Welches Glas zum fermentieren?

Kann zum fermentieren normales Braunglas verwendet werden oder benötigt es komplette Dunkelheit?

Wie lange kann man weed bei 60% Luftfeuchtem im Glas aufbewahren? Geht die Fermentation immer weiter? Empfiehlt es sich eventuell weed einzufrieden oder ist es wie bei gutem Wein, dass das weed immer besser wird je länger es dunkel gelagert wird?

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Ich nutze normale 1L Bügelgläser und lagere alles dunkel in einen Schrank. Mein ältestes Weed ist 4 1/2 Jahre alt, damals noch von meinem ersten Grow. Ich behalte von jedem grow ein paar Gramm zum dauerhaften lagern, das dann allerdings in 200ml Bügelgläser, alle Gläser mit Boveda packs. Die Farbe von den Buds ist recht dunkel braun geworden, der Geruch ist insgesamt etwas würziger und erdiger , vom Geschmack und vom rauchverhalten intensiver bei gefühlt gleichbleibenden Effekt.

Einfrieren habe ich noch nicht gehört, würde ich auch nicht machen.

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Moin,

einfrieren klappt wunderbar.
Trocknen lassen, vakuumieren und ab in die Tiefkühltruhe. Hält sich viele Jahre. Das Aroma entwickeltbsich selbst bei -18 Grad positiv.

Grüße

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Interessant! Wie verhält sich das beim auftauen, wie lange lässt du es liegen bis zum Konsum?

Die eigentliche Fermentation findet ja statt, wenn noch zu viel Feuchtigkeit in den Blüten ist, als dass man sie längere Zeit verschlossen lagern könnte. Daher regelmäßig durchlüften, bevor es in Schimmel umschlägt. Wenn die Blüten aber zuende getrocknet sind, verändern sich Geruch und Geschmack nur noch langsam, sie sind aber auch bei Zimmertemperatur noch nach ein paar Jahren gut rauchbar. Maximale Lagerung ohne schwere Qualitätseinbußen irgendwo zwischen fünf und zehn Jahren.
Dein Fermentierbehälter kann ja im Schrank oder in einem Karton stehen, dann haben die Blüten auch bei normalem Glas komplette Dunkelheit.

Hierfür empfehlen sich Mirongläser, wie diese MIRON Weithalsdose aus Violettglas, verschiedene Größen hier.
Zusammen mit einem Boveda ist das :ok_hand:t3:

Violettglas ist Abstand das beste um Dinge wie Weed, Kaffee, Tee oder andere Kräuter aufzubewahren :victory_hand:t3:

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Ich benutze ganz normale Gurken- und Bockwurstgläser und die stehen bei mir im Schrank, da kommt kein Licht ran.
Ich finde, Weed ist eh erst nach 2-3 Monaten gut Rauchbar.
Je älter, umso besser. :v:

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Einfach grove bags. Da kann kein Glas der Welt preislich mithalten… dazu einfach nach dem trocknen rein und liegen lassen.

Ich wollte die Blüten nach der Ernte erstmal Lufttrocknen und sobald die Stängel kurz vorm knacken sind das ganze in ein Glas mit 62% Boveda Pack.
Hätte mich dann jetzt für Violettglas statt Braunglas entschieden. Kann ich das so machen?

Oder darf zwecks Fermentierung das Boveda Pack erst später nach der Fermentierung in das Glas? Das ist mir noch nicht so ganz klar, denn bei der Fermentierung soll ja der trockungsprozesse in die Länge gezogen werden.

Ähhh Nein!
Z.B. zahlt man für 1 Gurkenglas 530g (1L Volumen) 1,59€. Da hat man Essen und das Glas, dazu kommt noch das Glas + Deckel gehen nicht auf natürlicherweise kaputt. Wenn man aber gerne sein Weed in Plastik lagern will, nur zu. hier mal die Preise für die gbags https://www.idealo.de/preisvergleich/Liste/120703535/terploc.html

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Ach ohne Bovedas und hygrometer? Grove bags > mini gurken glas. Grove bags sind das beste und einfachste System.

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Ohne Boveda.
Hygrometer nutze ich nur beim runtertrocknen auf ~62% (ca. 2 Wochen) dann kommt alles so in den Gläsern. Früher gab dieses Zeug auch nicht und hatten wie heute super Zeug.
Schimmel hatte ich auch noch nie.

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Einfach ja aber nicht das beste.

Plastik kann sich elektrisch aufladen und die Trichome anziehen, so brechen diese auch leichter ab.

Das hast du mit Glas nicht und das habe ich auch nicht in meinem Humidor.

Ich nutze einen Humidor, rlf liegt bei 58% bis 62% und das klappt super.

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Hallo,

Ich hab es einfach etwa 10 Tage trocknen lassen, bis die Stängel geknackt haben, dann eingeschweißt. Ist dann ziemlich trocken. Da ist dann kaum noch restwasser drin, das gefrieren kann. Wird aber gut konserviert.
Kann man aus dem Gefrierfach holen und sofort nutzen. Wie gesagt, vakuumverschweißt. Da kommt ja auch keine feuchtigkeit mehr ran.

Wenn man so ein tütchen öffnet, verströmt es ordentlich Geruch. 5 Jahre sind kein Problem.

Wie lange ich es liegen lasse, bevor ich da ran gehe kann ich nicht pauschal sagen. Paar Gramm pack ich in ne Dose, rest geht ins Gefrierfach. Liegt da ne ganze Weile.

Anfänger sollten der Thema Fermentation ganz schnell wieder vergessen. Da hat man sich Ruckzuck die erste Ernte versaut, wenn es Schimmel gibt.

Trocknen bis die Stängel leicht knacken, und ab ins Glas. Dann ist alles schön trocken, es schimmelt nichts und das Aroma kommt mit der Zeit.

Da muss man keinen Heckmeck betreiben. Das geht eher nach hinten los. Richtig zrocknen und fertig. Wenn man Überschuss hat, kann man damit ja experimentieren.

Statt Fermentation ist ja vielleicht das wichtigere Stichwort Oxidation.
Die trockene Ernte, bei möglichst geringem Sauerstoffgehalt reifen lassen, um oxidation von gewollten Inhaltsstoffen auszuschließen.

Grüße

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Totaler Blödsinn, 8 Monate circa im grove bag, gar nichts passiert mit den Trichomen. Aber ich rede hier ja gegen eine Wand von Ahnungslosen die sich sonst was zusammen dichten..

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Ich hab zumindest Quellen

https://www.quora.com/Weed-packed-in-plastic-bags-or-in-contact-with-air-can-lose-its-potency-How-true-is-this

Zitat:„Plastiktüten und Plastikbehälter vermeiden
Verwenden Sie zur Lagerung Ihrer Cannabisblüten keine Plastiktüten oder Plastikbehälter. Das verwende Plastikmaterial kann statische Aufladung besitzen und die empfindlichen Trichome in Mitleidenschaft ziehen und somit die Wirkungsweise verfälschen. Trichome sind die winzigen, kristallähnlichen Haare auf den Blüten, die Cannabinoide und Terpene produzieren. Glasgefäße mit einem luftdichten Verschluss, wie Einmachgläser, sind hier die richtige Wahl. Diese Behältnisse können sich nicht statisch aufladen und begrenzen die Sauerstoffexposition.“

Und deine Quelle?
„Sehe ich selber bro?“

Auch wenn ich mich auf das Infighting hier ausnahmsweise mal nicht einlassen will: Grove Bags sind schon etwas durchdachter als normale Weed Baggies, und die haben auch daran gedacht:

Anti-Static: An element added to create a neutral charge down the sidewall of our packaging. This prevents the package from stripping trichomes off of your product which contain 90% of the flower’s terpenes.

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Soll kein Fight sein, wenn das wirklich 100% so gegeben ist dann top!

Aber du hast ne Quelle (gehe ich von aus xD das Zitat sieht sonaus) und damit ein Vernünftiges Argument.
Damit kann man arbeiten oder sich sogar überzeugen lassen.

Besser als zu sagen ist halt so. :v:

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Die Bags sind antistatisch. Da klebt auch nach nem Jahr nichts an den Wänden.

Für mich hat das nichts mit Fermentation zu tun. Ich trockne die Blüten mit Blättern dran zwei bis drei Tage, danach kommen sie in einen Behälter mit Deckel, mit möglichst wenig Zwischenräumen. Jeden Tag hole ich sie mindestens einmal 'raus für ein paar Minuten, und packe sie danach wieder 'rein. Das geht so weiter für vielleicht 10- 15 Tage. Um Schimmel auszuschließen, trockne ich sie vielleicht nochmal ein, zwei Tage an der Luft und packe sie dann endgültig weg. Richtig getrimmt wird, wenn konsumiert werden soll, aber die Fermentation ist dann durch.

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