Hallo Autopottler- Gemeinde ![]()
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Nach langer Zeit mal wieder etwas Input von mir in meinen Thread.
Heute :
Autopot-System mit Magnetventil
oder auch
modded Auto Pot System —>
the AutoFlood Watering System by Monkey
Testphase
Ich habe mich entschieden, mein Autopot-System mit einem Magnetventil zu erweitern – aus reinem Interesse, zur Optimierung und weil ich einfach Spaß am Hobby habe. Aber auch, weil mich ein paar typische Schwächen des Standardbetriebs gestört haben:
Keine Überschwemmungen mehr – die hatte ich früher immer wieder, vor allem in Kombination mit Airdomes und den Trays der ersten Generation.
Besseres Bewässerungsmanagement – keine dauerhaft „nassen“ Trays mehr, sondern kontrollierte Feuchtphasen.
Effizientere Nährlösungsausnutzung – weniger Reste, weniger Verschwendung, nachhaltiger.
Airdomes funktionieren endlich zuverlässig, ohne dass sie das System aus dem Gleichgewicht bringen durch hochdrücken der Valves bei stärker eingestellten Luftpumpe. Besonders im späterem Verlauf des Grows setzen sich die Domes immer mehr mit Substrat und Wurzelwerk zu und die Luftpumpe muss ordentlich Luft einblasen um die Wurzeln noch zu belüften.
Keine einzelnen Trays mehr abdrehen, keine manuellen Trocknungsphasen, kein nerviges Abkoppeln vom Tank für zwei Tage, würde bisher gemacht. So konnte das Coco etwas trocknen und die Pflanzen haben immer neue und frische Nährlösung erhalten.
Weniger Arbeit, dafür mehr Kontrolle über die Bedingungen für meine Pflanzen.
Und ganz ehrlich: Es macht einfach Bock, sowas zu optimieren.
Ob es wirklich besser ist? Das zeigt nur die Praxis – aber es fühlt sich jetzt schon nach einem echten Upgrade an.
Hier noch ein paar Gedanken zum benefit des AutoFlood Systems:
AutoFlood-System (mit Magnetventilsteuerung)
vs.
klassischer Autopot-Betrieb
Pro & Contra Überlegungen
Einsatz auf Coco- Perlite Mixtur ( 70:30 )
Aktueller Magnetventil- Intervall:
2x30min. geöffnet:
11:00Uhr - 11:30Uhr
21:00Uhr- 21:30Uhr
2x 4 8,5 Liter Töpfe ( zwei AP- Linien )
( die Trays befüllen recht zügig, ggf. wird deshalb der Intervall noch verkürzt. So läuft weniger Wasser pro Intervall in den Tray und der Wasserstand bleibt konstant bei <2omm zwischen dem befluten )
1. Wasserstand im Tray
AutoFlood (Magnetventil)
Wasserstand zwischen den Flutungen bei nur 0–20 mm ( je nach Wasserverbrauch ) , also unterhalb der Substratebene → bessere Sauerstoffversorgung der Wurzeln.
Beeinflussbar durch Ventilzeit & Intervallfrequenz.
AutoPot ( Standardbetrieb )
Konstanter Wasserstand von bis zu 30 mm oder mehr → kann zur Übernässung führen, insbesondere bei geringem Verbrauch.
Abhängig von Tankhöhe, Trayhöhe, wenig flexibel.
2. Airdome-Verwendung
AutoFlood ( Magnetventil )
Airdome kann effektiv und dauerhaft in der Lichtphase sicher eingesetzt werden, ohne dass der Tray gefahrläuft geflutet zu werden.
Geringeres Risiko durch kontrollierte Flutzyklen
AutoPot ( Standardbetrieb )
Bei dauerhaft laufender Luftpumpe mit starkem Luftdruck, kann die AQUAvalve angehoben werden, was zu Überflutung führt (Tray läuft über).
Risiko kann erhöht sein bei leistungsstarken Pumpen, besonders ohne Luftmengenregelung.
3. Nährlösung im Tray
AutoFlood ( Magnetventil )
Nährlösung steht nur temporär im Tray, Nährstoffreste verbleiben im Tray zwischen den Flutungen→ pH-Wert bleibt stabil
Substrat bleibt feucht, die Gefahr von Übernässung sinkt.
AutoPot ( Standardbetrieb )
Einzelne oder im schlimmsten Fall alle Pflanzen können zu nass stehen, was Wurzelstörungen verursachen kann
Nährlösung steht dauerhaft im Tray und/ oder neue Nährlösung läuft nach→ Gefahr von pH-Verschiebung durch Verdunstung ( besonders bei hohen Temperaturen o. offenen Tray ), Vermischung und Bakterienaktivität, steigt an.
4. Dauerbetrieb & Trocknungsphasen
AutoFlood* ( Magnetventil )
Durchgehender Betrieb möglich, kein manuelles Trennen vom Tank nötig .
Beugt Trockenspots (Dry Pockets), Versalzung und pH-Störungen vor
System kann jederzeit angepasst werden (z. B. Flutdauer, Intervallfrequenz)
AutoPot ( Standardbetrieb )
Regelmäßiges manuelles Trennen von einzelnen Trays oder vom gesamten Tank zwischen dem Nährlösungswechsel kann notwendig werden, um das Substrat „abtrocknen“ zu lassen.
Gefahr von Trockenspots, Salzansammlungen und gestörter Pufferung im Coco-Substrat bei zu starker „Abtrocknung“
Nur mit Umbaumaßnahmen steuerbar, keine flexible Anpassung im Betrieb
Fazit
Erhoffte Vorteile des AutoFlood-Systems mit Magnetventil mit Coco- Substrat
-
Präzisere Steuerung von Wasserstand und Feuchtigkeit
-
Verbesserte pH-Stabilität durch reduzierte Standzeiten der Nährlösung
-
Bessere Wurzelgesundheit dank wechselnder Feucht-/Trockenphasen im Mikrobereich
-
Kompatibler und optimierter Airdome-Einsatz
-
kann das Risiko von Wurzelfäule, Salzstress und Substratübernässung reduzieren.
Zusätzlich wurden fest verschraubare 6mm Tankdurchführungen in die beiden Tanks eingesetzt. So halten die Schläuche besser im Tank und Undichtigkeiten werden vorgebeugt.
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Jetzt noch ein paar wenige Bilder von der ganzen Aktion:
beide Magnetventile, ausgelegt auf Dauerbetrieb, Achtung Ventile werden sehr warm im Betrieb ( normal )
Plug ‚n‘ Play Die Ventile wurden mittels Klemmadapter mit dem Netzteil verbunden
Die Netzteile wurden mit zwei ZSU’s verbunden und schalten nun zweimal am Tag die Magnetventile auf „on“
Hier sieht man, dass sich das Wasserlevel unterhalb der ursprünglichen „Wasserlinie“ ( Kalkrand ) befindet
So ich hoffe ihr hattet etwas Spaß beim lesen, fühlt euch inspiriert und autopottet ordentlich weiter…
Bei Fragen, Anregungen und Kritik postet hier fleißig im Thread.
Happy Autopotting, euer Monkey
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PS:
Der Inlinewasserfilter liegt noch in der Post und wird bald nachgerüstet…




