Grundinformationen
Wie der Titel schon vermuten läßt, ist dies die Fortsetzung und Ihr findet alle Grundinformationen hier: 3/1 Der Smaragd Garten - Bursting Into Life (Episode 1)
und hier:
3/2 Der Smaragd Garten - Breaking Bud (Episode 2)
Der erste Teil diente lediglich dazu blühkompetente Stecklinge von 9 verschiedene Samenpflanzen herzustellen und gleichzeitig 9 Mutterpflanzen im Sommer unter Long Days (LD) also vegetativ zu halten.
Im Sommer haben wir dann die Genetiken verglichen (2ter Teil) und was vom Sommer übrig blieb (The Remains of the Summer) nämlich Octavia und Ashara Stecklinge haben wir in die Endtöpfe gepflanzt, die sich jetzt in der Growbox befinden:
Letzter Tag im Spätsommer 1L Töpfe:
Die Stecklinge hatten 24/0 Licht: Draußen (Tags) Sonne und drinnen (Nachts) mit 11 Watt also ~1.2 Watt pro Pflanze in einer hoch reflektierenden Umgebung. der Endtopf hat jetzt 3.4L Medium. Das ist immer noch das gleiche Medium, daß wir seit Anfang des Jahres recyclen und in den letzten Wochen mit Regenwasser und Trimagnesiumdicitrat + Calcium Formiate feucht gehalten haben:
Es wurde nicht angegossen und die Wurzelballen in das noch feuchte Medium gesetzt:
an den Triebspitzen haben wir 450 PPFD und auf Topfkante 100 PPFD bei 35 Watt:
Heute sind die Pflanzen schon weiter und wir haben die Bodenplatten eingesetzt:
Wir sind jetzt weiter bei 450PPFD bei 41Watt (~4.5 Watt/Pflanze). Die Wattzahl steigt, weil das Canopy wächst und die Pflanzen die dominante Lichtsenke bilden. Dies ist ein fundamentaler Unterschied zu einem normalen Grow bei dem die Lichtstärke pro Fläche geregelt ist. Hier wird quasi die 3D Oberfläche der Pflanze bestrahlt.Natürlich weiterhin mit einer Vorzugsrichtung von den LEDs: Wir regel das Licht so, dass wir die Ziel PPFD erreichen. Die Pflanzen eliminieren allerdings immer mehr Photonen durch größere Blattfläche oder wenn sie grüner werden. D.h. die optische Dichte des Canopy ist (relativ stark) an die skalare Beleuchtungsstärke gekoppelt.
Nach der ersten Passage der Photonen werden diese aber durch die Oberflächen randomisiert und treffen auch die Blattunterseiten. Grünes Licht von den Pflanzen wird außerdem auch effektiver zur Photosynthese eingesetzt.
Daher musste der Lichtsensor auch Beschichtet werden, da er sonst die Messung verfälscht, weil er im Lieferzustand schwarz ist und als -zustätzliche- Lichtsenke wirkt. Es ist auch klar, das normale PPFD/DLI Richtwerte nicht anwendbar sind, weil die effektiven PPFD/DLI höher liegen.
Der Abstand zur Lampe spielt nur eine untergeordnete Rolle, weil alle Oberflächen 94-96% des Lichtes diffus reflektieren. Man sieht auf dem Bild, dass die Pflanzen kaum Schatten werfen und das wird noch viel extremer, wenn die letzte Wand, die für das Foto herausgenommen wurde, eingesetzt ist.
Leider hatten wir in der Kohorte keine so extremen Alpha Phänotypen wie aus den letzen Grows wie Queen Mary oder Goldilock. Daher müssen wir auf 5x Octavia und 4x Ashara setzen.
Kann aber gut sein, das wir Fehler gemacht haben in den letzen Monaten und daher etwas enttäuscht sind. Jedenfalls verwenden wir aktuell die VEG - Nährlösung von den Automatics aus dem Grow die sich ganz wunderbar bewährt hat:
- 6L Regen + 4L Leitungswasser (10L)
- 970mg Calcium Formiate
- 10ml Fishmix
- 50ml CANNA Terra Vega
Sonnige Tage
und
Happy Growing
Luminous


































