Hier zwischendurch mal ein Vergleich von drei afrikanischen Landrassen, von gestern:
Moroccan Beldia Kif regular (meine bagseeds aus dem ACE Seeds Grow '24), south african Kwazulu (World of Seeds, feminisiert) und Durban Poison regular (Dutch Passion).
Wir hatten ja monatelang Dürre, während der ich mindestens alle zwei Wochen mit dem Wasserkanister anrücken musste, um die Pflanzen am Leben zu erhalten. Der Boden ist an beiden guerilla- spots augenscheinlich nicht der beste, ziemlich durchlässig, trocknet also eigentlich schnell aus. Trotzdem ist die trockene Zeit allen drei Landrassen gut bekommen, es sind halt keine drei Meter- Monster geworden. Aber dann: ein regnerischer, kühler Spätsommer. Ergebnis, die frühblühenden, trockenheitsresistenten Beldia bekamen Probleme mit Schimmel. Hier das verbliebene Weibchen:
Die Blüten waren zu 99% sauber, aber das Holz…
Der Chef- Züchter von ACE Seeds empfahl mir diese Woche, das Ding lieber zu ernten, es sei eh mehr oder weniger reif. Habe ich gestern auch gemacht. Eine Woche hätte ich ihr normalerweise noch gegönnt, aber das war jetzt wirklich langsam zu heikel.
Ich bin langsam ab von Beldia für Deutschland, die Resistenz ist ja höchstens durchschnittlich. Das Gras ist gut; nicht sehr stark, und für eine Hasch- Landrasse nicht zu narkotisch. Eher gut entspannend, und euphorisch. Manche berichten ja auch von einem gewissen psychedelischen touch. Aber für den guerilla- Anbau könnte die Gesundheit wirklich stabiler sein. Man sollte sie wohl auf einer glasüberdachten Terrasse anbauen, und sparsam gießen.
Bei Durban Poison sind die Männchen jetzt langsam am Ende ihrer Kräfte; so kamen sie denn auch weg. Man sieht hier zwei von vieren im Hintergrund. Die Lady ist south african Kwazulu.
Das einzige Durban Poison- Weibchen, leider war es die kleinste Pflanze von fünfen, hat null Schimmel.
Die Ernte ist in etwa drei Wochen normalerweise, also die Blüte wird sich noch etwas weiterentwickeln. Man sieht aber deutlich, dass da ein paar Samen in Arbeit sind.
Während die Durban eher kompakte, dicke Blüten hat, was auf die züchterische Weiterentwicklung der ursprünglichen Landrasse durch den breeder hinweist, hat die south african Kwazulu eine lockerere Struktur. Ziemlich verzweigt, und kleinere Blüten.
Kwazulu braucht vermutlich noch mindestens einen ganzen Monat; da wird sich noch was tun bei der Blüte. Bis jetzt ist sie aber recht gesund trotz der seltenen Betreuung und sparsamen Düngung. Es stehen sehr sonnige Tage bevor, in den Nachrichten spricht man von der Rückkehr des Sommers. Davon werden die beiden Ladys auf jeden Fall profitieren.