Haschisch/Marihuana in den letzten 30 Jahren

Nope, Skunk wurde bewusst gezüchtet. Aus Landrace „Sativa“ Seeds aus Südamerika und dem nahen bzw. mittlerrn Osten. Skunk#1 gibt es seit Ende der 60ger bzw. Anfang der 70ger Jahre und wurde in der Bay Area Kalifornien gezüchtet. Richtig Populär wurde es Anfang der 80ger Jahre in den USA und dann auch bald einige Jahre später in Europa. Angekommen in den Niederlanden wurde es auch schnell ein Teil des Amsterdamer Genpools- Skunk#1, Northern Lights #5 & ( Neville’s )Haze.

Stay tuned

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Das ist jetzt eine Frage der Definition von „züchten“. Klar war man auf der Suche nach potenteren Sorten und ging auch dementsprechend planvoll vor. Klassische Kreuzung eben: Gene würfeln. - Aber kein Vergleich mit dem Wissen um die Genetik (oder gar der Epigenetik) von heute. Deshalb mein Ausdruck „Zufall“. Kann man also so oder so sehen. :wink:

The story of Skunk #1 begins with a man named Sam “The Skunkman” who had a passion for cannabis genetics. Sam traveled the world in search of unique landrace strains, which are pure cannabis strains that have developed naturally in specific regions. He collected seeds from different parts of the world, including Afghanistan, Mexico, and Colombia.

Sam’s quest was to create a hybrid strain that would combine the best traits of these landrace strains. He wanted a strain that would be robust, high-yielding, and possess exceptional potency. After years of careful breeding and selection, Skunk #1 was born.

Ich find das war jetzt schon recht bewusste Entscheidung

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Und er wird sich tierisch gefreut haben, als es endlich nach all den gescheiterten Kreuzungsversuchen endlich mit einer stabilen Genetik geklappt hat. Egal jetzt, ist echt nur eine Definitionsfrage. Scnr… :wink:

:grin: Da pflichte ich mal bei. - Habe jetzt extra nochmal bei Fermentation via Milchsäurebakterien nachgelesen. Das mag ja noch im Bereich des Möglichen liegen; wobei das in Harz ziemlich schwierig sein dürfte. Aber „in Milch tunken und dann schimmeln lassen“ ist … äh … weird. :see_no_evil:

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Und irgendwann hat einer von denen im Keller die Schuhcreme entdeckt.
Der Rest ist Geschichte… :grin:

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Also bei Weed kann ich mir ja gerade noch vorstellen, dass eventuell einige Sporen beim Ziehen in die Lunge gelangen, bevor sie verglühen. Aber wenn das in Hasch eingebettet ist, fliegt das nirgendwohin, da bin ich mir sicher, dass das alles verglüht. Also da halte ich die Gefahr für überschaubar.

Zu diesem ganzen Ding von wegen „Sporen mitrauchen“ hätte ich gern mal was wissenschaftliches, bisher gibts da nur Hörensagen … weißt du da mehr? Oder sonst jemand?


edit: und danke für den Link @Monkey Hab mich gleich festgelesen ^^

Nix Konkretes. Aber bzgl „Schimmel“ gilt eigentlich immer: nicht die Sporen selbst sind das Problem, sondern die Mykotoxine. Also die Stoffwechselprodukte, die der Pilz beim Wachsen produziert. - Keine Ahnung, was mit denen beim Verbrennen passiert. Da sind alle Optionen offen: wird harmlos, bleibt unverändert, wird giftiger.

Verbrennungsforschung… hm… am ehesten noch bei Tabakwaren zu finden. Aber die werden wohl kaum verschimmelte Ware getestet haben. Das dürfte tatsächlich Neuland sein.

Fazit: nix Verschimmeltes rauchen! :wink:

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Für mich ist bei Schimmel ein Pilz aktiv, der sich vom Kohlenstoff im Gewebe ernährt und es dabei zerstört: Wenn das weed also eindeutig verschimmelt ist, hat es seine Konsistenz bereits geändert. Das ist dann, als würde man z.B. alte, völlig vertrocknete, mumifizierte Buds rauchen- und das will ja keiner.
Es gibt aber eine Übergangsphase, bei der vielleicht ein leichter Geruch feststellbar ist, aber der Geschmack beim Rauchen und das Gefühl danach eigentlich noch normal sind. Wahrscheinlich ist ein Pilz bereits eingezogen und fängt schon an, sich über Sporen zu vermehren, aber das weed ist noch weitgehend intakt. Da ist es dann wohl wie mit allem: der eine kratzt die oberste Schicht aus der Marmelade weg, wenn ein Schimmelnest erkennbar ist, und nimmt sich dann unbekümmert weiter aus dem Glas, der andere schmeißt es einfach sofort weg.
Sporen werden beim Verbrennen ja wohl zerstört. Aber wenn richtiger Schimmel im Joint ist, atmet man bestimmt auch die unverbrannten Sporen ein, die sich zwischen Glut und Filter ablösen.

ich hatte in den 90er Jahren einmal die Gelegenheit, ein Stück Hasch zu kaufen, welches original und ungestreckt aus Marokko nach Deutschland kam. Ein Bekannter hatte eine Art Work and Travel gemacht und einige Monate als Erntehelfer im Rifgebirge verbracht.

Das Dope war das stärkste, was ich jemals geraucht habe. :ca_giggle_joint:

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Das stelle ich mir interessant vor als Work and Travel.

Ach jaaa, DAS erinnert mich an ein, ähm, „Mitbringsel“, aber der Reihe nach…
[Kurzes Vorwort:]
Eines schönen Morgens, während man nach durchfeierter Nacht noch zusammen zum Taxi-Stand pilgerte…
Einer der „bad little kiddies“ wollte noch Kippen am Automaten holen und kramte in seiner(!) Hose nach Kleingeld. Statt dessen zog er aber ein Tütchen Gras aus dieser hervor und „erstarrte“ sichtlich.
Auf Nachfrage wurde mir erklärt, man residiere noch im elterlichen Habitat und, dass das Auffinden dessen zwangsläufig für Irritationen sorgen könnte. :wink:
Naja, das Taxi kam und bevor er einstieg, steckte er mir das Tütchen zu.
„Home, Sweet Home…“ dachte ich mir, und steckte es ein__
Einige Zeit später, saß ich mit Frau (raucht selten bis gar nicht!) zur Primetime auf’m Sofa und zappte durch die TV-Sender.
Das Angebot war mager (wahrscheinlich war’s ein Mittwoch), da erinnerte ich mich an das „Mitbringsel“ und dachte mir so: „schlimmer kann’s kaum werden, ich bau mal einen…“ Gesagt – getan!
[Vorwort Ende.]

Noch eben die akkurat konische Form bewundernd, wurde diese bereits auf dem Rückweg zum Sofa ihrer Bestimmung zugeführt.
Nach (gefühlten) 6-7 Zügen fragte mich meine Frau, was ich da eigentlich rauchen würde und dann, dass sie in Kürze ins Schlafgemach zu wecheln gedenke… Nach einer kurzen Erklärung meinerseits war sie aber bereits nicht mehr in der Lage alleine aufzustehen oder gar zu laufen.

Zwar irritiert von den Ereignissen aber obgleich selbst leicht angeschlagen noch immer keinen Zusammenhang sehend, stützte ich sie auf dem Weg so gut es eben ging. Kaum angekommen (15~20 Sek. später) war es dann auch mit meiner Mobilität jäh zu Ende…
Obwohl vom Kopf her noch „relativ“ klar, waren wir außerstande uns zu bewegen – „unterhielten“ uns noch 'ne Weile…
Dann Cut!
(2017/18 so passiert)

Normalerweise denkt man (ich auch!) bei synthetischen Cannabinoiden zuerst an „Badesalz“, „Duftkissen“ und dergleichen, aber DAS war schon sehr speziell…!!

Nach späteren „Recherchen“ fand ich die Aussage, dass es sich dabei um Gras (die Blüten waren kompakt und fest, wie bei überwiegend Indica domin. strains üblich) handele, welches (etwa nach der Bubble-Hasch Extraktion) mit Hilfe synthetischer Cannabinoide „wiederaufgearbeitet“ oder auch"reaktiviert" wurde… klare Win-Win!!

Dem Hintergrundrauschen der Gerüchte-Küche war zu entnehmen, dass das derart ausgelaugte Pflanzenmaterial gesammelt wurde um es später locker auszulegen und mit Hilfe des bei Handwerkern sowie Gartenfreunden allseits beliebten „Gloria“ Pumpsprühbehältern großflächig und von Hand zu besprühen… zum anschließenden Fixieren wurde von Haarspray bis Gummi arabicum alles vermutet.

Frage:
Hat das jemand so oder ähnlich erlebt, oder davon gehört
Weiß jemand ob die Vermutungen stimmen

Danke!

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„Badesalze“ waren meistens Pulver zum Ziehen (diverse Amphetaminderivate etc.).
Die synthetischen Cannabinoide wurden als fertige Zubereitung idR als „Räuchermischung“ verkauft (aufgesprühte Cannabinoide auf pflanzlichem Trägermaterial wie u.a. Damiana).

Vielleicht hast du Creepy/Cripy bekommen?

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Erleben kannst du das aktuell bei den ganzen HHC und Co. Blüten. Alles besprühter „CBD“- Hanf…

Ein weiteres Beispiel für besprühtes Pflanzenmaterial ist zum Beispiel Spice bzw. die diversen Kräutermischungen…

:slightly_smiling_face::wave:t3:

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Danke für die Berichtigung, mit Badesalz hast du natürlich Recht!

@Monkey hat es in seinem post erwähnt. Was ich suchte war natürlich „Spice“ ala Kräutermischung… die bunten Tütchen mit synthetischen Cannabinoiden auf rauch-/ räucherbaren pflanzlichen Trägermitteln, wie Damiana u.ä.

„Damiana“ kenn ich aber auch irgendwie aus einem anderen Kontext, komme nur gerade nicht drauf.

Danke Mimo

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Na da lieg’ ich ja nicht ganz so falsch mit meinen Vermutungen… :wink:

Im Zusammenhang mit „CBD“ habe ich das so noch nicht gehört, was mir aber durchaus nicht abwegig erscheint.

Als ich mich im Frühjahr mit Samen für’s Freiland eingedeckt habe, wollte ich eigentlich auch eine reine CBD bzw. eine mit sehr hohem bis ausgeglichenem CBD-Wert (als Co-Wert zum THC) anpflanzen. Allerdings schienen mir diese ziemliche Mimöschen zu sein. Vom Preis mal ganz abgesehen!
Ist somit abgehakt und vertagt (müsste doch eigentl. „verjährt“ heissen…)

Die Nachfrage bestimmt den Markt – und der „Markt“ in diesem Segment war schon immer sehr kreativ… also, warum nicht gleich künstliches CBD verwenden.

„HHC und Co.“ sagt mir (im Moment noch) nichts, aber ich gelobe Besserung. :slight_smile:

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„Indianergrass“…

Ist eine Pflanze die von Nordamerika bis Südamerika vorkommt. Sie wird von den Nativs häufig als Heilpflanze und als Aphrodisiakum verwendet.
Soll auch eine entspannende bzw. anregende Wirkung besitzen…

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Hatte mir vor Jahren mal einen großen 500 g Beutel davon bestellt, wollte es als Tabakersatz nutzen, allerdings war der Geschmack dann doch auf Dauer nichts für mich.
Habe mir auch immer wieder mal einen Tee davon gekocht und da hat man in der Tat eine ganz leichte, entspannende Wirkung gemerkt. :slight_smile:

Spice gab es so von 2008 bis 2011, danach kaum noch, weil die jeweiligen JWH und CP Cannabinoide, die da drin waren, verboten wurden.

Die folgenden Jahre gab es aber immer wieder neue „Räuchermischungen“ mit anderen, neueren Cannabinoiden, die auch tendenziell immer schädlicher wurden (zumindest, wenn man den Aussagen von manchen Fachleuten, die sich die Strukturformeln angeschaut und überlegt hatten, wie das ganze metabolisiert wird, Glauben schenken mag).

Das war einfach ein Katz und Maus Spiel mit der Gesetzgebung, bis dann 2016 das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) in Kraft getreten ist, in dem ganze Stoffgruppen verboten wurden.

Man könnte im Grunde sogar - je nachdem, wann (in welchem Jahr) du das Zeug bekommen hattest - sogar mutmaßen, welche Cannabinoide möglicherweise enthalten waren.

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