nur leicht gepresst und in der Milch schmeckte es wie Weihnachten. Man wusste aber eh nie wirklich welche Sorte man hatte…

Ich hab Anfang der 80er viel damit zu tun gehabt. Von bestem Libanesen bis zur 0-wirksamen Affenscheiße war alles auf dem Markt. Aber dennoch, wenn der Joint kreiste, wollte man ihn öfters haben, einmal ziehen hat nicht gereicht. Gras war selten und wenn voller Samen. Mühsames gepuhle, aber lecker.

Dann mit den 90ern kamen diverse Züchtungen, speziell in Holland auf. Das war schon heftig. 2x an einer White Widow gezogen und der Abend war mehr oder weniger vorbei. Das war mir schon zu hart.

Vor 2 Jahren war ich dann im Greenhouse in ADam und fragte nach dem „softesten“ Gras das sie hatten. Tüte gerollt, 3 Züge und mir gingen buchstäblich die Lichter aus.

Also mir und meinen Freunden kommt es ganz klar so vor als dass der Wirkstoffgehalt gewaltig in den letzten 40 Jahren gestiegen ist. Wir bauen alle selber an, Gras nach Samenbank-Daten max 10% das reicht uns völlig. :ca_hempy:

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@Sockeye404 Ja, exakt, kommt mir alles sehr bekannt vor. :grin:

Rotes Hasch war in den 80ern sehr begehrt, da es idR deutlich potenter war als das grüne. Bekam man mal Schwarzes, dann schwankte die Qualität von „Schuhcreme“ bis „Wow!“. Ab den 90ern bekam man fast nur noch „Europlatte“, die Qualität war meistens unterirdisch schlecht.

Highlights:

  • einmal hatte ich marrokanischen Zero-Zero, ungestreckt. Holla, die Waldfee! Das war überhaupt nicht vergleichbar mit dem sonst üblichen Zeug. Auch nicht mit dem als Zero-Zero verkauften Zeug aus Amsterdam.
  • jemand hatte Schwarzen dabei, der geglitzert hat. Keine Ahnung, was das war, aber ein Zug davon, und es ging tripmäßig ab.

Die Homegrow-Qualität war gut, aber bescheiden. Man musste eine Tüte (klassischer 3-Paper-Joint) voll machen um eine gesellige Runde breit zu bekommen, zuweilen waren auch mehrere Tüten nötig. - Das änderte sich erst mit Skunk, das war dann viel stärker, aber plättete irgendwie unangenehm.

Ich habe den Roten aus den 80ern sehr vermisst: angenehm beschwingtes High, das die Kreativität fördert. Heuer hab ich das auf Balkonien nachgebaut, und der Versuch ist geglückt. :slightly_smiling_face: Naja, nicht ganz: er hat mehr Aroma und ist stärker (klar, weil komplett ungestreckt). Aber von der Wirkung her passt’s!

Eine arabisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: „Ein Körnchen Haschisch macht dich zum Weisen, ein Körnchen zuviel zum Esel.“ :smile:

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Danke für deine Geschichte(n) :v:

Rotes Hasch aufm Balkon? Was genau hast du da gegrowt?

Ganz selten gab es mal „Schwarzen Schimmel-Afghanen“, das war weiches schwarzes Hasch, durchzogen mit feinen weißen Linien, die wohl eine Art Edelschimmel sein sollten. Die genaue Herstellungsweise kenne ich nicht, aber das Zeug war auf jeden Fall etwas Besonderes :ca_red_eyes_joint:
Kennt das noch jemand?

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Black Lebanon :slightly_smiling_face:

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Das war auch in den 70ern schon so. „Roten Libanesen“ gab’s an jeder Ecke. Der hat gut getörnt, aber zumindest bei mir fast immer furchtbar im Hals gekratzt - Hustenanfälle waren vorprogrammiert. Allerdings haben wir da auch Chillum (unterwegs) oder Bong (daheim) geraucht …

Vor ca. 8 Jahren hatte ich mal von einer inzwischen verstorbenen Quelle, die immer in Holland eingekauft hatte, eine 100 g-Platte bekommen, das war so 'ne Art Praline. Die Hülle war ordentlicher Marok, innendrin steckte eine Füllung aus sehr gutem Schwarzen. Sowas hatte ich weder davor noch danach jemals wieder gesehen.

Ja, daran erinnere ich mich noch. Wobei der Schwarze mal weich, mal aber auch fest war. Die Wirkung war, unabhängig davon, immer ziemlich gut. Wir haben uns immer gefreut, wenn wir den bekamen.

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„Schimmelafghane“
wurde ein von weissem Schimmel durchzogener „Schwarzer“ genannt, um ihn Ahnungslosen als Besonderheit anzudrehen. Wahr ist, dass Schimmelbildung auf nachlässige schlechte Knetung unter Zufügung von zuviel Wasser und falsche Lagerung hinweist. Auch, wenn das Haschisch trotzdem nicht allzuviel von seiner Potenz verloren haben mag, ist aus gesundheitlichen Gründen generell vom Konsum verschimmelten Haschischs abzuraten. Kauft keine verschimmelten oder auf andere Weise verunreinigten Cannabisprodukte! Auf Schimmel und Fäulnisprozesse entweder schon an den verarbeiteten Pflanzen oder erst im Haschisch selbst, weißt auch schon ein typischer stechend-ammoniakalischer Geruch der Ware hin.

Quelle:

Ansonsten war normaler „Schwarzer“ immer ein Glücksspiel…bei mir in der Ecke…

Happy Doping

:slightly_smiling_face::waving_hand:t3:

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:sweat_smile: Interessant

Also den hatten wir nicht … Das Zeug war schon gut! Aber nicht das Beste, was ich je hatte. Das war ein butterweicher Schwarzer, den es leider nur kurz gab … :ca_big_red_eyes:

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Ja, den gab’s mal. Schmeckte nicht nach Schimmel und roch auch nicht gammelig. Keine Ahnung, was das weiße Zeug war. Eine Kristallbildung wäre ein möglicher Kandidat.

Ich glaube bei diesem Thema sehen wir bei Recherchen die Kräfte des Internets am Wirken: der primäre Autor liest „Schimmel“ und gibt seinen Senf dazu, nämlich dass Schimmel schlecht ist. Und da hat er völlig recht. Dann wird er dutzendfach zitiert, und schon haben wir im Netz stehen, dass Schimmel-Afghane verschimmelt war. :wink: Der Szene-Name „Schimmel-Afghane“ tut sein übriges dazu.

Wir werden es nie erfahren, fürchte ich. :smile:

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Ich denke schon das Cannabis potenter als früher ist.

Der Grund ist simpel.

Durch das Internet und die Globalisierung können/konnten sich Leute aus aller Welt, mehr oder weniger anonym, über Anbau Methoden, Kreuzungen und vieles weitere austauschen. Wissen wird weit verbreitet. Durch die Globalisierung sind viele Gerätschaften und Saatgut billiger und leichter zu bekommen. Durch die beiden oberen Faktoren können dann besonders fähige Grower teils wirklich krasse Strains züchten, was früher so kaum möglich war.

Also ja, Cannabis ist wirksamer als in den 70ern. Schlecht ist das aber nicht.

Alles ist halt besser/schneller und potenter als früher… außer die gesellschaftliche Moral :pensive::grinning:

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Hallo in die Runde, ich habe auch Ende der 80er mit dem Kiffen angefangen. Bei uns gab es nur Hasch, viele der hier genannten Sorten wurden auch bei uns verkauft. Ich halte es heute mit den „stärkeren“ Sorten einfach nach dem Prinzip Paracelseus…“die Menge macht das Gift“. Ich taste mich langsam ran bis ich die Dosierung für mein gewünschtes High gefunden habe. Erstmal zwei Züge und abwarten was passiert, oder bei Keksen nur ein kleines Stück und geduldig abwarten. Mit der Vorgehensweise fahre ich eigentlich gut. Einziger Ausfall, mein erster Versuch mit selbstgemachtem Öl, das hat mich glatt umgehauen :face_with_open_eyes_and_hand_over_mouth: :joy:

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Definitiv. - Was mich wunderte war das plötzliche Auftauchen des hochpotenten Skunk. Von daher vermute ich, dass dies weniger ein planvoller Zuchterfolg, sondern reiner Zufall beim Kreuzen war: es wurden einige gentische Schalter so umgelegt, dass die Blüten a) dicht an dicht stehen und b) vor Harz nur so triefen. Glücklicherweise hatte der „Erfinder“ wohl :female_sign: und :male_sign: Exemplare davon, so dass er diese Linie reproduzieren konnte.

Jedenfalls kannte ich vorher die Hanf-Merkmale „biegt sich unter dem Gewicht der Blüten“ und „pappt schon beim Ansehen“ in diesem exorbitanten Ausmaß nicht. Und gut, dass andere Züchter dann den typischen Skunk-Geruch wieder zurückdrängen konnten. :wink: :grin:

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Sorry das hört sich nach Bro - Science an. Und was soll an verschimmelten Haschisch hochwertig sein??

Soll nicht heißen, dass es nicht geknallt hat aber ’ ne Dosis Sporen gab’s dann auch noch mit dazu…

Stay tuned

:slightly_smiling_face::wave:t3:

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