Ich habe durchaus von Fällen gelesen, auch im Zusammenhang mit Udopea (Hansestadt Bremen! nicht Bayern), wo Kundenlisten regelrecht per Hausdurchsuchung abgearbeitet wurden. Legale Waren, aber ein Hausdurchsuchungsbeschluss liegt im Ermessen der Staatsanwaltschaft und ich glaube nicht, das man als kleiner Grower dagegen ankommt.
Ich habe meinen Widerwillen gegen Interneteinkäufe schnell aufgegeben, und eigentlich keinen Überblick mehr, wo ich überall gekauft habe. Wenn man ausschließlich in einem Internetshop eingekauft hat, ist die Wahrscheinlichkeit, das ausgerechnet der hochgenommen wird, statistisch gering.
Wo sonst bekommt man das spezielle Equipment. Im Growshop? Ja. Aber auch die werden durchaus observiert. Ok, Auto 2km weiter parken, Bus und Bahn nutzen. Das war mir dann ehrlich gesagt zu blöd und mühsam. Und wenn man 20 Mal persönlich im selben Growshop (der übrigens auch schon hochgenommen wurde) war, ist das sicher?
Ich habe mich mit dem worst case vertraut gemacht und den akzeptiert.
Ich nutze Tor und eine anonyme email Adresse für dieses Forum.
Cannabis anzubauen ist illegal, egal ob man für die Legalisierung ist. Das wissen wir und damit bleibt immer ein Risiko. Beispiel: Du bist nicht zu Hause. Rauchmelder defekt oder Batterie alle.
Die Feuerwehr kommt rein, das muß sie.
Deshalb sind meine Rauchmelder aus.
Cannabis anzubauen ist illegal, aber-ich-habe-kein-Unrechtsbewußtsein und keine Angst.
Sonst würde ich es nicht machen.
Edit: Trotzdem muß ich hinzufügen: Ich bin sicher kein Held oder irgendwie hartgesotten. Was ich schrieb gilt JETZT. Es kann durchaus sein, das ich das Ganze mal anders sehe und mir soviel Sorgen mache um die möglichen Konsequenzen, das die Entscheidung zwischen Growen und dem Rest meines Seelenheils zugunsten des Letzteren ausfäĺlt.
Es gibt übrigens, wie ich gerade festgestellt habe, noch viel zu entdecken in der Kategorie „Rechtliches“.
Zum Beispiel dies: