Guten Morgen zusammen, dann will ich mal meine Erfahrung teilen:
Ich habe damals mit 13 Jahren (anfang 2000er) angefangen zu Kiffen und bis zu meinem 17. Lebensjahr so gut wie täglich gekifft. Danach kam eine längere 15 jährige Pause. War es gut damals 4 Jahre täglich zu rauchen ? Rückblickend betrachtet: NEIN !
Ich habe seitdem Schwierigkeiten mir Dinge zu behalten. Ich habe die 9.Klasse wiederholen müssen, da ich nur gekifft habe anstatt mich zusammen zu reißen und ein bisschen was für die Schule zu lernen. Ich hatte einfach viel zu früh angefangen und die falschen Prioritäten gesetzt.
An unserer Schule war es damals einfacher an Hasch dranzukommen, als an Hausaufgaben. Es gab damals 2 Qualitätsstufen. Den „Standart“ den ich damals für 2 Euro das G bekommen habe und „Spesen“ für 4 Euro das G … Spesen kam immer aus dem Marokanischen Bereich, konnte die Flamme halten ( was unser qualitätstest war
) und war eher ölig, schwer und drückte dich in die couch. Das Standard war wirklich unterirdische qualität gewesen, aber tatsächlich auch das was es an jeder Straßenecke zu finden war.
WEED gab es tatsächlich nur deutsche Hecke, welches man vereinzelt von Growmies in den Umlauf gebracht worden ist, wenn man dann mal Connctions hatte. Das weed war meist mit Samen versetzt. Alles in allem war es schwierig zu besorgen, die Qualität unterirdisch und trotzdem war man froh, wenn man dann mal ein Gramm abgreifen konnte. Wenn man tolles weed rauchen wollte, sind wir nach Holland gefahren. Dort gabs tolles Skunk, white widow, northern light, K2, AK-47 …etc ihr kennt die ganzen Kult-Strains.
Schwarzer Afghane, roter Libanese, grüner Türke … diese Auswahl hatten wir nicht. Es galt damals schon, als so gut wie ausgestorben.
Leider ist es mir nicht gelungen, bis heute nicht, diese Haschsorten mal zu Probieren.
Es war tatsächlich der Mythos dieser Haschsorten, der mich heute zum Growen verleiten lässt.
Ich wollte damals schon viel mehr über die Pflanze wissen. Ich wollte wissen, wo sie angebaut wird, woe Haschisch hergestellt wird, wo der Unterschied zwischen sativa und indica ist … usw.
Die gabze Pflanze faszinierte mich einfach.
Selbst in den 15 Jahren Abstinenz habe ich nie das Interesse verloren.
Heute, im Alter von 36 jahren bin ich froh, dass es E-N-D-L-I-C-H legal ist sein eigenes Weed anzubauen… ob das Gesetz nun gut durchdacht ist, sei mal dahingestellt, aber es ist seit Jahren der erste Schritt in die richtige Richtung.
Als ich vor ca. 3-4 Jahren wieder angefangen habe zu konsumieren, war ich echt überrascht was sich alles so getan hat. Leider vorallem in dem Bereich der Streckmittel.
Als dann auch noch die Doku von „Banks“ auf Youtube veröffentlicht wurde, war mir klar, dass ich mit dem hiesigen Schwarzmarkt nix zu tun haben wollte. …
Ich schweife stark vom Thema ab
egal … alles in allem bin ich froh, dass es nun legal ist. Trotzdem ist es schade, dass ich die oldscool Haschsorten nie probieren durfte/konnte.