Tag 80 ab Keimung, BW 7: Ernte „Epsilon F1“
Zuerst noch einmal zur geernteten „Orion F1“, „Nina“. Die nassen 192 g hatten letztendlich eine Restfeuchte von 27%, es blieben trockene 51 g übrig. Von 50 g Kleinkram (kleine Blüten, die über das „Weiße-Puschel“-Stadium hinaus waren, also verfärbte Pistillen hatten) blieben 12 g übrig, das entspricht einem Wasserverlust von 76% und demnach einer Restfeuchte von 24%. Insgesamt macht das getrocknete 63 g; die „schönen“ Buds härten jetzt in Tightvac-Dosen mit Integra-Boost-Packs (62%) ein wenig aus.
Das in einem separaten Karton getrocknete Kleinzeugs war recht schnell trocken. Von diesen 12 g habe ich einige Buds abgezweigt und den Rest mit einem kleinen Boveda-Pack (62%) in eine kleinere Dose gepackt. Die abgezweigten Buds habe ich in den Grinder geworfen und morgens, auf nüchternen Magen, 2 Tüten geraucht. Nur flott getrocknet, nicht ausgehärtet, wohlgemerkt.
Es riecht sehr lecker, blumig - von Heu keine Spur, und auch kein Lavendel wie bei der Cousine. Der Geschmack kommt auch im Joint deutlich durch und ist so, wie der Geruch erwarten läßt. Lecker! Die Wirkung ist kräftig, geht schnell in den Kopf. Kein Couchlock, wie erwünscht. Super!
Hier ist ein Foto von ein paar der „schönen“ getrockneten Buds, einschl. einem Gegenstand in der international anerkannten Vergleichsgröße „BiC“:
„Anja“ hat vor ein paar Tagen, am 22.04., nochmal 3500 ml Wasser bekommen. Dazu gab’s, wie in den letzten Wochen bei jedem Gießen, ein paar Tropen „SiCaMag BoOoM
“ (*). Jetzt, mittig unter der LED, hatte sie auf einmal wieder viel mehr Durst, die Buds fetteten aber nicht weiter an. Dem Verlangen habe ich selbstverständlich nachgegeben.
(*) Ich möchte gerne noch den
beim Präparat erklären. Als aktiver Si-Lieferant wird SiO angegeben. SiO ist nicht wasserlöslich, reaktiv und bindet außerhalb bestimmter kontrollierter Bedingungen schnell Sauerstoff - dann wird daraus SiO₂. SiO₂ wiederum, besser bekannt als Quarz oder Sand, ist ebenfalls nicht wasserlöslich. Jetzt könnte ich natürlich zum Strand rüberlaufen, mir ein Eimerchen Sand holen (aber nicht vom Hundestrand
), und dann bei jedem Gießen einen Teelöffel davon zugeben
. Nene, das lasse ich natürlich sein. Ich werde das Zeugs weiter zugeben, auch auf dem Balkon, bis das Fläschchen leer ist. Aber den
werde ich weiterhin im Zusammenhang mit dem Präparat verwenden - bis mir jemand eine sinnige Erklärung liefert. Mit Schimmel hatte ich tatsächlich keine Probleme, ob das jetzt am
oder an den Umgebungsbedingungen im Groom liegt, lasse ich mal dahingestellt.
Ich werde mir allerdings Gedanken darüber machen, ob sich die Gabe von Schachtelhalm mit meiner mineralischen Düngung vereinbaren läßt - und, falls ja, ob und wie ich die Düngermenge anpassen muß.
Heute wurde „Anja“ geerntet. Also wieder gleich früh morgens in’s Wohnzimmer mit ihr, Handschuhe an, meinen bewährten Reggae-Ska-Dub-Mix auf der Anlage angeworfen und dann von der Pflanze runter naß getrimmt (ja, das war jetzt Copy & Paste - wie auch an ein paar anderen Stellen
).
Dabei sind insgesamt nasse 221 g herumgekommen, 180 g an „schönen“ Buds, und 41 g an Kleinzeugs:
Die Ernte wandert jetzt wieder in meinen Heizungsraum, dort werden die Buds ca. 3 Tage verbringen. Das Prozedere ist mit dem, das ich letztens für „Nina“ beschrieben habe, identisch.
Am Ende müßte ich dann ~ 50 g getrocknete Buds haben, die wieder mit Integra-Boost-Pads (62%) in Tightvac-Behälter eingedost werden.
Ich werde mich nach erfolgter Trocknung von „Anja“ mit einem Fazit zurückmelden. Bis dahin bedanke ich mich für euer Interesse und wünsche euch ein paar chillige Tage.