Zambeza oder so ähnlich gehören auch noch zu der Truppe, nur mal so am Rande ![]()
Ich hab jetzt zufällig diesen Threat entdeckt und lese an mehreren Stellen, dass die Versender von Seeds eure Daten nach ein paar Tagen/Wochen löschen würden? Wie soll das funktionieren? Jede Firma hat die Pflicht geschäftliche Dokumente mind. 6 Jahre, Steuerrelevante Dokumente 10 Jahre aufzubewahren, auch in Spanien oder sonstigen EU Ländern… Deinafem agiert wohl seit über 20 Jahren… kann mir nicht vorstellen, dass sie solange am Start gewesen wären, wenn sie die einfachsten kaufmännischen Pflichten nicht eingehalten hätten 20 Jahre lang… Kann ich mir als Kaufmann und CEO meiner eigenen Firma nicht annähernd vorstellen, dass solche „Versprechungen“ Tatsachen sind. Jede scheiss Briefmarke muss man Buch führen wer und wieso, wenn man die Kosten steuerlich geltend macht. Und man muss nunmal Kosten (auch nicht-Kosten) anführen um die Steuerlast zu drücken. Sonst iss nix mit Erfolg…
Also erklär mir mal bitte eine wie ein VERSANDGESCHÄFT ohne Datenspeicherung auskommen will und damit nicht bei der 1. Buchprüfung den Laden dicht bekommt (Hier hat es ja andere Gründe)
Hallo @T-Hope
erstmal herzlich willkommen im Forum.
Deine Aussage ist absolut korrekt. Jede, aber auch wirklich jede Rechnung MUSS aufbewahrt werden. Ohne „Wenn und Aber“.
Die DSGVO lässt auch lediglich zu, das „man“ ein Recht auf Löschung von personenbezogenen Daten hat … und … die personenbezogenen Daten auf Rechnungen (Finanzdaten) betrifft das definitiv nicht.
Um nicht zu sehr ins Detail zu gehen, es wird keine Rechnung „entpersonalisiert“. Grade im Versandgeschäft gibt es kaum „Bar-Umsätze“. Nochmal … dein Schluss ist korrekt. Die Daten der Besteller sind mit der „Ware“ buchhalterisch verbunden.
ALLERDINGS … muss in der EU , insbesondere auch in D, ein plausibler Grund vorliegen, um in eben diese Daten Einsicht zu nehmen (sehr triftige Gründe für eine Strafverfolgung). Und Dank unseres Rechtssystems kann/darf eine Steuerunterlage nicht „einfach so“ den Strafverfolgungsbehörden zugänglich gemacht werden. Die Offenlegung von Unterlagen ist an einen Zweck gebunden. Und den für tausende „Endverbraucher“ zu definieren ist arg tricky.
ALLERDINGS … und da bin ich bei Dir, wenn ein Unternehmen wirklich Mist baut, „kann“ es passieren, das diese Daten Inhalt von ausgeweiteten Ermittlungen werden.
Soweit ich das mitbekommen habe, wurden die Durchsuchungen bei den angesprochenen Unternehmen, aufgrund von inländischen BTM-Verstößen sowie
steuerrechtlichen Verstößen aufgenommen. D.h. im Umkehrschluss, dass die Kundendaten erst einmal keine Relevanz haben.
Der Versand bzw. das Abfangen der Sendungen von SensiSeeds Anfang letzten Jahres war eine ganz andere Aktion. Dort ist nicht Sensi belangt worden, sondern die Besteller (Grund: in DE ist es verboten Samen zu besitzen).
Eines ist allerdings auch klar: Wer derzeit im Home-Office growt, tut Illegales. Aber nicht jeder Dorfsheriff hat die Möglichkeit Unterlagen von ausländischen (auch nicht in der EU) Behörden anzufordern. Das klappt nur im Film.
Mein Senf.
Hecke
Fast richtig, steuerrelavante Dokumente, das ist korrekt. Dazu gehören aber keine Adressen von Endkunden, sondern nur die reinen nackten Zahlen der Rechnung. Namen und Adressen kann man auf das Land zusammenfassen ![]()
Weiss zufällig jemand, ob und und wann Humoldt wieder aktiv wird??
Die haben ein paar legendäre Strains ![]()