Jeder schreit Qualität. Aber wer zeigt, wie das konkret aussieht?
Wir machen genau das heute.
Aber wie sieht so ein Prozess eigentlich aus?
In diesem Post zeigen wir euch einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, damit ihr selbst sehen könnt, was bei uns passiert, bevor eine Sorte überhaupt in den Lucky Hemp Shop kommt.
Wir zeigen euch heute zwei Prozesse – wie wir Samen testen, bevor sie in den Shop kommen, und wie unsere Stecklinge produziert werden.
Cannabis Samen – Unser Qualitätscheck
Der Prozess – So testen wir jede Charge
Bevor eine Charge an Cannabis Samen bei uns überhaupt im Shop angeboten werden kann, muss sie erstmal ordentlich geprüft werden. Und das bedeutet für uns, wir müssen sicherstellen, dass die Samen auch wirklich das sind, was sie sein sollen.
Schritt 1 – Der Keimtest
Der erste Schritt ist erstmal: Keimen die Dinger überhaupt.
Wir nehmen 50 bis 100 Stück aus der Charge – immer eine statistisch relevante Stichprobe. Jeder Samen kommt in einen eigenen kleinen Wasserbehälter oder Aufzuchtbehälter. Und dann: abwarten.
Tag 1, Tag 2, Tag 3 – wir dokumentieren alles.
Schritt 2 – Die Auswertung
Nach 3 bis 5 Tagen ist klar: Welche Samen haben gekeimt, welche nicht?
Wir dokumentieren die Keimrate. Wenn zu viele Samen nicht keimen – ist die Charge durch. Die kommt nicht in den Verkauf.
Schritt 3 – Cannabinoid-Analyse (bei unbekannten Sorten)
Hat unsere Stichprobe oben den Test bestanden, geht es an die Analyse. Dazu werden nun die Pflanzen einmal wirklich bis zum Ende hochgezogen und dann auf Inhaltsstoffe analysiert.
Wenn wir eine neue Sorte zum ersten Mal testen, lassen wir auch die Cannabinoid-Werte checken – THC, CBD, CBG, CBN. Damit wir wissen, was drin ist, bevor ihr es kauft.
Schritt 4 – Die Entscheidung (Samen)
Wenn die Keimrate zu niedrig ist – schmeißen wir die Charge raus.
Hat die Charge den Test bestanden, darf sie in den Verkauf.
So ein Prozess dauert etwa eine Woche pro Charge. Und ja, wir haben schon frustrierende Rückschläge erlebt – Chargen, die wir komplett ablehnen mussten.
Teil 2: Stecklinge – Wie sie produziert werden
Jetzt zu den Stecklingen. Diese werden in Österreich hochgezogen.
Wir zeigen euch, wie das abläuft.
Schritt 1 – Die Mutterpflanzen
Alle Stecklinge stammen von Mutterpflanzen. Die werden in Living Soil gehalten – also lebendige Erde, nicht Chemie.
Das heißt konkret:
Keine chemischen Dünger
Natürliches Substrat mit Mikroorganismen
Nützlinge gegen Schädlinge (Präventiv, bevor was ausbricht)
Pro Genetik läuft EINE Mutterpflanze
Schritt 2 – Stecklinge schneiden
Alle 4 bis 6 Monate werden von den Muttis neue Stecklinge geschnitten.
Warum nicht einfach die alte Mutti weiter nutzen? Weil die Vitalität nachlässt. Die Stecklinge würden ausleiern.
Also: Aus den bisherigen Mutterpflanzen werden Stecklinge geschnitten → die werden zu neuen Muttis hochgezogen → dann geht’s von vorne los.
Schritt 3 – Kühlschrank & Wurzelhormon
Nachdem die Stecklinge geschnitten sind, kommen sie erstmal für ein paar Stunden in den Kühlschrank.
Vorteil davon: Der Stiel härtet aus. Dann lässt sich das Wurzelhormon besser anbringen und die Stecklinge besser in den Wurzelballen drücken.
Schritt 4 – Wurzelbildung
Jetzt heißt’s warten. Je nach Genetik dauert’s unterschiedlich lang, bis die Stecklinge schön durchwurzelt sind. Beispiele:
- OG Kush: schneller, 10 bis 12 Tage
- Amnesia Haze: langsamer, 14 bis 17 Tage
Hier gibt es dann natürlich auch ein paar „Fails“, die dann natürlich aussortiert werden
(R.I.P kleine Dame!) ![]()
Schritt 5 – Versand
Sobald die Wurzeln durch sind, geht’s direkt in den Versand – frisch und vital direkt zu euch nach Hause.
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Was das für euch bedeutet
Durch diesen rigorosen Prozess filtern wir bei Samen schlechte Chargen raus, und bei Stecklingen stellen wir sicher, dass ihr vitale, professionell produzierte Pflanzen bekommt. Das heißt konkret:
Ihr müsst nicht leiden. Keine Frustration über Samen, die nicht keimen oder Stecklinge, die beschädigt sind.
Ihr spart Zeit. Kein zweiter Anlauf, weil die erste Charge Müll war.
Ihr spart Geld. Keine verschwendeten Euros für Samen, die nichts werden oder Stecklinge, die schwächeln.
Ihr bekommt geprüfte Qualitätsware. Was bei euch ankommt, wurde vorher ausgiebig geprüft.
Wir nehmen den Hit – Zeit, Geld, Nerven – damit ihr den nicht nehmen müsst.
Der Extra-Schutz – Die Gratis-Samen und direkte Erstattung
Und weil wir wissen, dass selbst bei guten Samen manchmal was schiefgeht – vor allem wenn man anfängt – gibt’s bei uns immer als „Versicherung“ Gratis-Samen dazu.
Das ist eure Absicherung, falls DOCH mal sich ein schwarzer Schaf einschleicht und einfach nicht aus der Schale will. Damit ihr am Ende mindestens die Anzahl Pflanzen bekommt, die ihr bestellt habt.
Sollten die kleinen während des Transports beschädigt werden: einfach bei unserem lieben Support melden und wir schicken direkt frischen Ersatz!
Fragen?
Habt ihr Fragen zum Prozess? Einfach hier antworten.
– euer Till von @LuckyHemp.de



























