https://sensiseeds.com/de/feminisierte-samen/sensi-seeds/shiva-skunk-weiblich
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Hallo treue Cannabisenthusiasten!
Heute nehme ich euch vorerst ein letztes mal mit in die Zeit der Cannabispioniere der achtziger Jahre und stelle euch die Shiva Skunk von Sensi Seeds vor.
Mit der Shiva Skunk haben Sensi Seeds erneut ein Händchen für Cannabis erster Güte bewiesen, hier trifft Qualität auf Quantität. Dieser Kultivar ist Oldschool Gras wie man es vor Jahrzehnten in den Coffeshops der Niederlande jener Zeit erwerben konnte. Wer einmal Rotterdam besucht sollte dort den Sensi Seeds Coffeshops aufsuchen, welcher ausschließlich Strains aus dem eigene Portfolio anbietet. Wer weiß vielleicht habt ihr Glück und der Lord of Bhang, einer der vielen Name der Gottheit Shiva welcher der Skunk ihren Namen gibt, gewährt euch eine Audienz.
Die Shiva Skunk hat sich in den letzten Jahren zu einer meiner Lieblingssorten entwickelt. Diese Genetik verzeiht einem den ein oder anderen Fehler beim Anbau und liefert Trotz alledem noch solide Erträge. Läuft es allerdings gut während des Grows belohnt einem die Shiva Skunk mit einer beträchtlicher Ausbeute, welche Cannaseurqulität besitzt. Das mag daran liegen, dass die Breeder sich bei der Zucht aus dem Amsterdamer Genpool bedient haben welche Northern Lights #5, Skunk #1 und Haze umfasst.
Für die Shiva Skunk wurde die Northern Lights #5 mit der Skunk#1 gekreuzt, diese Strainkombination blieb bis 1990 der Name dieser damals noch jungen Sorte. Die Markteinführung der Shiva Skunk in den Niederlanden war 1987 unter dem oben erwähnten „Arbeitstitel“. Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in Europa war diese Perle bereits an der Westküste der USA bekannt und erfreute sich dort großer Beliebtheit, ihr seht ein „Cali Strain“. Ein Jahr nach dem Launch der Sorte fand 1988 in Amsterdam der erste High Times Cannabis Cup statt zu welchem ein kleiner Kreis amerikanischer und niederländischer Cannabisfreunde eingeladen war. Dort gewann sie prombt den ersten Platz in der Kategorie mostly Indica und gehört seitdem zu einer der legänderen Strains von Sensi Seeds.
Doch bevor die Shiva Skunk zu Shiva werden dürfte mussten 1990 erst die The Sensi Seed Club mit der The Seed Bank fusionieren. Seitdem nennen sie sich The Sensi Seed Bank bzw. Sensi Seeds. Erst danach bekam sie ihren endgültigen Namen- Shiva Skunk, benannt nach der indischen Gottheit Shiva. Der Legende nach entdeckte der hinduistische Gott Shiva die bewusstseinserweiternden Eigenschaften von Cannabis, als er in mitten eines Ganjafelds meditiert. Bekannt auch als Lord of Bhang oder The Destroyer. Ein wahrlich passender Name für diese Sorte. Ohnehin ist die Shiva Skunk auch die kräftigsten Vertreterin ihrer Familie zu welcher unteranderem die weltbekannte Skunk und Super Skunk gehört oder auch die weniger bekannte Sensi Skunk.
In meinem letzten Grow habe mich ich zwei Nüsse dieser Köstlichkeit unter die Erde gebracht. Ich gönnte ihnen ungefähr vier Wochen Zeit um zu wachsen und schaltete danach die Leuchten auf die altbekannten 12/12. In der generativen Phase entfaltete sich dann ihr volles Potenzial. Die Blüten der beiden Pflanzen wuchsen zügig und schlängelte sich harzbedeckt um die dichtbeianader liegenden Nodien und funkelten im gleißenden LED Licht. So wie es für Cannabishybriden mit indischer Genetik typisch ist.
Nach dem obligatorischem ernten, trimmen und curen war es dann soweit. Ein kleines Cannatasting im Wohnzimmer stand an leider ganz allein- heul. Ich fischte einen dicken Bud stark riechendes Cannabis aus dem vor Blüten überquillenden Weckglas, die Shiva Skunk ist wahrlich eine echte Budmaschine. Das Gras riecht stark und streng nach typischen Oldschoolweed. Olfaktorisch bietet diese Skunkvariante den Sinnen Noten von Kaffee und Röstaromen gespaart mit dem boquet ätherischer Öle von Kräutern und Gewürzen. Sobald das Herb zerkleinert wird und die Trichome ihre Terpene preisgeben, explodiert dieser Geruchscocktail und die typisch scharfe knoblauchartige Würze, die ein Merkmal der Skunkfamilie ist, kitzeln die Geruchsknospen.
Die Wirkung ist stark und direkt. Hier ist Vorsicht geboten um sich nicht zu schnell in Morpheus Armen wieder zufinden. Besonders Konsumenten mit einer geringen Toleranz könnten überrascht sein von ihrer Zerstörungskraft. Doch hinterlässt diese Köstlichkeit unter Garantie bei jedem geneigtem Cannaseur ein breites Grinsen im Gesicht. Eine durch und durch eindrucksvolle Sorte die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
So schon wieder ein Straintalk vorbei. Ich würde mich freuen wenn ihr einen Kommentar hinterlasst, eure Meinung äußert und Kritik da lasst. Bis zum näxten mal.
Der Monkey
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