SAMMELTHEMA: Mythen, Wissen[schaft] oder Feeling -> Hier wird es diskutiert!

Erklären magst dus nicht, oder? Wie gesagt, ich rede nicht von Spezialsubstraten, sondern von Universalsubstraten.

Ich rede doch nicht (nur) vom Leitungswasser. Gerade Brunnenwasser ist häufig noch stärker salzbelastet als unser Leitungswasser. Daher gibt es ja extra Düngerserien für so hartes Wasser. Regenwasser, ja, wenns denn genug regnet.

Mein zentraler Punkt ist, dass eine Zugabe von Bittersalz im Umfang von 100 bis 200 mg pro Liter den Sulfatwert in der Regel nicht so weit anhebt (+40 bis +80 mg/L), dass dieser problematisch werden könnte. Wie hier schon häufig geschrieben, und mit Quellen belegt, wird ein Sulfatwert von 200 mg/L als unproblematisch gesehen (übrigens bei Erdkulturen, nicht Hydro). Mein Leitungswasser hat gut 100 mg/L Sulfat, also sogar eine Zugabe von 200 mg Bittersalz würde hier noch keine Probleme machen und der resultierende Sulfatwert sich noch unterhalb des Grenzwerts bewegen.

Ich verstehe einfach diese dogmatische Ablehnung eines komplett gängigen Instruments des Gartenbaus nicht, geschweige denn, warum man dann keine guten Alternativen anbietet?

Ich gebe dir Recht, eine das 3 zu 1 des Hydro-Anbaus auch auf Erde als das Ultimum anzusehen, ist sicherlicht auch nicht zielführend, aber Fakt ist doch, dass man häufig Mangelprobleme gerade bei Magnesium vorhersehen kann, wenn man nur im einstelligen Milligrammbereich zuführt.

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