heute habe ich mir mal Gedanken zum Thema Pflanzentraining gemacht, und mir ist dabei eine Frage gekommen, die glaube ich nicht nur für uns höheneingeschränkte Minigrower relevant ist:
Kann man ein ScrOG-Netz auch nutzen, ohne zu flechten?
Die Idee dabei war, der Pflanze einfach etwas Widerstand im Höhenwachstum entgegen zu setzen, ohne sie großartig ins Netz einzuflechten, oder durch HST (Toppen oder Fimmen) einzugrenzen. Funktioniert das so? Oder ist das Blödsinn und hat sich nur in meinem Kopf gut angehört?
Den 500 Liter Airpot wegdenken kurz.
12-13 Pflanzen genommen,direkt auf 12/12 und dann werden sie von ab einen gewissen Moment sprichwörtlich (gegengehalten) durch das viel zu engmaschige Netz und verzweigen sich automatisch zu den Stellen wo noch Licht durchkann.
Sobald sie nicht mehr (nachschieben) das Netz wegholen wieder und fertig abblühen bis zum Schluss.
Schade,kann dich nicht verlinken mit ihm da es entweder das Forum nicht mehr gibt oder ich bin zu blöd zum suchen.Da muss irgendwas passiert sein.
Es gibt nur noch auf Fremdwebsiten von ihm einige Berichte aber sicher nicht seine Orginalen.
Da ich mich aber monatelang mit diesen Reporten beschäftigt habe kann ich dir einige Details sicher erzählen,vor allem was ich so alles interessant fand.
Er goss von Anfang bis Ende nur mit eigens gemachten Kompotsthee darum ist die Stelle links vorn auch so nass,denn da steht der Pott^^.
Dann wird das ganze in die aufgeschnittene Plastikflasche reingehaun die verbunden war mit einen Leitungssystem innerhalb des 500Liter Airpot.
Daneben ein weiteres Rohrsystem pur für frische Luft innerhalb des Potes mit einem Eingang rechts hinten der 10cm weit herauskam.
Der Plan war sicher sehr gut,klappte aber trotzdem nicht ganz wie gewünscht und auch er machte sicher etliche Fehler egal wie gut die Resultate waren.
Nach der Ernte z.b. fing er an diesen kompletten 500 Liter Airpot auseinander zu nehmen und keine Ahnung mehr genau 1/3tel mit neuer Bioerde/Kompostmix? aufzufüllen.
Eigentlich ist das sowas von unlogich da man doch die Symbiose zerstört im Boden vor allem weil er ja nur rein biologich unterwegs war.
Der Vorteil aber ist das man so einen Einblick bekam was sich in der Erde abspielte und er entdeckte eine Menge grosser Stellen von zigvielen Liter die komplett trocken standen ohne eine einzigste Wurzel.
Wenn der ganze Topf zu 30-40% bewurzelt war kannste von Glück sprechen aber ganz verwunderlich ist das auch nicht da er ja von Anfang an auf 12/12 setzte und die Vegizeit sehr kurz war und das Wurzel ausbilden.
Zum Schluss wie man das ja bei Bio gewöhnt ist werden viele Blätter gelb und das war hier nicht anders und erweckte bei ihm den Eindruck das die Erde (alle) sei und daher der Drang jedesmal diese zu erneuern.
Wir wissen Alle das sowas immer gut funktioniert die Pflanze mit frischer Erde zu versorgen,von daher sicher.
Was man auch noch schön sehen kann ist das nicht ein einzigstes Blatt entfernt wurde,nicht einmal entlaubt und trotzdem dick 700 Gramm mit 450Watt ca. plus Morgen und Abendröte.
Punkt ist denk ich, die Pflanzen wissen nicht, wo noch Platz ist. Die wachsen einfach nur stumpf in die Höhe. Wenn’s nicht superengmaschig ist, dann durch die Maschen. Will man also ne halbwegs Gleichverteilung, oder Äste bisschen weniger senkrecht wachsen lassen, bleibt nix anderes übrig, als sie dahin zu schieben, wo man sie haben will.