Rolling Icequeen ohne Ansprüche gesucht - RQS Gelato 44, Green-, Blue-, Cookies- und Wedding Gelato in fast CanG-konformer Rotation

Liebe Growcommunity,

ich weiß, alle haben ob der anhaltenden Dürre neuer Growreports regelrecht auf einen weiteren gewartet… deshalb hab ich mir eine kleine Challenge für meinen insg. vierten Grow ausgedacht:

Kurzinfo:
80x80x180-Zelt
Caluma Force 240 Watt (die jetzt deutlich mehr kostet als die schon übertreuerten 329 Euro, die ich 2021 im Fachhandel bezahlt habe)
Abluft PrimaKlima TC100
Dünger: Plagron Terra - Power Roots, Grow und Bloom
Substrat: Plagron Lightmix
Töpfe: 4x 1L → 7L → 15L

Zum düngen und zur Erde ist mir aufgefallen, dass mineralisch düngen laut growreports mit mehr als 10:1 in der Minderheit ist ggü. biologisch - allein biobizz hat zehnmal mehr Groreports, als alle mineralischen Growrepots zusammen. Von daher bediene ich da die unterrepräsentierte Sparte für die Total-Control-Monks.

Wie andernorts bereits erwähnt, habe ich mir eine Gelato-Rundumschlag an Samen besorgt, konnte durch Bestellung direkt im Anschluss an die BR-Sitzung am 22.3. dem Hauptansturm zuvorkommen und meine Lieferung noch am Gründonnerstag in ein Glas Wasser zum Quellen geben.
Eigentlich waren mir die Preise für die Samen zu hoch - mit Gelato-Aktion, Bonussamen und Couponcode bin ich am Ende aber bei knapp über 5 Euro pro Samen gelandet - das ist günstig genug, um auch mal ein bisschen zu experimentieren.

Der Clou: ich habe jeweils 1 Samen der Sorten Cookies Gelato, Wedding Gelato, Green Gelato, Blue Gelato und Gelato 44 in ein Glas getan - aber zusammen. Ich habe also den kompletten Grow über keine Ahnung, welcher Strain zu welcher Pflanze gehört :slight_smile: .

Zusätzlich habe ich eine Rotation vor, bei der alle 3 Wochen eine Pflanze aus dem 18/6-Anzuchtschrank in das 12/12-Blütezelt geht.

Um das Ganze noch etwas zu erschweren, ist das Zelt auch noch wochenlang belegt:

Unten rechts die Überreste eines erfolgreichen Experiments -erfolgreich, weil ich jetzt weiß, wie ich es nicht machen werde: die Pflanze (RQS Royal Runts), in Blütewoche 7 hatte 3 Hauptbuds, und an einem gab es oben Budrot, da hab ich alle drei rasiert - sicher ist sicher. 3 Haupttriebe ist für mich zukünftig zu wenig, da werden die Hauptbuds u.U. zu groß, und ich habe keine aktive Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Da ich außerdem wenig Wert auf Bag Appeal lege, sollen mit kleinere Buds recht sein. Die Pflanze darf noch drei Wochen reifen, dann ist Platz 1 im Zelt frei.

Das genaue Gegenteil von „zu große Buds“ ist oben links; ein erfolgreiches Experiment - jetzt weiß ich, dass zu viele Buds auch nicht gut sind, weil sie sich gegenseitig den Platz wegnehmen. Die Pflanze (eine Special Queen, die es gratis dazu gab) ist an sich völlig ok - aber über 30 Buds sind einfach zu viel - allein ernten und trocknen - nee… Zusätzlich weiß ich jetzt, dass man Cannabis gnadenlos knicken kann…das wird zukünftig bestimmt nützlich werden ;-)…
Diese Pflanze wird voraussichtlich noch 6 Wochen im Zelt stehen, dann geht Platz zwei an eine weitere Gelato.

Unten links und oben rechts sind Special-Queen-Bonusseed-Zwillinge, und die beiden kleinen Schwestern der Special Queen. Erfolgreiche Experimente (hatte ich das erwähnt?) - zweimal getoppt mit jeweils 8 gewollten Haupttrieben sowie jeweils ein paar Triebe als Gedöns im Innenraum. Insgesamt noch ein paar Haupttriebe zuviel - beim jetzt gestarteten Grow werde ich das Gedöns wegschneiden und 8 Triebe pro Pflanze anpeilen. Da ich ohne Netz arbeiten will und die Höhe und Position der Triebe einzeln mit Gartendraht steuern möchte, machen 8 Triebe einfach auch weniger Arbeit als 16. Aber alles in allem sehr schöne Pflanzen - da muss ich RQS mal loben, wenn die weiter so gut wachsen, dann ist das eindeutig ein Preistipp - also selbstverständlich, wenn man sie gratis dazu bekommt :grin:, aber auch gekauft anscheinend mehr als die Lückenbüßer, als die sie gedacht waren.

Beide Pflanze zwei Wochen unter 12/12 und ziemlich genau eine Woche in der Blüte - Platz 3 und 4 werden dementsprechend in etwa 6 bis 8 Wochen frei werden - ab hier ist also zeitlich genug Luft, wenn tatsächlich alle 3 Wochen eine Pflanze ins Blütezelt gehen sollte.

Aber zurück zum jetzigen Grow:

Mangels Sortenzuordnung mussten Namen her - und die Damen der Profiradsportszene haben sich 2023 eindeutig verdient, in diesem Grow das Thema vorzugeben. Pflanzenwachstum ist ja auch eine Art Rennen, also passt das schon!
Nachdem die gnadenlose natürlich Auslese bei 5 Startern nach einer Woche und einem verheißungsvollen Start bereits ein Opfer gefordert hat - Lotte hat nach einem Sturz leider zu schwere Verletzungen erlitten, da war an eine Weiterfahrt nicht zudenken…ein Dank für fast 2 Wochen engagierten Wachstums geht an Lotte. Danke, Lotte.
ES bleiben also die 4 Starterinnen Demi, Liane, Silvia und Cecilie übrig.

Der Anzuchtschrank mit eingebauter Trocknungsstation - in Kartonboxen aufgehängte Buds funktioniert einwandfrei. Luftzirkulation dadurch, dass rechts (außerhalb des Bildes) der Zuluftschlauch zum Zelt aus dem Schrank führt - erfahrungsgemäß reicht der Unterdruck, um sowohl Luftaustausch für die Pflanzen, als auch ein passendes Klima zum Trocknen zu gewährleisten, ohne das irgendwas riecht.

Beleuchtung im Anzuchtschrank: Billo 15 Watt- Kaltlicht-LED vom Baumarkt sowie 2x15 Watt Billo-China-LEDs - plus in der rechten Ecke, mit dem weißen Lack eine weitere 15-Watt -Leuchte als Zusatzoption. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine oder sogar 2 Pflanzen bei Platzproblemen in das Seitenteil des Schrankes auszulagern.

Der Plan sieht vor, die größte Pflanze in 3 Wochen in 15L umzutopfen und ins Zelt zu stellen - zur Not ist aber rechts im Anzuchtschrank auch noch Platz und Licht für einen 15L-Pott, da kann zur Not dann auch noch ein oder zwei Wochen Vegetationsphase dazu, falls Bedarf besteht.. Ab da wird es dann wild, denn ich muss im Anzuchtzelt durch toppen und zurückschneiden die anderen Pflanzen unter Kontrolle halten, bis jeweils ein neuer Platz frei wird - zwei Pflanzen werden also noch mind. 8 Wochen unter wenig Watt vor sich hin vegetieren - bin gespannt, ob das auch funktioniert.

Wenn ich vorausgeplant hätte, dann hätte ich die Samen nicht gemeinsam keimen lassen - aber ich fühlte mich zur Legalisierung irgendwie abenteuerlustig…

Insgesamt also sehr viel Fragezeichen bei meinem Grow - aber das ist ja auch so gewollt.

Ich werde mich mal wöchentlich zurückmelden - wer bis hierhin durchgehalten hat: Respekt - und ich habe gute Nachrichten: es wird wortreich weitergehen.

Habt alle eine schöne Woche!

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Hey @Artogas

Abo is gezogen…ua auch deswegen damit ich die restlichen ⅔ der WAND©️ (da oben :D) nachher noch lesen kann^^

Ein durchaus angenehmer Durchgang sei dir gewünscht mit dicken Flocken am Ende

:victory_hand:

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Da einige Grower hier mit Textwänden anscheinend gut zurecht kommen - inklusive mir :slight_smile: - geht es auch in dem Stil weiter.

Ein Blick in den Anzuchtschrank zeigt Veränderung:

Drei über dem dritten Node getoppte Pflanzen wachsen vor sich hin, bisher ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt hat die Keimungsphase länger gedauert als bei meinen früheren Grows: die Pflanzen haben sich über eine Woche Zeit mit der Keimung gelassen - wahrscheinlich war mein Substrat zu dicht gepackt. Die Samen brauchten am Ende bis auf einen alle Hilfe, um nicht den Kopf im Sand stecken zu lassen. Insgesamt hat sich über die letzten Grows ein wahrscheinlich erfolgversprechendes Erde-Topf-Konzept entwickelt: Gekeimt wird in 1L Anzuchterde, danach geht’s dann in den Lightmix-7L-Topf, und dann eine Woche vor 12/12 in den 15L-Endtopf - auch wieder mit Lightmix. Vielleicht wird es irgendwann auch mal Growmix, aber bisher taugt der Lightmix auch in der Blüte richtig gut. Zu trinken gab es in den ersten Veg.-Wochen nur Wasser mit ein wenig Power Roots, pH 6,1.

Pflanze Nummer 4 ist nun seit gestern im Zelt - aber erstmal nur ambulant: abends geht es dann für weitere 6 Stunden Licht zurück in den Anzuchtschrank - wahrscheinlich für mind. weitere 14 Tage, bevor sie dann zur Blüte im Zelt bleibt. Bin gespannt, wie ich mit dem Platz im Anzuchtschrank hinkommen werde - wahrscheinlich werde ich die drei Pflanzen, die noch auf einen Platz im Zelt warten, gnadenlos runterschneiden müssen.

Da es das für diese Woche eigentlich war, ich aber von wandähnlichen Textdimensionen noch weit entfernt bin, würde ich die noch freie Lesezeit nutzen, um an die kürzlich von uns gegangene Pflanze „Royal Runtz 3“ zu erinnern - angedenk ihres Ablebens soll hier noch einmal ausführlich des leidensvollen Weges der „RR3“ gedacht werden.

Wie damals bei Geburtsfotos üblich, wurde letzten Endes lediglich ein verschwommenes Foto aus der Entfernung für die Nachwelt erhalten, aber am 8.12.2023 erblickte die Dritte des Königlichen Runtz-Geblütes das Licht der Welt:


Zwei Wochen nach Aussaat hatte sie sich zu einem kleinen Spross weiterentwickelt, und danach wurde es lange Zeit dunkel: Wegen Platzmangels nicht zum ungebremsten Wachstum freigegeben, wurde die RR3 als Versuchsobjekt an einen neuen Ort verbracht: Ein kleiner Karton mit 10 Watt-Funzel sollte klären, ob man eine kleine Pflanze über Wochen (evtl Monate) klein halten kann - für zukünftige Mutterpflanzen vielleicht ganz interessant.

Fotos aus diesem dunklen Kapitel existieren nicht; neueres Bildmaterial erscheint erst über anderthalb Monate später: ein Bild im Profil deutet auf allerlei Zurückschneiden hin. Nach 60 Tagen Wachstum ist die RR3 noch immer in ihrem 1L-Pott gefangen, und hat sich dementsprechend Zeit gelassen. Außer einem für ihre Größe sehr dicken Stamm hat sich wenig getan.

Wenige Tage später wurde endlich ein Platz im Zelt frei: die altehrwürdige North Thunderfuck hat ihre letzte Reise angetreten - sie wird „glücklich gemeinsam mit all den anderen Pflanzen spielen, die an diesem tollen Ort sind“. Mit dem neuen Platz brauchte es dann aber auch mehr Platz zum Wurzeln, deshalb gab es neue Schuhe mit Schuhgröße 15L.

im Erwachsenenzelt fielen nun auch alle Hemmungen, und die RR3 durfte ihr volles Wachstumspotenzial zeigen. Nur 9 Tage später hatte sie ihre Blattmasse mehr als verdreifacht, und eine weitere Woche später wurde es Zeit für den endgültigen Umzug: an Tag 76 seit Keimung wurde die Blüte eingeleitet.

Hier zeigte sich angesichts des rasanten Wachstums ein neues Problem: Verholzung. Durch die lange Zeit langsamen Wachstums waren die Hauptzweige unten schon etwas verholzt, und das hat bei einem Hauptzweig eine deutliche Engstelle hinterlassen, die die Pflanze mit ihrer Wachstumskraft nicht sprengen konnte:

Das Wachstum dieses Astets blieb auch schnell hinter dem der anderen drei zurück, daher gab es keine Alternative als eine Amputation. Die drei verbliebenen Hauptäste wurden dann in eine neue Dreierrunde umarrangiert, was wegen der erwähnten Verholzung nicht leicht war.

Leider wandelte sich der Nährstoffhaushalt innerhalb der ersten Blütewochen von ok zu „da stimmt was nicht“:

Gelbe Blätter zeigten Mängel, die ich nicht einordnen konnte - deshalb gab es die Ultima Ratio des mineralisch Düngenden: Notfallspülung! Nach Spülen und Einstellen des Substrats auf pH 6,3 und normaler Düngergabe weiteten sich die gelben Stellen zumindest nicht mehr aus.

Blütenwachstum stand nun nichts mehr im Weg, und nach 6 Wochen in der Blüte waren drei beeindrucken feste Hauptbuds-Türme gewachsen:

Die Pflanze fing an, zu foxtailen wie ein ganzes Fuchsrudel, und am Tag des Fotos (Blütetag 42) zeigte sich Schimmel an einem der Hauptbuds. Einzige Lösung: Rübe ab. Ich hatte kurz vor, die anderen beiden Buds noch stehen zu lassen - aber mich hat interessiert, wie eine „frühe Ernte“ sich auf die Wirkung auswirkt, deshalb gingen die zwei gesunden Buds in die Trocknung und ergaben am Ende 23g trockene Blüten.

Die „Restpflanze“ sollte eigentlich noch mind. drei Wochen stehen und die „Spätlese“ bilden, aber wieder war die Pflanze dagegen: der Verlust ihrer Haarpracht hat die Arme wohl so geschockt, dass sie kurzerhand in einen Hungerstreik ging: 4 Tage nach dem Gießen war der Topf noch nicht mal um 1kg leichter - normal wäre in dieser Phase 1kg pro Tag gewesen. Die Wachstumsprozesse waren irgendwie zum Stillstand gekommen, und deshalb kam nach nur sieben Tagen Kurzhaarfrisur, am 49. Blütetag und insgesamt 19 Wochen Gesamtzyklus (133 Tage oder viereinhalb Monate) auch der Rest der Pflanze unter das finale Messer: nochmal 31g, so dass am Ende ziemlich genau eine „legale“ Menge dabei rauskam.

Ich bin gespannt auf Geruch, Geschmack und Wirkung: die Buds der Frühlese sind jetzt eine Woche im Glas und hören langsam auf, ihren dominanten Heugeruch zu verströmen. Bin gespannt auf die nächsten Geruchsproben!

Heute feiert die Gelato-Truppe ihren fünften Wochentag seit Öffnung der Samenpackung (das klingt anrüchiger als gedacht :flushed:..).. Je nach geplantem Versetzungsdatum sind die Pflanzen ziemlich radikal geschrumpft - aber die beiden kleineren sollen ja noch ungefähr vier bis fünf Wochen im Schrank weiter vegetieren, da wird es am Ende bestimmt eher eng.
Die Mittlere hat noch etwa eine Woche bis zum Umtopfen, und dann wahrscheinlich 2 Wochen ambulant im Zelt mit Übernachtung im Schrank, dann 12/12. Das ist vom Erntedatum der Special Queen Nr. 1 abhängig, die momentan noch den Zeltplatz belegt.
Zu trinken gibt es erst, wenn das Topfgewicht passt(Pi mal Daumen per Hochheben „gewogen“ ) - momentan reicht eine Füllung fast eine Woche bei den beiden Gerupften, und etwa alle 4 Tage bei der Großen. Habe mit halbem Schema Terra Grow und vollem Schema Power Roots gegossen.

Die Große Pflanze Nummer 4 ist jetzt seit ein paar Tagen im Endtopf, und ich hadere etwas mit der Entscheidung, wann ich sie in die Blüte schicken soll.

Prinzipiell könnte sie sofort loslegen - aber die beiden Special Queens oben rechts und unten links habe ich bewusst länger in der Vegi gelassen, um den Seitenästen mehr Zeit zu geben, und das hätte ich gern wieder so gemacht; deshalb wahrscheinlich noch zwei Wochen 18/6 mit 12 Stunden im Zelt, wenn ich sicher bin, dass ich sowohl „morgens“ als auch „abends“ die Pflanze zwischen Zelt und Schrank tauschen kann. Wenn ich mal weg bin, dann schaden 18 Stunden im Schrank ja zum Glück nicht.

Die Special Queens sind weiterhin sehr pflegeleicht und machen sämtliche Biege- und Brechschandtaten klaglos mit: habe bei zwei der drei gespaltene Astgabeln, weil der Zug der Drähte zu stark war, aber wo gehobelt wird… Mit der aktuellen Samenbestellung kam wieder ein Satz Gratis-Queens mit - wenn mal ein Grow in die Hose geht, hab ich was, was dann ziemlich wahrscheinlich ziemlich gut funktionieren wird :smiley: .

Der nächste Bericht wird zum Glück wohl wieder textwallartiger, denn dann wird es wahrscheinlich einen Erntebericht der oben bereits erwähnten Special Queen Nr.1 geben, die seit einer Woche Wasser pur trinkt (pH 6,5) und langsam anfängt zu herbsteln. Freue mich auf die Ernte - und eins ist sicher: es wird eine Menge buds geben :slightly_smiling_face: :upside_down_face: :slightly_smiling_face:.

Eine weitere Woche ist vergangen, und der Brutschrank lichtet sich: Liane und Cecilie haben - zumindest tagsüber - den ganzen Platz für sich, denn neben Silvia ist nun auch Demi zur ambulanten Tagespflege ins Zelt gewandert. Da nachts die komplette Bagage aber noch immer im Schrank schläft, ist regelmäßiges Beschneiden trotzdem Pflicht, sonst wird es eng. Außerdem haben die beiden noch etwa drei Wochen Brutschrank vor sich und wollen wachsen - wird spannend, wie die sich im Zaum halten lassen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit, wie die Pflanzen unter den Billo-Funzeln gedeihen.

Im Zelt sind nun die Plätze neu verteilt: Hinten die nun plötzlich „Alte Garde“, vorn das junge Gemüse.


Silvia vorne links ist demnächst bereit für die Blüte,


während Demi unten rechts sich heute erst neue Schuhe gegönnt hat und erstmal 2 Wochen Zeit bekommt, in die 15L hinein zu wachsen, bevor es in die Blüte geht.

So schön dieses Panorama ist - eine Lücke ist geblieben, denn erneut hat sich eine Ex-Pflanze auf den Weg ins Cannadies aufgemacht, um neuem Chlorophyll Platz zu machen:

Wir gedenken nun in stiller Andacht der Special Queen No.1, die einen langen, nicht immer mit Überfluss gesäumten Weg gegangen ist, um an Blütetag 53 ihr Ende zu finden.

Aller Anfang ist klein: Als eines von sieben Geschwistern - Patchwork aus Bagseeds, Runtz-Mutter-Fehlversuch und ein paar Free-Special-Queens - tat sie sich gegenüber ihren Geschwistern durch schnelles Längenwachstum hervor und qualifizierte sich damit für Experimente. Im Stretch zeigte sich, dass die vier Hauptäste sehr viel höher wuchsen als gedacht.


Zum Glück hatte ich gehört, dass man Cannabis knicken kann.


Es stimmt!

Und nach ein paar Tagen ist es wie in jeder guten Familie: einfach die Misshandlungen nicht erwähnen, dann wächst Gras über die Wunden.

Auch wenn es am Ende zu viele Buds waren, hat es sich gelohnt: Im ersten Ernteteil kamen die vier Hauptbuds runter und hinterließen eine ziemlich steile Kurzhaarfrisur - bei der es gar nicht auffällt, dass der Hauptteil fehlt.

Am Ende war es eine sehr ertragreiche Ernte, bei der genau 50g ( :smiley: ) rumkamen. Ich geh jetzt Musik hören, '83 soll ein gutes Jahr gewesen sein :laughing:.

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