Pflanzen miteinander verbinden

Gruß an Alle,

mir ist gerade spontan die Frage gekommen, ob man zwei oder auch mehrere Pflanzen miteinander verbinden kann und wie sich das auf diese auswirkt.

Es ist so gedacht, dass man Pflanzen welche nebeneinander stehen über zwei oder mehr gekappte Triebe verbindet. Wenn ein Trieb abbricht, kann man diesen ja ohne weitere Probleme wieder drauf setzten.

Ob das effektiv ist oder nicht sei dahingestellt, habe soetwas aber noch nie gesehen oder gehört. Bin mir fast sicher, dass zwei Pflanzen auf diese Weise zusammenwachsen können. Nur was resultiert da raus.

Fraglich ist sicher auch, wie ähnlich sich die Genetik sein muss.

Die Idee erinntern ja auch an das „Veredeln“ von Obstbäumen. Ich stelle mir das ganze jetzt einfach mal mit zwei Pflanzen (gleicher Sorte oder sogar Stecklinge) nebeneinander in getrennten Töpfen vor. Was passiert, wenn man dann eine Pflanze düngt und die andere nicht. Können sich die Pflanzen eventuell gegenseitig versorgen?

Bin gespannt was es für Meinungen dazu gibt.

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sozusagen cannamesische Zwillinge :rofl:

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Ja oder auch 50 Stück aneinander. So die Theorie. :smile:

Klingt nach Human Centipide. Nur mit Pflanzen. :sweat_smile::joy:

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Geht bei Bäumen, nennt sich veredeln.

Würde mit Sicherheit auch bei Cannabis gehen. Beispielsweise bei mehrjährigen Mutterpflanzen wäre das interessant, um immer verschiedene Sorten an Stecklingen an der gleichen Pflanze zu nehmen.

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Das geht hab darüber auch was gelesen.

Kranker Film :v:t3::joy:… 20

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Oooooh, das wird sicher interessant , ich setz mich mal.

Moin moin
Ich habe davon schon gehört :thinking:
Es soll wie bei veredelten Tomaten und Gurken und Zucchini, Paprica im Prinzip gehen
So kannst du an einen stamm im besten Fall bis zu 4 verschidene Sorten bekommen.
Ich muß mal schauen ob ich das finde wo ich es gelesen habe.
Das war sehr interesant :victory_hand:
Nachtrag::

So gefunden

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In der vertikalen Richtung, macht das eventuell noch Sinn und funktioniert auch.
Mit deiner Variante bin ich mir dann aber nicht so sicher.

Verdeln/Propfen ist ja ein bekanntes Ding, aber deiner Beschreibung nach willst du eher was anderes, nämlich Ast-an-Ast, und nicht Trieb-an-Ast?

Oder anders ausgedrückt: „Versorgungsleitung an Versorgungsleitung“ - oder verstehe ich dich da falsch?

Ich hab zwar keine Ahnung von der Thematik, aber so rein logisch sehe ich nicht, wie das funktionieren soll - denn aus beiden Trieben, bzw. Versorgungsleitung, also das was von unten hoch wächst, wird ja nach oben transportiert.

Das klingt also so, als ob du zwar zwei Wasserschläuche miteinander verbinden willst, aber beide Wasserschläuche auch jeweils an einen aufgedrehten Wasserhahn angeschlossen sind.

Da halte ich dann ein hydroponisches System für zweckführender. :grin:

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Das meinte ich übrigens mit meiner Aussage :sweat_smile:, du hattest wohl nur mehr Elan :smile:

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Hast mich schon gut verstanden. Darüber welche Triebe man miteinander verbinden kann/soll und warum lässt sich ja streiten.
Sicherlich hat das Ganze im Grunde mehr Nachteile als Vorteile. Dennoch kann es richtig angewendet ja vielleicht den ein oder anderen Zweck erfüllen.

Fand im Grunde erstmal nur die Idee interessant. Wie das mit den „Wasserschläuchen“ dann eben von den Pflanzen angenommen wird würde mich halt interessieren. Ich verstehe genau die Problematik wie Du sie beschreibst. Wenn man zwei Seitentriebe, von welchen wieder neue Ansätze abgehen miteinander verbindet, dann sollten die beiden Pflanzen doch anfangen, über diese Brücke diese Ansätze eben wieder weiter zu versorgen. Man kann natürlich auch ein „Dead end“ miteinader verbinden. Ist jetzt alles nur Vorstellung. In wie fern hier was möglich ist, bin ich überfragt. Deshalb gern die Gedanken dazu rein hier.

Selbst wenn es nicht für höhere Qualität oder Erträge geeignet ist, ist damit vielleicht in Verbindung mit low stress training einfach schöne Kunst möglich. Hätte Lust hier einfach mal über die Vor- und Nachteile zu sprechen, welche das mit sich bringen könnte.

Meine Idee war grundsätzlich zwei oder mehr lebende Pflanze miteinander zu verbinden. Gern aber auch Dinge wie ein einzelner Trieb von einer Pflanze an eine andere Pflanze mit anderer Genetik.

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Nicht ganz das was meine Intention widerspiegelt aber passt definitiv mit rein. In der Praxis ist diese Methode nicht wirklich sinnvoll oder übersehe ich etwas? Warum soll ich von gesunden Pflanzen Triebe abtrennen, nur um diese auf eine andere Pflanze zu setzen?

Kunst lass ich da gelten aber sonst kaum zu gebrauchen oder? Sagen wir eine Pflanze hat an bestimmten Stellen Probleme oder stirbt aus Gründen. Dann kann man vielleicht noch gesunde Teile dieser Pflanze retten und auf eine andere verpflanzen um noch etwas von dem Strain zu haben. Das wäre das einzig sinnvolle was mir dazu neben der Kunst einfällt.

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Nicht ganz :wink:
Aus Platzgründen warum man keine 2 25l. Stellen kann aber gerne 4 verschidene Mütter möchte. Das wäre auch noch eine Möglichkeit
Warum das gemacht werden könnte :v:

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Das zum Beispiel würde ich nicht so sehen. Klar ist die Hauptrichtung der Nährstoffe aufnahmebedingt von den Wurzeln in Richtung der Äste und Blätter, jedoch muss auch bedacht werden das ja die Pflanze selbst auf Mangelerscheinungen reagiert indem sie bestimmte mobile/semimobile Nährstoffe von älteren Blättern abzieht und zu dem neuen jüngeren transportiert. D.h. grundsätzlich funktionieren die Äste/Wasserschlauche in beide Richtungen.

Bleibt nur die Frage wozu das ganze. Ich könnte mir vorstellen das das bei selber Genetik sogar funktioniert, aber was würde das bringen, Austausch von mobilen Nährstoffen hätte nur Vorteile bei Mängeln und die bekommst du über die Wurzeln der betroffenen Pflanze vermutlich schneller in Griff😉

Könnte einfach eine nette Spielerei sein, wie diese Bonsais

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