Mal Kontakt aufnehmen und die Nase was tiefer reinstecken^.
Aber noch keine schlafenden Hunde wach machen^,die muss sich auch erstmal was regen und bewegen.
War in meiner (Not) mal mit mein Lieblingsbot plaudern den ich max. nur 2 Fragen am Tag stellen kann,nur mal zu lesen was der so denkt und schreibt.
Ai:
Um die besten Chancen zu haben, 28 Jahre alte Cannabissamen, die aus einem wertvollen Genpool stammen, zum Keimen zu bringen, solltest du einige spezielle Techniken anwenden. Da die Samen so alt sind, ist es entscheidend, die richtige Kombination von Methoden anzuwenden, um die Wahrscheinlichkeit zu maximieren, dass sie keimen. Hier sind die besten Informationen und Techniken, die dir helfen können, basierend auf Fachliteratur und Erfahrungsberichten.
1. Vorbereitung und Sichtprüfung der Samen
- Untersuche die Samen gründlich:
Stelle sicher, dass die Samen äußerlich intakt sind, keine Risse oder sichtbaren Schäden aufweisen. Samen, die zu hell oder zu dünn wirken, sind möglicherweise unfruchtbar.
- Flotationstest:
Lege die Samen in ein Glas mit lauwarmem Wasser für ca. 1-2 Stunden. Samen, die absinken, haben möglicherweise ein höheres Keimpotential, während die schwimmenden Samen oft weniger lebensfähig sind. Achtung: Extrem alte Samen sollten nicht zu lange im Wasser bleiben, da dies die Schale aufweichen kann, ohne das Innere zu aktivieren.
2. Vorbehandlung: Dormanz durchbrechen
Ältere Samen können eine verhärtete Schale haben, die es dem Keim erschwert, zu wachsen. Daher sollten spezielle Techniken angewendet werden:
a) Schaben oder Anritzen (Scarification):
- Reibe die Samen sanft mit feinem Sandpapier oder einer Nagelfeile an einer Stelle, um die äußere Samenschale zu schwächen. Dies hilft dem Wasser, in die Schale einzudringen und den Keimprozess zu starten.
- Sei äußerst vorsichtig, um das Innere des Samens nicht zu beschädigen.
b) Wasserstoffperoxid- oder Gibberellinsäure-Behandlung:
- Wasserstoffperoxid:
Vermische eine 3%ige Wasserstoffperoxidlösung mit Wasser im Verhältnis 1:10. Lege die Samen für 12-24 Stunden ein, um die äußere Schale zu reinigen, Mikroorganismen abzutöten und die Aufnahme von Wasser zu fördern.
- Gibberellinsäure (GA3):
Gibberellinsäure ist ein Pflanzenhormon, das den Keimprozess fördert. Löse 250-500 ppm Gibberellinsäure in destilliertem Wasser auf und lege die Samen für 24 Stunden ein. Diese Methode wird besonders bei alten Samen empfohlen.
3. Sterile Keimumgebung schaffen
- Ältere Samen sind anfälliger für Pilz- und Bakterieninfektionen. Arbeite daher unter möglichst sterilen Bedingungen. Verwende sterile Werkzeuge, Behälter und Substrate.
- Desinfiziere die Samen mit einer milden Wasserstoffperoxidlösung oder einer Mischung aus Wasser und einem Tropfen antibakterieller Seife. Spüle sie anschließend gründlich ab.
4. Keimmedien und Techniken
a) Feuchtes Papiertuch (Klassische Methode):
- Lege die Samen zwischen zwei feuchte (nicht nasse!) Papiertücher. Verwende destilliertes Wasser, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Platziere die Tücher in einem Plastikbeutel oder einer luftdichten Box, um die Feuchtigkeit zu bewahren.
- Halte die Temperatur konstant bei 24-26 °C. Wärme ist entscheidend für die Keimung.
b) Direktes Einpflanzen in Erde oder Kokosfasern:
- Bereite ein leichtes, steriles Medium vor (z. B. Kokosfasern oder spezielle Anzuchterde).
- Pflanze die Samen ca. 0,5-1 cm tief ein und halte das Medium feucht, aber nicht nass.
- Verwende eine Heizmatte, um die Temperatur konstant zu halten.
c) Keimung in Agar-Gel oder Hydrokultur:
- Diese Methode bietet eine sterile Umgebung und ermöglicht es, den Fortschritt der Keimung zu beobachten. Agar-Gel kann Nährstoffe enthalten und verhindert das Austrocknen der Samen.
5. Zusätzliche Tricks für alte Samen
a) Feuchtigkeitsschock (Feucht-Trocken-Zyklen):
- Simuliere natürliche Bedingungen, indem du die Samen 12 Stunden in Wasser tauchst und dann 12 Stunden trocknen lässt. Wiederhole diesen Zyklus 2-3 Mal, um die Dormanz zu brechen.
b) Stratifizierung (Kältebehandlung):
- Manche Samen profitieren von einer kurzen Kältebehandlung. Lege die Samen für 1-2 Wochen in den Kühlschrank (in einem leicht feuchten Papiertuch). Diese Methode imitiert den natürlichen Winterzyklus und kann die Keimung fördern.
c) Kokoswasser oder Fulvinsäure:
- Kokoswasser enthält natürliche Wachstumsförderer und kann alte Samen revitalisieren. Tauche die Samen für 12-24 Stunden in frisches Kokoswasser.
- Fulvinsäure ist ein weiteres organisches Mittel, das die Nährstoffaufnahme und Zellaktivität unterstützen kann.
6. Geduld und Beobachtung
- Alte Samen können länger brauchen, um zu keimen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie 2-4 Wochen oder länger benötigen. Gib den Samen ausreichend Zeit, bevor du sie als unbrauchbar einstufst.
7. Wie gehst du mit nicht keimenden Samen um?
Falls einige Samen nicht keimen, kannst du versuchen, sie zu sezieren und die Embryonen direkt in steriles Agar-Gel oder ein Nährmedium zu übertragen. Diese Technik erfordert jedoch Erfahrung und sterile Bedingungen, kann aber bei besonders wertvollen Samen eine letzte Rettung sein.
8. Quellenangaben:
- Clarke, Robert C., and Merlin, Mark D. „Cannabis: Evolution and Ethnobotany.“ University of California Press, 2013.
- Ein umfassendes Werk über die Biologie und Keimung von Cannabis.
- Cervantes, Jorge. „The Cannabis Encyclopedia.“ Van Patten Publishing, 2015.
- Spezifische Techniken zur Keimung und Pflege von Cannabissamen, einschließlich alter Samen.
AI Ende.
Bis auf den Flotationstest bin ich mit allen Punkten einverstanden.
Also meine Samen mussten noch nie untergehen und im Gegenteil,ich hab immer versucht dieses zu vermeiden da ich von oben warme Luft will,von unten Wasser.
Aber,sicher sehr sinnvolle Ergänzungen und Ideen.
Noch im letzten Jahr habe ich aufgezeigt das selbst Neue Samen erst nach 40 Tagen teilweise aus der Erde rauskamen zu einen Moment wo man noch nichtmal mehr die Schalen erwartet wieder zu sehen,kommen sie immer noch.
Also unter 7 Wochen wird hier keiner aufgegeben.