Ja was unten raus kommt auf jeden Fall!
Aber oben rein sollten ja 6,5 bis 7… ich hab auch immer 7,5. Bei 2 von 3 Strains hab ich damit keine Probleme, bei einem gibts jetzt P Mangel (pH zu hoch).
Meist kommen Probleme von den Hauptfaktoren Bewässerung, pH, Temperatur/RLF, Substrat. Da muss jeder seinen Mix finden. Dein Ausgangswasser is gar nich so schlecht, Calmag zugeben ist ja keine schwierige Sache. Da haben es andere schwerer.
Thunderman macht mit Biotabs gute Grows, der meinte mal er hat nen EC von 0,7 im LW. Daraus schliess ich, dass unsere Methode organisch mit Feststoffdünger einen stabilen EC braucht. Wenn alle, die einfach mit Wasser giessen und gute Erfolge haben mal ihre Wasserwerte rausgeben würden, das wäre super aufschlussreich.
Wenn du deinen Mix rausfindest, dann läuft dein Grow wie Wasser den Berg runter.
Nee, eigtl erhöht Calmag den pH, aber auf eine magische Weise, die ich nicht verstehe, stabilisiert es ihn auch. Wenn kein Calmag im Wasser ist, kann scheinbar die Erde nicht den pH hoch- und runterfahren um die ganzen chemischen Prozesse zu durchlaufen. Dann bleibt einfach alles im Boden und er wird sauer ( ) und die Pflanze verhungert.
Oh Alter… Wenn ich mit den grow hier fertig bin bin ich chemiker …
Okay. Also, ich werde EC & PH Wert im Blick halten aber schaue erstmal das ich den EC Wert anpasse wie geplant. Wenn der PH Wert nicht allzu sehr schwankt und nicht über 7,5 kommt sollte es (hoffentlich) passen
Eine Veränderung des pH-Werts im Kulturverlauf wird im wesentlichen durch folgende Kriterien verursacht:
Düngungshöhe: bei hoher Nachdüngung ist mit einer ausgeprägten Absenkung des pH-Werts zu rechnen, da die Pflanzen überwiegend Kationen aufnehmen. Dieser Abwärtstrend tritt umso deutlicher hervor, je länger die Kulturzeit ist und je weniger Kalk mit dem Gießwasser zugeführt wird. Mit abnehmender Düngerzufuhr verringert sich die pH-Absenkung.
Wassermenge: bei üblichen pH-Werten des Gießwassers von 5,5 bis 7 besteht der Trend zur Versauerung. Die Wassermenge ist abhängig von der Pflanzenart, Kulturdauer und Witterung.
Pufferungsvermögen: ist die Ursache für in späteren Kulturabschnitten einsetzende pH-Veränderungen.
Wasserhärte: entscheidend ist die Carbonathärte, die mit steigenden Gehalten zu einer Anhebung des pH-Werts führt.
Ammonium-Nitrat-Verhältnis des ausgewählten Düngers: ist neben der Wasserhärte die wichtigste Einflussgröße auf die pH-Veränderung.
Der pH-Wert in Substraten ist nur zu beherrschen, wenn zwei wichtige Größen beachtet werden. Das sind die Stickstoffkonzentration der Nährlösung unter Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen Ammonium und Nitrat und die Carbonathärte. Nur so ist ein Konzept zur Korrektur der Wasserhärte zu entwickeln.
Erfreulicherweise gibt es mehrere Rezepte für die Stabilisierung des pH-Werts, jeder Betrieb kann problemlos ein eigenes für sich passendes zuschneiden. Folgende Gesichtspunkte müssen für die Erstellung eines Gesamtkonzepts berücksichtigt werden:
Das Düngungssystem spielt eine zentrale Rolle. Bewässerungsdüngung anstelle Intervalldüngung ist eine wesentliche Voraussetzung
Die Carbonathärte muss bekannt sein. Zur Feststellung ist die Messung mit einem Schnelltest ausreichend. Bei sehr hartem Wasser sollte die Härte bereits vor dem Herstellen der Nährlösung durch Verschneiden abgesenkt werden.
Die Düngung muss bedarfsgerecht durchgeführt werden, d.h. die Nährlösungskonzentration ist dem Pflanzenentzug anzupassen.
Ausschlaggebend ist die Stickstoffkonzentration der Nährlösung, da im wesentlichen über die Stickstoffform die Wirkung der Carbonathärte ausgeschaltet wird. Die vorhandene Carbonathärte entscheidet über das Ammonium-Nitratverhältnis.