Warum wir 20% unserer Samen in den Müll werfen – bevor ihr sie seht

Hola Amigooo :grinning_face: :four_leaf_clover:
Wird notiert…:wink:

Hast du gerade was am wachsen? :victory_hand:

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Immer :smiling_face_with_sunglasses::sweat_smile::pinched_fingers:t3:…in 3 Wochen ± wär wieder Platz für die Next Generation :sweat_smile:

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Sehr spannend was er da hochzieht! :victory_hand:

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Habt ihr das Video gesehen :sweat_smile:

The Ugly one :face_with_peeking_eye:

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Hey Tinca,
sorry für die späte Antwort, übersehen :melting_face:

Unter 90% wir bei uns nix rausgeschickt. Als wir nach der Legalisierung angefangen haben, gab es auch einige schlechte Chargen aus denen wir gelernt haben. Wir geben dem testen lieber mehr Zeit und nehmen immer mal wieder Stichproben, um eine hohe Keimquote zu liefern :four_leaf_clover:

N’Abend Nuts :peanuts:
Das kommt auch immer ein bisschen auf die Sorte an…bei älteren Strains gibt es schon viele Analysen unseres Breeder Kollektivs, da die schon lange mit den Samen arbeiten. Die sind dann meist sehr akkurat :+1:

Bei neueren Sorten testen wir auch gern selber und lassen von Partnern in DE growen und bewerten. Das dauert natürlich seine Zeit und ist aufwändiger, lohnt sich aber am Ende und wir können top Samen im Shop launchen, hinter denen wir stehen können.

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Hey @LuckyHemp.de

Werden diese Fragen

noch beantwortet werden?

Die Antworten interessieren mich.

SYOAH

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Moin SYOAH,
sorry komplette übersehen, muss mich noch etwas zurechtfinden im Forum… :grinning_face:

Moin Luminous,
sehr guter Einwand und du hast mit der Einordnung absolut recht.

Mit „ausleiern“ meinen wir keinen Fachbegriff und auch keine echte genetische Verjüngung. Ein Steckling bleibt natürlich ein Klon der Mutterpflanze also kein Reset wie bei Samen. Und ohne Gewebe oder Meristemkultur sprechen wir auch nicht von einer echten Rejuvenation im Sinne einer juvenilen Rücksetzung.

Gemeint ist bei uns eher ein praktischer Leistungsabfall im Mutterstock über Zeit beziehungsweise ein Thema des Mutterstockmanagements. Das kann sich zum Beispiel in schwankenderer Stecklingsvitalität, weniger konstanter Bewurzelung, mehr Streuung in der Entwicklung oder einer höheren Anfälligkeit für Stress und Hygienethemen im Bestand zeigen.

Wenn wir aus einer bestehenden Mutter eine neue Mutter aufbauen ist das deshalb nicht als genetische Verjüngung gemeint, sondern eher als Leistungsstabilisierung im laufenden Produktionssystem. Also ein frisch aufgebauter Mutterstock mit besser kontrollierbarem physiologischem Zustand und sauberer Führung des Bestands :four_leaf_clover:

Dein Punkt zur klonalen Degradation bleibt dabei völlig valide. Das ist ein eigenes Thema und durch reines Klonen nicht automatisch ausgeschlossen.

Und ja der wirklich interessante Qualitätsfaktor ist am Ende die Frage wie selektiert und wie sauber geführt wird, also Vitalität, Uniformität, Bewurzelung und Bestandsgesundheit. Da sind wir komplett bei dir.

Hoffe das hat deine Frage beantwortet :folded_hands:

LG,
Till

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Hatte mir schon gedacht das ihr die Übersicht verloren hattet :sweat_smile:

Vielen Dank für eure Antwort auf den ersten Teil – ich musste ein wenig schmunzeln ob eurer Nicht-Antwort auf den zweiten Teil🙂

Ihr bestätigt die Relevanz der Qualitätsparameter (Vitalität, Uniformität, Bewurzelung etc.) und wir sind uns da absolut einig. Der wirklich spannende Teil liegt für mich allerdings in der strukturellen Asymmetrie der Ressourcen.

Eine kommerzielle Operation kann aus 1000 Samen einer Sorte ein potenzielles „Einhorn“ herausselektieren – ein einzelner Grower schlicht nicht. Genau darin liegt ja euer potenzieller Vorteil.

Deshalb interessiert mich weniger die abstrakte Zustimmung zu Qualitätskriterien, sondern wie ihr diese Ressourcenasymmetrie konkret nutzt:

  • Erfolgt Selektion populationsbasiert mit klar definierten Parametern?
  • Werden Leistungsdaten systematisch erhoben?
  • Wird diese Selektionsleistung transparent kommuniziert?

Denn genau hier könnte eine echte Win/Win-Situation entstehen:
Ihr nutzt eure Skalierung für rigorose Vorauswahl – die Community liefert Feedback unter realen Bedingungen – und gemeinsam entsteht so etwas wie ein „distributed unicorning“.

Das wäre tatsächlich ein Differenzierungsmerkmal.

Ich frage nicht polemisch – im Gegenteil: Wenn ihr Transparenz ernst meint, liegt genau hier der interessanteste Teil eures Modells.

Happy Growing
Luminous

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Laber Rhabarber.

Bei einer Charge von 1000 Samen sollte man 278 Samen testen, wenn man die Keimquote mit 5 % Toleranz (Fehlerspanne) auf einem Konfidenzniveau von 95 % vorhersagen will. Hat die Charge 10000 Samen, reichen 370. Wenn die tatsächliche Keimquote um maximal 10 % abweichen darf, reichen 88 bzw. 96 Samen für eine 1000er- bzw. 10000er-Charge.

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Bei Weizen haste da sicher Recht,ansonsten nicht.

Statistik bezieht sich auf 50% Keimquote was bei cannabissamen von 5-50 Euro zu wenig ist.

Kost den Produzenten von Samen 15-20 Euro die 1000 Stück also wo liegt dein Problem?

Ist das zuviel Anspruch?

Frägt der Kunde zuviel?

Willst du nun mich Statistik glänzen und mir dadurch irgendwas beweissen??

Schonmal echte Test gemacht mit einigen Tausend? Mal etliche Strains so verglichen?

Kannst du aus Erfahrung sprechen?

Wüsste nicht, was das mit der Pflanze zu tun hat, die man züchtet.

Falsch. Man nimmt zur Sicherheit eine 50%-ige Standardabweichung an, was der ungünstigste Fall wäre. Wenn man von einer höheren oder niedrigeren ausgeht, was du hier andeutest, verringert das den Anspruch an den Stichprobenumfang weiter. Nur als Beispiel: Wenn man eine Keimquote von 80% erwartet, wäre ein angemessener Stichprobenumfang 197 bei 1000 oder 240 bei 10.000.

Du berücksichtigst nicht den damit verbundenen Arbeitsaufwand. Als Händler würde ich sagen, ist das zu viel verlangt, ja. Vor allem, wenn eine Charge nur 1000 Samen umfasst. Wenn, müsste es der Produzent machen.

Nur, dass es ein objektives Verfahren gibt, in welchem Umfang man seine Stichprobe wählen sollte.

Nein, muss ich auch nicht, denn ich verstehe Statistik.

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Die ISTA-Norm sagt so 400 seeds und eine Keimfähigkeit von mindestens 70%

Bei welcher Chargengröße?
Egal, mit zunehmender Größe der Grundgesamtheit ändert sich der Stichprobenumfang nicht mehr. bei Konfidenzniveau 95% und Fehlerspanne 5% (was der ziemlich Standard ist) ergibt das ne Stichprobengröße von 385 bei unendlich großer Population. Daher dürften die 400 rühren.

Nur zum Verständnis: Es geht hier nur darum, die tatsächliche Keimquote möglichst genau vorherzusagen. Sagen wir mal, du hast ne Stichprobe von 100 Samen aus ner Charge von 1000. Dann ist deine Fehlerspanne bei 9%. Jetzt sind von den 100 Samen 80 gekeimt. Dann weißt du, dass deine tatsächliche Keimquote für diese Charge irgendwo zwischen 73 und 87 % liegt. Wenn du jetzt doppelt soviele testest, liegt die tatsächliche Keimquote irgendwo zu 75 und 85%. Man sieht also, es ändert sich relativ wenig obwohl man doppelt so viele testet.

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wie ich das jetzt beim überfliegen Verstanden habe werden aus 400 samen 4 Gruppen gemacht mit je 100 samen und die werden dann unter unterschiedlichen Bedingungen zum Keimen gebracht.

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Dein Anspruch!!!


Mein Anspruch:

Werfe heut 1000-2000 in Rennen.

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Als Keimtest? Sorry, aber n Bild von nem Eimer voll Samen kann ich auch posten. Ob es sinnvoll ist, steht auf nem anderen Blatt.

PS: 12 * 12 * 5 sind 720, nicht 1000 - 2000.

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Das würde mich tatsächlich auch interessieren. Habt ihr dazu Infos @LuckyHemp.de ?

Seid nett zueinander :index_pointing_up: :nerd_face:

Danke für die Transparenz @LuckyHemp.de , das sind mal interessante Einblicke.

Ich seh nur 1 Schale … aber die finde ich sehr interessant. Schwer zu erkennen, hat die nen Deckel? Die Lichtreflexe sind ziemlich … spacig, fraktal … ziemlich abgefahren, lol.

Und gebt ihr nur reines Wasser dazu? Papiertücher sind offenbar nicht nötig? Das scheint eher die Wasserglas-Methode zu sein, nur mit nem sehr flachen Glas halt.

Naja, die Schale ist cool, wo gibts sowas?

Kannst du genauer sagen, welche Nützlinge zur Prävention zu empfehlen sind? Wenn sich das bei euch bewährt hat, ist es ne gute und wichtige Info.

Living Soil & Stofftöpfe, cool. Intuitiv würde ich das indoor auch so verwenden (growe bisher aber nur outdoor).

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Haha, das ist die richtige Einstellung :grinning_face: :victory_hand:

Das ist nur ein kleiner Schnappschuss des ganzen Prozesses, kommt noch mehr in den nächsten Wochen. Die Schalten kennt man aus professionellen Laboren und wir haben gute Erfahrungen damit gemacht :innocent: Wir legen einzelne Samen oder mehrere auf verschiedene Schalen in einem dunklen Raum und schauen in festen Zeitabschnitten, wie sich die kleinen Entwickeln.

Also wir setzen dauerhaft Nützlinge ein. Zusätzlich bauen wir Dalotia coriaria (Atheta) intern auf, weil sie im Substrat zuverlässig Trauermückenlarven und teils Thrips-Puppen reduziert.

Im Einsatz:

  • Macrocheles robustulus (Macro-Mite): Substrat, gegen Trauermückenlarven / Thrips-Puppen.
  • Amblyseius swirskii (Ambly-Mite): Blatt, gegen Thripse / Weiße Fliege.
  • Neoseiulus californicus (Neo-Mite): Blatt, gegen Spinnmilben.
  • Steinernema feltiae (Nematoden): Gießanwendung gegen Trauermückenlarven.
  • Chrysoperla (Florfliegenlarven): gegen Blattläuse und andere weichhäutige Schädlinge (ergänzend).

Hoffe das hat deinen Fragen beantwortet :victory_hand:

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