eben schoss mir den Fragen in den Kopf, lohnt es sich Samen selbst zu ziehen?
Also wenn ein Zwitter dabei sein sollte, ist es dann möglich die Samen die produziert werden zu nutzen und die gute gezüchtete Genetik zu erhalten?
Bleiben Autos dann Autos?
Wird die Genetik so erhalten bleiben oder gibt es änderungen?
Eines jedoch ist klar, ob Männlein oder Weiblein wird dann eine Überraschungspackung. Was mich zur frage bringt.
Gibt es ein natürliches Gleichgewicht zwischen Männlichen und Weiblichen Samen im voraus, genetisch bestimmt o.ä.? also z.B. 1 zu 3 M/W
Zwitter und solche die andere weibliche Pflanzen bestäuben tendieren natürlich auch zum zwitterwuchs. Da sie ja 50 % vom Vater und 50 % von der Mutter an genetischen Teilen vererbt bekommt. Dementsprechend sind Samen aus einem Zwitter kein gutes Saatgut.
Das natürliche Gleichgewicht liegt bei 50/50.
Wenn es sich bei den Eltern um Autos handelt, werden diese dementsprechend auch meistens Autos.
Wenn du eine Genetik behalten möchtest, solltest du eine 100% Weibliche Pflanze „silbern“ dazu gibt es einige Anleitungen im netz. Dazu benötigt man eine kolloidale Silberlösung. Damit klont man genau diese Genetik mit sich selbst. So entstehen feminisierte samen (zu 99%). Da die gene zu 100% der Pflanze entsprichen.
Dann gibt es noch die Hybride.
Du hast Mutter x und vater y. Indem du die mutter X immer wieder mit dem Sohn y kreuzt über mehrer Generationen. Also du nimmst stecklinge der Mutter kreuzt sie mit einem Vater deiner wahl. Die Männer die daraus resultieren kreuzt du dann wieder mit stecklinge der Mutter. Du nimmst natürlich die Söhne die der Mutter am nächsten sind. Das machst du so lange bist du quasi einen Clon der Mutter hast. Erst sind es 50% der gene dann ich glaube 75% und so weiter. Die letzten schritte sind viel selektion etc.
Ich hoffe das war gut erklärt. Sonst gibt es im Netz auch viel darüber zu finden.
Eher ungünstig, weil die Pflanze ja gezwittert hat und eben diese Tendenz / aufweist, welche ebenfalls an die Nachkommen weitergegeben wird. Man sollte eigentlich nur mit Geschlechtsstabilen Pflanzen arbeiten.
[viele heutige Strains sind aber z. B. auch durch Zwitter entstanden OG / Triangle Kush / Gorilla Glue / Sour Diesel]
Wichtig ist aber anzumerken das Zwitter auch innerhalb der Genetik versteckt sein können. Eine gehaltene Mutterpflanze muss nicht zwittern, ihre S1 Nachkommen tun es vielleicht trotzdem.
Eine S1 ist ebenfalls eine Überraschung, zwar fällt die Genetik des Vaters weg, bei einer S1 [STS] wird die gegeben Genetik der einen Pflanze aber letztlich nochmal neu gewürfelt, dass heißt das auch hier Unterschiede zwischen Pflanzen auftreten und nicht jede Pflanze deiner Mutter gleicht.
50/50
Wenn sie geselft werden bzw. mit einer anderen Auto gekreuzt werden ja, wenn man eine auto mit einer nicht auto kreuzt kann es sein das es ein bis drei Generationen braucht bis es wieder 100% Autoflower in der Kreuzung gibt. Liegt daran, dass das Autoflower Gen rezessiv ist und in der F1 nicht durchkommen muss.
Das hat nichts mit Hybriden zu tun, sondern beschreibt Rückkreuzen. Für den Heimgebrauch empfehle ich eher ne S1 bzw. S2 wenn es stabiler sein soll.
Demnach benötige ich kein reguläres Saatgut sondern kann eine weibliche Pflanze dazu zwingen Pollen zu erzeugen. Was es nicht alles gibt…
Hoch interessant das Zwittern hormonell einzuleiten und die Genetik bleibt davon anscheinend weitgehend oder sogar vollständig unberührt.
Wie dem auch sei. Das mit dem kolledialen Silber kann man also mit jeder beliebigen weiblichen Pflanze machen um dann eine andere Weibliche mit den gewonnenen Pollen zu bestäuben.
Bleibt nur noch eine Frage. Wieviele Samen kann man in etwa aus einer Pflanze bekommen die, sagen wir, Blüten trägt, die grob berechnet 30g Ertrag bringen würden?
Hier der Link für die Anleitung die ich bis jetzt am besten nachvollziehen konnte.
Jawoll, mit der Ethylenunterdrückung durch STS oder kolloidalem Silberwasser kann ein Weibchen dazu gebracht werden, männliche Geschlechtsteile auszubilden und du kannst somit von einem Weibchen mit XX Chromosomen Pollen erzeugen und damit andere weibliche Blüten bestäuben und somit feminisierte Samen züchten. Der Wegfall des Y-Chromosoms und die chemischen/hormonellen Prozesse in der Pflanze sind aber semigut und können schon auch in verschiedenen Fällen zu Gendefekten und Mutationen führen. Hier ein Beitrag zum feminisieren, hab selbst mal ein Experiment mit 40PPM kolloidalem Silberwasser gemacht und recht gute Ergebnisse erzielt, jedoch schon mit Albinismus in der ersten Filialgeneration. Alles andere als stabil, mit feminisierten Saatgut zu züchten, als Spaßprojekt aber voll legitim.