Was genau gibt der THC Gehalt in Blüten an?

Servus,

das Thema beschäftigt mich schon länger.

Es gibt wohl Sorten mit über 30% THC in grünen Blüten. Was passiert wenn man die extrahiert ? Und sagen wir aus illegalen 500g Haschisch extrahiere/Bubble etc. und somit bei 50g lande. Dann müsste das ja nach Adam Riese schon bei 300% liegen ? Was ja nicht geht….

Also lautet die Frage wie zur Hölle wird so ein THC wert der ja gerne von Breedern angepriesen wird erreicht/errechnet ? Und wie sieht es dann mit den Produkten aus den Blüten aus ?

Wie werden diese Werte ermittelt, bzw. was sagen sie aus ? Bzw. sagen sie überhaupt etwas aus ?

Bei RQS findet man z.B. solche Erklärungen zur Berechnung:

Bevor wir Dir zeigen, wie die Berechnung funktioniert, ist es hilfreich, den Unterschied zwischen THCA und THC zu kennen. Vielleicht schockiert es Dich, wenn Du erfährst, dass Cannabis eigentlich nur sehr wenig THC enthält. Das psychotrope Cannabinoid entsteht nämlich erst durch Hitzeeinwirkung. In rohen Blüten kommt es hingegen in Form von THCA vor – einer Cannabinoid-Säure.

Die auch als Tetrahydrocannabinolsäure bekannte THCA wirkt im Körper auf spezifische Weise. Es interagiert mit dem Endocannabinoid-System, löst aber kein High aus. THCA besitzt eine höhere Molekülmasse als THC, da es eine zusätzliche Carboxylgruppe enthält. Das Molekül wandelt sich in THC um, wenn es durch die Hitze eines Bong-Kopfes, eines Verdampfers oder eines Ofens einem Prozess namens Decarboxylierung ausgesetzt wird – die Carboxylgruppe wird herausgelöst und es bleibt THC zurück.

Wenn Du in den USA eine Ausgabestelle betrittst, siehst Du auf fast jedem Produkt detaillierte Etiketten. Die Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Blüten und Extrakte auf ihren THC- und CBD-Gehalt zu testen. Bei näherer Betrachtung wirst Du bemerken, dass die THC-Gehalte sehr niedrig sind, während jeweils ein hoher THCA-Gehalt ausgewiesen wird.

(0.75 × 0.877 × % THCA) + % THC

Bringt mich aber nicht weiter. Wie kann es also sein das ein reines Naturprodukt so viel Wirkstoff enthält, das es in ganz klar Extrahierter Form (egal wie, geschüttelt, gebubbelt, Rosin, oder auch Gas/Alkohol extrahiert) niemals so viel sein kann wie Angegeben ?

Es kann also doch kein Durchscnittswert in Pflanzenteilen ermittelt werden der sich nicht allein auf die Trichomenköpfe bezieht, und somit rein gar keine Aussagekraft haben dürfte.

Sprich, wenn ich Hasch mache, z.B. per Schütteln der gefrorenen zerkleinerten Blüten kann man mit ca. 10% Ertrag rechnen. Nehme ich dafür ein old school Gras mit 10% THC und einen neuen Cali Strain mit 30% Breederangabe) verändert sich die Hasch menge nur marginal, also ich werde aus dem Cali Zeug keine 30% Hasch rausholen.

Es muss doch also so sein dass, bei dieser Messmethode (egal welche angewandt wird) nur der THC/bzw. THCA Gehalt der einzelnen Trichome gemessen wird. Was wieder rum zur Folge hätte das ein aus Skunk 1 mit meinetwegen 15% THC auch nur ein Hasch mit 15% gewonnen werden kann währen ein Apple Fritter Strain ein 30%tiges Hasch kann. ?

Mal die doofe KI befragt und die spuckt folgendes aus:

Typische THC-Gehalte

  • Durchschnittliches Haschisch: Oft zwischen 10 und 15 %.

  • Hochwertiges Haschisch: Kann über 20 % THC enthalten.

  • Beschlagnahmtes Haschisch: Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigte einen Bereich von 4 bis 28 % THC.

  • Haschischöl: Kann je nach Herstellungsprozess einen sehr hohen THC-Gehalt von 20 bis zu 90 % erreichen.

Lassen wir jetzt mal Streckmittel etc. aussen vor, warum kann bei Hasch von einem THC/THCA Gehalt von unter 30% ausgegangen werden wenn Blüten teils mehr liefern können ?

Vielleicht hat ja jemand eine verständliche Erklärung, ich währe dankbar.

Mr.Nicebud

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Da ich Kiffer bin hab ich für so was schweres Chatgpt gefragt…

Gute Fragen — da steckt viel Verwirrung drin, weil Begriffe (THC, THCA, „Blüte“, „Concentrate“, %-Angaben) oft vermischt werden. Ich erkläre erst die Grundlagen, dann rechne mit Beispielen durch und fasse am Ende kurz zusammen, worauf du wirklich achten musst.

  1. Was bedeuten diese Prozent-Angaben wirklich?

% THC = Masse THC geteilt durch Gesamtmasse der Probe (meist in % w/w auf trockener Basis).

Bei Grünzeug wird meist gemessen: THC + THCA. Labs geben häufig das potentielle Total-THC an:
Total THC = THC + 0.877 × THCA
Die 0.877 ist der Umrechnungsfaktor, weil THCA bei Decarboxylierung CO₂ verliert (kleinerer Molekulargewichts-Faktor).

Messmethoden: HPLC misst THC und THCA getrennt (kalt). GC kann THCA während Messung decarboxylieren — das führt zu Verwirrungen.

Wichtig: Angabe ist bezogen auf das Gewicht der Probe (z. B. 1 g Blüte mit 30 % THC enthält 0,30 g = 300 mg THC).

  1. Kann ein Wert über 100 % entstehen?

Kurz: physikalisch: nein. Prozent ist Masse/Masse. Eine Probe kann nicht mehr als 100 % THC enthalten. Wenn irgendwo >100 % auftaucht, liegt das an:

falscher Bezugsbasis (z. B. THC als % der Cannabinoide statt % der Gesamtprobe),

Messfehler oder fehlerhafte Umrechnung (z. B. THCA wurde doppelt bzw. falsch angerechnet),

Marketing/Geschönig: irreale Werte aus kleinen, selektiven Tests.

  1. Dein Hash-Beispiel (500 g → 50 g): warum kommt da kein „300 %“ raus?

Du hast die falschen Annahmen kombiniert. Prozent bezieht sich immer auf die Masse der jeweiligen Probe.

Rechnen wir sauber durch:

Angenommen (falsch): 500 g Hash mit 40 % THC → THC-Masse = 500 g × 0,40 = 200 g THC insgesamt.

Wenn du daraus ein Extrakt erzeugst und am Ende nur 50 g Produkt hast, dann wäre die (theoretische) THC-Konzentration:
THC-Masse / Endmasse = 200 g / 50 g = 400 % → das ist unmöglich, denn 200 g THC passt nicht in 50 g Endprodukt. Daraus folgt: mindestens eine deiner Annahmen ist falsch (z. B. der Ausgangs-THC-Gehalt von 40 % war falsch) oder du hast die Begrifflichkeiten verwechselt (Hash ist bereits Konzentrat; 500 g Hash mit 40 % bedeutet 200 g THC — das ist möglich, aber dann kann man nicht daraus 50 g Endprodukt mit 200 g THC machen).

Realistischer Rechenweg: Die absolute THC-Menge bleibt (abzüglich Verlusten) erhalten. Also:

Start: 500 g Hash mit X % THC → THCstart = 500×X.

Ende: 50 g Konzentrat mit Y % THC → THCend = 50×Y.
Conservation (maximal, bei 0 Verlust): THCend ≤ THCstart. Also 50×Y ≤ 500×X ⇒ Y ≤ 10×X. Praktisch aber: Y ≤ 100 % (physikalisch), also X muss klein genug sein, damit das konsistent ist.

Beispiel reell:

Wenn Endprodukt 50 g und 80 % THC (sehr potent) → THCend = 50×0.80 = 40 g THC.
Dann musste das Ausgangs-Material mindestens 40 g THC enthalten. Bei 500 g Startmaterial heißt das X = 40/500 = 8 % THC (nicht 40 %).

  1. Warum behaupten Züchter „>30 % THC“? Wie wird das erreicht / gemessen?

Selektive Stichproben: oft nur die besten Knospen oder kleinste Chargen getestet (cherry-picking).

Optimierte Wachstumsbedingungen: Licht, Nährstoffe, Erntezeitpunkt (späte Ernte → mehr THCA), Trocken/Mani-/Curing optimiert.

Genetik/Phänotyp-Selektion: innerhalb einer Sorte werden die stärksten Phänotypen weitervermehrt.

Labormethode & Umrechnung: HPLC vs GC, ob Total-THC oder nur THC gemeldet, trockenes Gewicht vs nass.

Kleiner Messfehler & Marketing: Hersteller runden auf oder berufen sich auf Spitzenwerte.

Typische reale Bereiche (grob):

Blüte (getrocknet): ca. 10–30+ % Total THC (Top-Phenotypes selten >30 %).

Hash / Resins: 20–60 % je nach Methode/Qualität.

BHO/Wax/Shatter: 50–90 % (oft 60–80 %).

Distillate: oft >90 % (reinere Fraktion).

  1. Praktische Hinweise zur Interpretation von Laborberichten

Frag nach / achte auf:

  1. Auf welcher Basis? % auf trockenem Gewicht? mg/g?

  2. Was genau wurde gemessen? THC, THCA separat, oder „Total THC“ (THC + 0.877×THCA)?

  3. Welche Methode? HPLC ist Standard für Cannabis (misst kalt). GC kann decarboxylieren.

  4. Stichprobegröße & Homogenität: Wurde die ganze Charge oder nur ein kleines Stück analysiert?

  5. Summe aller Cannabinoide: Manchmal ist „Total Cannabinoids“ aussagekräftiger (THC + CBD + CBG + …).

  6. Lab-Zertifikat (CoA): am besten ein vollständiges Certificate of Analysis.

  1. Was sagen diese Werte über die Wirkung aus?

Nur teilweise etwas: höherer THC-% kann stärkere psychoaktive Wirkung bedeuten, aber Wirkung ist auch von:

THCA/THC-Verhältnis (raw vs decarboxylierte Form),

anderen Cannabinoiden (z. B. CBD moduliert Wirkung),

Terpenprofil (Aroma/Terpenen beeinflussen subjektive Wirkung),

Konsummethode (Rauchen vs Essen vs Sublingual),

Toleranz und Körpergewicht des Konsumenten.

  1. Kurz-Zusammenfassung (auf den Punkt)

%-Angaben beziehen sich auf Masse/Masse (meist trocken). >100 % ist physikalisch unmöglich.

Total-THC = THC + 0.877×THCA (wichtig bei Messung/Umrechnung).

Konzentration nach Extraktion kann steigen, aber Gesamtmasse THC bleibt erhalten (abzüglich Verlusten) — du kannst nicht „mehr THC erzeugen“.

Wenn Zahlen nicht zusammenpassen (z. B. 500 g → 50 g mit unrealistischen %-Angaben), ist entweder die Bezugsbasis falsch oder die Angaben sind fehlerhaft/marketinggetrieben.

Immer CoA/Methode anschauen, nicht nur die Schlagzeile („30 %“).

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Hallo
Ich versuche mal den Anfang zu machen.
Mal sehen ob mein wissen ausreicht.

Du vermischst hier einfach zu viel und vergisst die einzelnen Verfahren zu differenzieren.

Erstmal ist es wichtig das du dir bewust machst das es zwei formen gibt in denen THC vorliegt.
Die eine art hast du zum beispiel in den Trichomen und das ist das THC. Was dann z.B. im Hasch landet. Egal ob Bubble oder Skiff.

Dann hast du noch das in der Pflanze gebundene THCA. Das am ende auch den größeren anteil ausmacht. Aber das musst du erst umwandeln um es für uns nutzbar zu machen. Diese Umwandlung findet so weit ich weiß nur durch Hitze statt. Egal ob niedrige Temperaturen über länger Zeiträume wie beim Butter machen. Oder explosiv wie beim Rauchen.

Und da du beim Hasch machen nur das in den Trichomen vorandene THC nutzt hast du natürlich einen geringeren THC Anteil als bei Rosin wo über Hitze und Druck auch das THCA umgewandelt wird und extrahiert wird.
Deswegen sind Extrakte in der regel die stärkste form des Konsums.

Aber der gehalt vom THC sagt nichts über die Menge des gewonnenen Hasch aus.
Das ist wie beim Alk nur weil der Schnaps mer Volumen % hat hast du nicht mehr Flüssigkeit in der Flasche. Es sagt nur was über die Wirkungsstärke aus.
So kannst du das auch mit dem Gehalt bei den Breader angaben sehen. Es sagt nichts über die zu gewinnende Menge aus sondern nur wie gesättigt die Menge mit THC ist.

Hoffe das war jetzt nicht zu daneben und konnte dir etwas helfen.

Grüße :grin::call_me_hand:

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Mhhh… Ja nun das ist ja soweit klar aber was passiert wenn der Ausgangswert bei 30% liegt…

Ich meine ich bin voll bei dir, aber dann sind die Breederangaben zum THC Wert ja total daneben oder ? Weil bei der Menge an Blatt/grün Material kann man kaum auf Werte über 10% THC kommen, selbst wenn die Trichome tatsächlich 100% enthalten würden. Und auch wenn man annimmt das der THCA Gehalt in der Blüte beträchtlich währe, müsste man dennoch die Masse des Blütenstandes der dann total ausgelaugt (durch was auch immer, nehmen wir an Isopropanol etc.) daliegt nur noch maximal 70% des ursprünglichen Gewichtes (trocken) aufweisen. Und in diesem Beispiel dürfte dann der THC/A Gehalt im Derivat ja auch nicht unter zumindest 99% liegen.

Gehen wir von dieser Annahme aus müsste es möglich sein aus jeder X Beliebigen Sorte mit dem gleichen Verfahren (z.B. Rosin Presse oder Isopropanol extraktion ) ein nahezu reines Produkt schaffen aber bei der Sorte mit 10% einfach dreimal weniger als mit der 30% Sorte ? Richtig ?

Mr.Nicebud

Du hast da einen denkfehler Du wirst niemals bei 300% landen weil es das nicht gibt.

Wenn du wein hast mit 10% alkohol und du möchtest den potenzieren dann machst du weinbrand.
Der hat dann 40% alkohol, ist also bei gleicher menge 4 mal so stark.
Den kannst du auch noch mal stärker machen, aber das endet bei 100%, es gibt keinen 101% alkohol.
Genausowenig gibt es etwas mit 300% THC.

Du vermischt hier einige sachen miteinander.

Um bei deinem besipiel da oben zu bleiben :
Du hast blüten mit 30% THC und machst premium hasch draus dann glaub mal nicht das du aus 500g reiner pflanzenmasse 50g traditionelles hasch machst, das wäre ein return von 10%, das ist bei traditionellem hasch viel weniger, für ein premium produkt von erster siebung würde ich aus dem bauch raus eher so 2-5% schätzen.
Sprich, aus 500g blüten entstehen nicht 50g premium hasch.

Das sieht eher so aus :
5g premium, 15gnormales und 10g kommerzielles hasch.

diese zahlen die du da siehst sprechen von traditionell hergestelltem hasch, das sind pflanzen die irgendwas von 2-10% THC haben. Beldia und konsorten, das sind keine hochleistungs hybride, das sind landrassen von einem kargen berg.
Aus soetwas wird in mühevoller handarbeit und mit lange gelerntem handwerk ein haschisch mit über 25% thc, und das mit mechanischer extraktion (d.h. klopfen/schlagen) , dafür wird eine riesen menge material verwendet.

Das ist so als wenn du aus federweißer der 2% alkohol hat erst wein und dann weinbrand machst.

Und ja, es gibt in traditionellen anbaugebieten auch traditionell hergestelltes hasch aber mit modernen sorten, da ist der ertrag dann natürlich höher.

Und die nächste evolutionsstufe davon ist dann das moderne high-tech hasch aus traditionellen anbaugebieten, in der vergangenheit zum beispiel water-hash aus nepal/marokko oder jetzt ganz tagesaktuell hightech hasch aus marokko.
Die neuen sachen kommen sortenrein und hochqualitativ auf den markt.

In marokko in der hasch-community war früher mercedes das größte thema, heute redet jeder nur noch über kühlschränke und ganze kühlzellen.

Die neuen hasch-sorten aus marokko kommen hoch aufgearbeitet daher und haben thc werte weit jenseits der vorher bekannten.
Die haschplatten sehen teilweise aus als wenn sie in öl gewalzt wurden.

Seit ein paar jahren drücken produkte wie „sortenreiner 160-45micron sift“ in riegel/platten gepresst oder ganz edel „fresh frozen static“ auf den markt.

Sowas hat mit traditionellem hasch nicht mehr viel zu tun sondern gehört eher in die kategorie „high tech extrakt“ , das merkt man auch am preis.

Eine platte feinster sift kostet im einkauf das was normales hasch früher im verkauf gekostet hat.

Und die potenz wie auch der grampreis für premium „fresh frozen static full melt“ erreicht ice-o-lator niveau und zeigt die aktuell höchste reinheit und qualität aus einem traditionallem anbauland, da hinken alle anderen weit hinterher.

sowas landet in ausnahmefällen bei 70-75% thc, meisstens eher so 65-70%, was schon absolute rekordwerte sind. und für solch ein premium produkt wird ein weiter weg gegangen aus anbau, ernste, trocknung und verarbeitung bis schließlich zur kühlung die entscheidend ist für die bewahrung der qualität.

Kühlketten und deren einhaltung sind nun ein größeres thema als die sorte oder der bauer.

Die dealer haben jetzt kühltaschen statt bauchtaschen, oder zumindest nen kühlakku in ihrer
gucci männerhandtasche einstecken.
Wo es früher noch hieß „bring ma ne packung marlboro mit wenn du kommst“ heißt es heute „ey, geh ma noch bei action vorbei und bring kühlakkus mit, ich hab meine beim custy vergessen“

und abschließend, wenn es dich interessiert, schreib doch mal die leute von purpl pro an, die verkaufen einen mobilen thc tester für richtig viel geld, Contact the Purpl PRO Team vielleicht sind die ja auskunftsfreudig.

Mir ist schon klar das man nicht auf über 100% kommen kann das habe ich ja schon geschrieben.

Bei einem THC Test werden die Blüten zerkleinert, Zentrifugiert etc….. In einem Labor, und die kommen trotz Blattanteil (nenne ich jetzt mal so, also die Blüte an sich) auf Werte von teils 36% (wieder rum Breeder Angaben) …

Zurück zum Beispiel: Wenn ich “nur” 5 g Premium Hasch gewinnen kann aus 500 g reiner Blütenmasse (und diese 30% THC hat), dann müsste das Zeug ja eine astronomische Potenz haben selbst wenn noch ein großteil des THC`s in den Blüten verbleibt.

Das währen bei 500g mit 30% ja immerhin 150g 100%tiges THC wenn die 30% stimmen sollten.

Also ist die Angabe einfach nur Müll, und eher bei 3% statt 30%…. Bzw. nicht mal 1 % bei einer hochpotenten Sorte a la Apple Fritter z.B.

Mir geht es ja darum, falls es unter Laborbedingungen möglich währe das THC zu extrahieren würde man ja bei dem 500g Beispiel auf 150g reines THC kommen, das ist ja nun unrealistisch.

Das Beispiel Alkohol zeigt es ja ganz deutlich, nimmt man eine Maß Bier (1l) mit 5% Alkohol (wobei das Ja Volumenprozent sind) würden bei einer sehr sauberen Destillation maximal 50ml 100% Alkohol rauskommen, das ist mir vollkommen klar.

Im Übrigen kann man durchaus 50g Premium Haschisch aus 500g potenten Blüten extrahieren. Also nahezu weißes ganz leicht beiges Pulver/Sift. Ich mache das mit einem Gerät mit ich glaube 36my Sieb mit Schockgefrosteten zerkleinerten Blüten (-45 Grad) die dann bei ca. -25 Grad für ne knappe Stunde laufen). Wenn ich das Material dann noch mit einer Rosin Presse bearbeite kommen da schon annähernd 5g raus. Da kann man rechnen wie man will, die Angaben der Breeder/Labore sind einfach nicht realistisch.

Nehme ich die gleiche Menge und extrahiere mittels Butan Gas oder Isopropanol (ist verboten und scheiß gefährlich!, das ist nur ein Beispiel!) müsste der Wirkungsgrad noch höher sein und man kommt vielleicht auf 3-5g. Dabei sollte man schon sehr nahe an das Optimum kommen.

Es werden Extrakte angeboten wie z.B: THC Wax. Der Wirkstoffanteil dabei wird angegeben mit bis zu 80% THC. … Ebenso wie oben schon beschrieben BHO oder Shatter. Aber es gibt nichts mit 100%.

Wenn ich nun hergehe und BHO mache aus 100g angeblich 30% prozentigem Weed (also nur hochpotenten zerkleinerten Blüten) und alles unter Laborbedingungen Stattfindet müssten 30g reines THC übrig bleiben…. Aber wir sprechen von hier von maximal 1g, also keinem THC gehalt von 30% sondern von 1%.

Also alles nur ein Werbegag.

Mr.Nicebud

Ich hätte in paar fragen :
was für ein „gerät“ benutzt du denn von dem du da sprichst?
Womit frierst du blüten bei -45C ein?
Und wie hälst du dieses material dann auf -25C während du es extrahierst?!
und du benutzt ein 36 micron sieb für besagte siebung?

Und mit diesem 36micron sieb hast du beim trockensiften einen return von 10% sift = 50g oder wie? Und das ergibt dann 5g rosin?

ich verstehe so ziemlich alles an dieser rechnung da oben nicht, wäre toll wenn du das nochmnal erklärst, besonders interessiert mich deine „maschine“.

Ja, hat es ja auch.

Apple fritter hat nach deinem beispiel da oben also 10mg thc pro 1000mg blütegewicht aka 1%?

die meissten leute die ich kenne die open blast machen enden von 500G ausgangsmaterial bei 10-20% return bei flower, aka 50-100g BHO und das hat wiederum eine potenz von 50-75%.

also in 1000mg BHO sind irgendwas von 500-750mg THC.

wenn bei dir bei 100g blasting nur 1g bho übrig bleibt ist entweder dein material giga-schrott oder du hast was falsch gemacht.

Also wenn du via lösungsmittel „alles“ extrahierst und das anschließend aufreinigst endest du bei 500g hochpotentem cannabis vielleicht mit 50g reinem thc, vielleicht auch 70 oder 80, aber keine 150g (30% return) .

Das liegt aber nicht an der nicht vorhandenen menge thc in der biomasse sondern am extraktionsweg. Du hast auf dem weg immer einen verlust, lösungsmittel wie alkohol, co2 oder butan können nicht alles lösen, und nicht alles löst sich, es verbleibt immer thc irgendwo und es geht immer thc beim aufreinigen verloren.

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Also ich nutze eine Maschine, ein Heisenberg Nachbau so ungefähr. Das Sieb hat nicht 36my, es hat 72, sorry mein Fehler.

Getrocknete Blüten werden zerkleinert in einem Schockfroster auf -45 Grad gebracht, und Anschließend in einer Tiefkühlzelle mit der Maschine bearbeitet, bei unter -20 Grad. Kann man auch zuhause machen mit -18 Tiefkühler und dann im Winter bei -12 Grad draussen. z.B. Ist halt nicht so effektiv.

Genau 50 g nicht, aber ungefähr, ca. 10% bei der Rosin Presse dann auch noch mal ca. 10% Ausbeute. Kann Schwanken ganz klar, kommt auf das Ausgangsmaterial an.

Ich denke ihr habt einfach meine Frage etwas Falsch verstanden.

Nein das war nur eine Annahme, wenn ich die oben geschilderten Rechenwege durchgehe.

Das ist ein Schritt in die Richtige Richtung, danke dafür.

Also wie sähe es aus wenn man einen extrem hohen Wirkungsgrad erreicht, meinetwegen unter nahezu perfekten Laborbedingungen,

Haben nun z.B. die Trichome einer alten Landrasse an die 10% THC und die einer modernen Züchtung um 30% (bis zu 41%), wie verändert sich das Endergebnis nach der Extraktion (wie auch immer). Da kann ich aus eigener Erfahrung berichten das Sift vom hochpotenten Cali Strain mehr ballert als Sift vom Jahrzehnte Lang kultivierten alten Sorten, die Menge hingegen ist vergleichbar (und das ist was ich wissen will, weil ich nicht die Möglichkeit habe 100rte Proben zu machen). Also müsste der THC Gehalt bei einer altmodischen Methode der Extraktion :

A - Gleich zum Ausgangsprodukt sein, und die Menge einfach steigen bei Hochpotenten Sorten (also mehr Harz/Trichome auf den Blüten - Ist ja mehr oder minder durch eigene Versuche wiederlegt….

B - Der THC Gehalt währe ca. verdreifacht (10%-VS 30% Ausgangsmaterial) Scheidet auch aus weil man dabei teils zu nahe an die 100% Marke kommen würde (und das ist mein Causa Knaxus …), wenn man die angenommenen THC Werte von altmodischem Top Haschisch (sagen wir Tempel balls z.B: bei 20% aus ca. 10% starken Blüten entnimmt und somit kein Blattmaterial dabei ist.

Da kann man nun bei einer Sorte mit angeblich 41% doch nicht davon ausgehen 41% der getrockneten Blütenmasse, mehr oder minder reines THC extrahieren zu können.

Wenn nun also in so einer Modernen Kreuzung bis zu 41% THC drin sein soll, frage ich mich wo es sich versteckt. Wir haben schon THCA in dem grünen Material besprochen (das scheidet aus bei der altmodischen Extraktion mittels Schütteln/tumbeln. Wenn man aber nun unter Laborbedingungen eine Extraktion (mittels Ethanol, Isopropanol, CO² whatever) startet sollten da nicht bei einer Blütenmasse mit den angenommenen werten min. 1/3tel reines THC entstehen ? (und da gehe ich schon von massivem Verlust aus.)

Deshalb meine Beispielrechnung das nur maximal 1-3% THC maximal in den Blüten sein könnten. (fiktiv).

Jetzt gehe ich halt her und habe natürlich nur 3 Pflanzen Outdoor, Der Ertrag ist leider zu hoch, selbst in staubtrockenem Zustand, also schüttele ich Hasch um nichts wegwerfen zu müssen. Die erreichbaren 10% Sift sind nur als Ungefähr angabe zu verstehen und beziehen sich auf Harzreiche Topbuds, keine Schnibbelreste etc. (da ist die Ausbeute natürlich geringer).

Letztes Jahr hatte ich das gleiche Problem, bei ca. 550g Ernte im trockenen Zustand mussten 500g (reine Blüten) entweder vernichtet oder weiterverarbeitet werden. Also erstmal durch die Maschine gelassen, ergab ungefähr 1/10tel also 10% sehr gutes Pulver, dann im Weingeist eingelegt und verdampfen lassen (also die Blütenmasse), das dann vermischt und am ende waren es doch gute 50g klebriges Haschisch, mit einer extremen Stärke.

Nochmals ganz vereinfacht die Frage:

Eine Standart Old School Cannabis Pflanze hat meinetwegen 5-12% THC, die modernen Sorten 25-42%. erhalte ich beim Schütteln einfach nur 3mal so viel gleichwertigen Sift oder erhalte ich eine ungefähr gleich hohe Menge mit 3-4fachem THC Gehalt (da kommt wieder die 100& Hürde ins Spiel ?

Daraus resultiert auch meine nur Beispielhafte Bemerkung das dies Zeug ja kaum mehr als 1-3% enthalten kann wenn man sich das mal überlegt, bzw. die in diesem Strang offengelegten Rechnungen mit einbezieht.

Hoffe das war verständlich.

Mr.Nicebud

Hallo
Rein Theoretisch hast du ja recht.
Nur du darfst nicht vergessen das eine ist ein Wert der in einem Gaschromatographen gewonnen wird. Und bei dem Verfahren wird nu mal das Theoretisch verfügbare THC festgestellt.

Aber der Wert ist für uns nicht nutzbar und auch Technisch schwer bis garnicht umsetzbar.

Denn du hast Verunreinigungen und Verluste und meist auch nicht die Möglichkeit der 100% Gewinnung weil die Verfahren es nicht her geben.

z.B. Du wirst beim Hasch machen nicht alle Trichome erwischen und in den Trichomen ist ja auch kein 100% reines THC enthalten. Und auch nicht 100% des im Gras enthaltenen THC.

Deswegen wirst du am ende immer nur eine Mischkalkulation haben. Aus Gewicht und Gehalt.

Rein Theoretisch müsste eine Potentere Sorte mehr ergeben als eine weniger Potente. Aber du wirst nie den Mathematisch theoretischen Unterschied zu 100% erreichen.

Hab mal ein Bericht gesehen das es in Spanien 90%+ Rosin gibt. Aber das wird aus Potentem guten Skliff gepresst. Und alleine daran siehst du das die auf Konzentrierung des Wertes auf 100% ThC sehr verlustreich ist.

Ich möchte jetzt nicht sagen das die Breader bei ihren Angaben zum Gehalt lügen. Zu mindestens nicht die die auch auf dem US Markt aktiv sind wegen der Klagemöglichkeiten.
Aber sie werden nicht den erst besten Wert genommen haben. Und bestimmt mehrere Phänotypen zur verfügung gehabt haben zum testen.

Ich würde sagen mach dich nicht so verrückt mit diesen Zahlen.
Und versuche einfach das beste raus zu holen.

Vieles anderes ist auch einfach nur Marketing.

Grüße :grin::call_me_hand:

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