Anbau und Klimawandel - wie passt Ihr Euch an?

Hiho,

ich habe gerade einen Artikel über Hummel gelesen, also über Wildbienen und mich nochmal im Nachhinein über unsere Frau Landwirtschaftsministerin Klöckner geärgert, die in der Rede am Tag der Bienen nur die Honigbiene erwähnt hat. Klar, die bringt Honig, aber die Bestäuber sind die Wildbienen. Hummeln fliegen früher und wenn es kälter ist und Solitärbienen können in den kleinsten Nischen noch überleben und so für Bestäubung sorgen.

Aber in dem Artikel ging es vor allem auch um die Anpassungsleistung der Hummeln. Franzosen und Schweizer haben herausgefunden, dass die Hummeln die Pflanzen dazu bringen können, ihre Blüte vorzuverlegen, indem sie die noch nicht blühenden mit ihren Mündern traktierten. Die Forscher versuchten es den Tieren gleichzutun, aber ohne Erfolg. Man vermutet eine mechanisch-chemische Geheimsprache zwischen den Tieren und den Pflanzen.

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Und jetzt kommen wir mal zu Euch. Wie versucht Ihr Euch anzupassen? Nehmt Ihr den Klimawandel ernst? Was für Möglichkeiten und Schwierigkeiten kommen auf uns zu und wie können wir mit diesen umgehen?

Wir sind Pro Klima-Wandel.

Im Garten wird schön langsam umgestellt. Die Zierbananen sind heuer auf den Kompost geflogen und durch Faser Bananen ersetzt worden. Die sind bedingt winterhart und tragen hier Früchte.

Auch wachsen hier erfolgreich Zitrus in Form von Mandarinen, Orangen und Zitronen,

Dann noch Oliven, Edelreben und noch vieles mehr, was gerne wärmer steht.

Mein Ginko ist die letzten Jahre förmlich explodiert, in weniger al 10 Jahren hab ich aus 50cm einen 6m hohen Baum mittlerweile, zumindest geschätzt 6m.

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Etwas, was zum Planeten Erde dazu gehört, kann man schlechtg leugnen.

Den Klimawandel gibt es, seitdem es die Erde gibt., Fakt.

Ob mit oder ohne Menschen, das Klima wird sich auch weiterhin ändern… so wie es Mutter Natur nunmal vorsieht.

Ob es uns nun passt oder auch nicht… das interessiert den Planeten herzlich wenig ^^

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Man merkt es halt nicht so direkt da für uns 100 Jahre eine lange Zeit sind, für die Erde ist das eine kurze Zeit. Da sind die Dimensionen etwas größer. Die nächste Eiszeit kommt, laut Berechnungen wird, wo ich jetzt wohne, in etwa 20tausend Jahren wieder ein Gletscher sein, der den ganzen Bodensee und das Umland vereinnahmen wird.

Vor ein paar Tausend Jahren war das heutige Ägypten großteils grün und dicht bewachsen. Die haben sich damals nicht freiwillig in einer Wüste angesiedelt, das sah damals anders aus als heute.

Was der Mensch bewirkt in diesem Spiel ist noch nicht endgültig erforscht, es scheint aber zumindest schneller zu gehen als die letzten Jahrtausende. Die Menschheit und ihr Wirken könnte man nochmal als Booster sehen für das, was eh passieren würde auf lange Sicht, wir befeuern das halt noch zusätzlich.

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Die Begriffe wie Klimaschutz und Klimawandel werden meines Erachtens vor allem von der Klimabewegung falsch benutzt. Das was das Ziel ist, also ein Leben des Menschen im Einklang der ökologischen Prozesse der Mutter Natur, braucht neue stärkere und positivere Begriffe.
Begriffe die ein symbiotisches Zusammenleben zwischen menschlicher Kultur und Natur symbolisieren und dazu aufrufen eben sein Konsumverhalten, Lebensstil und Wohlstand möglichst darauf anzupassen, oder das sogar anzustreben.
Wie passe ich mich an? Selbstversorgung so gut es geht (ist ein arbeitsaufwendiger und langwieriger Prozess und in gewisserweise ein Luxus in unserer modernen Gesellschaft), Ernährung umstellen (Möglichst vegetarisch, wenn sogar vegan leben), Bäume pflanzen, sich mit der Natur wissenschaftlich auseinandersetzen, wirtschaftliches Handeln überdenken, politisches Handeln überdenken, mit Menschen ins Gespräch kommen, eigene Überzeugungen hinterfragen und ggf. über Board werfen, Aufklärung für sich und mit anderen schaffen, usw…
Also im Endeffekt Verzicht auf Handlungen und Produkte, wo es möglich ist. Der einfachste und erste Schritt in die Richtung einer Utopie.

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hmmm…

in wie weit hast Du dich mit den Folgen der Klimaerwärmung auseiander gesetzt?

Ich glaube eher weniger. Warum ich mir diese Aussage erlaube?

Wozu? Aktuell haben wir einen Baumbestand wie niemals zuvor.

Da ist das Buschfeuer im Amazonas eher uninteressant.

Alleine in Österreich hat es einen Zuwachs von 10.000 Ha an Waldfläche gegeben.

Das gleiche in Süddeuschtand und der Schweiz.

Die gesammte Waldfläche ist Weltqweit auf ein nie dagewsenes Maß angestiegen. Alleine in den letzten 20 Jahren umfasst das die Fläche Russlands x3.

Noch Fragen?

… ach ja…

Das CO2 kann es ja nicht gewesen sein, weil, das ist ja böse…

Wo die Zahlen herkommen? Quelle? Beleg?

Die kann ein jeder ergoogeln. Sei mal nicht so faul!

Du meinst, das alles wäre so selbstverständlich, dass Du das nicht belegen musst? Warum haben die Bundesregierung (Deutschland), der WWF und der Waldschutzverband eine völlig andere Sicht der Dinge? Österreichs Zahlen von 2008 bis 2018 ergeben einen Zuwachs von 30000 ha.

http://www.sdw-nds.de/bedrohter-wald/wald-weltweit/index.html
Rund 31 Prozent der weltweiten Landoberfläche sind mit Wäldern bedeckt – davon liegt mehr als die Hälfte in nur fünf Staaten (Russland, Brasilien, Kanada, USA und China). In weltweit 50 Staaten war im Jahr 2015 mindestens die Hälfte der Gesamtfläche bewaldet, ebenfalls 50 Staaten gelten als waldarm (< 10 Prozent). Die weltweiten Waldverluste schreiten seit Jahrzehnten voran. Allerdings hat sich das Tempo verringert: Während in den Jahren 1990 bis 2000 im Durchschnitt noch 0,18 Prozent des weltweiten Waldbestandes pro Jahr verloren gingen (7,3 Mio. ha), waren es im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2015 jährlich 0,08 Prozent (3,3 Mio. ha). Dabei sind die Tropen – insbesondere in Südamerika und Afrika – am stärksten betroffen. Seit 1990 ist hier eine Fläche in der Größe Mexikos verloren gegangen (195 Mio. Hektar).

Selbst die Bundeszentrale für politische Bildung hat nur Zahlen bis 2015.

Waldbericht WWF 2019

https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/waldbericht-2019/
Die Rodung der Wälder ist ein wichtiger Grund für diesen Rückgang, sie allein erklärt den enormen Rückgang der Wildtierpopulationen aber nicht.
Waldtiere sind neben dem Verlust von Lebensräumen mehreren Bedrohungen ausgesetzt, wie z. B. Überbeanspruchung, invasive Arten, Klimawandel und Krankheiten. Die Bekämpfung der Entwaldung und die Wiederherstellung von Waldflächen sind unerlässlich, reichen aber allein nicht aus, um die biologische Vielfalt der Wälder zurück zu gewinnen. Um den Rückgang der biologischen Vielfalt in den Wäldern umzukehren, ist es von entscheidender Bedeutung, den vielfältigen Druck auf die Wälder zu nehmen.

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Klimawandel hat nur was mit sonnenflecken zu tun in der sonne und nicht vom CO2 .

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Der sogenannte Schwabe-Zyklus?

Die Sonne hat sicherlich Einfluss auf das Klima, ist jedoch ein recht konstanter, sich langsam ändernder Faktor. Man müsste halt schauen, inwieweit Sonnenflecken - also Sonnenaktivität - und Klimakurve miteinander harmonieren.

Zitat Wiki-Bildungsserver/Sonneneinstrahlung und Klimaänderungen
/ 20. Jahrhundert und Gegenwart

Die Sonnenfleckenzahl der Maxima des 11jährigen Schwabe-Zyklus nimmt bis etwa 1960 weiterhin stark zu, die Temperaturentwicklung stagniert jedoch bis in die 1970er Jahre. Ab 1980 zeigen die Sonnenfleckenmaxima einen abfallenden Trend, während die globale Mitteltemperatur kräftig ansteigt. Der fehlende Temperaturanstieg nach 1950 wird im allgemeinen durch anthropogene Aerosole erklärt. Seit etwa 1950 überwiegen eindeutig die anthropogenen Einflüsse, die allerdings durch natürliche Einflussfaktoren wie die Solarstrahlung, Vulkanausbrüche und interne Klimaschwankungen moduliert werden.

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Sonneneinstrahlung_und_Klimaänderungen

Da kommen wir aber zu dem Punkt das wir zur Zeit in einer sehr ruhigen Zeit von Sonnenflecken leben.
2019 wurden die wenigsten Sonnenflecken im Jahr gezählt seit beginn der Aufzeichnungen.
Was soll also passieren wenn in knapp 6 Jahren die Sonnenaktivität an ihrem Höhepunkt steht… ?

Wir werden es sehen :wink:

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Ja dann müssen wir halt alle fahrad fahren

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Und das bringt dann deiner Meinung nach was?
Der Sonne ist es egal ob du mitm Fahrrad oder mitm Kreuzfahrtschiff zur arbeit fährst :wink:

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EmptyTrash hatte schon angenommen, dass es die menschlichen Aerosole sind und darauf reagiert.

Fahrrad fahren ja. Wahrscheinlich für uns alle besser und einfacher wäre der Fleischverzicht. Würde auch die Gemeinschaft nochmal beruhigen.

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Es ist einfach fakt das es zu viele menschen gibt. Von Klimawandel,Umweltverschmutzung, Plastik produktion und so weiter… irgendwann ist zappen und die erde wird eh ausgelutscht sein. Mutter Natur hat immer ein plan B und dagegen kommt der mensch nicht an💁

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…ähnlich wollte ich es auch sagen …Bäume, und zwar heimische Sorten sind immer gut.
Wenn wir in D einigermaßen viel Wald haben …zusammenhängende Waldzüge …Westerwald, Pfälzer Wald, Schwarzwald usw sind es abewr auch viele „Nutzpflanzen“ …Bäume die nicht in die Landschaft gehören …oder Käferprobleme haben …und beim nächsten fetten Sturm umknicken wie die Streichhölzer.
Es gibt im D aber auch genug „öde“ Landstriche, monotone Äcker …insgesamt zu wenig echten Wald …„Urwald“ …wie man ihn in teilen Polens noch findet. Ein Wald der sich selbst organisiert. Das zum Thema Wald.
Generell ist aber einen Baum pflanzen so oder so gut …vielleicht sogar einen Obstbaum …oder für den eigenen Nachwuchs. Ich sehe darin keinen Fehler.

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Und das Land ist nicht mal 1/3 der Erdoberfläche. Das Meer ist die eigentliche Sauerstofffabrik. Wenn mit den Algen irgendwas nicht hinhaut, also die mehr Sauerstoff verbrauchen als normal - wie zum Beispiel bei einer heftigen Algenblüte - dann geraten die Zahlen ganz schnell ins Taumeln. 75% des Sauerstoffs kommt aus dem Meer, so zumindest die Schätzungen.

http://www.ploetzlichwissen.de/das-meer-das-wir-zum-atmen-brauchen/