Alles über Nährstoffe beim Cannabis Anbau

Um wachsen zu können, benötigt Cannabis, genauso wie alle anderen Lebewesen und Pflanzen Nährstoffe. Fehlen bestimmte Nährstoffe, kommt es zu Mangelerscheinungen und demzufolge zu einer schlechten Ernte.

Beim Anbau ist es demnach wichtig, dass man den Pflanzen die richtigen Nährstoffe zur richtigen Zeit und in der richtigen Dosis zuführt. Hierbei muss man jedoch beachten, dass der Nährstoffbedarf von Cannabis von verschiedenen Faktoren abhängt. Die Sorte die man anbaut, die Anbaumethode und auch der Lebenszyklus, in dem sich die Pflanzen befinden, spielen hier wesentliche Rollen.

Warum braucht Cannabis Nährstoffe?

Wie fast alle Pflanzen braucht Cannabis folgendes, um zu wachsen:

  • Licht
  • Kohlendioxid (CO2)
  • Wasser
  • Nährstoffe

Die Pflanze nimmt Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf. Wasser (samt Nährstoffen) gelangt über die Wurzeln in der Erde in die Pflanze. Lichtenergie von der Lampe wird über das Chlorophyll auf den Blättern „aufgenommen“. Durch chemische Prozesse in der Pflanze wird das alles in Zuckerbausteine verarbeitet. Daraus baut die Pflanze ihre Zellen. Sauerstoff (O2) wird über die Blätter als „Abfallprodukt“ abgegeben.

CO2 + Lichtenergie + Wasser + Nährstoffe = Zucker + O2

Welche Nährstoffe braucht Cannabis?

Nährstoffe können wir in drei Kategorien aufteilen: Primäre Makro-Nährstoffe, Sekundäre Makro-Nährstoffe und Mikro-Nährstoffe. In der Tabelle unten findet man die wichtigsten aufgelistet.

Primäre Makro-Nährstoffe Sekundäre Makro-Nährstoffe Mikro-Nährstoffe
Stickstoff (N) Calcium (Ca) Eisen (Fe)
Phosphor (P) Schwefel (S) Mangan (Mn)
Kalium (K) Magnesium (Mg) Bor (B)
Kupfer (Cu)
Zink (Zn)
Molybdän (Mo)

Die Gruppierung in primäre und sekundäre Makro Nährstoffe und Mikro-Nährstoffe basiert auf die benötigte Menge für einen jeweiligen Nährstoff. Beispielsweise benötigt Cannabis mehr Stickstoff als z. B. Schwefel oder Calcium. Demnach wird Stickstoff als primärer Nährstoff bezeichnet. Unabhängig davon wie viel die Pflanzen jeweils von einem Nährstoff benötigen, sind jedoch alle für ein gesundes Wachstum notwendig.

Zusätzlich zu dieser Unterteilung kann man die Nährstoffe auch in mobile Nährstoffe und immobile Nährstoffe unterteilen. Das Wissen um letzteres hilft enorm, wenn man Mangelerscheinungen diagnostizieren und beheben will.

Mobile Nährstoffe kann Cannabis nämlich von einem Teil der Pflanze zum anderen bewegen. Beispielsweise kann die Pflanze Stickstoff aus alten Blättern ziehen, wo die Pflanze den Nährstoff speichert, um damit neue Blätter zu versorgen. Dies ist der Grund, warum bei Stickstoffmangel zuerst die älteren Blätter in der Mitte oder unten an der Pflanze Symptome zeigen.

Immobile Nährstoffe dagegen sind nicht beweglich. Diese verbleiben nach der Aufnahme am Ursprungsort. Deswegen zeigt sich ein Mangel an immobilen Nährstoffen meist an den jüngeren Blättern am oberen Teil der Pflanze.

Primäre Makro-Nährstoffe

Stickstoff (N) ist ein mobiler Nährstoff und einer der wichtigsten Nährstoffe den die Pflanzen für gesundes Wachstum benötigen. Er ist essenziell für die Regulierung der Eiweißerzeugung und das Wachstum der Blätter und Stängel. Fehlt Stickstoff, kommt es zu schwerwiegenden Wachstumsproblemen.

Phosphor (P) ist ein mobiler Nährstoff, der eine wichtige Rolle für die Photosynthese spielt. Besonders in der Blüte aber auch in der Keimlingsphase hat Cannabis einen erhöhten Bedarf an Phosphor. Fehlt Phosphor, wird das Bud Wachstum stark gehemmt. Die Ernte wird dann schwer darunter leiden.

Kalium (K) ist ein mobiler Nährstoff. Er spielt wichtige Rollen für die Temperaturregelung der Pflanzen und für die Produktion von Chlorophyll. Weiterhin erhöht Kalium die Widerstandskraft der Pflanzen. Fehlt das Element, werden die Pflanzen extrem anfällig für Krankheiten, Schimmel und Bakterien.

Sekundäre Makro-Nährstoffe

Magnesium (Mg) ist ein mobiler Nährstoff, der eine wichtige Rolle für die Photosynthese spielt. Magnesium ist auch Voraussetzung für die Verwertung von Schwefel, Phosphor und Stickstoff. Fehlt Magnesium, kommt es zu Wachstumsproblemen und starken Einbußen bei der Ernte.

Kalzium (Ca) ist ein immobiler Nährstoff, der wichtig für die Zellen der Pflanze ist. Fehlt dieses Element, ist die Pflanze im Wachstum stark gehemmt und die Buds werden sich in der Blüte nur krüppelhaft entwickeln.

Schwefel (S) ist ein immobiler Nährstoff. Cannabis benötigt Schwefel für die Produktion von Hormonen und Vitaminen. Ein Schwefelmangel ist zwar selten, kann aber durch zu wenig Magnesium in der Erde vorkommen. Cannabis benötigt nämlich Magnesium, um Schwefel zu bearbeiten.

Mikro-Nährstoffe

Zink (Zn) ist ein mobiler Nährstoff. Cannabis benötigt davon nicht viel, jedoch ist Zink ein extrem wichtiger Baustein für viele Stoffwechsel-Prozesse. Die Pflanze benötigt Zink für die Bildung von Chlorophyll, Proteinsynthese und Hormonausschüttung.

Mangan (Mn) ist ein immobiler Nährstoff den Cannabis braucht, um Enzyme aufzuspalten, welche für die Photosynthese und die Produktion von Chlorophyll benötigt werden. Fehlt das Element, ist das Wachstum der Pflanze ggf. stark gehemmt.

Eisen (Fe) ist ein immobiler Nährstoff, der eine wichtige Rolle für die Enzymbildung der Pflanze hat. Weiterhin ist Eisen auch essenziell für die Photosynthese und die Produktion von Chlorophyll. Fehlt Eisen, kommt es bei Cannabis zu schweren Wachstumsproblemen.

Bor (B) ist ein immobiler Nährstoff, der unter anderem auch wichtig zur Aufnahme von Kalzium ist. Fehlt Bor, wachsen die Blätter der Pflanze nur langsam und krüppelhaft.

Kupfer (Cu) ist ein immobiler Nährstoff den Cannabis insbesondere am Anfang der Blütephase benötigt. Fehlt Kupfer, kann dies die Entwicklung der Buds stören und die Ernte stark minimieren.

Molybdän (Mb) ist eine immobiler Nährstoff. Cannabis braucht zwar nur kleinste Mengen von diesem Element, jedoch spielt es eine wesentliche Rolle, damit die Pflanze Nitrat (Stickstoff) zu Ammonium umwandeln kann. Fehlt Molybdän, resultiert dies in Stickstoffmangel und demnach gravierende Wachstumsprobleme.

Welche Nährstoffe nun genau in Cannabis Dünger enthalten sind und in welcher Form hängt von der Art des Düngers ab. Es gibt nämlich zwei Hauptarten von Düngern, welche wir unterscheiden müssen: Mineralische Cannabis Dünger und organische Dünger.

Welche Nährstoffe sind in Düngern enthalten?

Mineralische Dünger enthalten eine Mischung aus den oben-genannten Makro und Mikro Nährstoffe in einer Form, die den Pflanzen sofort zur Verfügung steht. Meist sind dies leicht lösliche und schnell wirksame Nährsalze. Hierbei gibt es zum Hanfanbau meist zwei Arten eines mineralischen Düngers aus derselben Serie, einen Wachstumsdünger und einen Blütedünger. Grund: Cannabis hat in der Blüte einen anderen Nährstoffbedarf als im Wachstum.

Organische Dünger enthalten organische Substanzen mit pflanzlichem oder tierischem Ursprung. Beispiele dazu sind Melassen, Guano, Hornmehl oder Jauche, Gülle, Kompost und ähnliche organische Stoffe.

Hier gibt man Nährstoffe den Pflanzen nicht direkt, sondern man füttert Mikroorganismen in der Erde, um ein optimales Bodenleben zu schaffen. Die Mikroorganismen wandeln diese Bestandteile dann in Nährstoffe für die Pflanzen um. Diese Umwandlung dauert ein paar Tage, sodass die Pflanzen die Nährstoffe zeitverzögert bekommen.

Was ist der NPK Wert?

Dünger, die Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten bezeichnet man oft auch als NPK-Dünger oder Volldünger. Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) sind nämlich die drei Hauptelemente, welche Pflanzen zum Wachsen benötigen. (Gute Dünger enthalten meist auch noch sekundäre Nährstoffe und Mikroelemente.)

Wie viel von jedem Element drin ist, sprich das Verhältnis dieser Nährstoffe zueinander, ist oft auf der Flasche als NPK-Wert in Form von drei Ziffern angegeben. Das genaue NPK Verhältnis in einem Dünger unterscheidet sich je nach Hersteller und Dünger.

Denn unterschiedliche Pflanzen, und auch Cannabis in den verschiedenen Phasen haben jeweils einen unterschiedlichen Bedarf an diesen Elementen. Wachstumsdünger könnte beispielsweise einen NPK-Wert von 3-1-1 haben, sprich drei Teile Stickstoff und jeweils einen Teil Phosphor und Kalium. Ein Blütedünger mit einem NPK von 1-3-2 würde einen Teil Stickstoff, drei Teile Phosphor und zwei Teile Kalium enthalten, entsprechend dem Nähstoffbedarf von Cannabis in der Blüte.

Nährstoffbedarf in den jew. Lebensphasen

Eine der wichtigsten Faktoren für den Nährstoffbedarf von Cannabis ist das Alter der Pflanze bzw. die Lebensphase in der sich die Pflanze befinden. Beispielsweise braucht ein Keimling viel weniger Nährstoffe als eine große Pflanze im Wachstum.

Wie viel die Pflanze benötigt ist aber noch nicht alles. Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen ändert sich bei Cannabis je nach der Lebensphase der Pflanze nämlich auch. Gerade bei den drei Makronährstoffen ändert sich der Bedarf mit zunehmendem Wachstum der Pflanze.

Phase Stickstoff (N) Phosphor (P) Kalium (K)
Wachstum Hoch Niedrig Mittel
Blüte Niedrig Mittel bis Hoch Mittel bis Hoch
Unterschiedlicher NPK Bedarf von Cannabis in den jeweiligen Phasen

Keimung/Anzucht

Während der Anzuchtphase, wenn die Pflanze noch sehr jung ist, benötigt sie kaum Nährstoffe. Die Pflanze ist noch klein und die Wurzeln kaum ausgebildet, heißt sie kann nur wenig Nahrung oder Wasser aufnehmen.

In dieser frühen Lebensphase bekommt die Pflanze alles, was sie benötigt aus den Keimblättern. Sprich, in den ersten 3-4 Wochen sollte man Dünger gar nicht zugeben. Würde man die Pflanze jetzt schon mit Nährstoffen versorgen, würde dies das Wurzelwachstum hemmen. Auch kann man einen Keimling schnell überdüngen.

Wachstum

In der Wachstumsphase braucht Cannabis viel Stickstoff und benötigt relativ wenig Phosphor und Kalium. Dazu verwendet man in der Regel einen Wachstumsdünger, wo der enthaltene Nährstoffmix für das Wachstum dementsprechend optimiert ist. Solche Dünger enthalten viel Stickstoff und weniger von den anderen Elementen.

Während die Pflanze die Wurzeln immer mehr ausbildet und die Pflanze an Größe zunimmt (2-3 cm Höhenzuwachs am Tag sind keine Seltenheit) steigt dementsprechend auch der Nährstoffbedarf.

Blüte

Am Anfang der Blüte durchlaufen viele Sorten den sogenannten „Stretch“, wo sie noch gewaltig an Höhe zunehmen, je nach Sorte bis zum drei- oder vierfacher der derzeitigen Höhe. Sobald der Stretch vorüber ist, etwa 2-3 Wochen nach dem Beginn der Blüte, wächst die Pflanze (fast) nicht mehr. Sie konzentriert sich nun vollends auf die Ausbildung der Buds. Jetzt benötigt die Pflanze nur noch wenig vom Wachstumsnährstoff Stickstoff, hat nun aber einen hohen Bedarf an Phosphor und Kalium.

Durch den veränderten Nährstoffbedarf verwendet man beim Anbau meist zwei verschiedene Dünger: Einen Wachstumsdünger mit dem optimalen Nährstoffmix für die Wachstumsphase, und einen Blütedünger, wo die Nährstoffanteile für die Blüte optimiert sind.

Wie und wann man vom Wachstumsdünger auf Blütedünger wechselt, kann man stets in den Düngerschemata der jeweiligen Hersteller entnehmen. Bei einigen Herstellern wie z. B. bei BioBizz wird der Grow Dünger sogar in der Blütephase fortgesetzt

Kurz vor der Ernte

Ein bis zwei Wochen vor der Ernte sollte man komplett zum Düngen aufhören. Sprich, für die verbleibende Zeit gibt man dann nur noch Wasser.

Damit erreicht man, dass die Pflanze in der verbleibenden Zeit die restlichen Nährstoffe aus der Erde und sich selbst aufzehrt. Das kommt der Qualität des Endproduktes zugute. Ansonsten würden verbleibende Mineralien dem Gras einen schlechten Geschmack geben und beim Rauchen würde es im Hals kratzen.

Verschiedene Arten von Dünger

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Dünger: organisch und mineralisch. Der Hauptunterschied der beiden ist, in welcher Art und Form die Nährstoffe vorliegen.

Kurz gefasst:

  • Mineralische Dünger werden künstlich hergestellt und die Nährstoffe sind sofort verfügbar.
  • Organische Dünger werden aus natürlichen Quellen gewonnen und die Nährstoffe wirken erst zeitversetzt.

Welche Form der Düngung nun „besser“ wäre, ist ein oft diskutiertes Thema und jeder Grower hat hierzu eine eigene Meinung. Beide Anbaumethoden haben ihre Vor- und Nachteile. Man muss abwägen, was einem beim Anbau wichtig ist.

Auf zwei Punkte kann man sich jedoch einigen: Organische Düngung ist besser für Growanfänger geeignet. Hier muss es nämlich nicht so genau gehen. Überdüngung (einer der häufigsten Anfängerfehler) ist beim organischen Grow eigentlich nicht möglich.

Weiterhin sind viele Grower der Meinung, das beim organischen Düngen das Endergebnis besser schmeckt und angenehmer im Rauch ist.

Mineralisch

Mineralischer Dünger ist für den Anbau auf Erde und Hydroponik geeignet. Enthält Nährstoffe wie z. B. Mineralien, welche sofort von den Wurzeln aufgenommen werden. Das Growmedium spielt hier nur eine untergeordnete Rolle um die zugegebenen Nährstoffe und Wasser zu speichern und um den Wurzeln im Topf Halt zu geben.

Vorteile

  • Völlige Kontrolle über die Nährstoffversorgung. Bei mineralischen Düngern liegen die Nährstoffe in einer für die Pflanzen schnell-aufnehmbaren Form vor. Damit füttert die Pflanzen direkt. So hat man volle Kontrolle über die Nährstoffversorgung der Pflanzen. Bei einigen schwierigen Exoten, wo man Nährstoffe manchmal „feintunen“ muss ist dies ein Vorteil.
  • Gut zur Behebung von akuten Nährstoffmängeln, da mineralische Düngung schnell und direkt Nährstoffe zugibt.
  • Mineralische Dünger sind normalerweise auch günstiger als hochwertige organische Dünger.

Nachteile

  • Überdüngung möglich. Die Dosierung muss sehr genau sein, da sonst Überdüngung droht.
  • Strenge pH und EC Kontrolle notwendig. Beim mineralischen Grow sind ein EC- und pH-Meter Pflicht, da Cannabis beim mineralischen Düngen nur geringe Toleranzen für den EC bzw. pH-Wert hat. Sind diese Werte nämlich nicht im optimalen Bereich, können die Pflanzen Nährstoffe nur schlecht aufnehmen.

Organisch

Organischer Dünger ist nur für organische, sprich nur für lebende Erden geeignet. Hier „füttert“ man Pflanzen nicht direkt, sondern über organische Inhaltsstoffe. Diese werden nicht sofort von der Pflanze aufgenommen , sondern müssen erst von Mikroorganismen in der Erde umgewandelt werden. Nur ein Teil der Nährstoffe in organischen Düngern ist direkt für die Pflanzen verfügbar.

Damit organischer Dünger überhaupt erst zur Nährstoffversorgung verwendet werden, muss die Erde sogenannte „Effektive Mikroorganismen“ enthalten. Das wird normalerweise vom Hersteller oder vom Grow Shop angegeben. Grundsätzlich kann organischer Dünger nicht auf toten Erden wie Kokos oder bei Hydroponik verwendet werden!

Vorteile

  • Hat Langzeitwirkung. Die eigentlichen Pflanzennährstoffe werden bei organisch von Mikroorganismen in der Erde produziert. Solange ein gesundes biologisches Bodenleben in der Erde herrscht, kriegen die Pflanzen auch was sie benötigen. Oft muss man nur Wasser gießen, die Pflanzen kriegen dann trotzdem alles, was sie benötigen.
  • Überdüngen kaum möglich. Da man bei organischer Düngung Nährstoffe nicht direkt zugibt, besteht kaum ein Risiko für Überdüngung.
  • Anfängerfreundlich. Organische Erden puffern den pH besser als beim mineralischen Anbau. Des pH des Wassers ist demnach nicht so wichtig. Dauerhafte EC Kontrolle entfällt auch, so dass man ohne ein EC-Meter auskommt.
  • Viele Grower berichten es schmeckt besser.

Nachteile

  • Wegen zeitversetzter Wirkung (5-10 Tage) nicht zur schnellen Mangelbekämpfung geeignet.
  • Benötigt lebende „Bio Erde“ zum Anbau.
  • Meist etwas teurer als mineralischer Dünger.
  • Eventuell kleinere Ernten als bei mineralischer Düngung. Jedoch: „Quality over Quantity.

Mischformen

Bio-Dünger ist immer organisch, aber mit dem Unterschied, dass er aus organischen Abfällen wie z.B. verrotteten Pflanzenteilen, Mist oder Kompost und/oder anderen natürlichen Stoffen wie Hornspäne, Hornmehl etc. gewonnen wird. Er ist somit eine „ökologische“ Alternative zu herkömmlichen organischen Düngern.

Mineralisch-Organischer Dünger geht für organische Erden oder Blumenerde. Misch-Form die mineralische und organische Nährstoffe enthält. Vereint die Stärken und Schwächen von beiden Düngerarten.

Tipp: „Bio“ klingt zwar auf den ersten Blick gesünder, das ist aber in den meisten Fällen eher eine Marketing-Behauptung. Bio-Dünger werden zwar aus landwirtschaftlichen Abfallprodukten gewonnen, aber am Ende sind sie auf chemischer Ebene nicht unbedingt schädlicher oder gesünder als herkömmliche organische (oder gar mineralische) Dünger.

Was macht einen guten Dünger aus?

Die Frage, die sich jeder Grower immer zuerst stellen sollte, ist, ob ein organischer oder ein mineralischer Anbau infrage kommt. Hat man sich auf eine Anbaumethode entschlossen, wird man auch entsprechend einen Dünger wählen.

Was muss man bei Düngern für den Hanfanbau sonst noch beachten soll

Ein guter Dünger für Cannabis enthält die benötigten Nährstoffe im richtigen Verhältnis und optimal angepasst an die jeweiligen Lebensphasen (Wachstum, Blüte usw.).

Er soll leicht zu verwenden und zu dosieren sein, beispielsweise sollte es keinen Schwierigkeiten machen eine Nährlösung zur Bewässerung herzustellen. Flüssigdünger ist oft einfacher anzuwenden als ein Granulat.

Im Idealfall weiß der Grower, wenn er einen guten Dünger verwendet, dass die Pflanzen alles bekommen, was sie für gesundes Wachstum und eine gute Ernte brauchen.

Mit den bewährten Produkten von Anbietern wie Biobizz, Hesi oder Canna kann man eigentlich nichts falsch machen, egal ob man jetzt organisch oder mineralisch anbauen will.

Billigdünger? Am besten meiden!

Billigdünger aus dem Baumarkt, sowie Universal- und Blumendünger sollte man beim Anbau vermeiden. Die Nährstoffe in diesen sind nicht auf Cannabis optimiert. Einen erfolgreicher Grow kann man damit kaum durchziehen.

Mehr über den richtigen Dünger kann man auf unserer Dünger Kaufberatung erfahren. Am Schluss des Artikels gibt es auch unsere Kaufempfehlungen für gute Cannabis Dünger.

Auswahl des Growmediums

Je nachdem welches Growmedium man nutzt, wird nicht jeder Düngerart damit funktionieren.

Organischer Dünger funktioniert nur auf „lebendiger“ Erde, so dass man da nicht jede beliebige nehmen kann. Deswegen wird man für einen organischen Grow zu organischer Erde greifen.

Mineralischer Dünger funktioniert dabei auf allen Erden inkl. „toten“ Erden wie Kokos. Auch sind sie die einzige Option bei Hydroponik-Grows, die komplett ohne Substrat auskommen.

Die gute Nachricht ist, dass viele Hersteller speziell abgestimmte Dünger-Serien für Erde, Kokos oder Hydroponik anbieten.

Um die Auswahl zu erleichtern, welche Erde und welchen Dünger man am besten mit welcher Anbaumethode verwendet, haben wir hier ein kleines Tool bereitgestellt. Dort einfach eingeben, ob man organisch oder mineralisch anbaut. Damit bekommt man eine Auswahl von geeigneten Erden mit den dazu passenden Düngern von einigen bekannten Herstellern.

Erde

In Erde können wir mineralisch und organisch düngen. Viele Erden sind meist vorgedüngt, heißt sie enthalten bereits (mineralische) Nährstoffe, welche in der Regel für 3-4 Wochen ausreichen. Danach sollte man mineralischen Dünger verwenden.

Wenn man mineralisch anbauen will, braucht man keine spezielle organische oder Bio Erde zu kaufen. Das wäre auch eine ziemliche Geldverschwendung. Billigerden aus dem Baumarkt sollte man zum Anbau jedoch auch meiden. Verwendet man Erden von namhaften Herstellern (Canna, BioBizz usw.) kann man eigentlich nichts falsch machen.

Auf Erde kann man jedoch auch organisch anbauen. Dazu gibt es „lebendige“ Erden. Diese enthalten keine zugefügten mineralische Nährstoffe, sondern anstelle dessen organische Bestandteile wie zum Beispiel Humus, Guano oder Knochenmehl und hilfreiche Mikroorganismen (Pilze, Bakterien) die ein gesundes Bodenleben unterstützen. Bei Verwendung solcher organischen Erden muss man manchmal gar nicht extra düngen bzw. man verwendet dann organischen Dünger.

Kokos

Ein Anbau mit Kokos bietet einem die Einfachheit eines Grows in Erde (zB. bei der Bewässerung) zusammen mit den Vorteilen (Kontrolle über Nährstoffe) eines hydroponischen Hanfanbaus. Da Kokos keine Nährstoffe oder Mikroorganismen enthält, sprich, es praktisch ein „totes Medium“ ist, verwendet man hier mineralische Nährstoffe.

Beim Grow mit Kokos besteht jedoch ein höherer Bedarf für Calcium und Magnesium. Deswegen muss man spezielle mineralische Kokos Dünger verwenden, welche mehr von diesen Elementen enthalten. Man kann aber auch normale mineralische Nährstoffe verwenden und dann CalMag zugeben.

Hydroponische Systeme

Es gibt unterschiedliche hydroponische Systeme. Bei einigen wird überhaupt kein Growingmedium verwendet da die Wurzeln der Pflanzen Nährstoffe direkt aus einer Nährlosung aufnehmen.

Es gibt aber auch Systeme, wo man in Tonkügelchen, Vulkanstein, Perlit usw. growt. Genau wie bei der Benutzung von Kokos, sind dieses Substrate steril und enthalten keinerlei Nährstoffe oder Mikroorganismen. Deswegen verwendet man für den Anbau in Hydroponik ausschließlich mineralische Nährstoffe.

Was macht ein gutes Growmedium aus?

Je nach Anbauart und verwendeten Dünger muss man auch noch entscheiden welche Erde man nimmt. Hierbei gibt es jedoch Unterschiede, denn nicht jede Erde ist auch gut zum Cannabis Anbau geeignet.

Cannabis bevorzugt ein eher lockeres und luftiges Substrat. Dies unterstützt einen gesunden Wasserhaushalt, der das Wachstum fördert und das Risiko für Staunässe reduziert. Die Wurzeln wachsen ohne Mühe und haben es leichter mit der Nährstoff- und Wasseraufnahme. Sprich, kompakte Erden scheiden zum Anbau schon mal aus.

Gute Erden enthalten oft einen hohen Anteil an Perliten. Perlit lockert die Erde auf und kann gleichzeitig Wasser aufsaugen und wieder abgeben, wenn man zu viel oder zu wenig davon gegeben hat. Damit kann man Staunässe oder eine Austrocknung des Mediums vermeiden.

Beim organischen Grow muss man auch aufpassen, dass man entsprechend passende Erde hernimmt, die organischen Dünger umsetzen kann. Nicht alle Erden sind dazu nämlich geeignet.

Weiterhin wäre es auch eine ziemliche Verschwendung würde man eine teure „lebendige Erde“ hernehmen um dann voll mineralisch zu düngen. Mineralischen Dünger auf Bio Erde würde dann auch die Mikroorganismen darin schädigen.

Tipp: Erde und Dünger am besten immer vom gleichen Herstellen passen kaufen. Dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Hat man Fragen, findet man dann oft auch Tipps welche Dünger eines Herstellers für welche Erde am besten geeignet sind.

Ohne Erde growen: Hydroponik

Fortgeschrittene Anbauer können auch völlig ohne Erde mit Hydroponik growen. Damit hat man völlige Kontrolle über die Nährstoffgabe. Dies ist hilfreich, wenn man das Letzte aus Strains für eine maximale Ernte herausholen will.

Einige Strains haben auch besondere Anforderungen an Nährstoffen. Mit Hydroponik kann man deren Nährstoffversorgung dann optimieren und „feintunen“. Weiterhin gibt es durch den Wegfall von Erde ein geringeres Risiko für Schädlinge.

Bei Hydroponik ausschließlich mineralische Nährstoffe geben!

Typische Nährstoffprobleme

Bei der Nährstoffgabe kann natürlich auch was schiefgehen. Nährstoffmängel, Nährstoffüberschüsse und Versalzung sind mit die häufigsten Fehler, die beim Anbau – nicht nur von Growanfängern – gemacht werden.

In der Anzucht bzw. der Keimlingsphase benötigt Cannabis nur wenig oder gar keine Nährstoffe. Bei der Verwendung von vorgedüngten Erden muss man in den ersten 3-4 Wochen in der Regel auch nicht düngen. Viele Grower wissen dies jedoch nicht. Überdüngung ist deswegen in den frühen Lebensphasen beim Anbau ein häufiges Problem.

In der Wachstumsphase hat Cannabis einen hohen Bedarf an Stickstoff. Im späteren Wachstum kann es schon vorkommen, dass man einer großen und schnell-wachsenden Pflanze nicht genug davon gibt. Symptome von Stickstoffmangel und andere Nährstoffmängel können dann auftreten.

In der Blütephase hat Cannabis den höchsten Nährstoffbedarf. Jetzt muss man ausreichend Blütedünger geben, ansonsten würde die Ernte darunter leiden. Die Pflanze ist jetzt schon viele Wochen im Topf und wurde gedüngt, sprich es besteht ein höheres Risiko, dass die Erde evtl. versalzen ist. Ist dies nämlich der Fall, treten Mangelerscheinungen („Lockout“) und andere Nährstoffprobleme auf.

Wichtig: Ziel beim Anbau ist, das man den passenden Nährstoffmix im richtigen NPK Verhältnis in der empfohlenen Dosis gibt. Deswegen einen für Cannabis optimierten Dünger verwenden, keinen x-beliebigen Dünger aus dem Baumarkt. Besonders wichtig: Dosierungsempfehlungen der Hersteller immer beachten!

Überdüngung

Man könnte schon glauben, dass man nichts falsch machen könnte, wenn man den Pflanzen genug Nährstoffe gibt. Jedoch ist Überdüngung einer der häufigsten Anfängerfehler.

Dem unbedarften Grower hilft es auch nicht, dass Überdüngung oft mit den Symptomen von Mangelerscheinungen daherkommt. Diagnostiziert man die Pflanzen dann falsch und erkennt das eigentliche Problem nicht, sprich man düngt sogar noch mehr um den mutmaßlichen „Mangel“ zu beheben, wird der Grow schnell in die Hose gehen…

Am besten vermeidet man Überdüngung, wenn man sich penibel an die empfohlene Dosis vom Düngerhersteller hält. Im Zweifel immer weniger düngen, als zu viel. Eine Unterdüngung kann man nämlich viel einfacher beheben als wenn man die Pflanzen überdüngt.

Nährstoffmängel

Fast kein anderes Thema wird unter Growern so häufig und so intensiv diskutiert wie Nährstoffmängel. Schließlich gehören diese zu den häufigsten Problemen beim Anbau und sind der Grund für unzählige schiefgegangene Grows.

Das Thema ist jedoch alles andere als schnell abzuhandeln. Denn bei Nährstoffmangel, der sich in den verschiedensten Symptomen bei den Pflanzen äußern kann, ist nur selten tatsächliche Unterdüngung schuld. Dann wäre die Lösung ja immer einfach, man würde dann einfach die Dosis erhöhen…

In der Praxis jedoch sind Nährstoffmängel oft durch andere Sachen ausgelöst, wie z.B. Probleme mit dem pH-Wert des Wassers oder sogar durch Überdüngung.

Wichtig ist, dass man immer zuerst die Ursache für Mängel ausfindig macht und dann gegebenenfalls korrigiert.

Stickstoffmangel bei Cannabis – schnell und einfach beheben

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Phosphormangel Bei Cannabis – Schnell Und Einfach Beheben

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Kaliummangel Bei Cannabis – Schnell Und Einfach Beheben

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Calciummangel bei Cannabis erkennen und lösen

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Schwefelmangel bei Cannabis erkennen und lösen

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Magnesiummangel bei Cannabis erkennen und lösen

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Manganmangel bei Cannabis erkennen und lösen

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Bormangel bei Cannabis erkennen und lösen

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Cannabis: Kupfermangel erkennen und lösen

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Molybdän Mangel bei Cannabis erkennen und lösen

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Nährstoffüberschuss

Weniger häufig als Mangelerscheinungen durch tatsächlichen Mangel an Nährstoffen (eher selten) oder ausgelöst durch pH-Probleme oder andere Ursachen ist ein Nährstoffüberschuss.

Das Endresultat ist dann auch, wie bei Mängeln, dass die Pflanzen Wachstumsprobleme bekommen und am Ende die Ernte darunter leiden kann.

Auch hier soll man beim Auftritt von Symptomen die Pflanze erst mal diagnostizieren, um eine Lösung zu finden. In einigen Fällen kann es schon ausreichen, wenn man die Düngerdosis reduziert.

Die Symptome bei Nährstoffüberschuss sind ähnlich wie bei Mängeln, sprich es stellen sich Blattverfärbungen ein, die Blätter können austrocknen oder das Wachstum der Pflanze kann ganz zum Stillstand kommen. Die genauen Symptome für einen Überschuss unterscheiden sich jedoch je nach Nährstoff. Um eine akribisch-genaue Diagnose, gegebenenfalls mit der Hilfe von erfahrenen Growern kommt man hier nicht herum.

Übersalzung

Weitaus häufiger als ein Nährstoffüberschuss ist eine Übersalzung des Growmediums. Dies kann bei konstanter Überdüngung passieren oder wenn der EC-Wert des Wassers oder der Düngelösung zu hoch ist.

Salze sammeln sich mit Zeit in der Erde an und senken den pH-Wert an der Wurzelzone zu weit ab. Sobald der pH jedoch außer Rand und Band ist, kann Cannabis Nährstoffe nicht mehr optimal aufnehmen. Mangelerscheinungen sind dann das Resultat.

Zur Lösung muss man dann diese Salze aus dem Medium ausspülen, man macht einen sog. „Flush“. Damit bringt man den pH in der Erde wieder auf den richtigen Wert und die Pflanzen können alle Nährstoffe wieder optimal aufnehmen.

Nährstoffprobleme richtig erkennen

Keine Frage, für den Growanfänger ist eine richtige Diagnose von Problemen und wie man dann am besten herangeht nicht immer leicht. Mit unserem Growdoktor kann man die Pflanzen diagnostizieren und dann eine schnelle Lösung finden. Weiterhin kann man auch auf unserem Forum Hilfe bei Growproblemen finden.

Tipp: Bei einige Sorten sind kleinere Fehler bei der Nährstoffgabe nicht unbedingt ein Problem. Dann gibt es aber auch solche Sorten, die nicht mal kleine Ausrutscher bei der Nährstoffgabe verzeihen. Die Ernte geht dann schnell flöten. Deswegen immer unbedingt die Sortenbeschreibungen beachten. Hier erfährt man, ob ein Strain besondere Anforderungen an Nährstoffe hat. Indicas und Mischformen (sog. Hybride) sind meist einfacher anzuziehen als exotische Sativas. „Schwierige“ Sorten am besten anbauen, wenn man schon etwas Erfahrung hat.

Kaufempfehlungen

Nicht nur Anfängern empfehlen wir organisch zu düngen. Auch erfahrene Grower werden sich freuen, da man damit so gut wie gar nicht überdüngen kann und die Handhabung extrem einfach ist. Nicht vergessen: Die Erde muss Mikroorganismen entfalten, damit organischer Dünger seine Wirkung entfalten kann. Am besten direkt vom gleichen Hersteller kaufen.

Unsere Top-Empfehlung ist die organische BioBizz Dünger-Reihe. Sie passt optimal zur BioBizz Erde und ist unserer Meinung nach die hochwertigste Erde, die man für den Cannabis Anbau bekommen kann. Am besten kauft man das BioBizz Starter-Set, wo die wichtigsten Basis-Dünger und Zusatz-Mittel direkt mit dabei sind.

Wer volle Kontrolle bei der Nährstoffzugabe haben will und schon etwas mehr Erfahrung hat, kann zur mineralischen CANNA Terra Düngerserie greifen. Die hat sich seit Jahrzehnten in der Grower-Szene bewährt.

Eine dritte Option ist ein organisch-mineralisch Dünger. Damit fährt man quasi einen Mittelweg zwischen organischer Langzeitversorgung und mineralischer Sofort-Verfügbarkeit. Wir empfehlen das HESI Starter-Set Erde zu kaufen, so dass man direkt alle Mittel vorhanden hat.

Für absolut faule Grower empfehlen wir die organischen Pulver-Dünger von Green House Feeding. Diese wird einfach einmalig unter die Erde gemischt, so dass man nicht mehr mit jedem Bewässern eine Nährlösung anmischen muss.

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Mehr zu all unseren Dünger Empfehlungen gibt es in der Dünger Kaufberatung!

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