Vollkommen richtig, dass man vor Kindern (meine beiden sind noch in der Kita) die RealitĂ€t nicht verbergen kann, war so auch nicht gemeint. Es geht eher um Vorleben und dazu gehört auch irgendwann das Vorleben des verantwortungsbewussten Umgangs mit Alk und Cannabis. Aber alles zu seiner Zeit⊠Gleiches gilt fĂŒr Zucker, Medien etcâŠ
Meine Stiefmutter hat immer gesagt: Wenn deine Schwester ihr erstes Mal hat, dann habe ich als Mutter alles richtig gemacht, wenn es bei uns zu Hause passiert. D.h. das Sie vertrauen in ihr Elternhaus hat.
Sicher? Zumindest im Kita-/Grundschulalter sehe ich es anders⊠Wenn ich sehe, was meine Kinder an Verhalten, Tonfall etc ĂŒbernehmen⊠Kinder lernen primĂ€r duch Beobachten der Umgebung und wenn ich jeden Abend zum Essen Bier trinke und beim Uno spielen ein Kopf vape, dann werden die das Wahrnehmen und die Chance, dass es als ânormalâ abgespeichtert wird, ist gegeben. Es fehlt aber die kritische Auseinandersetzung mit dem Theman, da die koginitive Entwicklung von Kindern aus meiner Sicht zu den Themen passen muss, mit denen man sie konfrontiert. Und da ist im Alltag schon genug losâŠ
Ob die Kinder das unterscheiden können hÀngt denke ich a) vom Alter ab und b) ob es deine eigenen sind.
Mein Vater hat in meiner frĂŒhen Kindheit noch geraucht⊠bis ich als kleiner DreikĂ€sehoch dann irgendwann mit der selben Geste wie er vom Tisch aufgestanden bin mit den Worten âich geh jetzt mal eine rauchenâ. Danach hat er schleunigst damit aufgehört. Alkohol wurde zwar weiter getrunken, aber ohne groĂen Tamtam.
Wie du schon sagtest, das Vertrauen sollte da sein. Und nach Möglichkeit sollte man den eigenen Kindern eine sichere Umgebung bieten, um sich (und Dinge) auszuprobieren. FĂŒr mich wĂŒrde dazu auch gehören, sie in einem angemessenen Alter und in der eigenen Anwesenheit Alk (und Gras) probieren zu lassen - nach dem Motto: lieber kĂŒbeln sie bei dir daheim in den Eimer nach ihrem ersten Vollrausch als irgendwo in einer abgefuckten Gegend auf dem Asphalt. Aus eigenen Erfahrungen lernt man besser
Jaaaa⊠ganz so einfach isses nicht.
Mich neulich grad erinnert, dass wir als Kinder manchmal âTrinkerâ gespielt haben. So getan, als wĂŒrden wir ein Glas nach dem anderen trinken, und dann immer lallender unterhalten und immer mehr geschwankt. Das Schema dafĂŒr kam aber wohl aus dem Fernsehen.
Trotzdem, das war ganz klar nachgespielt, so wie man Cowboy spielte, ohne jemanden in echt erschieĂen zu wollen. Zwischen âim Spielâ und âin echtâ können Kinder schon sehr frĂŒh sehr sicher unterscheiden.
Dennoch, klar, vor Augen der eigenen Kinder gibt es sicher Sinnvolleres, was man tun kann. Und wenn die Eltern vermitteln, dass tÀglicher Konsum voll okay ist, ist das ganz sicher ein Risikofaktor. Aber kein Kind wird zum hoffnungslosen SÀufer, bloà weil es mal auf nem Volksfest Leute trinken gesehen hat. Warum sollte das beim Kiffen in irgendeiner Weise anders sein.
Die hĂ€tten ruhig neben der Ă€lteren Dame und dem Polizisten noch einen CDU Politiker vorbeischicken können, der das Anliegen der Dealer unterstĂŒtzt.
Dass man Nichtrauchern/Schwangeren/Kindern den Rauch nicht gerade ins Gesicht pustet, kennt man doch aber auch von Zigaretten. Da reichen drauĂen ein paar Meter Abstand und ein rudimentĂ€rer Rest allgemeinmenschlichen Benehmens. Denke, das kriegen wir alle hin.
Ich wĂ€r jetzt eh ganz selbstverstĂ€ndlich davon ausgegangen, dass sĂ€mtliche Nichtraucherschutzgesetze natĂŒrlich auch fĂŒr Cannabisrauch gelten. Ist dem etwa nicht so?
WÀre es eigentlich möglich eine sich selbst erhaltene Hanfpopulation durch regular Seeds zu schaffen, die sich jÀhrlich erneuert und deren gewachsene Samen durch Tiere an verschiedene Orte verteilt werden ?
Nur dass du damit unter umstÀnden x Outdoor Ernten anderer Grower bestÀubst und quasi unbrauchbar machst.
Pollen können teilweise einige Kilometer mit dem Wind zurĂŒcklegen.
Also so eine semigute Idee.
MĂŒsste funktionieren, im 17. Jh wuchs das ja auch in ganz Europa fĂŒr die Seilerei.
Denke halt, dass die Wirkstoffkonzentration ĂŒber die Zeit zurĂŒckginge, und die Dinger sich, wieâs ja von der Natur gedacht ist, befruchten und Samen produzieren wĂŒrden, statt Rauchbares fĂŒr die Menschen.
mal was anderes: ich hab bisher von keinen Aufrufen zum gemeinsamen Konsum an Feiertagen wie 4/20 oder dem 01.04.24 gehört. Ihr wisst schon, um das ganze mal so wirklich zu feiern, zusammenkommen, sich mit leuten treffen und friedlich einen smoken. HĂ€tte gedacht die lokalen CSCs und groĂe Personen aus der Szene wĂŒrden zu sowas aufrufen. Hat da jemand was gehört?
Also wir feiern 420 mit mehreren Leuten und Booten aufân Wasser/See und nicht öffentlich!!! Wir feiern fĂŒr uns ohne Aufruf!!
Jeder der Party auf der StraĂe braucht, kann das ja gerne tun. Ich denke der GroĂteil braucht das einfach nicht. Es gibt so viele schöne andere Möglichkeiten das zu feiern.
Jeden seins