Vivosun bringt mit dem VCure ein neues Gerät auf den Markt, das den gesamten Trocknungs- und Fermentationsprozess von Cannabis vollautomatisch regeln soll. Geplant sind 4 Tage Trocknung, 4 Tage Curing, danach läuft das System im Storage-Modus weiter. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden dabei automatisch gesteuert.
Preislich liegt das Gerät aktuell bei 850 Euro im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne. Der reguläre Verkaufspreis soll später bei über 1.100 Euro liegen.
Mich würden eure Einschätzungen interessieren:
Kann man Cannabis in nur vier Tagen wirklich sinnvoll trocknen, ohne dabei Qualität und Terpene einzubüßen?
Ist ein automatisiertes Curing in so kurzer Zeit überhaupt realistisch oder eher Marketing?
Bringt das System echte Vorteile gegenüber der klassischen Methode mit Zelt, Umluft, Hygrostat und Co?
Wie schätzt ihr das Verhältnis von Nutzen zu Preis ein? Bequeme Lösung oder schlicht überteuert?
Bislang gibt es kaum verlässliche Eindrücke.
Umso mehr interessiert mich, wie ihr das Konzept grundsätzlich bewertet, gerade auch im Vergleich zur herkömmlichen Praxis.
Who the f*ck ist Vivosun?
Bis auf die Tatsache, das einige „Canna-Influenzer“ die Marke (gegen Cash?) aktuell bewerben, ist mir diese „Marke“ noch nicht vor die Flinte gekommen.
Das Gras trocknet so lange wie es trocknet. Im Sommer geht es schneller, im Winter dauert es etwas länger. Im Sommer trocknet meins mit einem Trockennetz (im Blühraum über den LEDs) ca. drei Tage (Lüfter steht dabei auch auf 2, statt auf 1). Klar, denn hier wird wärmere Luft durchgezogen) Im Winter in einem dunklen Zelt (mit weniger Durchzug) beispielsweise würde sich diese Zeit verdoppeln. Beides sehe ich als „sinnvoll getrocknet“ an, da ich nicht wirklich Qualitätsunterschiede bemerke. Je schneller es trocknet, desto grasiger schmeckt es. Aber das legt sich später nach Lagerung wieder. Und Terpene einbüßen? Ich weiß nicht, ob das heutzutage, wo wir Cannabis mit THC-Konzentrationen von an die 30% haben, noch etwas ausmacht. Das ist wirklich zu vernachlässigen. Lieber darauf achten, Qualität anzubauen und bei erfahrenen breedern seine Samen kaufen.
Das System wird schon funktionieren. Aber, jeder weiß auch: Es geht Unternehmen um’s Geld. Immer! Da ist immer viel Marketing dabei. Cannabis „härtet aus“ in Tagen, Wochen, Monaten, und sogar nach Jahren noch. Nach dem Trocknen packen wir unser Gras in Behälter zusammen mit nem Boveda Pack oder Integra Boost (55% verwende ich). Meiner Meinung nach völlig ausreichend.
Was sind denn „echte Vorteile“? Wie ich schon sagte, ist das Gras von heute so powervoll, dass man diese „echten Vorteile“ wohl vernachlässigen kann, sollte es sie geben. Zum Vergleich: In den 90ern hatte Gras ca. 10 - 15 % THC. Da hätte es echt was gebracht, wenn man wirklich jedes 0,1% THC nach Trocknung beibehält.
1.100 Euro? Nutzen zu Preis? Man bekommt so viele tolle Sachen für dieses Geld. Die beste LED auf dem Markt z.B. Ich kannte mal jemanden, der 880 Euro für „ein Gerät“ ausgeben wollte, damit er keine Spinnmilben mehr hat. Muss jeder selber wissen.
Ich hab das Teil auch im Auge gehabt, habe aber auf 500-600 € gehofft.
Ich meine einen Schrank in dem man einfach seine Blüten reinhauen kann und sich sicher sein kann, dass man immer perfektes Material rausnimmt ist schon geil.
Ich werde denke ich dieses Jahr versuchen mal so einen Schrank DIY mäßig zusammen zu bauen. Als Basis dient dann ein Kühlschrank von Kleinanzeigen. Wenn ich da wirklich loslege werde ich das hier auch teilen.
Also ich hätte Bock auf sowas, vor allem wenn es jetzt auch wirklich so funktioniert wie beworben, das sollte man in jedem Fall abwarten, aber ich glaube in der Szene gibt es viele Leute die das Ding testen und ehrlich bewerten werden.
mMn kann sich das gönnen wer kann und will . Ist bestimmt schon sehr praktisch und spart einem Sorge und Arbeit .
Aber brauchen tut man es sicher nicht , so wie 90% der Dinge im Leben
Wir müssen aufpassen das uns nicht alles an Arbeit an der Pflanze irgendwann abgenommen wird. So geht Wissen und Interesse verloren !
Es wäre extrem schade wenn man in 5 Jahren nur noch einen Seed in irgendein Gerät legt und dann nach 3 Monaten macht es „piep piep“ und dein Weed kommt fertig raus .
Ich bin da auch voll eurer Meinung.
Hätte eigentlich schon Interesse, aber 1,1 kg Nassmaterial ist schon mager … im Interview sagten sie, dass sie gerade testen, wo die Grenze liegt.
Wie gesagt: 850 Euro über Crowdfunding, später kostet das Teil 1.100 Euro – aber man kauft die Katze im Sack.
Das Nächste ist: Vivosun ist chinesisch, und was man so liest, ist der Support auch eher … na ja.
Für 500 Euro und 2 kg Nassmaterial würde ich mir so etwas vielleicht dann doch anschaffen.
Ich finds irgendwie unnötig. Trocknen ist jetzt nicht so schwierig für einen Anfänger und fürs Curen hab ich mir einfach für 20€ bei Kleinanzeigen einen Weinkühlschrank besorgt. Funktioniert wunderbar. Temperatur ist regelbar und auffangschale für Kondenswasser gibts auch
Ähnlich wie Spider Farmer oder Marshydro. Habe mein erstes Set dort gekauft - hatte absolut 0 Plan. Lampe flackerte und wurde umgehend & problemlos ausgetauscht. Das Zelt ist in Ordnung, Abluft auch. Mit den 15% Gutscheinen, welche alle Influencer raushauen, ist es preislich attraktiv. Die Software läuft stabil und ist übersichtlich.
Ich glaube nicht, dass ich 1100€ dafür hinlegen werde. Da gibt es andere Dinge auf meiner Wunschliste. Freue mich auf die Test- und Erfahrungsberichte.
Gut idee von vivo aber leider mit Sicherheit nur semi umgesetzt.
50watt maximale leistungsaufnahme… Frage mich wie die es schaffen wollen damit eine kühleinheit, eine Heizung, einen Be- und einen Entfeuchter zu betreiben
Der ihre ach so tolle Kompressor Technologie ist bistimmt nichts anderes als ein in drehzahl regulierbarer Kompressor.
Warte gepsnnt auf den ersten tear down
Ich trockne meistens auf dem speicher, in einer alten box mit alter abluft und alten Venties, das ist nachhaltig und geht auch fix…
Im moment bei 10-15°, was sehr gut ist aber länger dauert. Im Winter etwa doppelt so lange wie im Sommer, aber das weed schmeckt direkt besser am Anfang.
Im Sommer 3 Tage bis die Budds von Ast aufs Trockennetz gehen und dann nochmal 4-5 und ab in growbags, später bodeva dazu und ab ins dunkel… also eine knappe Woche pro Pflanze.
Dann ist es bereits rauchbar und bei 60% +/- 1-2% und ewig haltbar.
Klar je länger desto sanfter und runder der Geschmack. Das ist ja normal und nix außergewöhnliches eh..
Nehmt die kohle und ladet euer Frau auf ein schönes Wochenende ein (oder Mann/Es/Hund/Katze/blah..)
Ps: und lagern müsst ihr es auch irgendwo, also braucht man bags / Glässer oder manche auch Kontainer