Rund um SOG, Fragen, Tipps, Wissenswertes

Hallo liebe Growerholics ich wollte mal einen Thread zum Thema SOG Starten.

Um direkt ein paar Fragen los zu werden.

Die Mutterpflanze wann wie geht man es am besten an wenn man sehr viele Stecklinge will.

Geht das bei z.B. 18 Pflanzen überhaupt weil Identische Klone sind ja am besten?

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Danke, das interessiert mich auch. Hab das bisher nur am Rande mitbekommen, und weiß immer noch nicht genau, was einen SOG /Sea of Green ausmacht.

Freue mich auf kundige Aufklärung :+1:

+1

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Bin kein Fachmann was das klonen und Mütter-Haltung angeht, aber klar ist natürlich dass die Pflanze eine gewisse Größe, Gesundheit und Stabilität braucht um die Prozedur gut wegzustecken. Es wäre sicher vorteilhaft wenn man zwei Mütter hat um Überbeanspruchung zu vermeiden.

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Die zwei Mütter sollten dann aber Klone von einer Mutter sein, ansonsten hat man unterschiedliche Phenotypen und wohlmöglich unterschiedliche Wuchshöhen bzw größeren Stretch.
Eine Mutterpflanze muss eh beigeschnitten werden, wenn man diese etwas halten will und mehrere grows davon machen möchte. Die stecken so „Beschneidungen“ ganz gut weg, hauptsache man lässt noch etwas Blattwerk stehen. Je weniger grün übrig bleibt, desto länger dauert die Regeneration.

Wenn hier manche sehen würden, wie ich meine Jungpflanzen schon auseinanderrupfe, würden hier einige kurz vorm Herzkasper stehen.

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Das mit dem SoG interessiert mich auch brennend.
Auch die Pflege und das Halten einer Mutter…

Hab dazu eine gespaltene Meinung.
Ich unterscheide zwischen vielen Pflanzen setzen und SOG.
Man kann doch auch eine SOG sich herbeiscrogen und binden.
Wieso sollte ein: SOG/See voller Grün immer nur aus vielen Pflanzen bestehen.

Ich sehe das als Luxus an sich soviele Stecklinge hinzusetzen,auch ist mir die Arbeit der Haltung und des ständigen vielen Klone machen ein Dorn im Auge und der Raum den es dann braucht und die viele Arbeit.
und und und und

Ab einer gewissen Stückzahl bedarf es schon eine Vorselektion der Klone damit man wirklich nur gleichentwickelte besitzt beim Ziel nur Hauptbuds auszubilden die optimalen Gebrauch macht des Raumes.
Mir alles zu Komerz angehaucht der Gedanke mit vielen Pflanzen,aber nicht die Idee des SOG.

Das ist mehr eine Frage der angewanden Technik und Wahl der Pflanzen sowie Klima.

Sollte der Eigenanbau aber mal legalisiert werden und man kann ganz normal sich Klone kaufen relativ für einen guten Preis von 50cent pro Stück dann ist es die Überlegung wert um Energie zu besparen und die Vegiphase abzuschaffen.
Aber bei Preisen von 10 Euro/Pflanze oder mehr schmeisst man doch die Butter nach der Bratwurst.
Da lieber nur 4 Pflanzen,nettes scrogen nebenbei wo man immer was zu tun hatt und es nicht langweilig wird,und ein SOG kommt dann ganz von alleine. Versuch macht klug,gibt genug Beispiele im Forum hier an Bildern dazu wie gut das klappt und aussieht.

gr.

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Moin nochmals hier.
Wollt das Thema nur noch mal kurz aufflammen,hoffe ich habe es nun nicht im Keim erstickt hier.
Es ist ja nunmal auch eine Seltenheit eine echte SOG zu sehen und mitzuerleben,in dem Genuss kommen eben nur die wenigsten und es wäre was neues in dem Sinne,auch nicht zum nachmachen zu empfehlen wegen den vielen Gründen die ich schon beschrieb.
Würde es rechtlich erlaubt sein wär ich der erste mit der das mal testen würde,denn in der Tat hab ich sowas noch nie selber gemacht,ausser vielleicht einmal aber dann im miniformat von 60cm bei 60cm so ca. aber schon ewig her und auch nicht so wie es sich gehört.

Der Report von Altfreak mit sein 12/12 ist im Prinzip schon fast ein SOG.
Der Unterschied aber ist das er eigene Samen genommen hatt und damit sehr viel Unterschied in der Länge der Pflanzen,als eine reine SOG.

Und ja,es gibt in der Tat Sorten da ist eine SOG denkbar und das nicht aus Gesichtspunkten des schnelleren Durchlaufes und des höheren Ertrages,sondern um wirklich unnötiges Energie verbrauchen zu vermeiden die so einige langsam wachsende reine 100%ige Indicas so nun mal haben.

Sie lassen sich sehr sehr schwer scrogen,bilden sehr wenig Seitenarme und Triebe aus und decken den Raum äusserst schlecht ab bei ziemlich niedrigen Ertrag im Vergleich mit den Kommerziellen Sorten wie OG Kush u.s.w. .

Um eine Pflanze davon auf 1 Meter bei 1 Meter zu verteilen da können fast 2 Monate vergehen bei 18 Stunden Licht pro Tag,alles schon schmerzlich erlebt und am Ende war der Ertrag extrem bescheiden.
Da sich die Zeiten geändert haben mit den neuen LED Lampen und den extremen roten Bereichen wäre es sicher sehr sehr interessant was heutzutage mit denen passiert,in wie weit sie nun mehr strecken als früher unter Natrium.

Rein vom Wachstum her waren sie früher den anderen sowas von unterlegen das man gut und gerne eine SOG hier verstehen kann,Sorten wie die Hashplant z.b. oder Kreuzungen damit.

Auch sind solche Sorten Anfängern zu empfehlen die sich in den Kopf gesetzt haben unbedingt 16 oder 18 Stück auf 1 Meter bei 1 Meter ziehen zu wollen.
Mit solchen Pflanzen haben sie bis zum Schluss die absolute Kontrolle da sie extrem klein bleiben und ihre Genetik selber nur auf Hauptbuds selektiert wurde im Vorfeld.

Zu einer echten SOG aber bedarf es viel mehr als 16 oder 18,rechnet mal mit 50-100 auf der gleichen Oberfläche.
Da kommen dann echt nur 30-40cm lange Buds heraus wie Pilze aus der Erde und das ist dann schon ihre Endhöhe.
Ihre Zeiten sind von Anfang an 12/12 und die Literanzahl der Erde extrem klein pro Pflanze eigentlich sogar noch weniger ( 0,5 Liter per Pflanze).

Der Aufwand aber steht in keinem Verhältniss und so ein Mehrertrag innerhalb der selben Zeit lässt mich kalt.
Alles zu viel Arbeit im Vorfeld und weit weg von der eigentlichen Idee des Eigenanbau.

Aber auch hier gibt es mal wieder Ausnahmen,wie immer im Leben.

Jeder der die Möglichkeit besitzt sich im Jahr einmal eine Outdoorpflanze hinzusetzen die eine lange Wachstumphase kennt durch einen Sativaanteil der mindestens 50% haben sollte könnte sich diesen Luxus einmal leisten zu einer SOG sofern es aber auch eine Sorte ist mit der man umgehen kann und die auf Hauptbuds gezüchtet wurde.Da scheiden sich schon die Geister wegen dem Sativanteil da drinne.

Nimmt man aber eine Hashplant z.b. muss sie in extrem dicken Töpfen stehen damit da auch ordentlich Material abkommt zu Klonen,und das ist kein Kinderspiel bei denen,zumal wenn man an den Sommer 2021 denkt ein Alptraum.

Nur wenn soviel Planung und auch Glück zusammen kommen ist eine SOG denkbar unter normalen Bedingungen ausser man kennt Stecklingsbauern die einen mit sovielen Klonen versorgen könnte,nur wer hatt sowas.Alles sehr unrealistich.

so,Schluss damit,wollt hier nochmals paar Gedanken dazu schreiben und hinterlassen und aufzeigen das es nicht der leichteste Weg ist sowas wie eine echte SOG umzusetzen und bedarf sehr viel Planung.

gr.

Das stimmt so nicht.

Die Steckis werden 80 - 120cm hoch ohne Problem.

Töpfe werden 7 Liter genommen, 20x20x25/27 damit immer 25Stk. auf 1m2 passen.

Auch bei SOG bekommen die kleinen nach dem anwurzeln nochmals 7 - 14 Tage Vegi zeit.

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Als kleiner Anreiz, wie man es sich gut ermöglichen kann.

Hatte über den Sommer eine OGkushXblackDom unterm Dachfenster.
Die habe ich auf 256 Heads getoppt.
Also 256 potentielle Stecklinge mit gleichem Genpool.
Und das ohne Kosten für Strom usw.

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Was machst du denn mit den Jungpflanzen und wieso?

Sobald die 3-5 Wochen alt sind, wird entlaubt, getoppt und noch mehr gestresst. Ich hatte eine ganze Zeit Probleme, dass die Buds zu schwer für die Pflänzchen waren und ich die Buds alle nach oben festbinden musste. Deshalb werden die Äste früh gebrochen um sie zu stärken. Nach dem ganzen Mist kriegen die dann nochmal 1-2Wochen zur Erholung, bevor es in die Blüte geht. Also meine Rangehensweise klappt so aber auch nur ganz gut, weil meine Damen insgesamt immer so 6-7Wochen vegetative Phase haben. Bei weniger Zeit, würde ich in so früher Zeit, weniger entlauben.