Das mach ich mit digitalen Hygrometern auch wenn sie unterschiedliche werte anzeigen. Alle auf 100% bringen, mit feuchem Handtuch und auf der Heizung, hinterer haben sie+/- 2% alle den gleichen Wert.
Digitale Hygrometer kann man i.d.R. nicht kalibrieren!
Einzige Chance valide Werte mit einer akzeptablen Abweichung zu bekommen ist, einfach nen Schwung mehr zu bestellen und grobe „Abweichler“ auszusortieren.
Genau das gleiche hab ich jetzt mit meinen zwei billigen gemacht. Vier 62% Bovedas in ein 1,5L Einmachglas rein und verschlossen, nach 24h zeigt das ein 70% an und das andere 77%
Stimmt schon. Was ich meinte war auch sicherlich nicht kalibrieren sondern um zu sehen ob sie gleichmäßig arbeiten. Also wenn sie nach einer Stunde auf der Heizung im Handtuch nicht auf 100% stehen dann arbeiten sie nicht richtig und werden aussortiert. Trotzdem bekomme ich die abweichler mit dieser Methode wieder auf relativ einheitliche werte, wenn sie alle auf 100% gestanden haben.
Sehr guter Punkt. Nein es waren keine frischen. Aber knusprig sind sie bei weitem auch noch nicht.
Meinst ich sollte mal frische ausprobieren? Aber für mein Verständnis sollten die schon bis „fast“ zum Schluss ihren idealen Wert halten
Edit: deswegen ja auch vier Stück.
Hier kosten die Teile rund 2,00€/St., was ja finanziell durchaus zu wuppen ist.
DIESE HYGROMETER SIND IN ERSTER LINIE ZUM „EINGLASEN“/CUREN GEDACHT!
Zur Kontrolle/Überwachen des Grows nehm ich ganz andere Teile (Bluetooth/WiFi/Funk), da meine „Zentrale“ der Küchentisch ist und der Grow im Basement stattfindet!
Ich habe mittlerweile ein paar verschiedene getestet und bin mit den Sonoff Hygrometern zufrieden. Praktisch ist, dass sie Zigbee unterstützen und ich sie so in mein Home Assistant integrieren kann und Automationen konfigurieren kann, basierend auf den temp/humidity werten (e.g. Humidifier, dehumidifier, Umluft on/off etc .. oder auch nur ne benachrichtigung wenn was über oder unter einen Wert geht).
Ich hab gestern mal mein Govee nach der „feuchten Handtuch“ Methode kalibriert bzw. nachjustiert. Nach zwei Stunden im Handtuch hat sich nicht mehr viel getan. Es zeigte 85/86% an . Naja. Dann hab ich es auf 100% eingestellt und zur Kontrolle direkt in ein 1,5L Bügelberschlussglas getan in dem 4 gebrauchte aber dennoch weich mit Flüssigkeit volle Bovedas 62% mit drin waren und luftdicht verschlossen - nach einer weiteren Stunde zeigt mir das Govee 92% an ….
Was soll ich sagen…. Das hab ich mir wirklich anders vorgestellt.
Bin kurz davor ein ordentliches analoges Hygrometer von Fischer zu holen
Ich vermute mal, die „satten“ Hygrometer benötigen mehr Zeit um sich einpendeln zu können. Würde die Flinte noch nicht ins Korn werfen.
So war auch mal mein Plan, quasi als Pro-Referenz „Made in Germany“.
Meine Wahl fiel dann auf die Firma „Barigo“ ausm Schwarzwald (… und nein. „Kuckkuck“ sagt se nicht) :
Nach allem was ich bisher zu Hygrometern gelesen hab, scheint jedes ja nur ein Schätzeisen zu sein und da frag ich mich, ob es überhaupt wichtig ist, was es anzeigt?
Nach der in dem ersten link oben erklärten Salzmethode hab ich eine Luftfeuchtigkeit von 75%, wenn mein Hygrometer dabei nur zB 68% anzeigt, weiss ich, ich muss zur Anzeige immer 7% dazurechnen und hab den richtigen Wert.
Ist das zu einfach gedacht? Warum?
Vielleicht mag das ja mal jemand quertesten, der 58% und 62% Bovedas zuhause hat?