Organisch vs Hydro – 20:1. Warum der Unterschied?

Ich bin tatsächlich vom Typ her Team Hydro. Mich nerft indoor diese ganze Erde exrem. Zudem bin ich auch sonst ein Fan von Automatisierung und Digitalisierung. Ich habe keine Lichtschalter sondern Tablets, arbeite seit Jahren beruflich wie privat mit einem 95% Papierfreiem Büro, in meiner Wohnung wird jede Lampe, fast jedes Gerät und alle Steckdosen digital gesteuert und überwacht. Von daher wäre meine Wunschvorstellung bei kleinen, komplett gesteuerten Grooms ohne einen Krümmel Erde. Die gehört für mich nach draußen und ins Gewächshaus und da habe ich tatsächlich auch Spaß an dem gewühle zum Ausgleich.

Der Grund warum ich indoor auf Living Soil arbeite ist einzig allein der Grund, das ich bis heute noch nie nen Hydro Gras hatte was an Living Soil ran gekommen ist. Weder im Geschmack noch in der Menge der Trichome, nur im Ertrag ist es wirklich überlegen und der interessiert mich nur sehr maginal. Ob das am Ende ein Gefühl ist, weiß ich nicht. Freue mich auf dem Tag an dem man mir das Gegenteil zeigt und ich nicht mehr Erde schleppen und wegsaugen muss.^^

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Ich hab zwar noch nie Gras aus Living Soil konsumiert, aber mein Hydro Gras lässt keine Wünsche offen, und das sagen mir auch die Hardcore-Kiffer aus dem Umfeld.
Vielleicht einfach noch nicht komplett ausoptimiert? :wink:

Fulvic, Final Part, FlashClean, Mykos, Bennies, … :grin:

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Mal unabhängig davon, was andere über mein Gras sagen, würde ich es nie wagen zu behaupten ich hätte nicht noch viel Luft nach oben.^^ Aber ich habe in den letzten Jahren ne Menge probiert, gerade im Bereich Rosin und da war am Ende fast immer organic auf den ersten Plätzen. Aber nicht umsonst, arbeite ich ja zuhause daran, das Living Soil Ding nach unten an seine Grenzen zu bringen. Und bestimmt werde ich Hydro auch weiter eine Chance geben. Ich würde mich freuen, wenn es nicht mehr nach Wald riecht sondern nur noch plätschert. xD

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Bei mir ist das auch so…Wir haben schon zig Tests gemacht, niemand hat je richtig gelegen ob es nun Hydro oder Erde/Organisch war. Es mag den einen oder anderen geben der das villeicht erkennen kann, aber der normale Kiffer (99% der Kiffer) wird nie wissen wie es angebaut wurde. Das kann mir wirklich keiner erzaehlen. Mir wollte schon mal einer erzaehlen, das er feststellen kann ob das Hasch aus Organisch oder Hydro herrgestellt wurde… haha

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bin ich mir nicht sicher. die pr maschinerie im grow gewerbe ist gewaltig :joy:

sehe ich auch so. das ist wie bei den tomaten: die dinger aus holland aus dem gewerblichen hydro anbau schmecken nicht wirklich, aber die inhaltsstoffe sind nahezu gleich zu den tomaten aus dem garten, nur dass die, je nach sonne, wesentlich besser und aromatischer schmecken…

und wenn doch? mir schmeckt auch kein hydro gemüse. siehe tomaten oben :slight_smile:

aber ist doch letztendlich auch wurscht. soll jeder machen wie er bock hat. wer weiß, vielleicht hab ich in einem jahr auch mal wieder lust auf dwc, der ganze kram steht ja noch im keller.

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Das Beispiel Tomaten ist allerdings eher eine Indiz für das Argument, dass der Unterschied eher ein subjektives Empfinden ist. Der Grund dafür, das Tomaten oft nicht schmecken, hat was mit der Sortenauswahl und dem Erntezeitpunkt zu tun und weniger etwas mit der Anbauweise. Tomatensorten aus industriellem Anbau werden in der Regel danach ausgesucht, dass diese möglichst fest und Druckstellen unempfindlich sind und stark duften. Der Geschmack ist dabei erst hinten angestellt. Zudem werden die früher geerntet als privat. Die Umwandlungsprozesse zu Zucker finden aber erst spät statt. Darum sind Dosentomaten meist so aromatisch, weil sie überreif geerntet werden, bzw. überreife Ernten dazu verarbeitet werden.

Aber in Bezug auf Cannabis ist das schon eine interessante Frage, was davon stimmt und was subjektive Wahrnehmung ist. Wie gesagt, ich bin ja auch der Meinung, dass meine Pflanzen z.B. viel „Schnee bedeckter“ sind, wie bei Freunden, die selben Strain hydro anbauen. Aber das können am Ende ja soviel andere Ursachen haben.

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Ist auch bei Zimmerpflanzen so. In den 80ern hatten wir alle Hydrokultur, die typischen Büropflanzen standen in Blähton und passenden Töpfen, in jedem Gartencenter gab es das passende Zubehör.
Inzwischen ist davon nichts mehr vor Ort zu finden, wenn man etwas will, muss man bestellen.
Aber ich erhoffe mir, dass es - auch durch Hydroponik ohne den energieaufwändigen Blähton - wieder mehr Interessenten für geeignete Systeme gibt, die auch für Privatleute attraktiv sind.
Da die beim Grow verwendete Erde meist leider immer noch Torf enthält, wäre es sehr gut, eine Alternative zu haben, bevor durch unseren Anbau noch mehr wertvolle Moore vernichtet werden.
Ich beobachte auf jeden Fall interessiert, was sich da so tut und sehe mich als potentielle Kundin :slightly_smiling_face:

Da stimme ich dir zu. Anderseits sagt dies meines Erachtens eher etwas über den kommerziellen Anbau von Gemüse in den Niederlanden, als über Hydro an sich aus.

Bei Tomaten kann ich ähnliches Bestätigen wie @frevel zum Thema Hydrogras. Ich hatte unbeabsichtigt die Gelegnheit Hydro-Tomaten aus dem Gewächshaus, gegen welche aus dem Garten vom selben Grundstück „antreten zu lassen.“ Bzw. ich wurde erst ausgelacht, insbesondere da das Wetter und Boden dort sehr gut waren und alles aus dem Garten entsprechend schmeckte. Am Ende wollten einige noch immer nicht glauben, dass die Hydro-Tomaten nicht aus dem Garten kamen und ich wurde gebeten weiterzumachen. Kommt auf sehr viel „kommt drauf an“ an.

This - sie wachsen nicht nur anders sonder auch das Trocknen und Veredeln läuft aufgrund des Wassergehalts etwas anders ab. Wie kompakt oder luftig Buds vom Hydro am Ende sind, kann ja auch sehr stark variieren. Somit wird auch eine andere Erwartungshaltung erzeugt.

Ich freue mich auf die ersten Game-Shows im Fernsehen mit Blind-Tests (überhaupt mehr Cannabis bezogenes als Teil vom Alltäglichem).

Das Material welches er hier im Video verwendet, lässt sich umwelttechnisch gesehen natürlich verbessern, dass Prinzip ist jedoch deutlich: