Moin nochmals hier.
Wollt das Thema nur noch mal kurz aufflammen,hoffe ich habe es nun nicht im Keim erstickt hier.
Es ist ja nunmal auch eine Seltenheit eine echte SOG zu sehen und mitzuerleben,in dem Genuss kommen eben nur die wenigsten und es wäre was neues in dem Sinne,auch nicht zum nachmachen zu empfehlen wegen den vielen Gründen die ich schon beschrieb.
Würde es rechtlich erlaubt sein wär ich der erste mit der das mal testen würde,denn in der Tat hab ich sowas noch nie selber gemacht,ausser vielleicht einmal aber dann im miniformat von 60cm bei 60cm so ca. aber schon ewig her und auch nicht so wie es sich gehört.
Der Report von Altfreak mit sein 12/12 ist im Prinzip schon fast ein SOG.
Der Unterschied aber ist das er eigene Samen genommen hatt und damit sehr viel Unterschied in der Länge der Pflanzen,als eine reine SOG.
Und ja,es gibt in der Tat Sorten da ist eine SOG denkbar und das nicht aus Gesichtspunkten des schnelleren Durchlaufes und des höheren Ertrages,sondern um wirklich unnötiges Energie verbrauchen zu vermeiden die so einige langsam wachsende reine 100%ige Indicas so nun mal haben.
Sie lassen sich sehr sehr schwer scrogen,bilden sehr wenig Seitenarme und Triebe aus und decken den Raum äusserst schlecht ab bei ziemlich niedrigen Ertrag im Vergleich mit den Kommerziellen Sorten wie OG Kush u.s.w. .
Um eine Pflanze davon auf 1 Meter bei 1 Meter zu verteilen da können fast 2 Monate vergehen bei 18 Stunden Licht pro Tag,alles schon schmerzlich erlebt und am Ende war der Ertrag extrem bescheiden.
Da sich die Zeiten geändert haben mit den neuen LED Lampen und den extremen roten Bereichen wäre es sicher sehr sehr interessant was heutzutage mit denen passiert,in wie weit sie nun mehr strecken als früher unter Natrium.
Rein vom Wachstum her waren sie früher den anderen sowas von unterlegen das man gut und gerne eine SOG hier verstehen kann,Sorten wie die Hashplant z.b. oder Kreuzungen damit.
Auch sind solche Sorten Anfängern zu empfehlen die sich in den Kopf gesetzt haben unbedingt 16 oder 18 Stück auf 1 Meter bei 1 Meter ziehen zu wollen.
Mit solchen Pflanzen haben sie bis zum Schluss die absolute Kontrolle da sie extrem klein bleiben und ihre Genetik selber nur auf Hauptbuds selektiert wurde im Vorfeld.
Zu einer echten SOG aber bedarf es viel mehr als 16 oder 18,rechnet mal mit 50-100 auf der gleichen Oberfläche.
Da kommen dann echt nur 30-40cm lange Buds heraus wie Pilze aus der Erde und das ist dann schon ihre Endhöhe.
Ihre Zeiten sind von Anfang an 12/12 und die Literanzahl der Erde extrem klein pro Pflanze eigentlich sogar noch weniger ( 0,5 Liter per Pflanze).
Der Aufwand aber steht in keinem Verhältniss und so ein Mehrertrag innerhalb der selben Zeit lässt mich kalt.
Alles zu viel Arbeit im Vorfeld und weit weg von der eigentlichen Idee des Eigenanbau.
Aber auch hier gibt es mal wieder Ausnahmen,wie immer im Leben.
Jeder der die Möglichkeit besitzt sich im Jahr einmal eine Outdoorpflanze hinzusetzen die eine lange Wachstumphase kennt durch einen Sativaanteil der mindestens 50% haben sollte könnte sich diesen Luxus einmal leisten zu einer SOG sofern es aber auch eine Sorte ist mit der man umgehen kann und die auf Hauptbuds gezüchtet wurde.Da scheiden sich schon die Geister wegen dem Sativanteil da drinne.
Nimmt man aber eine Hashplant z.b. muss sie in extrem dicken Töpfen stehen damit da auch ordentlich Material abkommt zu Klonen,und das ist kein Kinderspiel bei denen,zumal wenn man an den Sommer 2021 denkt ein Alptraum.
Nur wenn soviel Planung und auch Glück zusammen kommen ist eine SOG denkbar unter normalen Bedingungen ausser man kennt Stecklingsbauern die einen mit sovielen Klonen versorgen könnte,nur wer hatt sowas.Alles sehr unrealistich.
so,Schluss damit,wollt hier nochmals paar Gedanken dazu schreiben und hinterlassen und aufzeigen das es nicht der leichteste Weg ist sowas wie eine echte SOG umzusetzen und bedarf sehr viel Planung.
gr.