Umgang mit typischen „Kiffer“-Klischees

Wie geht ihr mit den typischen „Kiffer“-Klischees um und wie beantwortet ihr diese im Familien- und Freundeskreis oder auch bei Fremden, wenn im Gespräch das Thema kommt? Dazu zählen u.a.:

  • „Kiffer“ sind faul, unmotiviert, gierig, schmutzig und generell unangenehm bzw. unsympathisch.
  • Sie haben keine Lebensambitionen außer Junk und Fast Food zu konsumieren und Videospiele zu spielen.
  • Sie übernehmen nie Führungspositionen in großen Unternehmen oder sind sowieso arbeitslos bzw. arbeitsscheu.
  • Sie treiben keinen Sport.
  • und so weiter…

Die Wissenschaft widerlegt übrigens einige dieser Hirngespinste:

Cannabis use has historically been linked with amotivation, which is reflected in prevalent, pejorative “lazy stoner” stereotypes. In this study, we counter this cliché by showing that a relatively large group of adult and adolescent cannabis users and controls did not differ on several measures of reward and motivation.

Anhedonia, Apathy, Pleasure, and Effort-Based Decision-Making in Adult and Adolescent Cannabis Users and Controls | International Journal of Neuropsychopharmacology | Oxford Academic (oup.com)

…und Elon Musk nebenbei erwähnt auch:

Elon Musk Smoke GIF - Elon Musk Smoke Smoking - Discover & Share GIFs

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Moin, Ich fang dann an aufzuklären Und erzähle den Dass diese ganzen Vorurteile Noch aus der Hippyzeit Stammen. Aber Die meisten Vorurteile Sind entstanden Als die meisten Cannabis Konsumenten Noch andere Drogen dazu genommen haben. Oder sagen wir mal so Die Menschen die abhängig sind von sehr harten Drogen am Cannabis oft als billige Droge oder als als Übergangsstrohge benutzt.
Sorry falls das unverständlich rüberkommt meine Tastatur ist schon wieder kaputt.

Also ganz einfach versuchen aufzuklären. Früher Könnte ich einige Konsumenten auf die genau diese Vorurteile zutreffen. Aber heute sehe ich Eigentlich Cannabis als Medizin Sowie viele hier im Forum ja auch dass nur als Medizin nehmen. Aber die Kiffer die ich vor 25 Jahren kennengelernt habe Die gibt es heute gar nicht mehr Sie sind im Rentenalter Oder schon tot leider. So jetzt habe ich viel Quatsch geredet Hoffe das wird nicht Gleich Mann ist das schwierig gelöscht.
Viele Grüße Joe

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Deutschland ist ja nun kein Pionier was die Legalisierung angeht. In Holland gibt es, statistisch, die glücklichsten Kinder der Welt. In den Staaten leben die Leute, wo es legal ist, ganz normal ihr Leben.

Ich treffe eigentlich selten so ganz verbohrte Menschen, mit antiken Vorstellungen von Cannabis. Diese kann man, alleine, auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Da muss mehr passieren:

Cannabis muss mehr in die Öffentlichkeit. Stars, Politiker und vor allem die Presse müssen darüber reden/schreiben und bei den Fakten bleiben. Leider gibt es in Deutschland kaum jemand wichtiges, mit hoher Reichweite, der sich das traut. Man kann meiner Meinung nach nicht vie bis zur nächsten Wahl machen. Bis dahin wird es leider nur Falsche Statistiken, Bashing, Lügen und negative Übertreibungen geben.

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Es gibt viele solcher Listen, die sich mit „successful stoners“ finden lassen:

Je nach Zielgruppe die zu überzeugen gilt, finden sich bestimmt Namen die als Referenz verwendet werden können.

Drauf achten, dass einige auf den Listen nur gelegentlichen Konsum zugegeben hatten. Gibt aber genügend, die regelmäßig konsumierten (oder noch heute konsumieren).